CH341719A - Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Person und ihres Fallschirmpackes an der Rückenlehne eines Schleudersitzes - Google Patents

Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Person und ihres Fallschirmpackes an der Rückenlehne eines Schleudersitzes

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CH341719A
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CH
Switzerland
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seat
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retaining
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fastening element
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Martin James
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Martin James
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • B64D25/10Ejector seats

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Person     und    ihres Fallschirmpackes  an der Rückenlehne eines Schleudersitzes    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Person  und ihres Fallschirmpackes an der Rückenlehne  eines Schleudersitzes.  



  Die Erfindung ist besonders anwendbar auf die  Schleudersitze, welche den Gegenstand der früheren  Schweizer Patente     Nrn.    271554, 279161, 282930,  288630, 302835, 306835; 325729, 324976 und  324977 über Schleudersitze bildeten.  



  Eine bekannte Ausführungsform dieser Schleu  dersitze weist einen Rahmen auf, an welchem der  Sitz befestigt ist, eine     Auswurfvorrichtung,    welche  den Sitz mit seinem Rahmen längs einer     Führung     auswerfen kann, mindestens einen Hilfsfallschirm,  Sicherheitsgurten, eine     Gurtenlösevorrichtung    und  eine Einrichtung, welche beim Auswurf des Sitzes  aus dem Flugzeug automatisch betätigt wird und  in der richtigen zeitlichen Folge alle Vorgänge aus  löst, welche nötig sind, um dem Piloten das Ab  springen mit Hilfe eines Hauptfallschirmes zu er  möglichen.

   Dabei ist     ein    Gesichtsschirm vorgesehen,  welcher vor dem Auswurf des Sitzes mit seinem Be  nützer aus dem Flugzeug über das Gesicht des Pilo  ten in Stellung gezogen wird und während des Aus  wurfes in dieser Stellung bleibt. Ein weiteres Mittel  verbindet den Gesichtsschirm mit der     Auswurfvor-          richtung,    so dass das     Instellungbringen    des Schirmes  die     Abfeuervorrichtung    der     Auswurfvorrichtung    aus  löst.  



  Die Gurten können von irgendeinem geeigneten  Typ sein. Sie können vom Kombinationstyp sein,  welcher den Gegenstand oder einen Teil der oben  angeführten Patente über Schleudersitze bildet.  



  Ebenso kann das     Fallschirmpack    von irgend  einer geeigneten Art sein.    Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe nach hinten  über     die    Schultern des Fliegenden zu legende Schul  terriemen aufweist, ein mit diesen Riemen verbun  denes Befestigungsorgan, einen durch eine Feder  geschlossen gehaltenen Sperriegel, welcher das Be  festigungsorgan lösbar mit dem Sitz verbindet, über  das Fallschirmpack zu legende Halteriemen, Mittel  zum Befestigen der untern Enden dieser Halteriemen  am Befestigungsorgan, welche     beim    Öffnen des letz  teren freigegeben werden, Mittel zum lösbaren Be  festigen der obern Enden der Halteriemen an der       Rückenlehne    des Sitzes, wobei das Befestigungs  organ,

   die hintern Enden der Schulterriemen und  die untern Enden der Halteriemen zwischen den  Schenkeln eines U-förmigen     Fallschirmpackes    liegen,  und Mittel zum selbsttätigen Lösen der obern und  untern Enden der Halteriemen und des hintern Endes  der Schulterriemen bei Auftreten einer Gefahr.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Gegenstandes der vor  liegenden     Erfindung    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Schaubild der Befestigungseinrichtung  des Fallschirmpackes und       Fig.    2 und 3 je eine Einzelheit der Halteein  richtung nach     Fig.    1 in grösserem Massstab.  



  Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass zwei  Halteriemen 1 und 2 des Fallschirmpackes P des  Hauptfallschirmes so angeordnet sind, dass sie, wenn  sie am Sitz befestigt sind, ein Dreieck mit nach  unten weisender Spitze 3 umreissen. Das Fallschirm  pack P besitzt in Vorderansicht die     Form    eines  umgekehrten U und in der Seitenansicht verjüngt es  sich keilförmig gegen unten.  



  Am obern Ende ist jeder der Riemen 1 und 2  lösbar am Sitz 4 befestigt, und bei der Spitze 3 sind      die Riemen an der Rückenlehne 4 des Sitzes an der  gleichen Stelle befestigt wie die Schulterriemen 5  der Sicherungsgurten.  



  Jeder der Riemen 1 und 2 ist an seinem obern  Ende an einem mit Löchern versehenen Glied 6 be  festigt. Am Sitz 4 ist ein Träger 7 mit aufstehenden,  mit Löchern versehenen Ansätzen 8 montiert. Ein  rasch lösbarer Haltestift 9 ist an einer Leine 10 befe  stigt. Im vorliegenden Beispiel ist die Leine 10 an  einer Ausziehleine 11 für einen Hilfsfallschirm be  festigt, welche an einer Öse 12 angebracht ist, die  mit einem Bügel 13 auf dem obern Querbalken des  Sitzes in     Eingriff    steht. Die Teile 12 und 13 sind       in    der Zeichnung schematisch dargestellt, aber ihre  Konstruktion und Arbeitsweise sind vollständig  beschrieben und dargestellt     im    Schweizer Patent       Nr.    306835.  



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass jeder der Riemen  1 und 2 normalerweise lösbar am Sitz befestigt ist,  indem die Löcher in den Ansätzen 8 auf ein Loch  im Glied 6 ausgerichtet sind, wobei der Haltestift 9  durch alle diese Löcher geht.  



  Nach     Fig.    3 sind die untern Enden der Riemen  1 und 2 mit einem     Verbindungsring    14 versehen,  welcher normalerweise mit einem Befestigungsorgan  15 in Eingriff steht, durch welches die Schulter  riemen 5 der Sicherheitsgurten gehen.  



  Das Befestigungsorgan 15 weist einen mit einem  Loch versehenen     Ansatz    16 auf.  



  Im Balken 17 des Sitzes 4 ist ein Sperriegel 18  angeordnet, der unter dem Druck einer Feder 19  steht. Das innere Ende des Sperriegels 18 steht mit  dem Loch     im    Ansatz 16 in     Eingriff    und hält die  Schulterriemen 5 und damit die Halteriemen 1 und 2  normalerweise am Sitz fest.  



  Das andere Ende des Sperriegels 18 wird durch  ein Kurvenstück 20     gesteuert,    welches in einem  Schlitz im Riegel 18 unter einer Rolle 21 verschieb  bar ist, wobei diese Rolle durch die Feder 19 gegen  das Kurvenstück gedrückt wird. Das vordere Ende  des     Kurvenstückes    20 nimmt das Ende eines Betäti  gungskabels 22 auf. Das Kurvenstück weist einen  ansteigenden Teil 23 auf, so dass ein Zug am Kabel  22 das Kurvenstück zurückzieht und die Rolle 21  veranlasst, auf dem Teil 23 anzusteigen, wodurch  das Ende des Sperriegels aus dem Loch im Ansatz  16 des Befestigungsorgans 15 zurückgezogen wird.  



  Jeder Halteriemen 1, 2 kann aus einem Stück  oder aus mehreren Abschnitten bestehen.  



  Nach der Zeichnung bestehen die Halteriemen  aus einem Stück und weisen     Verstellschnallen    24  zum Anziehen oder Lösen auf. Ferner können die  Riemen bei     dieser    Schnalle auch gelöst werden, damit  das Fallschirmpack zu     überholungszwecken    entfernt  werden kann.  



  Im Falle des automatischen     Lösens    der Halte  riemen vom Sitz, wenn der Sitz aus einem Flugzeug  ausgeworfen wird, müssen der Haltestift 9 und der  Sperriegel 18 gleichzeitig zurückgezogen werden.  Dies kann auf verschiedene Arten unter der Steue-         rung    der Auswurf- und der damit zusammenarbei  tenden Vorrichtungen bewirkt werden.  



  Eine Art des     Zurückziehens    des Haltestiftes 9  ist dargestellt. Bei dieser Anordnung zieht die Leine  11, wenn die Öse 12 vom Bügel 13 gelöst wird, an  der Leine 10, wodurch der rasch lösbare Haltestift  9 aus dem Eingriff mit den Löchern im Glied 6  und in den Ansätzen herausgezogen wird, so dass die  obern Enden der Halteriemen vom Sitz gelöst wer  den.  



  Gleichzeitig wird das Kurvenstück 20 betätigt,  z. B. durch die im     Schweizer    Patent     Nr.306835     beschriebene     Zeitlösevorrichtung,    oder durch irgend  einen andern Teil der     Sitzauswurfvorrichtung,    so dass  sie den Sperriegel 18 aus dem Loch im Ansatz 16  des Befestigungsorgans 15 herauszieht, worauf sich  das     letztere    vom Sitze löst, so dass die Verbindungs  ringe 14 von ihm abgleiten, wodurch die untern  Enden der Halteriemen vom Sitze gelöst sind.  



  Unter gewissen Umständen will ein Pilot viel  leicht das Fallschirmpack von Hand lösen. Dies  würde geschehen, indem nur die untern Enden der  Halteriemen und die Schulterriemen gelöst würden.  Zu diesem Zwecke kann das Kurvenstück 20 nicht  nur durch die     Zeitlöse-    oder eine andere geeignete  Vorrichtung betätigt werden, sondern auch durch  eine     Handlösevorrichtung,    so dass sie von Hand be  tätigt werden kann. Eine Form einer     Handlösevor-          richtung    ist im Schweizer Patent     Nr.306835    be  schrieben und als     Handhauptsteuerung    bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Per son und ihres Fallschirmpackes an der Rückenlehne eines Schleudersitzes, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe nach hinten über die Schultern des Fliegen den zu legende Schulterriemen (5) aufweist, ein mit diesem Riemen verbundenes Befestigungsorgan (15), einen durch eine Feder (19) geschlossen gehaltenen Sperriegel (18), welcher das Befestigungsorgan (15) lösbar mit dem Sitz verbindet, über das Fallschirm pack (P) zu legende Halteriemen (l, 2), Mittel zum Befestigen der untern Enden dieser Halteriemen am Befestigungsorgan (15), welche beim Öffnen des letzteren freigegeben werden, Mittel zum lösbaren Befestigen der obern Enden der Halteriemen an der Rückenlehne des Sitzes, wobei das Befestigungsorgan (15), die hintern Enden der Schulterriemen (5)
    und die untern Enden der Halteriemen (1, 2) zwischen den Schenkeln eines U-förmigen Fallschirmpackes liegen, und Mittel zum selbsttätigen Lösen der obern und untern Enden der Halteriemen (1, 2) und des hintern Endes der Schulterriemen (5) bei Auftreten .einer Gefahr. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Befestigungsorgan eine Schlaufe aufweist und die Schulterriemen, gebildet aus einem einzelnen Band, mindestens annähernd in seiner Längsmitte durch diese Schlaufe gezogen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, däss die obern Enden der Halteriemen (1, 2) an mit dem Sitz verbundenen Trägern (7) ge halten sind, welche mit Löchern versehene Ansätze (8) aufweisen, wobei das obere Ende jedes Halte riemens (1, 2) in einem Loch eines Gliedes (6) be festigt ist und ein Haltestift (9) .ein Loch in den Ansätzen (8) und ein Loch in den Gliedern (6) durchsetzt und Mittel zum Herausziehen des Halte stiftes (9) aus den Löchern vorgesehen sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die untern Enden der Halteriemen (1, 2) mit einem Ring (14) versehen sind, wobei das Befestigungsorgan (15) einen Ansatz (16) aufweist, welcher die Ringe (14) durchsetzt, und eine Boh rung, in welcher der federbelastete Sperriegel (15), angebracht am Sitz, liegt, wobei Mittel zum Heraus ziehen des Sperriegels vorgesehen sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (7) in seitlichem Ab stand voneinander zu beiden Seiten des Sitzes ange ordnet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Fallschirmpack die Form eines umgekehrten U in Vorderansicht besitzt und sich in der Seitenansicht gegen unten keilförmig verjüngt.
CH341719D 1955-10-26 1955-10-26 Einrichtung zum lösbaren Befestigen einer Person und ihres Fallschirmpackes an der Rückenlehne eines Schleudersitzes CH341719A (de)

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