CH340326A - Kocheinrichtung mit kippbarem Kochgefäss, insbesondere mit einer Bratpfanne - Google Patents

Kocheinrichtung mit kippbarem Kochgefäss, insbesondere mit einer Bratpfanne

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Publication number
CH340326A
CH340326A CH340326DA CH340326A CH 340326 A CH340326 A CH 340326A CH 340326D A CH340326D A CH 340326DA CH 340326 A CH340326 A CH 340326A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cooking
cooking vessel
frying pan
tiltable
cooking device
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Application number
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English (en)
Inventor
Ledermann Hugo
Original Assignee
Sursee Werke Ag
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Publication date
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Publication of CH340326A publication Critical patent/CH340326A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description


  Kocheinrichtung mit kippbarem Kochgefäss, insbesondere mit einer Bratpfanne    Bis anhin war es üblich, kippbare Kochgefässe,  insbesondere Bratpfannen, um eine horizontale,  möglichst nahe dem Schwerpunkt des Kochgefässes  verlaufende Achse zu kippen. Die Kippbewegung  des Kochgefässes erfordert hierbei nur eine geringe  Kraft, und das Kochgefäss befindet sich in jeder  Lage in einem, allerdings mehr oder weniger labilen  Gleichgewicht. Diese Ausführung bedingt aber die  Anordnung von Drehzapfen und Lagern auf beiden  Seiten des Kochgefässes, wodurch der in Richtung  der Kippachse beanspruchte Raum erheblich ver  grössert wird.

   Wird das Kochgefäss in einem Wand  arm oder in einem rückseitig an einer Wand mon  tierten Ständer gelagert, ist überdies die Wand  fläche hinter dem Kochgefäss nur schlecht für die  Reinigung     zugänglich.    Dieser Nachteil macht sich  noch vermehrt bemerkbar, wenn mehrere derartige  Kochgefässe nebeneinander, mit gemeinsamen Zwi  schenkonsolen, angeordnet bzw. zu Gruppen ver  einigt sind.

   Bei derartigen kippbaren Kochgefässen  ergibt sich ferner der Nachteil, dass bei einer ange  messenen Bedienungshöhe des obern Randes des  Kochgefässes über dem Fussboden der     Ausguss    des  Kochgefässes in gekippter Lage desselben nur noch  einen geringen Abstand vom Fussboden hat, so dass  sich grössere Auffanggefässe für die Entleerung des  Kochgefässes nicht mehr     unterstellen    lassen. Neben  diesen betrieblichen Nachteilen ergeben sich aus der  doppelseitigen Lagerung auf zwei voneinander un  abhängigen Ständern oder     Wandarmen    aber auch     fa-          brikatorische    und montagetechnische Nachteile.

   Er  fahrungsgemäss werden nämlich die Fussböden und  Wände in Küchen nicht genau plan bzw. fluchtend  ausgeführt, so dass die Montage und der Einbau der  artiger kippbarer Kochgefässe an Ort und Stelle  Schwierigkeiten bereitet und zusätzliche Anpassungs  arbeiten erfordert. Werden mehrere kippbare Koch  gefässe oder dergleichen verschiedener Grösse zu    einer Gruppe vereinigt, so richtet sich die Höhe der  Gruppe und damit der Ständer und allenfalls auch  der Abstand der Gruppe von einer Wand nach  der grössten Einheit. Dies erschwert die     Vorfabrika-          tion    und die Lagerhaltung der Ständer bzw. der  Wandarme.     Eine    weitere Schwierigkeit zeigt sich  beim Aufpassen der meist unabhängig vom Koch  gefäss für sich schwenkbar gelagerten Deckel.

   Im  Verlauf des 'Betriebes ergibt sich     erfahrungsgemäss     eine Verschiebung des Anschlages, durch welchen  die horizontale Lage des Kochgefässes, beispielsweise  einer Bratpfanne, in nicht gekippter Lage gesichert  werden soll. Dies führt dann dazu, dass das Koch  gefäss oder die Bratpfanne in nicht gekippter Lage  entweder nach hinten oder nach vorn geneigt ist und  der Deckel nicht allseitig     schliesst.    Alle diese Nach  teile können durch die     vorliegende    Erfindung be  hoben werden.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist eine Koch  einrichtung mit kippbarem Kochgefäss, insbesondere  mit einer Bratpfanne, bei welcher das Kochgefäss  auf einer vorn, vor seinem Schwerpunkt, auf einem  Träger angeordneten Achse nach vorn kippbar ge  lagert ist und mit seinem hintern Teil in nicht ge  kippter, horizontaler Lage auf dem Träger     aufliegt,     wobei im Träger ein     Kippmechanismus    zum Kippen  des Kochgefässes angeordnet ist.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer an einer Wand  montierten Kocheinrichtung- mit einer kippbaren  Bratpfanne in     ungekippter    und       Fig.    2 in gekippter Stellung,       Fig.    3 eine Seitenansicht einer frei stehenden  Kocheinrichtung mit einer Bratpfanne in     ungekipp-          ter    Stellung und           Fig.    4 eine Ansicht der Einrichtung mit der  Bratpfanne nach     Fig.    3 von vorn.  



  In     Fig.    1 und 2 ist mit 1 eine an einer Wand  montierte, den Träger bildende Wandkonsole, mit 2  eine Bratpfanne und mit 3 deren Deckel bezeichnet.  Die Bratpfanne 2 ist vorn, vor ihrem Schwerpunkt,  in einem auf der Wandkonsole 1 angeordneten Lager  4 nach vorn kippbar gelagert und lieb in nicht ge  kippter Stellung mit ihrem     hintern    Teil hinten auf  der Wandkonsole 1 auf.     Untenseitig    am Boden der  Bratpfanne 2 ist ein Lager 5 angeordnet, in welchem  das eine Ende eines Hebels 6 gelagert ist, mit wel  chem der eine Arm 7 eines zweiarmigen Winkel  hebels 7, 9, welcher mit seinem Knie in einem festen  Lager 8 der Wandkonsole 1 gelagert ist, gelenkig  verbunden ist.

   Am Ende des andern Armes 9 des  Winkelhebels 7, 9 ist das Ende der Kolbenstange 10  einer hydraulischen Hubvorrichtung 11     angelenkt.     Diese Hubvorrichtung 11 ist in einem festen Lager  12 in der Wandkonsole 1 schwenkbar gelagert. Zur  Betätigung der     hydraulischen    Hubvorrichtung 11  dient eine fest an dieser angeordnete Handpumpe 13       mit    Handhebel 13'. Die hydraulische Hubvorrich  tung ist mit einem in der Zeichnung nicht darge  stellten     Rückflussventil    versehen, welches beim Zu  rückkippen der Bratpfanne 2 das Druckmittel aus  dem Druckraum zurückfliessen lässt.

   Am     hintern,     nach oben verlängerten Teil der Wandkonsole 1 ist  ein Lager 15 vorgesehen, in welchem der mit einem  Handgriff 16 versehene Deckel 3 unabhängig von  der Bratpfanne 2 schwenkbar gelagert ist.  



  Wird bei normaler, horizontaler Lage der Brat  pfanne 2 der Handhebel 13' der Handpumpe 13 be  tätigt, so wird der in der Zeichnung nicht darge  stellte Kolben der Hubvorrichtung 11 nach vorn,  das heisst vom Lager 12 weg verschoben, wobei über  die Kolbenstange 10, den     Winkelhebel    7, 9 und den  Hebel 6 die     Bratpfanne    2 in die gekippte Lage ge  bracht wird, wie es aus     Fig.    2 ersichtlich ist.  



  Die Kippbewegung der Bratpfanne 2 erfordert  wohl einen grösseren Kraftaufwand, als die     Kippung     einer     Pfanne    um eine nahe ihrem Schwerpunkt ver  laufende Achse, aber dies wird mehr als aufgewogen  durch die Vorteile, die sich hierbei ergeben. Der  ganze     Kippmechanismus    ist     nämlich    unterhalb der  Bratpfanne 2     in    der Wandkonsole 1 angeordnet und  erfordert keinen zusätzlichen Raum. Unter Beibehal  tung der üblichen Bedienungshöhe ist auch bei ge  kippter Lage der Bratpfanne 2 zwischen deren Aus  guss 14 und dem Fussboden ein auch zum Unter  stellen grösserer Auffanggefässe genügender Abstand    gewahrt.

   Die Bratpfanne 2, die Wandkonsole 1 und  der Deckel 3 bilden fabrikationsmässig eine Einheit,  die überall ohne Schwierigkeiten montiert werden  kann. Durch den Wegfall der seitlichen Lagerzapfen  und Lagerstellen reduziert sich der von einer solchen  Einheit beanspruchte Raum erheblich. .Die Brat  pfanne 2 ist von allen Seiten gut zugänglich, und  die Wandpartie hinter ihr kann ohne Mühe gerei  nigt werden.  



  Die in     Fig.    3 und 4 dargestellte Ausführungs  form unterscheidet sich von der Ausführungsform  nach     Fig.    1 und 2 lediglich dadurch, dass an Stelle  einer Wandkonsole 1 ein frei stehender Ständer 1'  vorgesehen ist.  



  An Stelle einer hydraulischen Hubvorrichtung 11  kann auch ein mechanischer     Kippmechanismus    vor  gesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kocheinrichtung mit kippbarem Kochgefäss, da durch gekennzeichnet, dass das Kochgefäss auf einer vorn, vor seinem Schwerpunkt, auf einem Träger angeordneten Achse nach vorn kippbar gelagert ist und mit seinem hintern Teil in nicht gekippter, hori zontaler Lage auf dem Träger aufliegt, wobei im Träger ein Kippmechanismus zum Kippen des Koch gefässes angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kocheinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der.Träger hinten einen nach oben verlängerten Teil besitzt, an welchem ein Lager vorgesehen ist, in welchem der Deckel des Kochgefässes von diesem unabhängig schwenkbar gelagert ist. 2.
    Kocheinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger als Wandkonsole ausgebildet ist. 3. Kocheinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger als frei stehender Ständer ausgebildet ist. 4. Kocheinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippvorrichtung eine hydraulische, mit einer Hand pumpe versehene Hubvorrichtung umfasst, welche über ein Gestänge die Kippung des Kochgefässes be wirkt. 5. Kocheinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mechanisch wirkender Kippmechanismus vorgesehen ist.
CH340326D 1956-01-28 1956-01-28 Kocheinrichtung mit kippbarem Kochgefäss, insbesondere mit einer Bratpfanne CH340326A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2608033A1 (fr) * 1986-12-11 1988-06-17 Berta Daniel Perfectionnements apportes aux appareils de cuissons basculants (en particulier marmites et sauteuses) et autres applications

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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