CH342843A - Einrichtung zur Entlüftung einer zum Fördern von Feststoffe enthaltenden Flüssigkeiten dienenden Zentrifugalpumpe mittels einer Entlüftungspumpe - Google Patents

Einrichtung zur Entlüftung einer zum Fördern von Feststoffe enthaltenden Flüssigkeiten dienenden Zentrifugalpumpe mittels einer Entlüftungspumpe

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CH342843A
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Eisele Josef
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Eisele Josef
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/043Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock the priming pump being hand operated or of the reciprocating type

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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Einrichtung zur Entlüftung einer zum Fördern von     Feststoffe    enthaltenden Flüssigkeiten  dienenden     Zentrifugalpumpe    mittels einer Entlüftungspumpe    Um bei     Zentrifugalpumpen,    wie sie zum För  dern von Schlamm und     dickstoffhaltigen    Flüssigkei  ten verwendet werden, der Notwendigkeit enthoben  zu sein, bei der Inbetriebsetzung Flüssigkeit aufzu  füllen, ist es bekannt, das     Auffüllen    dieser Pumpen  mittels einer zusätzlichen Entlüftungspumpe vorzu  nehmen, die im Pumpengehäuse ein Vakuum erzeugt  und dadurch die zu fördernde Flüssigkeit hochsteigen  lässt, bis sie vom Förderrad erfasst und dann geför  dert werden kann.

   Wenn die so angesaugte Flüssig  keit in das Pumpengehäuse eindringt, wird sie vom  umlaufenden Förderrad nach aussen geworfen, wobei  die Flüssigkeit dann ausserhalb der Flügelrippen  einen Flüssigkeitsring bildet, wohingegen sich im       Flügelradzentrum    ein Luftpolster erhält, welches  die Förderleistung der Pumpe so lange beeinträch  tigt, bis die Luft restlos abgesaugt ist. Diese Erkennt  nis hat zur Folge, dass eine einwandfreie Entlüftung  der Pumpe nur aus dem     Förderradzentrum    oder aus  dessen unmittelbarer Umgebung erfolgen kann.

    Dies wurde bisher lösungsmässig dadurch erreicht,  dass der Entlüftungskanal durch die Mitte der     För-          derradantriebswelle    geführt wurde; hierdurch wird  aber nicht nur die Fertigung wesentlich verteuert,  sondern auch die     Lagerung    wird kompliziert; über  dies wird ein solcher Entlüftungskanal nur     zu    leicht.  durch eindringende Dickstoffe verstopft. Lässt man  anderseits den Entlüftungskanal an Stellen ausser  halb des Bereiches des Förderrades in das Pumpen  gehäuse einmünden, etwa - wie bekannt - an der  höchsten Stelle der Saugleitung, so lässt sich das im  Zentrum des Förderrades befindliche Luftpolster  nicht erfassen und die Entlüftung wird unvoll  kommen.  



  Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch  eine besondere Ausbildung der     Saugluftführung    zur    Entlüftungspumpe gelöst, und zwar ist das Förderrad  auf der Rückseite     mit    an das Gehäuse dicht heran  reichenden Hilfsschaufeln versehen; es ist weiter in       Nabennähe    oder in der Nabe selbst mit Durch  bohrungen versehen und der zu der Entlüftungs  pumpe führende Entlüftungskanal mündet in dem  von den     ,Hilfsschaufeln    überstrichenen Bereich     in          das    Pumpengehäuse ein.

   Die Durchbohrungen     im     Förderrad sind auf der Vorderseite     zweckmässig     durch eine Kappe abgedeckt, in der ein oder mehrere  Schnecken- oder     evolventenartig    verlaufende, zu den  zweckmässig parallel zur Antriebswelle verlaufenden  Durchbohrungen führende Kanäle vorgesehen sind,  die sich in der Umlaufrichtung des Förderrades von  aussen nach innen der Nabe nähern.  



  Bei einer     Wasserringpumpe    ist es zwar bekannt,  die Rückseite des Laufrades mit dicht an die Ge  häusewand heranreichenden     Schaufeln    und auch das  Laufrad selbst in     Nabennähe    mit Durchbohrungen  zu versehen. Hierbei handelt es sich aber um eine  Pumpe, die zur Inbetriebnahme mit Wasser gefüllt  werden muss und bei der die angesaugte Luft nicht  gesondert, sondern mit Wasser vermischt, also ge  wissermassen durch den sich bildenden Wasserring  hindurch     herausgeschleudert    wird; überdies ist diese  bekannte Pumpe nicht für die Förderung von Jauche  und sonstigen     dickstoffhaltigen    Flüssigkeiten ent  wickelt.  



  Soll eine solche     Zentrifugalpumpe    mittels einer  Fremdpumpe entlüftet werden, liegt das spezielle  Problem vor, an welcher Stelle die Luft aus dem  Pumpengehäuse     abgeführt    werden soll. Bei Einmün  dung des zur Entlüftungspumpe führenden Ent  lüftungskanals in das Pumpengehäuse ausserhalb des  Bereiches des Förderrades kann das sich in dessen  Zentrum bildende Luftpolster nicht erfasst werden,      und bei Verlegung dieses Entlüftungskanals in die       Förderradwelle    besteht die Gefahr einer Verstopfung  durch sich dort festsetzende Dickstoffe.  



  Das Problem wird nun dadurch gelöst, dass die       Absaugung    der Luft aus dem     Förderradzentrum    er  folgt, aber die Einmündung des Entlüftungskanals  in das Pumpengehäuse an eine Stelle verlegt wird,  wo die Gewähr besteht, dass sie sich nicht verstopfen  kann, weil die bis dahin gelangenden Dickstoffe weg  geschleudert werden.

   Die technische Lösung dieses  Problems besteht also darin, dass die     Absaugung    der  Luft aus dem     Förderradzentrum    durch in Naben  nähe liegende oder durch die Nabe geführte Durch  bohrungen des Förderrades erfolgt, dass das     Förder-          rad    auf der Rückseite     mit    an die Gehäusewand dicht  heranreichenden Schaufeln versehen ist und dass die  Einmündung des zur Entlüftungspumpe führenden  Entlüftungskanals in das Pumpengehäuse in dem  von Hilfsschaufeln überstrichenen Bereich, also zwi  schen Nabe und Aussenumfang dieser Schaufeln,  liegt.

   Die Luft kann auf diese Weise unmittelbar aus  dem     Förderradzentrum    restlos abgesaugt werden,  ohne dass sie den nach Anhebung der Flüssigkeits  säule sich bildenden Wasserring durchschlagen muss  und ohne dass etwaige bis an die Einmündung des  Entlüftungskanals gelangende Dickstoffe den Ent  lüftungskanal verstopfen, da sie durch die rückseiti  gen Schaufeln nach aussen geschleudert werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung; in ihr ist       Fig.    1 ein Querschnitt längs der Linie     A-B    in       Fig.    2,       Fig.    2 ein Längsschnitt durch die Zentrifugal  pumpe mit als     Membranpumpe    ausgebildeter Ent  lüftungspumpe,       Fig.    3 und 4 ein entsprechender Querschnitt und       Längsschnitt    durch die     Zentrifugalpumpe    mit     Mem-          branpumpe    mit     Reibradantrieb    der letzteren,

         Fig.    5 ein Querschnitt entsprechend     Fig.    1 und 3  mit     Exzenterantrieb,          Fig.    6 ein Förderrad der     Zentrifugalpumpe    in  Draufsicht mit zwei Entlüftungskanälen,       Fig.    7 ein Förderrad der     Zentrifugalpumpe    in  Draufsicht mit drei     Entlüftungskanälen.     



  In dem mit einer     Druckstutzenklappe    7     ver-          sehenen    Pumpengehäuse 1 ist das auf der Antriebs  welle 5 sitzende Förderrad 2 angeordnet, an dessen  Rückseite mehrere, bis dicht an die hintere Ge  häusewand 9 heranreichende Hilfsschaufeln 3 ange  bracht sind, die den gleichen Aussenumfang aufwei  sen wie das Förderrad 2. In der     Nabennähe    weist  das Förderrad 2 Durchbohrungen 4 auf.

   In dem von  den     Hilfsschaufeln    3 überstrichenen Bereich der Ge  häuserückwand 9, möglichst nahe der Nabe des     För-          derrades,    mündet ein Entlüftungskanal 8, welcher  das Pumpengehäuse 1 mit der als     Membranpumpe     ausgebildeten Entlüftungspumpe 12 verbindet. Im  Gehäuse dieser Entlüftungspumpe 12 ist das Ein  gangsventil 13 und das Ausstossventil 14 vorgesehen.

    Die Membran dieser Entlüftungspumpe ist über ein    Gestänge exzentrisch mit einem Reibrad 10 verbun  den, welches mittels des zweiarmig ausgebildeten  Stellhebels 6 gegen ein auf der Antriebswelle 5  sitzendes Reibrad 11     angepresst    und damit kraft  schlüssig an die Umlaufbewegung der Welle 5 an  geschlossen werden kann, wodurch sich die Mem  bran der Entlüftungspumpe 12 entsprechend dem  Umlauf des Reibrades 10 auf und ab bewegt. Bei  jedem Aufwärtshub wird dann durch die Membran  über die Leitung 8 Luft aus dem Pumpengehäuse an  gesogen und beim     Abwärtshub    über das Ventil 14  ausgestossen.

   Dadurch wird das Pumpengehäuse und  das Ansaugrohr der Pumpe evakuiert, wobei die an  gesaugte Luft durch die Bohrungen 4 im Förderrad  2 bis auf dessen Rückseite in den Bereich der dort  mit dem Förderrad umlaufenden rückseitigen Schau  feln 3 und in die Einmündung des zur Entlüftungs  pumpe führenden Entlüftungskanals 8 gelangt.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    3 ist der       Stellhebel    6 als     Exzenterhebel    ausgebildet, welcher  in der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage das.  Reibrad 10 gegen das am Umfang mit     aufvulkani-          siertem    Gummi versehene Reibrad 11 andrückt.

   Das  Saugventil 13 und das Ausstossventil 14 sind in       Fig.    4 als Schnüffelventile ausgebildet und derart  angeordnet, dass das Saugventil 13 direkt über dem  tiefer liegenden Ausstossventil 14 liegt, wobei also  diese beiden Ventile in einer gemeinsamen, am  eigentlichen Hubraum an unterster Stelle angebrach  ten Vorkammer vereinigt sind, wodurch etwa mit  angesaugte Dickstoffe auf dem Ausstossventil ab  gelagert und nach dessen Öffnung ausgestossen wer  den.  



  Beim Fördern der     Zentrifugalpumpe    hebt eine  nicht dargestellte Zugfeder durch Entspannen des       Exzenterhebels    6 den     Reibradantrieb    ab, so dass die       Membranentlüftungspumpe    ausgeschaltet ist. Die er  wähnten Schnüffelventile, die aus demselben Mate  rial wie die Membran hergestellt sind, können durch  ihre Unempfindlichkeit betriebssicher dem raschen  Wechsel der Saug- und Druckhübe folgen und sind  Kugelventilen, Federventilen und Ventilklappen weit  überlegen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    5 ist ein Schwing  hebel 16 vorgesehen, der an seinem freien Ende das  Gestänge für die     Membranpumpe    12 trägt. In diesem  Falle ist auf der Antriebswelle 5 eine Exzenter  scheibe 11 vorgesehen, auf welcher der Schwinghebel  16 aufliegt. Die Membran steht unter Wirkung einer  Druckfeder 17, welche sie niederzudrücken sucht.  Der Saughub erfolgt hierbei     zwangläufig    durch den  Schwinghebel 16, wohingegen der Ausstoss durch  die Kraft der Feder 17 getätigt wird. Mittels des  verstellbaren Ausschalthebels 6 kann der Schwing  hebel 16 von der     Exzenterscheibe    11 abgehoben und  dadurch die     Membranpumpe    ausgeschaltet werden.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen Ausführungen für das  Förderrad 2, welches nach     Fig.    6 mit zwei     Förder-          schaufeln,    nach     Fig.    7 mit drei Förderschaufeln ver  sehen ist.      Auf diesem Förderrad ist, die Welle 5 umfas  send, eine Kappe aufgesetzt, welche im Innern zwei       (Fig.    6) oder drei     (Fig.    7) Schnecken- oder     evolven-          tenartig    verlaufende Kanäle 15 enthält, die sich in  der Umlaufrichtung des Förderrades von aussen nach  innen der Nabe nähern und die an der Stelle etwa  enden, wo sich die parallel zur Welle 5 verlaufenden  Durchbohrungen 4 befinden.

   Bevor die angesaugte  Luft in diese Durchbohrungen 4 gelangt, muss sie die  Kanäle 15 durchlaufen. Da das Förderrad 2 in     Fig.    6  und 7 im     Uhrzeigersinne    umläuft, muss die Luft in  der Umlaufrichtung beschleunigt nacheilen, wobei  die schwereren Moleküle nicht folgen können und  Dickstoffe dadurch weitgehend davon abgehalten  werden, die Kanäle 15 zu durchlaufen und an die  Rückseite des Förderrades zu gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Entlüftung einer zum Fördern von Feststoffe enthaltenden Flüssigkeiten dienenden Zentrifugalpumpe mittels einer Entlüftungspumpe, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Rückseite mit an das Gehäuse dicht heranreichenden Hilfs schaufeln (3) versehene Förderrad (2) in der Nabe oder in Nabennähe Durchbohrungen (4) aufweist, und dass der zu der Entlüftungspumpe führende Ent lüftungskanal (8) in dem von den Hilfsschaufeln (3) überstrichenen Bereich in das Pumpengehäuse ein mündet. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Durchbohrungen (4) im Förderrad (2) ein oder mehrere Schnecken- bzw.
    evolventenartig verlaufende Ansaugkanäle (15) rings um die Nabe des Förderrades verlaufend angeordnet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecken- bzw. evolventenartig verlaufenden Kanäle (15) sich in der Umlaufrichtung des Förderrades von aussen nach innen der Nabe nähern. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungspumpe- als Mem- branpumpe ausgebildet ist, dass das Saug- und das Ausstossventil dieser Entlüftungspumpe als Gummi schnüffelventile (13, 14) ausgebildet sind und deren Anordnung so getroffen ist, dass das Saugventil (13) direkt über dem tiefer liegenden Ausstossventil (14) angeordnet und mit ihm in einer gemeinsamen, unten am Hubraum angeordneten Vorkammer vorgesehen ist. 4.
    Einrichtung. nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der An trieb der Entlüftungspumpe über einen Reibrad antrieb (10, 11) erfolgt, welcher mittels eines Exzen- terhebels (6) angepresst und durch Federkraft ab gehoben wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge stänge der unter Spannung einer Ausstoss-Druckfeder (17) stehenden Membranpumpe (12) mit einem mit tels eines Hebels (6) ausschwenkbaren Schwinghebel (16) verbunden ist, welcher zur Auflage auf eine auf der Antriebswelle (5) sitzende Exzenterscheibe (11) zu bringen ist.
CH342843D 1954-10-25 1955-10-24 Einrichtung zur Entlüftung einer zum Fördern von Feststoffe enthaltenden Flüssigkeiten dienenden Zentrifugalpumpe mittels einer Entlüftungspumpe CH342843A (de)

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