CH342728A - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Luftvorhanganlage - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Luftvorhanganlage

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CH342728A
CH342728A CH342728DA CH342728A CH 342728 A CH342728 A CH 342728A CH 342728D A CH342728D A CH 342728DA CH 342728 A CH342728 A CH 342728A
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air
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building
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F9/00Use of air currents for screening, e.g. air curtains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und    Vorrichtung      zum      Betrieb   einer    Luftvorhanganlage   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb    einer      Luftvorhanganlage   eines Gebäudes, welches für die Raumbelüftung eine zentrale Klimaanlage aufweist, der ständig mindestens ein Anteil Frischluft    zugeführt   wird, während ein entsprechender Anteil von verbrauchter Luft aus dem Gebäude    abgeführt   wird. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft mindestens teilweise aus wenigstens einem    klimatisierten   Gebäuderaum entnimmt und durch die    Ausblaseöffnung   in die    Luftvor-      hangzone   strömen lässt. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besitzt zwei Fördermaschinen für Luft, von denen eine zwischen der Entnahmeleitung mindestens eines    klimatisierten   Gebäuderaumes und der    Ausblaseöffnung   des    Luftvorhangstromes   und die andere nach der Auffangöffnung angeordnet ist. 



  Man kann je nach Bedarf die Luft vor Eintritt in die    Ausblaseöffnung   aufbereiten, das heisst heizen, kühlen, befeuchten, trocknen,    filtrieren,   sterilisieren,    parfümieren   oder desodorieren. 



  Die Wirkung des Luftvorhanges wird unterstützt, wenn man dem Gebäude in .der Zeiteinheit eine grö- ssere Menge Frischluft    zuführt,   als man aus ihm Luft mittels der Klima- und    Luftvorhangeinrichtung   herausfördert und dadurch einen leichten    überdruck   im Gebäude herstellt. 



  Man kann die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft nur zum Teil aus einem klimatisierten Gebäuderaum und den Rest der Frischluft entnehmen. 



  Man kann aber auch die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft teilweise aus der noch unverbrauchten Luft der    Klimaanlage   entnehmen. Die hinter dem Luftvorhang aufgefangene Luft    kann   mindestens    teilweise   ins Freie gefördert werden. Sie kann auch ganz oder teilweise in die Klimaanlage zurückgefördert werden. Schliesslich kann man auch einen Teil der aufgefangenen Luft zur Ausblase- öffnung zurückleiten und wieder in die Luftvorhangzone zurückströmen lassen. 



     Luftvorhanganlagen,   welche dem Zweck dienen, Räume verschiedenen    Klimas   gegeneinander durch einen Luftvorhang abzuschliessen, sind bekannt. Diese bekannten Anlagen sind meistens so ausgelegt, dass ein Luftstrom im    Kreislauf   gefördert wird, das heisst Luft durch    Ausblaseöffnungen   in die Luftvorhangzone strömen gelassen, durch Auffangöffnungen angesaugt und wieder durch 'die    Ausblaseöffnungen   in die    Luftvorhangzone   strömen gelassen    wird.   



  Im Gegensatz hierzu schlägt die Erfindung vor, bei Gebäuden, welche mit einer Klimaanlage ausgerüstet sind, zum Betrieb eines Luftvorhanges benötigte Luft aus einem oder mehreren klimatisierten Räumen zu entnehmen,    wozu   vorzugsweise die teilweise verbrauchte - also immer noch klimatisierte Raumluft verwendet werden    kann.   Hierbei ist es möglich, nur einen    Teil   der    Vorhangströmungsluft   aus verbrauchter Raumluft und einen andern Teil aus Frischluft zu bilden, wobei diese Frischluft vorzugsweise der    Klimaanlage   entnommen werden    kann.   



  Der    Vorteil   dieser Anordnung    liegt   darin, dass im Sommer kühlere Luft    als   die Aussenluft ohne zusätzliche Kühlung ausgeblasen werden kann und im Winter grosse Wärmemengen eingespart werden. Muss die Abluft dennoch erwärmt werden, so kann die Heizleistung viel kleiner sein als bei Frischluft.

   Eine solche nachträgliche Erwärmung kann zum Beispiel in einem Lufterhitzer automatisch erfolgen, indem    ein      Motorventil   den Zulauf des Heizmediums gemäss der Aussentemperatur reguliert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die vorteilhafte Verknüpfung des Betriebes der    Klimaanlage   mit dem Betrieb des Luftvorhanges kommt dann besonders zur Geltung, wenn man die Leistung des Luftvorhanges durch einen leichten Überdruck im Gebäude    verbessert.   Ein solcher überdruck lässt sich dadurch erzielen, dass mehr Luft in das Gebäude    hereingefördert   wird, als man aus ihm mittels der    Klima-   und    Luftvorhangeinrichtung   heraustransportiert. 



  Je nach dem Ermessen des Fachmannes und nach Massgabe der speziellen Erfordernisse eines Gebäudes kann es notwendig sein, die in den Vorhang einströmende Abluft aus dem Gebäude vorher zu filtrieren, gegebenenfalls zu temperieren, zu    sterilisie-      ren,   sie von unangenehmen Geruchsbeimischungen zu befreien oder mit    einer   eigenen Geruchskomponente zu versehen. 



  In der beigefügten Schemazeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung im Prinzip dargestellt. 



  Hierin stellt 1 das Gebäude dar mit der zentralen    Klimaanlage   2 und dem    Klimaventilator   3, welcher Frischluft bei 4 ansaugt und nach beliebiger    Klimatisierung   in das Gebäude 1 schickt, wo sie in verschiedenen Räumen oder Stockwerken durch die Lüftungsöffnungen 5 eintritt. Die verbrauchte Klimaluft sammelt sich im Sammelrohr 6 und gelangt in den Vorhangventilator 7, welcher die Luft über die Leitung 8 in die    Ausblaseöffnung   9 des den Luftvorhang 10 bildenden Luftstromes strömen lässt. Eine Aufbereitung der Luft kann auf diesem Wege in einer Aufbereitungseinrichtung 11 vorgenommen werden. Nach Erreichen der Auffangöffnung 12 wird die Luft des Vorhanges 10 vom Ventilator 13 angesaugt und schliesslich zum Beispiel ins Freie 14 gefördert. 



  Durch eine Verbindungsleitung 15 und ein Ventil 16 kann auch ein Teil Frischluft und durch die Verbindungsleitung 17 mit dem Ventil 18 ein Teil    klimatisierter   Frischluft in den Luftvorhang gefördert werden.    Ferner   kann eine    Rückführungsleitung   19 mit    einem      Ventil   oder einer Drosselblende 20 zur    Rückförderung   eines Teils der aufgefangenen Luft in den Vorhang 10 vorgesehen sein, ebenso wie eine mit Ventil oder Drosselblende 22 versehene Rückführungsleitung 21 zum    Rückfördern   von aufgefangener Luft in die    Klimaanlage.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betrieb einer Luftvorhanganlage eines Gebäudes, welches für die Raumbelüftung eine zentrale Klimaanlage aufweist, der ständig mindestens ein Anteil Frischluft zugeführt wird, während ein entsprechender Anteil von verbrauchter Luft aus dem Gebäude abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft mindestens teilweise aus wenigstens einem klimatisierten Gebäuderaum entnimmt und durch die Ausblaseöffnung in die Luftvorhangzone strömen lässt.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch zwei Fördermaschinen' für Luft, von denen eine zwischen der Entnahmeleitung mindestens eines klimatisierten Gebäuderaumes und der Ausblaseöffnung des Luftvorhangstromes und die andere nach der Auffang- öffnung angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung aufbereitet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung heizt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung kühlt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung befeuchtet. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung trocknet. 6. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung filtriert. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung sterilisiert. B.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung parfümiert. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Luft vor Eintritt in die Ausblaseöffnung desodoriert. 10. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Gebäude in der Zeiteinheit eine grössere Menge Frischluft zuführt, als man aus ihm Luft mittels der Klima- und Luftvorhangeinrichtung herausfördert und dadurch einen leichten, die Wirkung des Luftvorhanges unterstützenden Überdruck im Gebäude herstellt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft teilweise aus mindestens einem klimatisierten Gebäuderaum und den Rest der Frischluft entnimmt. 12. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die für die Erzeugung des Luftvorhanges benötigte Luft teilweise aus der noch unverbrauchten Luft der Klimaanlage entnimmt. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die aufgefangene Luft des Vorhanges mindestens teilweise ins Freie fördert. 14. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die aufgefangene Luft des Vorhanges mindestens teilweise in die Klimaanlage zurückbefördert. <Desc/Clms Page number 3> 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die aufgefangene Luft des Vorhanges teilweise zur Ausblaseöffnung zurückleitet und wieder in die Luftvorhangzone zurückströmen lässt. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der teilweise verbrauchten - also immer noch klimatisierten Luft des Raumes vor der Abführung zur Bildung des Luftvorhanges verwendet wird.
CH342728D 1955-12-23 1955-12-23 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Luftvorhanganlage CH342728A (de)

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