CH341091A - Verfahren zum zur und ausser Wirkung bringen eines mit Messschnäbeln ausgerüsteten Messkopfes mit einem Werkstück, zum Steuern einer das letztere bearbeitenden Schleifmaschine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum zur und ausser Wirkung bringen eines mit Messschnäbeln ausgerüsteten Messkopfes mit einem Werkstück, zum Steuern einer das letztere bearbeitenden Schleifmaschine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH341091A
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Description


  Verfahren zum zur und ausser Wirkung bringen eines mit     Messschnäbeln    ausgerüsteten     Messkopfes     mit einem Werkstück, zum Steuern einer das letztere bearbeitenden     Schleifmaschine     und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum zur und ausser Wirkung bringen eines mit     Mess-          schnäbeln    ausgerüsteten     Messkopfes    mit einem     Werk-          @tück,    zum Steuern einer das letztere     bearbeitenden,     Schleifmaschine.  



  Es ist bereits bekannt, Schleifmaschinen von  einem     Messkopf    mit     Messschnäbeln    aus selbsttätig  zu steuern, jedoch werden dabei die     Messschnäbel     des     Messkopfes    vor dessen Einfahren an das Werk  stück auf einen Abstand eingestellt, der kleiner ist  als der Durchmesser des Werkstückes zu dem Zeit  punkt, zu dem die     Messschnäbel    mit dem Werkstück  in Berührung gebracht werden, gleichgültig, ob der       Messkopf    unmittelbar bei Beginn des Schleifens der  eine bestimmte Zugabe aufweisenden Werkstücke  eingefahren wird oder erst nachdem das Werkstück  einige Zeit vorgeschliffen worden ist,

   so dass es nur  noch ein geringes Übermass hat und keine     Unrund-          heiten    mehr aufweist.  



  Mit der fortschreitenden Bearbeitung des Werk  stückes nähern sich bei der bekannten Einrichtung  die beim Einfahren vom Werkstück auseinander  bewegten     Messschnäbel    immer mehr, bis sie beim  Ausfahren des     Messkopfes    wieder ihren kleinsten,       voreingestellten    Abstand einnehmen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist demgegen  über dadurch gekennzeichnet,     dass    die     Messschnäbel     bei     aus-efahrenem,    die     Messschnäbel    aufweisendem       Messkopfoberteil    ständig in     Offenstellung    gehalten  und zum zur     Wirkungbringen    erst nach dem Ein  fahren des     Messkopfoberteils    an das Werkstück ein  ander genähert werden, bis sie auf das Werkstück  auftreffen,

   während zu ihrem ausser     Wirkungbringen     die     Messschnäbel    zunächst voneinander und damit    auch vom Werkstück entfernt werden und hernach  der     Messkopfoberteil    ausgefahren wird.  



  Die zweckmässig empfindlichen     Fühlstellen    der       MessschnÄbel    werden, weil sie erst nach der     Einfahr-          bewegung    auf das Werkstück aufgesetzt werden, ge  genüber den bisherigen Verfahren geschont, also  wesentlich weniger schnell abgenutzt, so dass auch  die     Voreinstellung    an entsprechenden Skalen über  längere Betriebszeiten genau bleiben kann.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens nach der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass der Oberteil des     Mess-          kopfes    an eine Leitung für die Zuleitung eines  hydraulischen     Druckmittels    angeschlossene     Mem-          brandruckdosen    besitzt, welche bei ihrer Druck  beaufschlagung mit die     Messschnäbel    tragenden, am  Körper des     Messkopfoberteils    beweglichen Steuer  gehäusen entgegen von gleichfalls auf die Steuer  gehäuse einwirkenden Federn zusammenwirken.  



  Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungsbeispiel     der Vorrichtung gemäss der Erfindung, an einer  Schleifmaschine.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch den       Messkopf    und zeigt seine Anordnung an der Schleif  maschine.  



       Fig.    2 zeigt die Anordnung nach     Fig.    1, halb in  Draufsicht, halb im Schnitt nach Linie     L-L    in       Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie       K-K    in     Fig.    1,       Fig.    4 ein Schnitt nach Linie     A-H    in     Fig.    1.  Auf einem     Schleifmaschinentisch    ist ein Füh  rungsprisma 1 mit geneigter oberer Führungsfläche  2 angeordnet. Auf diesem ist ein als Schlitten aus  gebildeter     Messkopfunterteil    3 verschiebbar geführt.

        Mit dem Unterteil 3 ist ein     Messkopfoberteil    4 durch  Hebelpaare 5, 6 beweglich verbunden, die zusam  men mit den Abständen ihrer     Anlenkpunkte    eine       lenkerparallelogrammförmige    Anordnung bilden. Die  Hebel 5 sind bei 7, die Hebel 6 bei 8 am     Messkopf-          unterteil    3     gelagert,    und der Körper 47' des     Mess-          kopfoberteils    4 ist bei 9 mit den Hebeln 5 und bei  10 mit den Hebeln 6 gelenkig verbunden.  



  Im Körper des Unterteils 3 ist in einer Aus  sparung 11 eine Drehachse 12 für ein im wesent  lichen hakenförmiges Klemmelement 13 angeordnet,  das durch einen Schraubenbolzen 14, der     einen,     Kopf 15 hat, in eine Lage gedrückt werden kann,  in der es mit seinem äussern hakenförmigen Fort  satz gegen eine Kante 16 einer im Prisma 1 vor  gesehenen Nut 17 drückt.  



  In dem Körper des Unterteils 3 ist weiter eine       Druckölzuführungsbohrung    18 angeordnet, deren  unteres Ende durch eine Schraube 19 verschlossen  ist und in welche ein     Druckölzuführungskanal    20  mündet. Oben im Körper des Unterteils ist ein Zy  linder 21 ausgespart, der am linken Ende     durch.     einen einen Flansch 22 aufweisenden Stopfen 23  verschlossen ist. Der Flansch 22 ist z. B. mittels  Schrauben 24 an dem Körper des Unterteils 3 be  festigt. Er enthält eine axiale Bohrung, in die eine  durch eine Mutter 25 gesicherte Einstellschraube 26  eingeschraubt ist, die an ihrem innern Ende eine  Kegelspitze 27 trägt.

   Diese greift in die Bohrung  einer Ventilhülse 28 ein, die in einem     erweiterten,     Teil 29 der     Axialbohrung    des Stopfens 23 verschieb  bar     geführt    ist. Der Bohrungsteil 29 ist durch eine       Stopfenschraube    30 verschlossen, die eine axiale  Bohrung 30' aufweist. Zwischen dieser Schraube  30 und der Ventilhülse 28 ist eine Druckfeder 31  eingespannt, die bestrebt ist, die Hülse auf den  Kegel 27 zu drücken. Gegen unbeabsichtigtes Ver  stellen ist die Einstellschraube 26 durch eine in den  Stopfen 23 eingeschraubte     überwurfkappe    32 ge  sichert.  



  Eine weitere, im Stopfen 23 angebrachte  Bohrung 33 kreuzt die axiale Bohrung. Die  Bohrung 33 schliesst sich an die     Ölzuführungs-          bohrung    18 an.  



  In dem Zylinder 21 ist ein Kolben 34 verschieb  bar geführt, mit dem eine Kolbenstange 35 verbun  den ist. Der Kolben und die Kolbenstange sind  durchbohrt. An     ihre-Bohrung    36 ist am freien     Kol-          benstangenende    ein für die Weiterleitung von  Drucköl geeigneter Schlauchkopf 37 mittels der       überwurfmutter    38 angeschlossen. Die Kolbenstange  35 ist in einer Buchse 39 geführt, die in einem ver  engten Teil 40 des Zylinders 21 angeordnet ist. In  den Zylinderraum ist vor der die Buchse 39 auf  nehmenden Verengung 40 ein Federteller 41 ein  gelegt. Zwischen diesem und dem Kolben 34 ist eine  Druckfeder 42 eingespannt, die bestrebt ist, den  Kolben 34 in die in     Fig.    1 gezeichnete linke Stel  lung zu drücken.

   Die Kolbenstange 35 mit dem  Schlauchkopf 37 ragt durch eine Aussparung 43    zwischen den Hebelarmen 6 hindurch. In einem die  Hebelarme 6 verbindenden Querstück ist eine  durch eine Mutter 44 gesicherte Einstellschraube 45  angebracht, die an einem im Körper des Kopfunter  teils 3 befestigten Anschlag 46 anliegt, wenn die  Teile ihre in     Fig.    1 gezeigte Stellung haben, in der  die     Messschnäbel    des     Messkopfoberteils    am weitesten  nach der Schleifscheibe 67 hin verschoben sind.

   Die  Kolbenstange 35 hat seitliche Abflachungen 35', in  welche Bolzen 92 eingreifen, die in Bohrungen der  Hebel 6 eingesetzt und durch Gewindescheiben 93  gehalten sind. über diese Zwischenglieder werden  die Hebel 6 beim Bewegen des Kolbens 34 von der  Kolbenstange 35     verschwenkt.     



  Der     Messkopfoberteil    4 besteht aus einem  Grundkörper 47, der mittels einer Schwalben  schwanzführung am Körper 47' höheneinstellbar und       festklemmbar    ist. An dem Körper 47 sind durch  Stifte 48 und Schrauben 49 Platten 50 und 50' ge  halten. An diesen sind Blattfedern 51, 52 bzw. 53,  54 festgeklemmt, von denen die Federn 51, 52 ein  erstes Steuergehäuse 55 für einen     Messschnabel    56  und die Federn 53 und 54 ein zweites Steuergehäuse  55' für einen     Messschnabel    57 tragen, so dass die  Steuergehäuse am Körper 47 beweglich sind. Auf  der Stirnseite des Gehäuses 55 ist eine Zahnstange  58 befestigt, auf der Stirnseite des Gehäuses 55'  eine Zahnstange 59.

   Die     Messschnäbel    56 und 57  sind auf von den Stirnwänden der Gehäuse 55 und  55' gebildeten     Schwalbenschwanzprismen    geführt.  In die Schnäbel 56, 57 sind Lagerbolzen 60, 61  eingeschraubt, auf denen je eine Zahnhülse 62 bzw.  63 drehbar gelagert ist, deren Verzahnungen in die  an den Steuergehäusen 65, 55' festen Zahnstangen  58, 59 eingreifen und welche Einstellknöpfe 64 und  65 tragen. Mit Hilfe dieser Einstellknöpfe kann der  Abstand der     Messschnäbel    56, 57 voneinander für  einen bestimmten     Werkstückdurchmesser    passend  voreingestellt werden. Dies wird zweckmässig da  durch erleichtert, dass in den Gehäusen 55, 55'  Skalen und an den Schnabelkörpern Marken vor  gesehen sind.

   In     Fig.    1 sind die Schnäbel 56, 57  in ihrer einander am meisten genäherten Stellung  gezeichnet, in der sie sich an ein Werkstück 66 vom  kleinsten, von der Schleifscheibe 67 zu bearbeiten  den Durchmesser anschmiegen. Ein Einsatz 68 des  Gehäuses 55 und ein Einsatz 69 des Gehäuses 55'  greifen verschiebbar ineinander. Die beiden Ein  sätze sind durch einen     Ring-Balg    70 miteinander  verbunden.

   Innerhalb der Einsätze 68, 69 befinden  sich Steuermittel pneumatischer oder elektrischer  Art, für die     Schleifmaschinensteuerung.    Je nach dem  Zusammengehen der Schnäbel 56, 57 auf das vor  eingestellte Mass während der Bearbeitung des  Werkstückes 66 werden in einer     Mess-    oder Kabel  leitung 71 Steuerimpulse der Steuermittel weiter  geleitet. Die Platten 50, 50' haben je einen ge  schlitzten Ansatz 72 bzw. 73, in welche Einstell  schrauben 74 und 75 eingeschraubt sind, deren  Köpfe Stützbolzen für Druckfedern 76 bzw. 77 auf-      weisen. Die Feder 76 drückt auf einen Ansatz 78  des Gehäuses 55 und die Feder 77 auf einen Ansatz  79 des Gehäuses 55'.

   Die Federn 76, 77 sind also  bestrebt, die Gehäuse 55, 55' und damit die an  diesen geführten     Messschnäbel    56, 57 einander zu  nähern.  



  Zwischen den Platten 50, 50' befindet sich ein  Zwischenraum 80, durch den etwa in der Mitte ein  in den Grundkörper 47 eingesetztes, mittels Schrau  ben 91 befestigtes Kreuzstück 81     hindurchragt.    Das  Kreuzstück 81 trägt zwei     Membrandruckdosen    82  und 83, deren Köpfe mit den Ansätzen 78 und 79  der Gehäuse 55, 55' zusammenwirken. Die Druck  cosen stehen mit einer in dem Kreuzstück 81 vor  gesehenen Bohrung 84 in Verbindung, an die sich  eine Bohrung 85 anschliesst, welche in eine Bohrung  86 des Grundkörpers 47 mündet. An den Schlauch  kopf 37 schliesst sich ein Schlauch 87 an, dessen an  derer Kopf 88 mittels der Mutter 89 an einem  Stutzen 90 gehalten ist, der in die Bohrung 86 ein  geschraubt ist.

   In der     Druckflüssigkeitszuführung    ist  zweckmässig eine Entlüftungsmöglichkeit an geeig  neter Stelle vorgesehen, z. B. anschliessend an die  Bohrung 86.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Wenn der     Messkopfoberteil    4 vom zu seiner Be  arbeitung dem Einfluss der Schleifscheibe 67 aus  gesetzten Werkstück 66 ausgefahren ist, die Hebel  5 und 6 also um die Drehachsen 7, 8 in     Fig.    1 im  Drehsinn des Uhrzeigers ausgeschwenkt sind, wird  im hydraulischen System von dem Zuführungskanal  20 her durch eine nicht dargestellte Ölpumpe stän  dig ein Druck aufrechterhalten, der den Membran  dosen 82, 83 ihre grösste Ausdehnung gibt, bei  welcher sich ihre Köpfe gegen die Ansätze 78, 79  der Gehäuse 55, 55' legen und diese entgegen der  Wirkung der Federn 76, 77 in     auseinandergerückter     Stellung halten, in der die Schnäbel 56, 57 so weit  voneinander entfernt sind, wie es nach ihrer Vor  einstellung möglich ist.

   Zum Einfahren des     Mess-          kopfoberteils    an das Werkstück wird der Öldruck  im Kanal 20 und damit auch vor dem Kolben 34  gesenkt, indem beispielsweise ein     Druckminderventil     geöffnet wird.  



  Diese Absenkung des Öldruckes kann sich je  doch nicht sofort in vollem Umfang bis in die  Dosen 82, 83 hinein auswirken, weil die vor dem  Kolben 34 befindliche Druckflüssigkeit durch das  Ventil 28, 27 nur langsam entweichen kann. Der  Kolben 34 wird durch die Feder 42 allmählich von  seiner rechten in die linke Stellung bewegt, wobei  erst wenn der     Messkopfoberteil    bereits eingefahren  ist, der Druck so weit gefallen ist, dass die gegen  über der Feder 42 entsprechend     schwächern    Federn  76, 77 die Schnäbel 56, 57 auf das Werkstück 66  aufsetzen. Umgekehrt, werden beim Ausfahren des       Messkopfoberteils    zuerst die Schnäbel infolge der  Druckerhöhung mittels der Dosen 82, 83 wieder  vom Werkstück abgehoben.

   Im Gegensatz zur  Druckverminderung macht sich die Druckerhöhung    plötzlich bemerkbar, weil die     Rückschlagventil-          hülse    28 entgegen der Wirkung der Feder 29 in       Fig.    9 von links nach rechts verschoben wird, so  dass um den Kegel 27 eine grössere     Öldurchfluss-          öffnung    freigegeben wird. Der Kolben 34 wird ent  gegen der Wirkung der Feder 42 erst nach dem Ab  heben der Schnäbel vom Werkstück nach rechts ver  schoben.

   Dadurch wird der     Messkopfoberteil    in       Fig.    1 nach rechts in die ausgefahrene Stellung     ver-          schwenkt.    In der ausgeschwenkten Stellung lässt er  sich verriegeln, so dass er nicht unbeabsichtigt von.  Hand nach links zurückbewegt werden kann. Zu  diesem Zweck ist zwischen den Hebelarmen 6 um  eine Achse 94 ein Sperrhebel 95 schwenkbar ge  lagert, dessen freies Ende einen hakenförmigen  Ausschnitt 96 aufweist. Bei in     Fig.    1 nach rechts       verschwenktem        Messkopfoberteil    lässt sich der Sperr  hebel 95 entgegen dem Uhrzeigersinn so umlegen,  dass der Ausschnitt 96 über die vordere obere Kante  des Anschlages 46 fasst.

   In seiner in     Fig.    1 gezeich  neten unwirksamen Stellung ist der Sperrhebel 95  durch einen     federnd    angeordneten Rastbolzen 97  gehalten, der in eine am Sperrhebel angebrachte  Raste 98 eingreift     (Fig.    3).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum zur und ausser Wirkung brin gen eines mit Messschnäbeln ausgerüsteten Mess- kopfes mit einem Werkstück, zum Steuern einer das letztere bearbeitenden Schleifmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Messschnäbel (56, 57) bei ausgefahrenem, die Messschnäbel aufweisendem Messkopfoberteil (4) ständig in Offenstellung gehal ten und zum zur Wirkungbringen erst nach dem Einfahren des Messkopfoberteils an das Werkstück einander genähert werden, bis sie auf das Werkstück (66) auftreffen,
    während zu ihrem ausser Wirkung- bringen die Messschnäbel (56, 57) zunächst von einander und damit auch vom Werkstück (66) ent fernt werden und hernach der Messkopfoberteil (4) ausgefahren wird.
    1I. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Oberteil (4) des Messkopfes an eine Leitung (87) für die Zuleitung eines hydrau lischen Druckmittels angeschlossene Membrandruck- dosen (82, 83) besitzt, welche bei ihrer Druck beaufschlagung mit die Messschnäbel (56, 57) tra genden, am Körper des Messkopfoberteils beweg lichen Steuergehäusen (55, 55') entgegen von gleich falls auf die Steuergehäuse (55, 55') einwirkenden Federn (76, 77) zusammenwirken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Messschnäbel (56, 57) unter hydraulischem Druck in Offenstellung gehal ten werden, wobei durch das Absenken des Druckes die Einfahrbewegung des Messkopfoberteils einge leitet und das Absenken dabei derart verzögert wird, dass sich die Schnäbel erst nach dem Einfahren des Messkopfoberteils (4) unter Kraftwirkung auf das Werkstück aufsetzen, und beim Wiederansteigen des Druckes vorerst die Messschnäbel abgehoben wer den, wonach der Messkopfoberteil (4) ausgefahren wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnäbel nach dem Einfahren des Messkopfoberteils durch Federdruck auf das Werkstück aufgesetzt werden. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kräfte der auf die Steuer gehäuse einwirkenden Federn (76, 77) einstellbar sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Körper (3) des Messkopfunterteils ein hydraulischer Zylinder (21) angeordnet ist, in welchem sich ein Kolben (34) mit einer Kolbenstange (35) befindet, die beide durchbohrt sind, und welcher einen fein einstellbaren Auslass aufweist, wobei der Kolben (34) unter der Wirkung einer Rückführfeder (42) steht. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Feinauslass durch einen in die Bohrung einer gegen Federwirkung (31) verschiebbaren Rück schlagventilhülse (28) eingreifenden Kegel (27) einer Einstellschraube (26) gebildet ist.
CH341091D 1955-02-09 1955-11-30 Verfahren zum zur und ausser Wirkung bringen eines mit Messschnäbeln ausgerüsteten Messkopfes mit einem Werkstück, zum Steuern einer das letztere bearbeitenden Schleifmaschine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH341091A (de)

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