CH345134A - Gefäss mit Träger, an welchem dasselbe kippbar gelagert ist - Google Patents

Gefäss mit Träger, an welchem dasselbe kippbar gelagert ist

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CH345134A
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Sursee Werke Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description


  Gefäss mit Träger, an welchem dasselbe kippbar gelagert ist    Bei den bekannten kippbaren Gefässen, zum Bei  spiel Kochgefässen, erfolgt die     Kippung    um eine hori  zontale, möglichst nahe dem Schwerpunkt des de  fässes verlaufende Achse. Solche Gefässe befinden  sich in jeder Lage in einem, allerdings mehr oder  weniger labilen Gleichgewicht. Diese bekannten  kippbaren Gefässe weisen auf beiden Seiten einen  Drehzapfen auf, für welche beidseitig des Gefässes  Lager vorhanden sein müssen, welche zusätzlich  Raum in Anspruch nehmen. Werden derartige Ge  fässe in einer Wandkonsole oder in einem rückseitig  an einer Wand montierten Ständer gelagert, ist über  dies die Wandfläche hinter dem Gefäss zum Reinigen  nur schwer zugänglich.

   Dieser Nachteil tritt noch stär  ker in Erscheinung, wenn mehrere Gefässe mit ge  meinsamen Zwischenkonsolen nebeneinander an  geordnet bzw. zu einer Gruppe vereinigt sind. Der  artige kippbare Gefässe haben ferner den Nachteil,  dass bei einer angemessenen Bedienungshöhe ihres       obern    Randes über dem Fussboden ihr Ausguss in  gekippter Lage des Gefässes nur noch einen geringen  Abstand vom Fussboden hat, so dass sich grössere  Auffanggefässe für die Entleerung des Gefässes nicht  mehr unterstellen lassen. Neben diesen betriebstech  nischen Nachteilen ergeben sich aus der Lagerung in  beidseitig des Gefässes angeordneten Lagern, die in  zwei voneinander unabhängigen Ständern oder Wand  armen angeordnet sind, aber auch     fabrikatorische     und montagetechnische Nachteile.

   Erfahrungsgemäss  werden nämlich die Fussböden und Wände in Fabri  kationsräumen und insbesondere in Küchen nicht  genau plan bzw. fluchtend ausgeführt, so dass die  Montage und der Einbau der kippbaren Gefässe an  Ort und Stelle Schwierigkeiten bereitet und zusätz  liche Anpassungsarbeiten erforderlich werden. Wer  den mehrere kippbare Gefässe verschiedener Grösse  zu einer Gruppe vereinigt, so richtet sich die Höhe    der Gruppe und: damit der Ständer und allenfalls auch  der Abstand der Gruppe von einer Wand nach der  grössten Einheit. Dies erschwert die     Vorfabrikation     und die Lagerhaltung .der Ständer bzw. der Wand  arme. Eine weitere Schwierigkeit zeigt sich beim  Aufpassen der meist unabhängig vom Gefäss für sich  schwenkbar gelagerten Deckel.

   Im Verlauf des Be  triebes ergibt sich erfahrungsgemäss eine Verschie  bung des Anschlages, durch welchen die horizontale  Lage des Gefässes in nicht gekippter Lage gesichert  werden soll. Dies hat dann zur Folge,     d'ass    das Ge  fäss in nicht gekippter Lage nach hinten oder nach  vorn geneigt ist, so dass der Deckel nicht mehr all  seitig schliesst. Alle diese Nachteile können durch  die vorliegende Erfindung behoben werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Gefäss, ins  besondere Kochgefäss, mit Träger, an welchem das  selbe kippbar gelagert ist. Die     Erfindung    besteht  darin, dass am Träger ein vertikal auf den hintern       Teil    des Gefässes wirkender Hubmechanismus an  geordnet ist, während am vordern Teil des Gefässes  das eine Ende mindestens eines Lenkers     angelenkt     ist, dessen anderes Ende in einem unter dem Gefäss  im Träger angeordneten Lager .gelagert ist, das Ganze  derart, dass bei der Betätigung des Hubmechanismus  das Gefäss gekippt und dabei gleichzeitig unter     Ver-          schwenken    des Lenkers in seinen Lagern nach hinten  gezogen und dabei angehoben wird.  



  Das Kippen des Gefässes erfordert hierbei wohl  einen grösseren Kraftaufwand als das Kippen eines  Gefässes um eine nahe seinem Schwerpunkt verlau  fende Achse, aber dies wird mehr als aufgewogen  durch die Vorteile, die sich hierbei ergeben. Der       ganze    Kippmechanismus ist nämlich unterhalb des  Gefässes im Träger, der eine Wandkonsole oder ein  freistehender Ständer     sein    kann, angeordnet, und zu  sätzlicher Raum für beidseitig des Gefässes angeord-           nete    Lager wird nicht beansprucht.

   Da das Gefäss  beim Kippen gleichzeitig etwas zurückgezogen und  angehoben wird, ist auch bei gekippter Lage des  Gefässes zwischen dessen     Ausgussstelle    und dem Fuss  boden ein auch zum Unterstellen grösserer Auffang  gefässe genügender Abstand gewahrt, und diese kön  nen zudem ganz nahe an das Gefäss tierangestellt wer  den. Das Gefäss ist von allen Seiten gut zugänglich,  und die Wandpartie hinter ihm kann ohne Mühe  gereinigt werden.  



  In der     Zeichnung    sind zwei beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.l    eine Seitenansicht eines an einer Wand  montierten Trägers mit kippbarem Kochgefäss in  nicht gekippter und       Fig.    2 in gekippter Stellung des Kochgefässes,       Fig.3    eine Vorderansicht des Trägers mit     kipp-          barem    Kochgefäss nach     Fig.    1,       Fig.    4 eine Seitenansicht und       Fig.5    eine Vorderansicht eines freistehenden  Trägers mit kippbarem Kochgefäss.  



  In     Fig.    1 bis 3 ist mit 1 eine an einer Wand mon  tierte, den Träger bildende Wandkonsole bezeichnet,  auf deren nach vorn auskragendem unterem Teil 1'  ein mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten,  vorzugsweise elektrischen     Beheizungseinrichtung        ver-          sehener    Kochkessel 2 gelagert ist. Für den Koch  kessel 2 ist ein Deckel 3 vorgesehen, welcher an  einem Arm 3' sitzt, der in einem Lager 4 im obern  Teil der Wandkonsole 1 schwenkbar     gelagert    ist. Am  vordern Teil des Kochkessels 2 sind an dessen Unter  seite zwei koaxiale Lager 5 angeordnet, in welchen  das eine Ende je eines Lenkers 6 gelagert ist.

   Die  andern Enden dieser Lenker 6 sind je in einem im  auskragenden     Teil    1' der Wandkonsole 1 unter dem  Kochkessel 2     ortsfest    angeordneten Lager 7 gelagert.  Die beiden Lager 7 sind ebenfalls koaxial. Im aus  kragenden Teil 1' der Wandkonsole 1 ist ferner ein  vertikaler hydraulischer Hubzylinder 8     ortsfest    ge  lagert. Am abgewinkelten obern Ende 9' einer Hub  stange 9 des Hubzylinders 8 sitzt ein Achszapfen,  welcher in einem an der Unterseite des hintern Teils  des Kochkessels 2 fest angeordneten Lager 10 ge  lagert ist.

   Wie aus     Fig.2        ersichtlich    ist, besitzt der       Hubzylinder    8 einen     Teleskopkolben    8', 8", welcher  es ermöglicht, bei einer verhältnismässig geringen  Höhe des Hubzylinders 8 einen     verhältnismässig    gro  ssen Hub der Hubstange 9 zu erzielen. Der Hubzylin  der 8 ist über eine Leitung 11 und einen Umstell  hahn 12 mit einer Druckwasserleitung 13 oder einer  Ablaufleitung 14     verbindbar.     



  Zum Kochen ruht der Kochkessel 2 auf dem aus  kragenden Teil 1' der Wandkonsole 1, und der Hub  zylinder ist durch den     Umstellhahn    12 mit der Ab  laufleitung 14 verbunden. Soll :der Kochkessel 2 ganz  oder teilweise     entleert    werden,     so    wird nach Auf  klappen des Deckels 3 der     Umstellhahn    12 um  gestellt, so dass der Hubzylinder 8 mit der Druck  wasserleitung 13 verbunden wird. Dies bewirkt,     dass       der Kolben 8', 8" nach oben gedrückt wird, wobei  der Kochkessel 2 durch die Hubstange 9, 9' nach  vorn gekippt wird.

   Da sich die Hubstange 9, 9' in  vertikaler Richtung verschiebt, wird dabei der Koch  kessel 2 unter     Verschwenkung    der Lenker 6 in den  Lagern 7 etwas nach hinten gezogen und angehoben,  wie dies aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Dies hat den Vor  teil, dass beim Kippen des Kochkessels 2 dessen Aus  gussrinne nicht oder nur wenig nach vorn verschoben  wird.     Auffangbehälter,    in welche der Inhalt des  Kochkessels 2 eingegossen werden soll, können somit  ganz nahe an den Kochkessel 2 tierangestellt werden.  Das gleichzeitig mit dem Kippen des Kochkessels 2  erfolgende Anheben desselben hat den Vorteil, dass  auch verhältnismässig hohe     Auffangbehälter    verwen  det werden können.

   Nach dem Entleeren des Koch  kessels 2 wird der Hubzylinder 8 durch Umstellen  des     Umstellhahnes    12 wieder mit der Ablaufleitung  14 verbunden, worauf der Kochkessel 2 unter der  Wirkung seines Eigengewichtes in seine Ausgangs  stellung zurückkehrt.  



  Die in     Fig.    4 und 5 dargestellte Ausführungsform  des Trägers mit kippbarem Kochgefäss unterscheidet  sich von der     vorbeschriebenen    Ausführungsform ledig  lich dadurch, dass an Stelle einer Wandkonsole 1, 1'  ein freistehender Ständer 21 vorgesehen ist, welcher  einen niedrigen, nach vorn auskragenden Teil 21',  auf welchem der Kochkessel 22 ruht, und einen  höheren, hintern Teil 21", an welchem der Arm 23'  eines Deckels 23 für den Kochkessel 22 in einem  Lager 24     gelagert    ist, besitzt.

   Die in     Fig.4    und 5  nicht dargestellte     Kippeinrichtun;    für den Koch  kessel 22 ist gleich wie bei der Ausführungsform nach       Fig.    1 bis 3 ausgebildet und im vordern Teil 21' des  Ständers 21 angeordnet.  



  Der Hubzylinder 8 kann anstatt mit einer Druck  wasserleitung mit einem geschlossenen Druckmittel  behälter verbunden sein, aus welchem ein     flüssiges     oder gasförmiges Druckmittel mittels einer von Hand  oder durch einen Elektromotor angetriebenen Pumpe  zwecks     Kippens    des Kochgefässes in den Hubzylinder  gefördert werden kann. Zweckmässig wird dabei eine  zweite Verbindungsleitung zwischen dem Druck  mittelbehälter und dem Hubzylinder vorgesehen, in  welcher ein von Hand zu betätigendes Ventil vor  gesehen ist. Wird bei gekippter Stellung des Koch  gefässes dieses Ventil geöffnet, so kann das im Hub  zylinder befindliche Druckmittel in den Druckmittel  behälter zurückfliessen, und das Kochgefäss drückt  unter der Wirkung seines Eigengewichtes den Kolben  des Hubzylinders zurück.  



  An Stelle eines hydraulisch wirkenden Hub  mechanismus kann auch ein mechanisch wirken  der, von Hand oder durch einen Elektromotor     an-          treibbarer        Huhmechanismus    vorgesehen sein.  



  Das kippbare Gefäss kann statt ein Kochgefäss  auch ein anderes Gefäss, beispielsweise ein Misch  gefäss, ein Gärgefäss, wie solche in der chemischen  Industrie und in der Nahrungsmittel- und     Genuss-          mittelindustrie    vielfach verwendet werden, sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gefäss mit Träger, an welchem .dasselbe kippbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Trä ger (1; 21) ein vertikal auf den hintern Teil des Ge fässes (2; 22) wirkender Hubmechanismus (8, 8', 8", 9, 9') angeordnet ist, während am vordern Teil des Gefässes (2; 22) das eine Ende mindestens eines Lenkers (6) aasgelenkt ist, dessen anderes Ende in einem unter dem Gefäss (2; 22) im Träger (1; 21) an geordneten Lager (7) gelagert ist, das Ganze derart, dass bei der Betätigung des Hubmechanismus (8, 8', 8", 9, 9') das Gefäss (2; 22) gekippt und dabei gleich zeitig unter Verschwenken des Lenkers (6) in seinen Lagern (7) nach hinten gezogen und dabei angeho ben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gefäss mit Träger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger einen niedrige ren vordern Teil (1'; 21'), auf welchem das Gefäss (2; 22) in nicht gekippter Stellung ruht, und einen höhem hintern Teil (1; 21") besitzt, an welchem hintern Teil (l; 21") ein Lager (4; 24) vorgesehen ist, in welchem ein Arm 3'; 23') gelagert ist, an welchem ein Deckel (3; 23) für das Gefäss (2; 22) sitzt. 2.
    Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus aus einem ortsfest im vordern Teil (1'; 21') des Trägers (1; 21) angeordneten Hubzylin der (8) besteht, dessen Kolben (8'; 8") über eine Hubstange (9), deren Ende mittels eines Achszapfens in einem an der Unterseite des hintern Teils des Ge fässes (2; 22) angeordneten Lager (10) gelagert ist, auf den hintern Teil des Gefässes (2; 22) einwirkt. 3. Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger als Wandkonsole (1,1') ausgebildet ist. 4.
    Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger als freistehender Ständer (21, 21', 21") ausgebildet ist. 5. Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder (8) über einen Umstellhahn (12) mit einer Druckwasserleitung (13) bzw. einer Ab laufleitung (14) verbindbar ist. 6.
    Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder (8) mit einem geschlossenen Druckmittelbehälter verbunden ist, wobei eine Pumpe zur Förderung des Druckmittels aus dem Druckmittel- behälter in den Hubzylinder vorgesehen ist. 7.
    Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeich net, dass .der Hubzylinder mit dem DruckmittelbeWäl- ter zusätzlich durch eine zweite Leitung verbunden ist, in welcher ein von Hand zu betätigendes Ventil vorgesehen ist. B. Gefäss mit Träger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen mecha nisch wirkenden Hubmechanismus.
CH345134D 1956-05-31 1956-05-31 Gefäss mit Träger, an welchem dasselbe kippbar gelagert ist CH345134A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237278B (de) * 1960-05-06 1967-03-23 Burger Eisenwerke Ag Kippbarer Grosskochkessel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1237278B (de) * 1960-05-06 1967-03-23 Burger Eisenwerke Ag Kippbarer Grosskochkessel

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