CH342753A - Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung eines härtbaren Kondensationsproduktes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung eines härtbaren Kondensationsproduktes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd

Info

Publication number
CH342753A
CH342753A CH342753DA CH342753A CH 342753 A CH342753 A CH 342753A CH 342753D A CH342753D A CH 342753DA CH 342753 A CH342753 A CH 342753A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
solution
formaldehyde
melamine
thiourea
solids content
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Renner
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH342753A publication Critical patent/CH342753A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/26—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with heterocyclic compounds
    • C08G12/34—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with heterocyclic compounds and acyclic or carbocyclic compounds
    • C08G12/36—Ureas; Thioureas
    • C08G12/38—Ureas; Thioureas and melamines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung eines    härtbaren   Kondensationsproduktes aus    Melamin,      Thioharnstoff   und Formaldehyd Es ist bereits bekannt,    härtbare   Mischharze aus    Melamin,      Thioharnstoff   und Formaldehyd herzustellen. Es wurde auch schon beschrieben, kolloidale, wässerige, saure Lösungen mit einem hohen Gehalt an    Melamin-Formaldehyd-Harz   dadurch zu stabilisieren, dass    Thioharnstoff   in einer Menge, die grösser ist als die zur Bindung noch vorhandenen Formaldehyds notwendige Menge, zugesetzt wird. 



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer stabilen, auf einen    pH-Wert   zwischen 8,5 und 10,0 eingestellten und einen    Festkörpergehalt   zwischen 40 und 65% aufweisenden Lösung eines    härtbaren   Kondensationsproduktes aus    Melamin,      Thioharnstoff   und Formaldehyd durch Erhitzen der Komponenten in wässerig-alkalischem Medium, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung, welche durch Erwärmen von    Melamin   und    Thioharnstoff   im    molaren   Verhältnis von zwischen 1:0,05 und 1:

  0,5 in wässerig-alkalischem Medium bei einem    pH-Wert   zwischen 7,0 und 10,0 mit Formaldehyd erhalten wurde und einen    Festkörpergehalt   zwischen 40 und 65% besitzt, auf Temperaturen, die nicht oder nur wenig über 100' C liegen, bis zu einem Kondensationsgrad weiter erwärmt, bei dem sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei einem    Festkörpergehalt   zu trüben beginnt, der im Bereich von 30-40% liegt, worauf man die Harzlösung auf Raumtemperatur abkühlt. 



  Eine bevorzugte Arbeitsweise besteht darin, dass man eine Lösung, welche durch Erwärmen von    Mel-      amin   und    Thioharnstoff   im    molaren   Verhältnis von etwa 1:0,1 in wässerig-alkalischem Medium bei einem    pH-Wert   von etwa 9,4 mit Formaldehyd erhalten wurde und einen    Festkörpergehalt   zwischen 40 und 65% besitzt, so lange auf 60-100  C erhitzt, bis sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines    Vestkörper-      gehaltes   von 35% zu trüben    beginnt,   und dass man den PH-Wert der Harzlösung nach dem Abkühlen auf etwa 9,4 einstellt. 



  Der    Festkörpergehalt   der fertigen Harzlösung soll zwischen 40 und 65% liegen. Während der Kondensation kann gegebenenfalls durch Vakuumdestillation eine Konzentrierung der Harzlösung erfolgen. 



  Es kann auch vorteilhaft sein, das Erhitzen mindestens gegen Schluss unter Zusatz eines mit Wasser mischbaren    aliphatischen   Alkohols, wie Methanol, Äthanol, Glycerin oder    Hexantriol,   vorzunehmen. Der Formaldehyd wird vorteilhaft in solcher Menge verwendet, dass pro    Mol      NHZ-Gruppen   des    Melamin-      ThioharnstofffGemisches   zwischen 0,5 und 1,0    Mol,   vorzugsweise etwa 0,7    Mol,   vorhanden ist. 



  Die so hergestellten Harzlösungen sind bei Raumtemperatur mehrere Wochen oder Monate lang haltbar, ohne ihre Verarbeitungseigenschaften zu verlieren. Selbst bei einer Lagertemperatur von 0   C tritt keine    Auskristallisation   oder Verfestigung ein. Diese Harzlösungen eignen sich    vornehmlich   zur Imprägnierung von Papier- oder Textilmaterialien und zur Herstellung von Schichtstoffen. Sie können auch mit Erfolg zur    Holzverleimung   verwendet werden. Mit den erfindungsgemässen Harzlösungen imprägnierte    Papier-      oder   Gewebebahnen sind nach der Trocknung nicht spröde, im Gegensatz zu solchen, die mit    unmodifi-      zierten      Melamin-Formaldehyd-Harzen   imprägniert wurden.

   Die erfindungsgemäss hergestellten Kondensationsprodukte härten unter Hitzeeinwirkung rascher als Kondensationsprodukte, die ohne    Mitverwendung   von    Thioharnstoff   hergestellt worden sind. Bei den meisten Anwendungen kann daher auf den Zusatz eines    Härtungsbeschleunigers   verzichtet werden. In    gehärtetem   Zustand besitzen die Kondensationspro- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    dukte   gute Festigkeit und hohe Beständigkeit gegen kochendes und kaltes Wasser, Säuren, Alkalien,    Farb-      stofflösungen   sowie gute Wärmebeständigkeit und überraschend hohe Lichtechtheit, ferner dort, wo bei der Formgebung bzw.

   Härtung, wie bei der Herstellung von    Laminaten,   glatte Oberflächen erzeugt wurden, ausgezeichneten Aspekt und Glanz. 



  In den nachfolgenden Beispielen sind Teile Gewichtsteile und Prozente Gewichtsprozente. 



  Beispiel 1 In einer mit    Rührer,      Rückflusskühler   und Thermometer versehenen Apparatur werden 1000 Teile einer wässerigen, 30%igen    Formaldehydlösung   (10    Mol)   und 650 Teile Wasser auf 60' C erwärmt und mit einer wässerigen    Natriumhydroxydlösung   auf    pH   = 8,0 eingestellt. In der so hergestellten Lösung werden 567 g    Melamin   (4,5    Mol)   und 38g    Thioharnstoff   (0,5    Mol)   bei 80' C gelöst. Die Lösung wird nach Zusatz von Kohle filtriert und ihr    pH-Wert   mit wässeriger    Natriumhydroxydlösung   auf 9,4 eingestellt, worauf die Lösung auf 80' C erhitzt wird.

   Nach 1stündiger Kondensation bei 80' C wird die Harzlösung durch Vakuumdestillation auf einen Harzgehalt von 50% konzentriert und nach Zusatz von 16,5 g    Hexantriol   bei einem    pH-Wert   von 9;4 unter Rühren und    Rückflusskühlung   bei etwa 100' C gekocht, bis sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines    F'estkörpergehaltes   von etwa 35% zu trüben beginnt. Sodann wird auf Raumtemperatur abgekühlt und der    pH-Wert   der Harzlösung auf 9,4 nachgestellt. 



  Die so hergestellte Harzlösung besitzt eine Viskosität von 40-50    cp   und einen    Festkörpergehalt   von 50%. Nach 2monatiger Lagerung bei 20-25' C bleibt die Lösung vollkommen klar und besitzt unveränderte Verarbeitungseigenschaften. Selbst während der Lagerung bei 0' C tritt keine    Auskristallisation   oder Verfestigung ein. 



  Beispiel 2 Man kondensiert in gleicher Weise wie im Beispiel 1 die dort angegebenen Mengen Formaldehyd,    Melamin   und    Thioharnstoff,   wobei man aber nach 1stündiger Kondensation auf einen Harzgehalt von 60% einengt. Die Harzlösung wird nun ohne    Zusatz   eines    aliphati-      schen   Alkohols bei    prr   = 9,4 unter Rühren und    Rück-      fiusskühlung   bei etwa 100' C weiter    kondensiert,   bis sich eine Probe der Harzlösung bei Verdünnung mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines Festkörpergehaltes von etwa 35% zu trüben beginnt.

   Sodann wird auf Raumtemperatur abgekühlt und so viel    Ätha-      nol   zugesetzt, dass der    Festkörpergehalt   50% beträgt. Der    pH-Wert   wird auf 9,4 nachgestellt. 



  Die so hergestellte Harzlösung besitzt eine Viskosität von 30-40    cp.   Nach 3monatiger Lagerung bei 20-25' C bleibt die Lösung vollkommen klar und besitzt unveränderte Verarbeitungseigenschaften. Selbst während der Lagerung bei 0' C tritt keine    Auskristalli-      sation   oder Salbenbildung ein. Beispiel 3 1000 Teile einer wässerigen,    30 ,"igen   Formaldehydlösung (10    Mol)   und 600 Teile Wasser werden auf 60' C erwärmt und der    pH-Wert   der Lösung mit wässeriger    Natriumhydroxydlösung   auf 8,0 eingestellt.

   Hierauf werden in dieser Lösung 420 Teile    Melamin      (31/      Mol)   und 127 Teile    Thioharnstoff      (12/2      Mol)   bei 80' C gelöst, nach Zusatz von    Entfärbungskohle   wird filtriert und dann der    pH-Wert   der Lösung mit wässeriger    Natriumhydroxydlösung   auf 9,4 eingestellt. Nach Zugabe von 15 Teilen Glycerin und anschliessender 1stündiger Kondensation bei 80' C wird die Harzlösung durch Vakuumdestillation auf einen Harzgehalt von 50% eingeengt.

   Darauf wird die Harzlösung, unter Aufrechterhaltung eines    pH-Wertes   von 9,4, unter Rühren und    Rückflusskühlung   bei etwa 100' C gekocht, bis sich eine Probe beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines Festkörpergehaltes von etwa 35% zu trüben beginnt, worauf auf Raumtemperatur abgekühlt wird. 



  Die so hergestellte Harzlösung, welche eine Viskosität von 15-20    cp,   einen    pH-Wert   von 9,4 und einen    Festkörpergehalt   von    50 %   aufweist, besitzt bei 20 bis 25' C eine Haltbarkeit von 2 Monaten. Auch bei der Aufbewahrung bei 0' C tritt keine    Auskiistallisation   oder Salbenbildung ein. 



  Beispiel 4 810 Teile einer    37 öigen   wässerigen Formaldehydlösung (10 Mole), 17 Teile    Hexantriol   und 350 Teile Wasser werden gemischt und auf 60' C erwärmt. Der    pH-Wert   der Lösung wird mit wässeriger Natronlauge auf 9,4 eingestellt. Sodann werden 504 Teile    Melamin   (4 Mole) und 76 Teile    Thioharnstoff   (1    Mol)   zugegeben und der    pH-Wert   auf 9,4 nachgestellt, worauf die Mischung zum Sieden erhitzt wird.

   Nach Auflösung des    Melamins   und    Thioharnstoffes   wird so lange unter    Rünren   und    Rückflusskühlung   bei etwa 100' C ei    hitzt,   bis sich eine Probe beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines Festkörpergehaltes von etwa 35% zu trüben beginnt. Sodann wird rasch auf Raumtemperatur abgekühlt, der    pri-      Wert   auf 9,4 nachgestellt und die Harzlösung nach Zusatz von etwas    Entfärbungskohle   filtriert. 



  Die Harzlösung besitzt eine Viskosität von    30-40cp   und einen    Festkörpergehalt   von etwa    50 10.   Die Haltbarkeit beträgt bei 20-25' C etwa 2 Monate. Beim Aufbewahren bei 0' C tritt keine    Auskristallisation   oder Salbenbildung ein. 



  Beispiel 5 In einer gemäss den Angaben im Beispiel 1 ausgestatteten Apparatur werden 1220 Teile einer wässerigen, 37%igen    Formaldehydlösung   (15    Mol),   600 Teile Äthylalkohol und 25 Teile    Hexantriol   auf 70'C erwärmt, worauf der    pH-Wert   der Lösung mit einer wässerigen    Natriumhydroxydlösung   auf 7,5 eingestellt wird. In der so erhaltenen Lösung werden    8.#0   Teile    Melamin   (6,75    Mol)   und 57 Teile    Thioharnstoff   (0,75    Mol)   gelöst.

   Diese Lösung wird nun so lange bei 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    pH   = 7,5 auf 70  C erwärmt, bis sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20  C bei Erreichen eines    Festkörpergehaltes   von etwa 35% zu trüben beginnt. Der    pH-Wert   wird hierauf sofort auf 9,0-9,5 gestellt, die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt und filtriert. 



  Die so hergestellte Harzlösung besitzt einen Harzgehalt von etwa 50% und eine Viskosität von    30-40cp.   Ihre Haltbarkeit bei 20-25' C beträgt etwa 1 Monat. Auch bei der Aufbewahrung bei 0  C bleibt der Hausirup klar. 



  Beispiel 6 In einer wie im Beispiel 1 ausgestatteten Apparatur werden 1825 Teile einer wässerigen, 37%igen Formaldehydlösung (22,5    Mol)   und 25 Teile    Hexantriol   auf 60 C erwärmt, worauf der    pH-Wert   mit einer wässerigen    Natriumhydroxydlösung   auf 10,0 eingestellt wird. In der erhaltenen Lösung werden 882 Teile    Melamin   (7    Mol)   und 38 Teile    Thioharnstoff   (0,5    Mol)   bei 80' C gelöst.

   Diese Lösung wird nun so lange bei    PH   = 10 auf 80  C erwärmt, bis sich eine Probe der Harzlösung bei Verdünnung mit Wasser bei 20' C bei Erreichen eines    Festkörpergehaltes   von etwa 35% zu trüben beginnt, worauf 1130 Teile Methanol zugesetzt werden und der Harzsirup auf Raumtemperatur abgekühlt und gegebenenfalls nach Zusatz von    Ent-      färbungskohle   filtriert wird. 



  Die so hergestellte Harzlösung besitzt einen Harzgehalt von 40%, eine Viskosität von 25-35    cp   und ein    px   von 9,4. Nach 3monatiger Lagerung bei 20 bis 25' C ist die Lösung noch vollkommen klar. Auch bei der Aufbewahrung bei 0  C bleibt die Lösung klar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer stabilen, auf einen pH-Wert zwischen 8,5 und 10,0 eingestellten und einen Festkörpergehalt zwischen 40 und 65% aufweisenden Lösung eines härtbaren Kondensationsproduktes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd durch Erhitzen der Komponenten in wässerig-alkalischem Medium, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung, welche durch Erwärmen von Melamin und Thioharnstoff im molaren Verhältnis von zwischen 1:0,05 und 1:
    0,5 in wässerig-alkalischem Medium bei einempH-Weit zwischen 7,0 und 10,0 mit Formaldehyd erhalten wurde und einen Festkörpergehalt zwischen 40 und 65% besitzt, auf Temperaturen, die nicht oder nur wenig über 100' C liegen, bis zu einem Kondensationsgrad weiter erwärmt, bei dem sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20' C bei einem Festkörpergehalt zu trüben beginnt, der im Bereich von 30-40% liegt, worauf man die Harzlösung auf Raumtemperatur abkühlt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung, welche durch Erwärmen von Melamin und Thioharnstoff im mo- laren Verhältnis von etwa 1: 0,1 in wässerig-alkalischem Medium bei einem pg-Wert von etwa 9,4 mit Formaldehyd erhalten wurde und einen Festkörpergehalt zwischen 40 und 65% besitzt, so lange auf 60-100 C erhitzt, bis sich eine Probe der Harzlösung beim Verdünnen mit Wasser bei 20 C bei Erreichen eines Festkörpergehaltes von 35% zu trüben beginnt, und dass man den pH-Wert der Harzlösung nach dem Abkühlen auf etwa 9,4 einstellt. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Erhitzen mindestens gegen Schluss unter Zusatz eines mit Wasser mischbaren aliphatischen Alkohols, wie Methanol, Äthanol, Gly- cerin oder Hexantriol, vornimmt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formaldehyd in solcher Menge verwendet wird, dass pro Mol NH,- Gruppen des Melamin-Thioharnstof-Gemisches zwischen 0,5 und 1,0 Mol vorhanden ist. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Formaldehyd in solcher Menge verwendet wird, dass pro Mol NHz-Gruppen des Melamin-Thioharnstof Gemisches etwa 0,7 Mol vorhanden ist.
CH342753D 1955-09-07 1955-09-07 Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung eines härtbaren Kondensationsproduktes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd CH342753A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH342753T 1955-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH342753A true CH342753A (de) 1959-11-30

Family

ID=4506280

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH342753D CH342753A (de) 1955-09-07 1955-09-07 Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung eines härtbaren Kondensationsproduktes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd

Country Status (7)

Country Link
US (1) US2839484A (de)
BE (1) BE550838A (de)
CH (1) CH342753A (de)
DE (1) DE1025141B (de)
FR (1) FR1156265A (de)
GB (1) GB822929A (de)
NL (1) NL109061C (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144006B (de) * 1958-05-24 1963-02-21 Herberts & Co Gmbh Dr Kurt Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen, hoehermolekularen, modifizierten Kondensationsprodukten
US3087837A (en) * 1959-05-06 1963-04-30 American Cyanamid Co Process for treating cellulose containing textile material with an alkylated melamine-formaldehyde reaction product
DE1158705B (de) * 1960-04-23 1963-12-05 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Schichtpressstoffen
US3933755A (en) * 1970-06-02 1976-01-20 Suddeutsche Kalkstickstoff-Werke Ag Melamine, formaldehyde, thiourea and diol ether thermosetting resin and method of preparing the same
DE2324134C3 (de) * 1973-05-12 1981-01-08 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Verfahren zur Herstellung von Aminoplast-Dispersionen
NL7906751A (nl) * 1979-09-11 1981-03-13 Methanol Chemie Nederland Fabricage van spaanplaat.
DE3048448A1 (de) * 1980-12-22 1982-07-22 Lentia GmbH Chem. u. pharm. Erzeugnisse - Industriebedarf, 8000 München Verfahren zur herstellung von lagerstabilen waessrigen loesungen von melamin-formaldehydharzen
FR2588255A1 (fr) * 1985-10-09 1987-04-10 Saint Gobain Isover Composition pour l'encollage de fibres minerales et fibres minerales encollees
GB201004538D0 (en) 2010-03-18 2010-05-05 Dynea Oy Resin composition for the manufacture high gloss laminated panels

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2327771A (en) * 1941-01-15 1943-08-24 Gen Electric Aminotriazine-aldehyde-halogenated acetone condensation product

Also Published As

Publication number Publication date
DE1025141B (de) 1958-02-27
US2839484A (en) 1958-06-17
NL109061C (nl) 1964-08-17
FR1156265A (fr) 1958-05-14
GB822929A (en) 1959-11-04
BE550838A (fr) 1959-12-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157715B (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyd-Kondensationsprodukten.
DE576177C (de) Verfahren zur Herstellung harzartiger Produkte aus Phenolkondensationsprodukten und mehrwertigen Alkoholen
DE2516349C3 (de) Verfahren zur Herstellung von verätherten Methylol-melaminen und -benzoguanaminen
DE1025141B (de) Verfahren zur Herstellung einer stabilen Loesung eines haertbaren Kondensationsprodukes aus Melamin, Thioharnstoff und Formaldehyd
DE3140715A1 (de) Waessrige loesung eines melamin-formaldehyd-harzes und verfahren zu ihrer herstellung
DE1210174B (de) Verfahren zur Herstellung von Schichtstoffen mittels in der Waerme haertbarer Melamin-Formaldehyd-Mischkondensationsharze
DE3122799C2 (de)
EP0052212B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoplastkondensaten
DE69604044T2 (de) Verfahren zur Herstellung wärmehärtbarer, mit Melamin modifizierter Harnstoff-Formaldehydharze und ihre Verwendung als Tränkharze
DE2046224C3 (de) Gut haltbare Melamin/Formaldehyd-Harzlbsungen sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DD259409A1 (de) Verfahren zur herstellung von waessrigen melamin-formaldehydharz-loesungen
AT163630B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher methylierter Methylolmelamine
DE915867C (de) Verfahren zur Herstellung alkaliloeslicher, harzartiger Kondensationsprodukte
AT249373B (de) Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels
DE1595368B2 (de) Verfahren zur herstellung von traenkharzloesungen
DE3224107A1 (de) Verfahren zur herstellung waessriger melamin-formaldehyd-kondensate
AT129751B (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten.
DE549112C (de) Verfahren zur Herstellung von harzartigen Kondensationsprodukten aus mehrwertigen Phenolen und Aldehyden
DE865976C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
AT132399B (de) Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes aus mehrwertigen Phenolen und Carbonylverbindungen.
DE748840C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen von Superpolyamiden
DE3304818C2 (de)
DE865975C (de) Verfahren zur Herstellung alkaliloeslicher, harzartiger Kondensationsprodukte
DE1595111A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Melamin-Formaldehyd-Acrylnitril-Kondensationsprodukten
DE929570C (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoffharz-Leimfilmen