CH340703A - Aufnahmekamera - Google Patents
AufnahmekameraInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B13/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
- G03B13/02—Viewfinders
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Aufnahmekamera Die Erfindung betrifft eine Aufnahmekamera für Aufnahmen mit verschiedenartigen Objektiven mit einem Sucher, dessen auf der Vorderseite des Ka meragehäuses liegender Ausblicköffnung Mittel vor geschaltet werden können, die das Blickfeld des Suchers an die jeweils benützte Objektivart anpassen.
Es ist bekannt, solche anpassende Mittel zusam men mit den verschiedenen Objektiven auf einer Re volverscheibe anzuordnen, die ihrerseits am Kamera gehäuse zu lagern ist. Man ist dabei gezwungen, alle diese Teile ständig mit der Kamera zu bewegen; ausserdem sind die in diese Scheiben eingesetzten Objektive und die Suchervorsätze, etwa Ausschnitte, unveränderlich aneinander gebunden. Das Wechseln der Objektive ist nicht möglich oder doch mindestens sehr umständlich. Gleiche Nachteile haben fest an der Kamera angebrachte, von Wechselobjektiven durch Nocken oder ähnliches zu steuernde Mittel, die den Sucherstrahlengang mehr oder weniger begren zen.
Bei einer andern .bekannten Kamera wird ein Vorsatzgerät verwendet, in das Scheiben mit Vor satzlinsen für Aufnahme- und Sucherobjektiv einge schoben werden können. Das bindet wiederum die Suchervorsätze an eine bestimmte Art der Brenn weitenänderung des Aufnahmeobjektivs, in diesem Fall durch Vorsatzlinsen. Ausserdem wird ein beson deres Vorsatzgerät gebraucht, das die Kamera schwe rer und unhandlicher macht und unter Umständen auch .deren Bedienungselemente mehr oder weniger verdeckt.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, dass die dem Sucherausblick vor- schaltbaren Mittel aus mindestens einem selbstän digen Element bestehen, das unmittelbar an das Kameragehäuse ansetzbar ist. Damit lassen sich be liebige Zusammenstellungen verwirklichen, etwa Vor- satzlinsen oder Ausschnitte vor dem Sucherausblick, unabhängig davon,
ob auswechselbare Aufnahme objektive oder Vorsatzlinsen vor einem festen Auf nahmeobjektiv zwecks Änderung der Brennweite vor gesehen werden. Die Kamera ist jeweils nur .durch das belastet, was für die Aufnahme nötig ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Kamera mit Vorschaltelement von vorn, . Fig.2 eine Kamera mit Vorschaltelement von oben gesehen, Fig. 3 einen Schnitt durch ein Vorschaltelement, das gegenüber demjenigen in den Fig. 1 und 2 etwas abgeändert ist, Fig.4 eine weitere Abwandlung eines .solchen Vorschaltelementes in der Ansicht.
Eine Filmkamera 1 besitzt ein Aufnahmeobjektiv 2, einen Auslöseknopf 3 und einen Sucherausblick 4 an ihrer Stirnseite. Für Aufnahmen reit der meist- gebrauchten Brennweite gibt der Sucherausblick die richtige Begrenzung für das Bildfeld des Suchers an.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Brennweite des Objektivs durch .eine Vorsatzlinse 5 (Fig. 2) ver grössert. Das Bildfeld ist damit kleiner geworden. Entsprechend muss der Sucherausblick verkleinert werden. Das geschieht durch einen elastischen Bügel 6, der aus einem durchsichtigen Kunststoff besteht und einen undurchsichtigen, mattierten Rahmen 7 trägt, welcher in seiner Mitte ein durchsichtiges Feld 8 frei lässt.
Der Bügel 6 kann auf die Stirnseite der Kamera l aufgeschoben werden und begrenzt ,dann mit seinem Feld 8 den Ausblick .aus dem Sucher auf das notwendige Mass.
Der Bügel 6 hat die Form eines breiten U. Er liegt mit seinem Mittelteil parallel zur Vorderwand der Kamera und berührt sie mit Vorsprüngen 9 und 10, so dass die Entfernung des Bügels von der Vor derwand und damit von dem Sucherausblick genau festliegt. Schenkel 11 und 12 des Bügels umgreifen die Vorderwand und enden in Haken 13 und 14, die elastisch hinter an Nasen 15 und 16 sitzenden Halte kanten auf den Seitenflächen der Kamera liegen. Vorsprünge 17 und 18 des Bügels 6 berühren Ab sätze 19 und 20 der Kamera und legen dadurch den Bügel auch der Höhe nach fest.
Damit ist die optische Achse des Feldes 8 genau auf die Sucherachse aus gerichtet.
An den Schenkeln 11 und 12 ragen Leisten 21 und 22 nach aussen, in deren nach vorn und hinten gerichteten Seitenflächen parallele, senkrecht zur Richtung des Bügelmittelteils verlaufende Rillen 23 angebracht sind. Mit Hilfe dieser Leisten können die Arme des Bügels 6 etwas auseinandergebogen und so von den Nasen 15 und 16 des Gehäuses gelöst wer den, da der ganze Bügel elastisch ist. Beim Auf setzen des Bügels gleiten die Haken 13 und 14 von selbst über die Nasen 15 und 16.
Der Bügel 24 nach Fig.3 ist im wesentlichen wie der Bügel 6 ausgebildet. Er trägt lediglich statt des Rahmens 7 eine Mulde 25, die den vor den Sucherausblick kommenden Teil des Bügels zu einer Linse macht. Mit Hilfe dieser Linse wird der Aus blickwinkel des Suchers so verändert, dass er wie derum mit dem Aufnahmewinkel übereinstimmt. Da bei kann der veränderte Aufnahmewinkel von einer Vorsatzlinse herrühren oder von einem gegen das Objektiv 2 ausgewechselten andern Objektiv.
Fig. 4 zeigt einen Bügel 26, der im wesentlichen den Bügeln 6 und 24 entspricht. Er hat gleiche Schenkel, Haken und Leisten mit Griffrillen wie die Bügel 6 und 24. In seinem Mittelteil sind ein das Sucherblickfeld begrenzender Rahmen 27 und auch eine als Linse wirkende Mulde 28 angebracht. Der Bügel hat im obern Teil seiner Rückseite Vorsprünge 29 und 30, die den Vorsprüngen 17 und 18 des Bügels 6 entsprechen und auf die Absätze 19 und 20 der Kamera passen. Sie dienen zum Ausrichten des Rahmens 27 in der gezeichneten Lage, das heisst, wenn der Rahmen 27 vor dem Sucherausblick steht. Weitere Vorsprünge 31 und 32, die im untern Teil der Bügelrückseite liegen, finden dabei neben der Vorderwand der Kamera Platz.
Wird der Bügel umgewendet, so kommt die Mulde 28 vor den Sucherausblick. Der Bügel wird in dieser Lage durch die Vorsprünge 31 und 32 und die Absätze 19 und 20 festgelegt und so wiederum in einer genau definierten Lage festgehalten, bei wel cher die optische Achse der Mulde 28 mit der opti schen Achse des Suchers übereinstimmt. Auf diese Weise kann die Kamera, mit einem Bügel ausge rüstet, drei verschiedenen Aufnahmebrennweiten an gepasst werden, wobei der Sucherausblick ohne Vor schaltelement zu der meist benutzten Brennweite ge hört.
An Stelle des Bügels können auch Vorschaltele- mente mit anderer Form treten, die am Kamera- gehäuse in genau definierter Lage angebracht werden können. Jedes dieser Elemente kann auch starr und mit besonderen Einrichtungen verbunden sein, wel che das betreffende Element am Gehäuse der Ka mera festhalten, etwa gefederte Klinken oder ähn liches. Die vorzuschaltenden Elemente können auch aus undurchsichtigem Werkstoff bestehen, in dem das Sucherbildfeld begrenzende Aussparungen angebracht oder den Blickwinkel des Suchers ändernde Linsen eingesetzt sind.
Bei Vorschaltelementen mit mehreren optischen Gliedern können diese auch so angeordnet sein, dass sie durch Versetzen des Elementes in meh rere zueinander parallele Lagen oder durch teilweises Drehen wechselweise vor den Sucherausblick ge bracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kamera für Aufnahmen mit verschiedenartigen Objektiven mit einem Sucher, dessen auf der Vorder seite des Kameragehäuses liegender Ausblicköffnung Mittel vorgeschaltet werden können, die das Blick feld des Suchers der jeweils benützten Objektivart anpassen, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Sucherausblick vorschaltbaren Mittel aus mindestens einem selbständigen Element bestehen, das unmittel bar an das Kameragehäuse ansetzbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschaltelement ein abnehm barer, der Vorderseite des Kameragehäuses ange passter Bügel mit federnd an den Seitenwänden der Kamera angreifenden Schenkeln ist. 2. Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bügel U-förmig ist und seine Schenkel nach innen vorspringende Fortsätze haben, mit denen sie - durch Elastizität des Bügels selbst - federnd hinter Haltekanten des Gehäuses greifen. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschaltelement aus durch sichtigem Werkstoff besteht. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschaltelement aus Kunst stoff besteht. 5.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschaltelement ein Durch blickfenster zur Abgrenzung des Blickfeldes des Suchers aufweist. 6. Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Durchblickfenster von einer mattierten Fläche des aus durchsichtigem Werkstoff bestehenden Vorschaltelementes umrahmt ist. 7. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorschaltelement mindestens eine den Ausblickwinkel des Suchers ändernde, ge bogene, lichtbrechende Fläche hat. B.Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die gebogene, lichtbrechende Fläche im durchsichtigen Vorschaltelement einge formt ist. 9. Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkel des Bügels auf ihrer Aussenseite Vorsprünge haben, die das Auseinander biegen der Schenkel erleichtern. 10. Kamera nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorsprünge mit Griffrillen versehen sind, die quer zur Richtung des Bügelmittel teils verlaufen. 11.Kamera nach Patentanspruch, gekennzeich net durch am Kameragehäuse und am Vorschaltele- ment vorgesehene Passflächen, welche die genaue Lage des angesetzten Vorschaltelementes zur opti schen Achse des Suchers sichern. 12. Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der vorzuschaltende Bügel mehr als ein vor den Sucher zu schaltendes optisches Glied trägt, derart, dass durch Ansetzen des Bügels an die Kamera in verschiedenen Lagen je eines dieser Glie der vor den Sucher tritt. 13.Kamera nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bügel zwei nebeneinander liegende optische Glieder trägt, die durch Vertau schen der Bügelenden an der Kamera wechselweise vor den Sucher treten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340703X | 1955-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH340703A true CH340703A (de) | 1959-08-31 |
Family
ID=6228929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH340703D CH340703A (de) | 1955-04-18 | 1956-02-17 | Aufnahmekamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH340703A (de) |
-
1956
- 1956-02-17 CH CH340703D patent/CH340703A/de unknown
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