CH341232A - Elektrischer Wickelkondensator - Google Patents
Elektrischer WickelkondensatorInfo
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Description
Elektrischer Wickelkondensator Die vorliegende Erfindung betrifft einen elek trischen Wickelkondensator.
Es ist bekannt, dass elektrische Wickelkondensa toren selbstheilend sind, wenn einer der Kondensa- torenbeläge, der eine der Kondensatorelektroden dar stellt, so dünn gemacht ist, dass er nach einem Durchschlag im Kondensator verdampfen oder aus brennen kann, so dass der zwischen den beiden Elek troden fliessende Strom unterbrochen wird, bevor der Kondensator endgültig zerstört ist.
Während es einfach ist, bei Kondensatoren mit gestaffelten Elektroden die Klemmen auf den ent gegengesetzten Stirnseiten des Kondensators anzu bringen, wenn dieser aufgewickelt oder in Zick-Zack- form gefaltet ist, werden die Verhältnisse in Konden satoren schwieriger, bei welchen das Dielektrikum aus Isolierlack besteht, und die beiden Elektroden nicht gestaffelt, sondern parallel sind, da die Klem men in diesem Fall direkt auf den Metallschichten angebracht werden müssen.
Wenn in diesem Fall in der Nähe der einen Klemme ein Durchschlag erfolgt, kommt es oft nicht zu einer Selbstheilung, und der Kondensator fällt aus, da die Verbindung zur Klemme unterbrochen ist.
Es ist daher ein Zweck der Erfindung, ein neues Verfahren anzugeben, um die Klemmen in einem elektrischen Wickelkondensator mit Lackdielektrikum anzubringen.
In diesem Fall ist der Kontakt zwischen der Anschlussklemme des Kondensators und der eine der Elektroden bildenden Metallschicht indirekt durch einen Isolierstreifen bewerkstelligt, welcher nur auf einer Seite einen Metallüberzug aufweist.
Gemäss einem Ausführungsbeispiel wird der ge nannte Streifen S-förmig gebogen, und zwar quer zum Kondensatorband, wobei eine der Schleifen des S (bei welcher die isolierte Oberfläche nach innen zeigt) das Kondensatorband umfasst, während die andere Schleife des S, bei welcher die metallüber zogene Fläche nach innen liegt, die Metallklemme des Kondensators eng in der Längsrichtung umgibt.
Der elektrische Kontakt zwischen der Anschluss klemme und derjenigen Elektrode des Kondensator bandes, welche durch den Metallüberzug gebildet wird, wird dann durch den untern metallisierten Teil des S während des Wickelvorganges erhalten, wobei der genannte metallisierte Teil des S-förmigen Strei fens zwischen die beiden Oberflächen der Gegenelek trode des Kondensators zu liegen kommt, welche sich beim Wickelvorgang berühren.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt: die Fig. 1 einen Querschnitt des dünnen S-förmig gebogenen Kontaktstreifens, welcher den metallischen Anschluss des Kondensators enthält und das Konden- satorband quer umgibt, und die Fig. 2 den Querschnitt der ersten Windung des Kondensatorbandes beim Beginn des Wickelvor ganges, welcher die Klemme und den S-förmigen Streifen enthält, der in der Fig. 1 in der Seitenansicht gezeigt ist.
In der Fig. 1 ist ein dünner metallischer Träger streifen 1 ersichtlich, welcher durch ein, bei der Herstellung von Bandkondensatoren bekanntes Ver fahren, auf beiden Seiten mit einer dünnen Isolier- lackschicht 2, 2' überzogen ist.
Auf diesen beiden Lackschichten ist eine sehr dünne Metallschicht 3, 3' angebracht, beispielsweise durch Aufdampfung oder Aufdruck,. welche Metall schicht die beiden gegenüberliegenden Seiten des iso lierten Bandes auf der ganzen Länge überdeckt, wobei jedoch längs der Längskanten des Bandes und auch an den Enden des metallischen Trägerbandes ein schmaler Rand frei bleibt.
Der im Querschnitt dargestellte Anschlussstreifen besteht aus einem dünnen Streifen aus Isoliermaterial 4, bei dem nur eine Oberfläche durch eine sehr dünne Schicht 5 aus Metall überzogen ist.
Dieser metallisierte Streifen ist S-förmig gebogen, so dass seine obere, durch die Isolieroberfläche ge bildete Schleife ein Ende des Kondensatorbandes umfasst, während die andere durch die metallisierte Oberfläche gebildete Schleife einen Metallstreifen eng umgibt, welcher eine Anschlussklemme für den Kondensator bildet.
Die Metallschicht 5, welche sich unter der untern Schleife des S befindet, ist diejenige, welche den elektrischen Kontakt mit derjenigen Kondensator elektrode herstellen wird, welche den beiden Metall schichten entspricht, welche unter sich in Berührung kommen, wenn das Band aufgerollt wird.
Die vorstehenden Ausführungen werden anhand der Fig. 2 leichter verständlich, welche die erste Windung beim Wickelvorgang des Kondensator bandes auf der Spindel darstellt. In beiden Figuren sind gleiche Teile mit den gleichen überweisungs- zeichen versehen. Aus der Fig. 2 ist wiederum das Metallband 1 mit den zwei Lackschichten 2, 2' und den beiden dünnen Metallschichten 3, 3' ersichtlich.
Wie ersichtlich, umgibt der S-förmige Streifen, wel cher die Anschlussklemme 6 trägt, ein Ende des Bandes, von dem die Elektrode 3 mit der untern Oberfläche 5 des Anschlussklemmenstreifens 6 in Berührung kommt, wodurch ein indirekter elektri scher Kontakt zwischen der Anschlussklemme und der Gegenelektrode des Kondensators zustande kommt.
Beim vorstehend beschriebenen Beispiel wird der andere Anschluss direkt mit dem metallischen Trä gerband verbunden. Es ist jedoch nicht ausgeschlos sen, den gleichen indirekten elektrischen Kontakt bei Bandkondensatoren zu verwenden, bei welchen das Trägerband aus Isoliermaterial besteht, wobei dann die Klemme mit den aus dünnen metallischen Über zügen gebildeten Elektroden den Kontakt herstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrischer Wickelkondensator mit einem Trä gerband, mit mindestens einer Isolierlackschicht, welche als Dielektrikum dient und mindestens einer durch einen dünnen Metallüberzug auf der Lack schicht gebildeten Elektrode, welche im Fall eines Durchschlages selbstheilend ist, dadurch gekennzeich net, dass der Kontakt zwischen der Anschlussklemme (6) des Kondensators und der eine der Elektroden bildenden Metallschicht (3) indirekt durch einen Iso- lierstreifen (4) bewerkstelligt ist, welcher nur auf einer Seite einen Metallüberzug (5) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kontaktisolier- streifen (4) S-förmig gebogen ist und dass die eine Schleife der S-Form eine metallische Anschluss klemme (6) in Längsrichtung eng umschliesst, wäh rend die andere Schleife eines der Enden des Kon- densatorbandes (1) quer umfasst. 2.Kondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil der einen Schleife des S-förmig gebogenen Streifens (4) aus der mit Metall überzogenen Seite (5) besteht, während der innere Teil der andern Schleife des S-förmig gebo genen Streifens aus dem Isolierteil besteht, der mit dem Ende des metallisierten Bandes (1) in Berührung steht, auf welchem er ruht. 3.Kondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt zwischen der einen Anschlussklemme und der die Gegenelek trode bildenden Metallschicht durch das Wickeln des Kondensatorbandes (1) erzielt ist, wobei der metalli sierte Teil (5) des S-förmig gebogenen Streifens (4) zwischen den beiden metallischen Schichten (3, 3') auf den Aussenflächen des Kondensatorbandes (1) liegt, welche Schichten zufolge des Wickelvorganges miteinander in Kontakt stehen, so dass sie die Gegen elektrode des Kondensators bilden, dessen andere Elektrode durch das aus Metall bestehende Träger band (1) gebildet wird. 4.Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband (1) aus Metall besteht. 5. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband (1) aus Isolier material besteht und zwei oder mehr dünne Metall überzüge aufweist, welche zwischen Lackschichten angeordnet sind. 6.Kondensator nach den Unteransprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung eines indirekten Kontaktes mit einer der Elektroden des Kondensatorbandes eines der Enden des Bandes auf einer gewissen Länge von den Metallüberzügen befreit ist, so dass die eine Schleife des S-förmigen Streifens nur mit einer der Elektroden des Band- kondensators Kontakt macht, und dass sich die gleiche Anordnung in gestaffelter Weise für das andere Ende des Trägerbandes wiederholt, zwecks Bewerkstelli gung des Kontaktes zwischen der andern Elektrode und der zweiten Anschlussklemme.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT341232X | 1954-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH341232A true CH341232A (de) | 1959-09-30 |
Family
ID=11239268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH341232D CH341232A (de) | 1954-10-02 | 1955-09-28 | Elektrischer Wickelkondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH341232A (de) |
-
1955
- 1955-09-28 CH CH341232D patent/CH341232A/de unknown
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