CH354519A - Elektrischer Kondensator - Google Patents

Elektrischer Kondensator

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CH354519A
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CH
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capacitor
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Inventor
Bonali Alessandro
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Elektrischer    Kondensator    Die Erfindung     betrifft    einen elektrischen Kon  densator, insbesondere einen solchen mit sehr dünnen       Elektrodenschichten,    z. B. einen aus einem Streifen  gewickelten Rollkondensator.  



  Das Selbstheilen von solchen Kondensatoren bei  an schwachen Stellen auftretenden Durchschlägen ist  bekannt und erfolgt in der Weise, dass das in sehr  dünner Schicht vorhandene Metall einer oder  mehrerer Elektroden an den schwachen Stellen aus  brennt und dabei verdampft, dadurch den weiteren  Stromdurchgang an diesen Stellen verunmöglicht und  damit den Kondensator vor der Zerstörung schützt.  



  Es sind verschiedene Verfahren zur Herstellung  von elektrischen Kondensatoren aus     mit    einem  Lacküberzug versehenen dünnen Metallstreifen oder  aus einem dünne Metallschichten tragenden Streifen  aus     dielektrischem    Material und     Verfahren    zum  Herstellen der elektrischen Anschlüsse an die durch  Aufdampfen, Aufspritzen oder sonstigen Verfahren  auf einen Trägerstreifen aus     Isoliermaterial    aufge  brachten sehr dünnen Metallbeläge bekannt ge  worden.  



  Bei Kondensatoren, in denen die eine Elektrode  gleichzeitig als Träger für das     Dielektrikum    und  für die zweite dünne Elektrode dient und diese auf  dem     Dielektrikum    aufgebracht ist, liegt eine der  grössten Schwierigkeiten im Anbringen eines An  schlussorgans an dieser Elektrode.  



  Die Verwendung von mittelbaren     Anschluss-          organen,    wie sie beispielsweise im italienischen  Schweizer Patent Nr. 341232 vorgeschlagen werden,  hatte den Nachteil, dass die während dem Wickeln  einzulegenden Organe einen unregelmässigen Wickel  und eine Vergrösserung des Kondensators zur Folge  hatten.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseiti  gung dieses Nachteils durch- eine     neuartig(>    Anord-         nung    der Elektroden und der als     Dielektrikum     dienenden     Isolierschichten,    die irgendwelche einzu  legende     Anschlussorgane        überflüssig    macht.  



  Der     erfindungsgemässe    elektrische Kondensator  ist gekennzeichnet     durch    einen die     eine        Konden-          satorelektrode    bildenden     Trägerteil,    der aus     zwei     sehr verschieden breiten, durch einen sehr     kleinen     Abstand voneinander getrennten und Kante an  Kante parallel zueinander verlaufenden     Teilstreifen     besteht, ferner durch eine die beiden Teilstreifen an  beiden Seitenflächen überdeckende isolierende Lack  schicht und eine auf beiden Seiten auf der Lack  schicht aufgebrachte Gegenelektrode,

   die bei Durch  schlagen selbstheilend ist und die sich bis zum  äusseren Rand des schmäleren Teilstreifens erstreckt,  dagegen am     äusseren    Rand des breiteren Teilstreifens  die Lackschicht auf einer in der Längsrichtung ver  laufenden Randzone nicht überdeckt.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand von zwei  in der beiliegenden Zeichnung schematisch darge  stellten     Ausführungsbeispielen    näher beschrieben.  In der Zeichnung zeigt  die     Fig.    1 einen quer zur     Längsrichtung    geführ  ten Schnitt durch einen     Kondensatorstreifen,    und  die     Fig.2    einen gleich geführten Schnitt durch  eine gleiche Ergebnisse     zeitigende    Variante des       Kondensatorstreifens    nach     Fig.    1.

      Bei dem in der     Fig.    1 stark vergrössert gezeich  neten     Schnitt    durch den zum     Wickeln    bereiten       Streifen    besteht der Trägerteil aus zwei, beispiels  weise aus Aluminium bestehenden Metallstreifen von  sehr ungleicher Breite, von denen der Streifen 1  eine der     Kondensatorelektroden    bildet,     während    der  andere bedeutend schmälere Streifen     1b    als Unter  lage für die die zweite Elektrode des Kondensators  bildenden Metallschichten und zur Hauptsache zur      Verstärkung des Anschlusses an eine der äussern  Klemmen des Kondensators dient.  



  Die beiden Streifen verschiedener Breite werden  automatisch in der Weise erhalten, dass ein Metall  streifen, dessen Gesamtbreite der Breite der     beiden     Streifen entspricht, beim Eintauchen in das Lackier  bad geschnitten wird.  



  Wie die     Fig.    1     zeigt,    liegt der Streifen 1 sehr nahe  am Streifen     1b.    Die beiden beidseitig mit einem  isolierenden Lack 2, 2a überzogenen Streifen ver  binden sich beim Trocknen der Lacküberzüge, wobei  der Lack auch in den zwischen den sich gegenüber  liegenden Streifenkanten liegenden Zwischenraum X       eindringt    und damit die beiden Streifen voneinander  elektrisch isoliert. Der Lacküberzug     bildet    das       Dielektrikum    des     Kondensators.     



  In an sich bekannter     Art    werden auf den beiden  die Seitenflächen der     Metallstreifen    1 und 1 b über  deckenden Lacküberzügen sehr dünne Metallüberzüge  3 und 3a aufgebracht, die die zweite Elektrode oder  Gegenelektrode bilden, und zwar derart, dass sie  sich auf der Seite B bis an den Rand erstrecken,  dagegen auf der Seite A eine in der Längsrichtung  verlaufende Randzone des Lacküberzuges unbedeckt  lassen und damit eine sichere Isolation zwischen  den beiden     Kondensatorelektroden        gewährleisten.     



  Nachdem der so gebildete     Kondensatarstreifen     in einer der gewünschten Kapazität entsprechenden  Länge zu einem Wickel gerollt worden ist, werden  die äusseren     Anschlussorgane    an den beiden Wickel  stirnseiten angebracht.  



  Das eine     Anschlussorgan        lässt    sich auf der  Seite A leicht anbringen, da der die eine Elektrode  bildende Streifen 1 in     bezug    auf die Elektrode 3, 3a       verhältnismässig    dick ist. Das andere     Anschlussorgan     wird dagegen an eine Metallschicht angelötet, die  auf die Wickelstirnseite B aufgespritzt oder     sonstwie     aufgebracht wird. Das so aufgebrachte Metall ver  bindet     Metallschichten    3, 3a und den     schmalen     Streifen     1b    elektrisch untereinander und ergibt  einen dichten und homogenen Zusammenbau.  



  Bei der in der     Fig.2    gezeigten Variante zur       Fig.    1 besteht der aus zwei Teilstreifen gebildete       Trägerteil    aus einem Metallstreifen 1 und einem an  dessen Kante anliegenden Streifen 1 b aus Isolier  material, z. B. aus metallisiertem oder     nicht-          metallisiertem    Papier oder     Kunststoff    von gleicher  Dicke, aber wesentlich geringerer Breite als der Teil  streifen 1, mit welchem der Teil 1b durch den Lack  verbunden ist.  



  Die Herstellung eines     Kondensatorwickels    aus       einem        Kondensatorstreifen    nach     Fig.    2     vollzieht    sich  in ähnlicher Weise, wie dies anhand der     Fig.    1  beschrieben worden ist. Die zum Anschliessen des       Anschlussorgans    für die Gegenelektrode 3, 3a an  der Wickelstirnseite B     aufgespritzte    oder     sonstwie       aufgebrachte Metallschicht überdeckt in diesem  Falle die Kanten der diese Elektrode bildenden  Metallschichten 3, 3a und die Kante des Strei  fens<B>l b,</B> der in diesem Falle lediglich als Abstand  halter zwischen den Schichten 3 und 3a dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Kondensator, gekennzeichnet durch einen die eine Kondensatorelektrode bildenden Trä gerteil, der aus zwei sehr verschieden breiten, durch einen sehr kleinen Abstand voneinander getrennten und Kante an Kante liegend parallel zueinander verlaufenden Teilstreifen besteht, ferner durch eine die beiden Teilstreifen an beiden Seitenflächen über deckende isolierende Lackschicht und eine auf bei den Seiten auf der Lackschicht aufgebrachte Gegen elektrode, die bei Durchschlägen selbstheilend ist und die sich bis zum äusseren Rand des schmäleren Teil streifens erstreckt, dagegen am äusseren Rand des breiteren Teilstreifens die Lackschicht auf einer in der Längsrichtung verlaufenden Randzone nicht überdeckt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teilstreifen aus Metall bestehen. 2. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur der breitere Teilstreifen aus Metall besteht. 3. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Dielektrikum des Kondensators bildende isolierende Lack die beiden einander gegenüberliegenden Kanten der Teilstreifen voneinander isoliert, und dass ferner der schmälere Streifen eine zusätzliche Verbindung nach dem An schlussorgan für die Gegenelektrode bildet. 4.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite des Konden- satorwickels auf der Seite des schmäleren Teil streifens die Kanten der auf dem Lacküberzug auf gebrachten Metallschichten aufweist und eine auf dieser Stirnseite aufgespritzte Metallschicht diese Kanten unter sich und mit einem daran angelöteten Anschlussorgan elektrisch verbindet, während auf der andern Stirnseite des Wickels das andere Anschluss- organ an der Kante des breiteren Teilstreifens ange schlossen ist. 5.
    Kondensator nach Unteranspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass der schmälere Teilstreifen aus Isoliermaterial besteht und der die beiden Streifen beidseitig überdeckende Lacküberzug die beiden Teilstreifen zu einem einzigen biegsamen Streifen verbindet und ferner die beidseitig aufgebrachten Metallschichten der Gegenelektrode die Verbin dungsstelle zwischen den beiden Teilstreifen über decken.
CH354519D 1956-03-30 1957-03-21 Elektrischer Kondensator CH354519A (de)

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