CH341232A - Elektrischer Wickelkondensator - Google Patents

Elektrischer Wickelkondensator

Info

Publication number
CH341232A
CH341232A CH341232DA CH341232A CH 341232 A CH341232 A CH 341232A CH 341232D A CH341232D A CH 341232DA CH 341232 A CH341232 A CH 341232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capacitor
strip
contact
metal
loop
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bonali Alessandro
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH341232A publication Critical patent/CH341232A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Elektrischer Wickelkondensator    Die vorliegende Erfindung betrifft einen elek  trischen Wickelkondensator.  



  Es ist bekannt, dass elektrische Wickelkondensa  toren selbstheilend sind, wenn einer der     Kondensa-          torenbeläge,    der eine der     Kondensatorelektroden    dar  stellt, so dünn gemacht ist, dass er nach einem  Durchschlag im Kondensator verdampfen oder aus  brennen kann, so dass der zwischen den beiden Elek  troden     fliessende    Strom unterbrochen wird, bevor  der Kondensator endgültig zerstört ist.  



  Während es einfach ist, bei Kondensatoren mit  gestaffelten Elektroden die Klemmen auf den ent  gegengesetzten Stirnseiten des Kondensators anzu  bringen, wenn dieser aufgewickelt oder in     Zick-Zack-          form    gefaltet ist, werden die Verhältnisse in Konden  satoren schwieriger, bei welchen das     Dielektrikum     aus Isolierlack besteht, und die beiden Elektroden  nicht gestaffelt, sondern parallel sind, da die Klem  men in diesem Fall direkt auf den Metallschichten  angebracht werden müssen.  



  Wenn in diesem Fall in der Nähe der einen  Klemme ein Durchschlag erfolgt, kommt es oft nicht  zu einer Selbstheilung, und der Kondensator fällt  aus, da die Verbindung zur Klemme unterbrochen  ist.  



  Es ist daher ein Zweck der Erfindung, ein neues  Verfahren anzugeben, um die Klemmen in einem  elektrischen Wickelkondensator mit     Lackdielektrikum     anzubringen.  



  In diesem Fall ist der Kontakt zwischen der       Anschlussklemme    des Kondensators und der eine  der Elektroden bildenden Metallschicht indirekt  durch einen Isolierstreifen bewerkstelligt, welcher  nur auf einer Seite einen Metallüberzug aufweist.  



  Gemäss einem Ausführungsbeispiel wird der ge  nannte Streifen     S-förmig    gebogen, und zwar quer  zum     Kondensatorband,    wobei eine der Schleifen des    S (bei welcher die isolierte     Oberfläche    nach innen  zeigt) das     Kondensatorband    umfasst, während die  andere Schleife des S, bei welcher die metallüber  zogene Fläche nach innen liegt, die     Metallklemme     des Kondensators eng in der Längsrichtung umgibt.  



  Der elektrische Kontakt zwischen der Anschluss  klemme und derjenigen Elektrode des Kondensator  bandes, welche durch den Metallüberzug gebildet  wird, wird dann durch den untern metallisierten Teil  des S     während    des Wickelvorganges erhalten, wobei  der genannte metallisierte Teil des     S-förmigen    Strei  fens zwischen die beiden Oberflächen der Gegenelek  trode des Kondensators zu liegen kommt, welche sich  beim Wickelvorgang berühren.  



  Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die  Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes näher erläutert.  



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 einen Querschnitt des dünnen     S-förmig     gebogenen Kontaktstreifens, welcher den metallischen  Anschluss des Kondensators enthält und das     Konden-          satorband    quer umgibt, und  die     Fig.    2 den Querschnitt der ersten Windung  des     Kondensatorbandes    beim Beginn des Wickelvor  ganges, welcher die Klemme und den     S-förmigen     Streifen enthält, der in der     Fig.    1 in der Seitenansicht       gezeigt    ist.  



  In der     Fig.    1 ist ein dünner metallischer Träger  streifen 1 ersichtlich, welcher durch ein, bei der  Herstellung von Bandkondensatoren bekanntes Ver  fahren, auf beiden Seiten mit einer dünnen     Isolier-          lackschicht    2, 2' überzogen ist.  



  Auf diesen beiden Lackschichten ist eine sehr  dünne Metallschicht 3, 3' angebracht, beispielsweise  durch     Aufdampfung    oder Aufdruck,. welche Metall  schicht die beiden gegenüberliegenden Seiten des iso  lierten Bandes auf der ganzen Länge überdeckt, wobei      jedoch längs der Längskanten des Bandes und auch  an den Enden des metallischen Trägerbandes ein  schmaler Rand frei bleibt.  



  Der im Querschnitt dargestellte     Anschlussstreifen     besteht aus einem dünnen Streifen aus     Isoliermaterial     4, bei dem nur eine     Oberfläche    durch eine sehr  dünne Schicht 5 aus Metall überzogen ist.  



  Dieser metallisierte Streifen ist     S-förmig    gebogen,  so dass seine obere, durch die Isolieroberfläche ge  bildete Schleife ein Ende des     Kondensatorbandes     umfasst, während die andere durch die metallisierte       Oberfläche    gebildete Schleife einen Metallstreifen  eng umgibt, welcher eine     Anschlussklemme    für den  Kondensator bildet.  



  Die Metallschicht 5, welche sich unter der untern  Schleife des S befindet, ist diejenige, welche den  elektrischen Kontakt mit derjenigen Kondensator  elektrode herstellen wird, welche den beiden Metall  schichten entspricht, welche unter sich in Berührung  kommen, wenn das Band aufgerollt wird.  



  Die vorstehenden Ausführungen werden anhand  der     Fig.    2 leichter verständlich, welche die erste  Windung beim Wickelvorgang des Kondensator  bandes auf der Spindel darstellt. In beiden     Figuren     sind gleiche Teile mit den gleichen     überweisungs-          zeichen    versehen. Aus der     Fig.    2 ist wiederum das  Metallband 1 mit den zwei Lackschichten 2, 2' und  den beiden dünnen Metallschichten 3, 3' ersichtlich.

    Wie ersichtlich, umgibt der     S-förmige    Streifen, wel  cher die     Anschlussklemme    6 trägt, ein Ende des  Bandes, von dem die Elektrode 3 mit der untern       Oberfläche    5 des     Anschlussklemmenstreifens    6 in       Berührung    kommt, wodurch ein indirekter elektri  scher Kontakt zwischen der     Anschlussklemme    und  der Gegenelektrode des Kondensators zustande  kommt.  



  Beim vorstehend beschriebenen Beispiel wird der  andere Anschluss direkt mit dem metallischen Trä  gerband verbunden. Es ist jedoch nicht ausgeschlos  sen, den gleichen indirekten elektrischen Kontakt bei  Bandkondensatoren zu verwenden, bei welchen das  Trägerband aus Isoliermaterial besteht, wobei dann  die Klemme mit den aus dünnen metallischen Über  zügen gebildeten Elektroden den Kontakt herstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Wickelkondensator mit einem Trä gerband, mit mindestens einer Isolierlackschicht, welche als Dielektrikum dient und mindestens einer durch einen dünnen Metallüberzug auf der Lack schicht gebildeten Elektrode, welche im Fall eines Durchschlages selbstheilend ist, dadurch gekennzeich net, dass der Kontakt zwischen der Anschlussklemme (6) des Kondensators und der eine der Elektroden bildenden Metallschicht (3) indirekt durch einen Iso- lierstreifen (4) bewerkstelligt ist, welcher nur auf einer Seite einen Metallüberzug (5) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kontaktisolier- streifen (4) S-förmig gebogen ist und dass die eine Schleife der S-Form eine metallische Anschluss klemme (6) in Längsrichtung eng umschliesst, wäh rend die andere Schleife eines der Enden des Kon- densatorbandes (1) quer umfasst. 2.
    Kondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil der einen Schleife des S-förmig gebogenen Streifens (4) aus der mit Metall überzogenen Seite (5) besteht, während der innere Teil der andern Schleife des S-förmig gebo genen Streifens aus dem Isolierteil besteht, der mit dem Ende des metallisierten Bandes (1) in Berührung steht, auf welchem er ruht. 3.
    Kondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt zwischen der einen Anschlussklemme und der die Gegenelek trode bildenden Metallschicht durch das Wickeln des Kondensatorbandes (1) erzielt ist, wobei der metalli sierte Teil (5) des S-förmig gebogenen Streifens (4) zwischen den beiden metallischen Schichten (3, 3') auf den Aussenflächen des Kondensatorbandes (1) liegt, welche Schichten zufolge des Wickelvorganges miteinander in Kontakt stehen, so dass sie die Gegen elektrode des Kondensators bilden, dessen andere Elektrode durch das aus Metall bestehende Träger band (1) gebildet wird. 4.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband (1) aus Metall besteht. 5. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband (1) aus Isolier material besteht und zwei oder mehr dünne Metall überzüge aufweist, welche zwischen Lackschichten angeordnet sind. 6.
    Kondensator nach den Unteransprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung eines indirekten Kontaktes mit einer der Elektroden des Kondensatorbandes eines der Enden des Bandes auf einer gewissen Länge von den Metallüberzügen befreit ist, so dass die eine Schleife des S-förmigen Streifens nur mit einer der Elektroden des Band- kondensators Kontakt macht, und dass sich die gleiche Anordnung in gestaffelter Weise für das andere Ende des Trägerbandes wiederholt, zwecks Bewerkstelli gung des Kontaktes zwischen der andern Elektrode und der zweiten Anschlussklemme.
CH341232D 1954-10-02 1955-09-28 Elektrischer Wickelkondensator CH341232A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT341232X 1954-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH341232A true CH341232A (de) 1959-09-30

Family

ID=11239268

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH341232D CH341232A (de) 1954-10-02 1955-09-28 Elektrischer Wickelkondensator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH341232A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2544225C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators mit mindestens zwei Kapazitäten
DE3881920T2 (de) Elektrolytische Kondensatoren mit einer Festelektrolytschicht und ihre Herstellung.
DE2953393T1 (de) Metallized film capacitor and method of manufacture
DE1215260B (de) Verfahren zur Herstellung von Trockenelektrolytkondensatoren
DE3148778C2 (de)
DE2229293A1 (de) Elektrischer Kondensator
CH341232A (de) Elektrischer Wickelkondensator
DE975545C (de) Verfahren zur Herstellung eines Einfolien-Bandes fuer selbstregenerierende elektrische Kondensatoren mit Lackdielektrikum
DE732726C (de) Verfahren zur Herstellung von Wickelkondensatoren, auf deren Stirnseiten je mindestens eine sie nicht vollstaendig bedeckende Metallschicht als Stromanschlussflaeche z.B. durch Aufspritzen unmittelbar aufgebracht ist
DE68913492T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schichtkondensatoren mit einer Dicke von inaktiven Schichten.
DE974911C (de) Elektrischer Kondensator mit auf mindestens einer Seite einer Belagfolie moeglichst ohne Lufteinschluesse haftend hergestellter duenner Dielektrikumsschicht
DE2404759B2 (de) Verfahren zur herstellung elektrischer kondensatoren
DE3405348C2 (de)
DE2106833A1 (de) Elektrischer Kondensator mit metallisierter Folie und Verfahren zu seiner Herstellung
CH354519A (de) Elektrischer Kondensator
CH365142A (de) Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Wickelkondensators
DE838634C (de) Elektrischer Kondensator
DE1464816C3 (de) Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2812371A1 (de) Kondensator und verfahren zu seiner herstellung
AT236549B (de) Verfahren zur Herstellung eines regenerierenden Kondensators hoher Raumkapazität
DE919359C (de) Elektrischer Kondensator
DE861136C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden, insbesondere fuer Elektrolytkondensatoren, und Elektrolytkondensator
DE2759519C2 (de) Regenerierfähiger elektrischer Kondensator
DE642336C (de) Elektrischer Wickelkondensator mit eingelegten Anschlusselektroden
DE675190C (de) Elektrischer Wickelkondensator