CH341321A - Instrument für Flugzeugnavigation - Google Patents
Instrument für FlugzeugnavigationInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C21/00—Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
- G01C21/20—Instruments for performing navigational calculations
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Description
Instrument für Flugzeugnavigation Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Instrument für Flugzeugnavigation mit wenigstens zwei relativ zueinander verschiebbaren und drehbaren Teilen, von denen der erste, plattenförmig ausgebildete Instrumententeil eine Driftwinkelskala sowie eine bezüglich des Zentrums dieser Skala durch konzentrische Kreisstücke gebildete Fluggeschwindigkeitsskala trägt, während der zweite, als Windrichtungsgradscheibe ausgebildete Teil eine bezüglich des Zentrums der Gradscheibe durch konzentrische Kreise gebildete Windgeschwindigkeitsskala aufweist, wobei die Längsränder des plattenförmigen Instrumententeils zur Schaffung von Führungsnuten für die Gradscheibe einwärts gebördelt sind und die mit ihrem Rand in diese Führungsnuten eingreifende, über den genannten Skalen des plattenförmigen Instrumententeils verschiebbare und drehbare Gradscheibe aus durchsichtigem Kunststoff besteht. Gemäss der vorliegenden Erfindung zeichnet sich das Instrument dadurch aus, dass in die Führungsnuten des ersten, plattenförmigen Instrumententeils, mindestens ein weiterer unter der Gradscheibe liegender plattenförmiger Instrumententeil eingeschoben ist, welcher mindestens einseitig eine Driftwinkelskala und eine Fluggeschwindigkeitsskala aufweist, welche die Skalen des ersten plattenförmigen Teils mindestens teilweise ergänzen. Durch diese Ausführungsart wird dem durch die Entwicklung der Flugzeuge beträchtlich erweiterten Fluggeschwindigkeitsbereich Rechnung getragen, indem z. B. bei der Verwendung mindestens noch eines zweiseitig mit Skalen versehenen plattenförmigen Instrumententeils ein mehrfach grösserer Geschwindigkeitsbereich mit dem Instrument bearbeitet werden kann. Vorzugsweise können die auf den einzelnen Flächen der plattenförmigen Instrumententeile angebrachten Skalen bei einem kleineren Geschwindigkeitsfeld beginnen, als die unmittelbar vorhergehende Skala endet, d. h. die Skalen können sich gegenseitig überschneiden, wodurch die Handhabung des Instrumentes bei dem Übergang von einer Skala auf eine andere erleichtert wird. In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das Instrument in Draufsicht und teilweise weggebrochen. Fig. 2 einen Querschnitt durch das Instrument nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 in grösserem Massstab eine Einzelheit aus Fig. 1 in Ansicht. Soweit es sich um die gleichen Teile handelt, sind diese mit den in dem Hauptpatent verwendeten Bezugszeichen bezeichnet. Dementsprechend ist 1 ein plattenförmiger Teil, vorzugsweise aus einem Blechstreifen aus anodisch oxydiertem Leichtmetall, an welchem eine Driftwinkelskala 2 und eine Geschwindigkeitsskala 3 angebracht sind, Die Längsränder la des Blechstreifens sind nach der Oberseite des Streifens hin U-förmig einwärts gebördelt, so dass nach innen offene Randnuten 4 (Fig. 3) entstehen. Das den Mittelsteg der U-förmigen Bördelung bildende und die Randnuten seitlich nach aussen begrenzende Material ist an den Nutenden gegen die Mitte des Instrumentes eingedrückt, wobei die Eindrückung sich an den in Fig. 1 untern Ecken des Instrumentes auf die ganze Nutenbreite, an den obern Ecken hingegen nur auf etwa die äussere (in Fig. 3 obere) Hälfte der Nutenbreite erstreckt. Eine mit einer 360 -Teilung versehene, als Flugund Windrichtungsskala dienende Gradscheibe 5 aus durchsichtigem Kunststoff greift in die Randnuten 4 lose ein und ist an der Oberseite des Blechstreifens 1 zwischen den Materialeindrückungen an den Nutenenden von Hand frei verschiebbar und drehbar; ihr Zentrum liegt auf dem zum Instrumentenrand parallelen 0 0-Radius der Driftwinkelskala 2. Die Gradscheibe 5 weist ferner eine Windgeschwindigkeitsskala 6 auf. Auf der Rückseite des Blechstreifens 1 sind in an sich bekannter Weise weitere Mess- und Ableseskalen (Mass-, Temperatur- und Geschwindigkeitsumrechnungsskalen, Brennstoffverbrauchsmess - skalen usw.) vorgesehen, die beim gezeichneten Beispiel eine weitere, am Blechstreifen drehbar gelagerte Gradscheibe 7 umfassen. Sowohl die obere wie auch die untere Gradscheibe weisen an ihrer freien Oberfläche kleine Erhebungen auf, welche die Verdrehung dieser Scheiben von Hand erleichtern. Lose in die Randnuten 4 eingreifend ist ein weiterer aus einem Blech streifen gebildeter plattenförmiger Instrumententeil 8 zwischen der Gradscheibe 5 und dem Blechstreifen 1 in die Randnuten eingeschoben. An den in der Zeichnung untern Nutenenden stösst der Blechstreifen 8 gegen die Eindrückungen, währenddem das an den obern Nutenenden nur teilweise eingedrückte Material das Herausziehen des Blechstreifens 8 aus dem Instrument gestattet und lediglich das Herausfallen der Gradscheibe 5, insbesondere beim eingeschobenenBlechstreifen 8, verhindert. Der Blechstreifen könnte in bezug auf seine Längsachse an seinem Ende, welche in die teilweise geöffneten Randnutenenden zu liegen kommt, leicht so verwunden sein, dass z. B. eine Ecke etwas nach unten, die andere etwas nach oben gebogen ist. Dadurch würde eine Ecke des eingeschobenen Blechstreifens 8 leicht gegen das teilweise eingedrückte Material am Ende der Randnuten anstossen, so dass ein zufälliges Herausfallen des Streifens verhindert ist. Der Blechstreifen 8 ist vorzugsweise an seinen beiden Seiten mit einer Driftwinkelskala 82 und mit einer Geschwindigkeitsskala 83 versehen, wobei sich die Skalen des Blechstreifens 1 und des Blechstreifens 8 ergänzend auf einen zusammenhängenden Messbereich beziehen. In einer bevorzugten Ausbildung des Erfindungsgegenstandes trägt der Blechstreifen 1 die Skala mit dem höchsten Geschwindigkeitsbereich, welche gewöhnlich auch die Reisegeschwindigkeit enthält, während die Skalen des Blechstreifens 8 die Skalen 2 und 3 nach unten ergänzen. Alle Skalen des Blechstreifens 1 bzw. 8 arbeiten mit der Gradscheibe wie folgt zusammen: das Zentrum der Gradscheibe wird auf die Marke der erwünschten Fluggeschwindigkeit und die Kurslinie der Gradscheibe auf den 0 -Radius der Driftwinkelskala gestellt. Unter dem Schnittpunkt des der Windrichtung entsprechenden Radius und des der Windgeschwindigkeit entsprechenden Kreises der Gradscheibe kann die zu fliegende Geschwindigkeit an der Geschwindigkeitsskala des Blechstreifens 1 bzw. 8 abgelesen werden. Bei Bedarf ist es ohne weiteres möglich, ein Instrument mit mehreren einschiebbaren Blechstreifen auszurüsten. Auch können mehrere Gradscheiben wahlweise zum Einsatz kommen. In einem solchen Fall ist es besonders günstig, die Dicke der einschiebbaren Blechstreifen und der Gradscheiben bzw. das Mass der Eindrückung des Materials am entsprechenden Ende des Instrumentes so zu wählen, dass nach dem Herausziehen des einschiebbaren Blechstreifens auch die Gradscheibe unter der Materialeindrückung herausholbar ist. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass das Instrument gleichzeitig mehrere einschiebbare Blechstreifen aufnehmen kann. Im Zentrum der Gradscheibe 5 ist zweckmässig ein Messfaden befestigt, welcher die Benützung der Gradscheibe zur Kartenwinkelmessung gestattet. Die Enden der Randnuten 4 könnten auch in von der beschriebenen abweichenden Weise ganz bzw. teilweise verschlossen werden; so könnte man das Material nicht nur seitlich, sondern auch oberhalb oder unterhalb der Nuten verformen, oder man könnte Niete oder dergleichen zum gleichen Zweck verwenden. Das beschriebene Instrument ist leicht, einfach zu handhaben und relativ billig in der Herstellung und bietet gegenüber bisher verwendeten Instrumenten erweiterte Verwendungsmöglichkeiten für die Flugzeugnavigation.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Instrument für Flugzeugnavigation mit wenigstens zwei relativ zueinander verschiebbaren und drehbaren Teilen, von denen der erste, plattenförmig ausgebildete Instrumententeil eine Driftwinkelskala sowie eine bezüglich des Zentrums dieser Skala durch konzentrische Kreisstücke gebildete Fluggeschwindigkeitsskala trägt, während der zweite, als Windrichtungsgradscheibe ausgebildete Teil eine bezüglich des Zentrums der Gradscheibe durch konzentrische Kreise gebildete Windgeschwindigkeitsskala aufweist, wobei die Längsränder des plattenförmigen Instrumententeils zur Schaffung von Führungsnuten für die Gradscheibe einwärts gebördelt sind und die mit ihrem Rand in diese Führungsnuten eingreifende, über den genannten Skalen des plattenförmigen Instrumententeils verschiebbare und drehbare Gradscheibe aus durchsichtigem Kunststoff besteht, dadurch gekennzeichnet,dass in die Führungsnuten des ersten, plattenförmigen Instrumententeils mindestens ein weiterer, unter der Gradscheibe liegender, plattenförmiger Instrumententeil eingeschoben ist, welcher mindestens einseitig eine Driftwinkelskala und eine Fluggeschwindigkeitsskala aufweist, welche die Skalen des ersten plattenförmigen Teils mindestens teilweise ergänzen, und der zur Benützung der Skalen des ersten Instrumententeils aus dessen Führungsnuten herausgenommen werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randnuten an einem Ende des Instrumentes ganz und am andern Ende nur teilweise verschlossen sind, so dass die unter der Gradscheibe in den Randnuten verschiebbar geführten Instrumententeile herausziehbar sind.2. Instrumente nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eingeschobene weitere plattenförmige Elemententeil einerends in bezug auf seine Längsachse verwunden ist und gegen das eingedrückte Material am teilweise verschlossenen Ende einer Randnute anstösst.3. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala für den höchsten Geschwindigkeitsbereich am ersten plattenförmigen Elemententeil angebracht ist.4. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfangsmarkierungen der Skalen der plattenförmigen Instrumententeile eine tiefere Ordnungszahl tragen als die Endmarkierungen der unmittelbar vorhergehenden Skalen.5. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gradscheibe an ihrer Oberseite Erhebungen aufweist, welche die Handhabung der Scheibe erleichtern.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH341321T | 1957-05-02 | ||
| CH339388T | 1957-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH341321A true CH341321A (de) | 1959-09-30 |
Family
ID=25736845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH341321D CH341321A (de) | 1957-05-02 | 1957-05-02 | Instrument für Flugzeugnavigation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH341321A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2483074A1 (fr) * | 1980-05-21 | 1981-11-27 | Robert Gustave | Calculateur de navigation cotiere |
| DE4041395A1 (de) * | 1990-12-21 | 1991-07-04 | Helmut Becker | Drehscheibe zur bestimmung von windkorrektur-winkel und grundgeschwindigkeit mit der entsprechenden faustformel |
-
1957
- 1957-05-02 CH CH341321D patent/CH341321A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2483074A1 (fr) * | 1980-05-21 | 1981-11-27 | Robert Gustave | Calculateur de navigation cotiere |
| DE4041395A1 (de) * | 1990-12-21 | 1991-07-04 | Helmut Becker | Drehscheibe zur bestimmung von windkorrektur-winkel und grundgeschwindigkeit mit der entsprechenden faustformel |
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