CH342140A - Streckwerk mit einer Durchzugswalze - Google Patents

Streckwerk mit einer Durchzugswalze

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CH342140A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
drafting system
pull
chapeau
sliding coating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Staehli Gustav Ing Dr
Original Assignee
Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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Publication date
Application filed by Rieter Joh Jacob & Cie Ag filed Critical Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/44Adjusting drafting elements, e.g. altering ratch
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Streckwerk     mit        einer        Durchzugswalze       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Streckwerk  mit einer     Durchzugswaize,    die durch     Chapeaustangen     seitengeführt ist.  



  Die normalerweise in Einschnitten der     Chapeau-          stangen    drehenden, leicht konischen Metallzapfen von       Durchzugswalzen    weisen alle nach     einiger    Betriebs  zeit bei     mangelhafter    Schmierung Rostspuren auf, die  von     Passungsrost    im     Chapeaulager    herrühren.

   Die  Schmierung solcher Lagerstellen stellte in der Kamm  garnspinnerei seit langem ein besonders heikles Pro  blem dar, einmal weil bei reichlichem Schmieren die  Gefahr besteht, dass das unter der Walze durch  laufende     Vorgarn    ebenfalls durch auf die     Walze    ge  ratenes Schmiermittel beschmutzt wird, umgekehrt  aber zu geringes Schmieren den Lauf der Schlupf  walzen infolge Reibung zweier Metallflächen negativ  beeinträchtigt und der Entstehung von     Passungsrost     Vorschub leistet. Da die Lagerstellen aus praktischen  Gründen offen bleiben, sammelt sich nach kurzer Zeit  vor allem an den durch die Schmiermittel benetzten  Stellen, abgesehen von andern     Unreinigkeiten,    Flug  an, der dann zu Wickelbildungen Anlass geben kann.  



  A11 diese grossen Nachteile werden durch die  vorliegende Erfindung     vermieden.    Das Wesen der  selben liegt darin, dass der eine starre Erweiterung  aufweisende Lagerzapfen der     Durchzugwalze    einen  elastischen Gleitbelag trägt, dessen Eigenelastizität ein  Aufschieben und Abstreifen gestattet sowie ein axiales  Festhalten im Betrieb bewirkt. Infolge der     Elastizität     wird dann auch eine genügende Haftung erreicht sowie  ein verhältnismässig leichtes Abstreifen ermöglicht.  



  Anhand der Zeichnungen sei ein Ausführungs  beispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 eine zum Streckfeld senkrechte Ansicht  eines Streckwerkes in     Chapeauausführung,          Fig.    2 einen Querschnitt durch den Lagerzapfen  einer     Schlupfwalze.       In konventionellen Anordnungen ist eine Schlupf  walze 1 leicht drehbar in Schlitzen 2 zwischen zwei       Chapeaustangen    3 (in     Fig.    1 nur die rechtsliegende  gezeichnet) gelagert und liegt infolge Eigengewicht  und Schrägstellung des Streckfeldes auf der leicht ab  geschrägten, dem Konus des Zapfens 4 angepassten  Fläche 5 auf.

       Ferner    liegt die     Walze    1 auf     einem     über eine Schiene 6 laufenden     Riemchenpaar    (nur  rechtes     Riemchen    7 gezeigt) auf. Der Zapfen 8       (Fig.    2) der     Schlupfwalze    1 weist einen konischen Teil  9 auf, an den am Aussenrand eine     ringförmige    Erwei  terung 10 aufgesetzt ist. Der Gleitbelag 11, aus  einem reibungsarmen,     abreibfesten    Polyamid, vor  zugsweise  Nylon  bestehend, weist eine ebenfalls  konische Bohrung 12 sowie eine zur     ringförmigen     Erweiterung 10 komplementäre Rille 13 auf.

   Gegen  aussen ist der Gleitbelag durch einen Boden 14 ab  geschlossen, kann aber auch offen bleiben.  



  Wird nun der Gleitbelag durch leichten axialen  Druck aufgebracht, so kann die Erweiterung     unter     kurzzeitiger Deformation des Belages in die Rille ge  schoben werden, wobei ein Einschnappen erfolgt und  der Belag in Betriebsstellung gehalten wird. Das Ab  streifen erfolgt in ähnlicher Weise. Die Erfahrung  zeigte, dass der Lauf der     Schlupfwalze    einwandfrei  und die     Verschmutzungsunannehmlichkeiten    nun voll  kommen überwunden sind.     Passungsrost    konnte nicht  mehr festgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Streckwerk mit einer Durchzugswalze, die durch Chapeaustangen seitengeführt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine starre radiale Erweiterung auf weisende Lagerzapfen der Durchzugswalze einen ela stischen Gleitbelag trägt, dessen Eigenelastizität ein Aufschieben und Abstreifen gestattet sowie ein axiales Festhalten im Betrieb bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gleitbelag aus einem reibungs armen, abreibfesten Kunststoff besteht. 2.
    Streckwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff der Gruppe der Polyamide angehört.
CH342140D 1956-04-25 1956-04-25 Streckwerk mit einer Durchzugswalze CH342140A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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CH1170423X 1956-04-25
CH848974X 1956-04-25

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Publication Number Publication Date
CH342140A true CH342140A (de) 1959-10-31

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ID=25738661

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CH342140D CH342140A (de) 1956-04-25 1956-04-25 Streckwerk mit einer Durchzugswalze

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CH (1) CH342140A (de)
FR (1) FR1170423A (de)
GB (1) GB848974A (de)

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GB848974A (en) 1960-09-21
FR1170423A (fr) 1959-01-14

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