CH342854A - Verkleidung, insbesondere für den Karosseriebau, und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Verkleidung, insbesondere für den Karosseriebau, und Verfahren zur Herstellung derselben

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CH342854A
CH342854A CH342854DA CH342854A CH 342854 A CH342854 A CH 342854A CH 342854D A CH342854D A CH 342854DA CH 342854 A CH342854 A CH 342854A
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Eduard Boehm Arno
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Eduard Boehm Arno
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Description


  Verkleidung, insbesondere für den Karosseriebau, und     Verfahren    zur Herstellung derselben    Nach den bisher bekannten Arbeitsmethoden wer  den für     Kunstharzverkleidungen    drei bis vier und  mehr     Textilstofflagen    benötigt, so dass     Kunstharzver-          kleidungen    angenähert so teuer zu stehen kommen  wie Blechverkleidungen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Ver  kleidung, insbesondere für den Karosseriebau, und  ein Verfahren zur Herstellung derselben. Die Verklei  dung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass  ein aus einem Drahtgitter und aus Textilfäden be  stehendes Gewebe einen formbaren     Verkleidungsträ-          der    bildet, der wenigstens auf der einen Seite mit  einem plastischen Deckbelag versehen ist. Diese Ver  kleidung wird erfindungsgemäss in der Weise herge  stellt, dass man Textilfäden und Drähte     verwebt,    den  aus dem Gewebe gebildeten Verkleidungsträger über  eine Form spannt und alsdann eine plastische Kunst  stoffmasse auf wenigstens der einen Seite aufträgt.  



  Der Verkleidungsträger kann vor dem Kunststoff  auftrag auch mit einer Randverstärkung versehen sein,  wie dies bei Motorhauben und Kofferdeckeln not  wendig ist.  



  In der     Zeichnung    sind zwei beispielsweise Aus  führungsformen des Draht- und     Textilfädengewebe-          stückes    zur Herstellung der erfindungsgemässen Ver  kleidung dargestellt.  



  Nach     Fig.    1 bezeichnet<I>a, b</I> das Drahtgitter, wel  ches biegsam ist. Die Textilfäden, z. B. Glasfäden,  sind mit<I>d</I> angedeutet. Dabei können die Drähte<I>a</I>  die Kette und die Drähte<I>b</I> sowie die Fäden<I>d</I> die       Schussfäden    bilden.  



  In     Fig.    2 dagegen bilden die Drähte a und die  Textilfäden c die Kette, während die Drähte b und  die Textilfäden d die     Schussfäden    des Gewebes bilden.  Als Textilfäden eignen sich neben Glasfäden auch  wasserbeständige Kunststoff-Fäden z. B. aus Poly  amiden.    Der aus dem Gewebe<I>a, b, d</I> oder<I>a, b, c, d ge-</I>  bildete Verkleidungsträger wird in einem der Grösse  der herzustellenden Verkleidung entsprechenden Stück  auf eine Holz- oder     Gitterblechform    aufgespannt. Die  über den Rand der Formfläche vorstehenden Enden  des Verkleidungsträgers werden     zweckmässigerweise     über die Kante der Form umgebogen.

   Durch diese       Randumbördelung    wird eine Festlegung des Verklei  dungsträgers auf der Form erreicht. Nun wird z. B.  die     Aussenfläche    im Streich- oder Spritzverfahren mit  dem Kunststoff- bzw.     Kunstharzbelag    versehen. Nach       Abtrocknung    des Belages wird der erhaltene Verklei  dungskörper durch Lösung des umgebördelten Randes  von der Form abgenommen und sodann kann auch  die Innenfläche desselben im Streich- oder     Spritzver-          fahren    mit     Kunstharzbelag    versehen werden, womit  die Verkleidung fertiggestellt ist.  



  Sind Versteifungen des Verkleidungsträgers nötig,  wie bei Motorhauben, Kofferdeckeln usw., so können  vor dem Kunststoffauftrag Blech- oder Eisenrahmen  in das Gewebestück eingefalzt werden. Diese können  an den Enden am Drahtgitter elektrisch angeschweisst  werden.  



  In der Serienherstellung wird     zweckmässigerweise     für jedes Formstück ein übliches     Holzmodell    ange  fertigt, über welches auf einer     Tiefziehpresse    so viel  Blechformen aus eng gelochtem Gitterblech hergestellt  werden, als für einen reibungslosen     Arbeitsprozess    in  der Serienherstellung benötigt werden. Auf solchen       Gitterblechformen    ist ein glattes Aufziehen des Ver  kleidungsträgers sowie ein schnelleres Trocknen des  Kunststoffbelages im Trockenraum oder über einem  Heissluftschacht möglich.  



  Für die Einzelanfertigung einer Verkleidung, z. B.  eines Kabinendaches, wird die benötigte Form z. B.  in der folgenden Weise hergestellt: Auf ein Brett in  der Länge des Daches werden in gleichmässigen Ab-      ständen voneinander dem Querprofil des Daches ent  sprechende Spanten aus Holz aufgeschraubt. über  die so entstandene Holzform wird ein Gitterblech auf  gepasst und mittels Schrauben befestigt. Zum Schluss  wird die Form noch mit Lehm     egalisiert    und mit     einem     geeigneten Papier überzogen, damit das Kunstharz  nicht in eventuell entstandene Risse der Lehmschicht  eindringen kann. Eine solche Form ist schnell und  billig herzustellen und daher für     Einzelanfertigung     von Verkleidungen besonders geeignet. Sie kann aber  gegebenenfalls immer wieder verwendet werden.

    



  Die Kosten einer in der beschriebenen Weise her  gestellten Verkleidung sind bei Einzelanfertigung  mindestens um einen Drittel billiger als diejenigen  einer Blechform. In der Serienherstellung dürfte sich  die Verbilligung in noch günstigerem Verhältnis  zeigen.  



  Der Erfindungsgegenstand     eignet    sich besonders  für Fahrzeug-Karosserien, kann selbstredend aber  auch für andere Zwecke, bei denen eine leichte und  rasche Formgebung erreicht werden soll, verwendet  werden, wie z. B.     Verschalungs-Schutzgehäuse.    Der  plastische Deckbelag könnte auch nur auf der einen  Seite, und zwar der Aussenseite, des Verkleidungsträ  gers angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verkleidung, insbesondere für den Karosserie bau, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem Drahtgitter und aus Textilfäden bestehendes Gewebe einen formbaren Verkleidungsträger bildet, der wenig- stens auf der einen Seite mit einem plastischen Deck belag versehen ist. II. Verfahren zur Herstellung der Verkleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Textilfäden und Drähte verwebt, den aus dem Gewebe gebildeten Verkleidungsträger über eine Form spannt und alsdann eine plastische Kunststoffmasse auf wenigstens der einen Seite aufträgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verkleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilfäden des Gewebes quer zu den die Kette bildenden Drähten abwechs lungsweise mit den Schussdrähten eingewebt sind. 2. Verkleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilfäden des Gewebes je mit einem Draht zusammen eingewoben sind. 3. Verkleidung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilfäden Glasfäden sind. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Verkleidungsträger vor dem Auftragen der Kunststoffmasse mit einer Randver stärkung versehen wird und beim Spannen über die Form an der Randverstärkung gehalten wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Verklei dungsträgers auf der Form durch Umbiegen des über den Rand der Formfläche vorstehenden Teils erfolgt.
CH342854D 1956-04-12 1956-04-12 Verkleidung, insbesondere für den Karosseriebau, und Verfahren zur Herstellung derselben CH342854A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2500495A1 (fr) * 1981-02-26 1982-08-27 Hasegawa Chem Ind Renforts pour matieres plastiques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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