CH340547A - Regleranordnung für Beleuchtungsanlagen mit Pufferbatterie - Google Patents

Regleranordnung für Beleuchtungsanlagen mit Pufferbatterie

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Publication number
CH340547A
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CH
Switzerland
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voltage
relay
current
controller
generator
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Application number
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English (en)
Inventor
Westreicher Max
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/18Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistance switching in or out of circuit step by step

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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    Regleranordnung      für   Beleuchtungsanlagen mit    Pufferbatterie   Bei    Regleranlagen   für    Beleuchtungsanlagen   mit Pufferbatterie, insbesondere bei solchen für Eisenbahnfahrzeuge und Schiffe, ist es bekannt, einen Stromregler und einen    Spannungsgrenzregler   zu verwenden. Diese Anlagen arbeiten mit konstantem Strom bis zum Einsetzen des    Gasens   der Batterie, nachher übernimmt der    Spannungsgrenzregler   die Spannungs- überwachung bis zur Fertigladung bei konstanter Spannung. Der Aufwand bei diesen Anlagen, insbesondere durch die Anwendung    zweier   Regler, ist gross und heute nicht mehr tragbar. 



  Vorliegende Erfindung ermöglicht es, mit einem einzigen Regler auszukommen. 



  Die Erfindung betrifft eine    Regleranordnung   für Beleuchtungsanlagen mit Pufferbatterie, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Schiffe, bei welcher der Generator nach Erreichen eines bestimmten Ladezustandes der Batterie spannungsabhängig geregelt wird. 



  Die Erfindung besteht darin, dass die Regleranordnung einen Regler    aufweist,   der am Anfang der Ladung als Leistungsregler arbeitet und bei Erreichen eines bestimmten    Ladezustandes   mittels einer Relaisanordnung umgeschaltet wird, so dass der Regler gegen Ende der Ladung als Spannungsregler weiterarbeitet. 



  Diese Anordnung kann zum Beispiel in der Weise durchgeführt werden, dass die Relaisanordnung aus einem    Umschaltrelais   und einem Stromrelais besteht, wobei das Umschaltrelais am Regler eine Umschaltung von Strom- und Spannungsspulen für die Leistungsregulierung bzw. die Spannungsregulierung vornimmt, und dass das Stromrelais eine vom    Generatorstrom      durchflossene   Spule und eine dieser entgegenwirkende Spannungsspule aufweist, und wobei die Umschaltung von    Spannungs-   auf Leistungsregulierung in der Weise erfolgt, dass der beim    Parallelschalten   der Batterie mit der Maschine auftretende Stromstoss das Stromrelais zum    Ansprechen      bringt,      vorausgesetzt,

     dass dieser die    Ansprech-      empfindlichkeit   des Stromrelais überschreitet, und    damit   das Stromrelais das Umschaltrelais einschaltet, wobei über einen Kontakt im Umschaltrelais die Spannungsspule des Stromrelais an die Generatorspannung angeschaltet wird. Bei zunehmender Ladung steigt die Spannung und bringt durch diese Spannungsspule das Stromrelais wieder zum Abfallen, worauf der Regler wieder auf Spannungsregelung zurückgeschaltet wird. 



  Eine Vereinfachung wird dadurch    möglich,   dass das Umschaltrelais mit dem Stromrelais kombinierbar ist. 



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. 



  Die    Fig.   1 und 2 zeigen je eine    Regleranordnung   für eine Beleuchtungsanlage mit Pufferbatterie. 



  1 ist der Rotor, 2 die    Felderregerspule   des    Gene-      rators.   Mit 2 ist der Regulierwiderstand 3 des Reglers    R   in Reihe geschaltet. Der Regler weist die    Drehsystemspule   4 und    zwei   abwechslungsweise wirkende Feldspulen auf,    nämlich   die    StromspuIe   5, über den Kontakt 21 parallel zum    Shunt   8 und die Spannungsspule 6. Dieser Regler wirkt als Leistungsregler, wenn die Spulen 4 und 5 bzw. als Spannungsregler, wenn die Spulen 4 und 6 wirksam sind. Über eine Relaisanordnung K erfolgt die Zusammenschaltung der Spulen 4, 5, 6 in der Weise, dass am Anfang der Ladung der Regler als Leistungsregler arbeitet. Dabei wirkt die Spule 4 als Spannungsspule und die Spule 5 als Stromspule.

   Bei Erreichen eines bestimmten Ladezustandes wird durch die Relaisanordnung K eine Umschaltung am Regler vorgenommen, so dass gegen Ende der Ladung der Regler als Spannungsregler weiterarbeitet. In diesem Fall sind die Spu- 

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    Ien   4 und 6 in Reihe geschaltet und arbeiten als Spannungsspulen. 



  Die Relaisanordnung K setzt sich aus dem Umschaltrelais Y und dem    Stromrelais   Q    zusammen.   Das Umschaltrelais Y weist die    Spannungsspule   24 und den Kontakt 21 im Stromkreis der Stromspule 5 und den Umschaltkontakt 22 auf, über den die Spannungsspule 6 mit der    Drehsystemspule   4 in Serie geschaltet ist. Das Stromrelais Q enthält die Stromspule 32 parallel zum    Shunt   9. Dieser Spule    entgegengesetzt,   also gegenmagnetisierend,    wirkt   die Spannungsspule 33, die durch den Kontakt 23 eingeschaltet wird, wenn das Relais Y anspricht.

   Auf    dein   Relais Q    befindet   sich der Kontakt 31 in Serie mit der Spannungsspule 24 des Umschaltrelais. 11 ist ein Kontakt auf einem spannungsbetätigten Relais, das bei Aufkommen der    Generatorspannung   einschaltet und die Batterie 12 an den Generator legt. 



  Die Spulen 32 und 33 wirken einander entgegen, so dass, wenn das Stromrelais    infolge   des Ladestromes zunächst eingeschaltet hat, der Anker wieder abfällt, wenn die Spannung an der Spule 33, d. h. die Ladespannung, einen gewissen Wert erreicht hat. Dabei    erfolgt   die    Umschaltung   des Reglers 4 von Leistungsmessung auf Spannungsmessung. 



  Die Wirkungsweise der    Regleranordnung   ist folgende: Bei anlaufendem Generator und dabei aufkommender Spannung schliesst der Kontakt 11 des spannungsbetätigten    Richtstromrelais   und schaltet die Batterie 12 an. Der plötzlich einsetzende, durch die Spule 32    fliessende   Ladestrom des Generators bringt das Relais Q zum Anziehen, falls der Stromwert einen gewissen Wert überschreitet. Der Kontakt 31 wird geschlossen, wodurch die Spule 24 Strom erhält und die Kontakte 21, 23 schliessen und 22 umschaltet. Der    Regler   R, der im Ruhezustand als Spannungsregler geschaltet war, wird    auf   Leistungsregelung umgeschaltet.

   In dieser Betriebsweise erfolgt nun die    Aufladung   der Batterie so, dass der Generator mit    angenähert   konstanter Leistung arbeitet. Damit ist die Maschine maximal    ausgenützt.   Wird gleichzeitig der Laststromkreis eingeschaltet, so wird eine Überlastung des Generators trotzdem    vermieden,   indem nun der Batterieladestrom sich entsprechend    verringert.   



  Sobald ein gewisser Ladezustand, zum Beispiel 2/3 der vollen Ladung, erreicht ist, ist die Spannung der Batterie angestiegen und die    gegenwirkende   Spule 33 bewirkt, dass das Stromrelais Q abfällt. In diesem Moment wird der Regler wieder auf Spannungsregelung umgeschaltet. Die Weiterladung der Batterie im obern Ladegebiet erfolgt nun unter der spannungsregulierenden Wirkung des Reglers. Die Spannung wird begrenzt, und mit weitersteigender Batteriespannung nimmt der Ladestrom weiter bis gegen Null hin ab. 



     Fig.   2 zeigt    eine      Regleranordnung,   bei der das Umschaltrelais mit dem Stromrelais kombiniert ist. Anstelle der früheren beiden Relais Y und Q ist ein gemeinsames Relais Q' vorhanden. Dieses enthält die bisherigen Spulen 32 und 33 sowie den bisherigen Kontakt 23, durch welchen die Spannungsspule an die    Generatorspannung   angeschaltet wird. Den    frühe-      ren   Kontakten 21 und 22 entsprechen die Kontakte 21' und 22'. 



  Durch das Umschaltrelais Q' mit der    generator-      stromdurchflossenen   Wicklung 32 und der ihr entgegenwirkenden Spannungswicklung 33 erfolgt die Umschaltung des Reglers von Leistungsregelung auf Spannungsregelung und    umgekehrt.   



  Der Kontakt 11 ist als Parallelkontakt für die Batterie 12 auf dem spannungsbetätigten Relais P angebracht. Dieses Relais P weist eine Spannungsspule 43 und eine Stromspule 42 auf. Das Relais spricht an, wenn die    Generatorspannung   etwas höher ist als die Batteriespannung und schaltet    damit   den Generator an die Batterie. 



  Dieses Relais P wird in entsprechender Weise auch bei der Schaltung nach    Fig.   1 angewendet zur Betätigung des dortigen Kontaktes 11. 



  Der Vorteil der Schaltung nach    Fig.   2 besteht in der Vereinfachung der Relaisanordnung. Dagegen liegt der    Vorteil   in der Anordnung nach    Fig.   1 darin, dass das Stromrelais nicht durch schwere Kontakte belastet ist. Letztere sind im besonderen Relais Y vorhanden, welches also als Schütz arbeitet. 



  Die erfindungsgemässe Anordnung bietet den    Vorteil,   dass bei eingeschalteter Leistungsregulierung die Maschine stets voll ausgenützt wird. Dadurch wird die Ladezeit auf ein Minimum reduziert, da der Ladestrom dabei unabhängig vom Ladezustand der Batterie praktisch konstant bleibt. Dieser Vorteil zeigt sich besonders deutlich, wenn während des Ladebetriebes noch Verbraucher zugeschaltet werden, indem dabei der Ladestrom nur um den Laststrom, der eventuell sehr klein sein kann, reduziert wird, so dass der Generator stets voll ausgenützt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regleranordnung für Beleuchtungsanlagen mit Pufferbatterie, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge und Schiffe, bei welcher der Generator nach Erreichen eines bestimmten Ladezustandes der Batterie spannungsabhängig geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung einen Regler aufweist, der am Anfang der Ladung als Leistungsregler arbeitet und beim Erreichen eines bestimmten Ladezustandes mittels einer Relaisanordnung umgeschaltet wird, so dass der Regler gegen Ende der Ladung als Spannungsregler weiterarbeitet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Regleranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisanordnung ein Umschaltrelais und ein Stromrelais enthält, wobei das Umschaltrelais am Regler die Umschaltung von Strom- und Spannungsspule für die Leistungsregelung bzw. die Spannungsregelung vornimmt und dass das Stromrelais eine vom Generatorstrom durchflossene <Desc/Clms Page number 3> Spule und eine dieser entgegenwirkende Spannungsspule aufweist, in der Weise, dass das Umschaltrelais anspricht und auf Leistungsregelung schaltet, wenn der spannungserzeugende Generator auf die Pufferbatterie geschaltet wird, vorausgesetzt, dass der Ladestromstoss die Ansprechempfindlichkeit des Stromrelais überschreitet,
    und dass mit zunehmender Ladung durch den Einfluss der Spannungsspule das Stromrelais wieder abfällt und dadurch das Umschaltrelais den Regler auf Spannungsregelung schaltet. 2. Regleranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung des Reglers von Leistungs- auf Spannungsregelung und umgekehrt durch ein Relais mit einer vom Generatorstrom durchflossenen Stromwicklung und einer ihr entgegenwirkenden, an die Generatorspannung angeschlossenen Spannungswicklung erfolgt, in der Weise, dass die Spannungswicklung nur erregt ist, wenn das Relais angezogen und dadurch der Regler als Leistungsregler geschaltet ist.
CH340547D 1956-06-09 1956-06-09 Regleranordnung für Beleuchtungsanlagen mit Pufferbatterie CH340547A (de)

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