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Armbanduhr Die Erfindung betrifft eine Armbanduhr mit an Anstössen befestigtem Armband und einer eine Stromquelle aufweisenden elektrischen Einrichtung.
Es ist bekannt, bei Armbanduhren zum Befestigen des Armbandes Anstösse vorzusehen und bei Armbanduhren mit einer elektrischen Einrichtung, diese von einer Stromquelle zu speisen. Die Stromquelle kann bei manchen Uhren im Innern des Uhrgehäuses und auch im Werkgehäuseboden untergebracht sein. Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass einmal ein bestimmter Raum für die Stromquelle benötigt wird und zum andern, dass Vorsorge getroffen werden muss, dass durch die entstehenden Dämpfe das Innere der Uhr nicht beschädigt wird.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bereits bekannt, die Stromquelle im Armband selbst vorzusehen, doch ergibt sich bei dieser Konstruktion die Schwierigkeit, diese Stromquelle elektrisch einwandfrei und dauerhaft mit dem Innern der Uhr zu verbinden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Armbanduhr mit einer elektrischen Einrichtung zu schaffen, bei der zwar die Stromquelle ausserhalb der Uhr angeordnet ist, jedoch die Verbindung von der Stromquelle und Uhr eine dauerhafte und bei Abnehmen des Uhrarmbandes nicht beeinflussbare ist. Diese Aufgabe wird bei Armbanduhren mit an Anstössen befestigtem Armband und einer eine Stromquelle aufweisenden elektrischen Einrichtung, gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass mit Lagerzapfen in den Löchern der Anstösse schwenkbar mindestens ein Anschlussstück gelagert ist, das in seinem Gehäuse mindestens einen Teil der elektrischen Einrichtung in sich aufnimmt und mit dem das eine Ende des Uhrarmbandes verbunden ist.
Das Anschlussgehäuse kann vorteilhaft an seiner äussern Oberfläche in Art seiner Uhrarmbandober- fläche ausgebildet sein, so dass es ungefähr der äussern Form des Armbandes entspricht. Das ganze Anschlussgehäuse kann aus Metall, aber auch aus Kunststoff und das die Verbindung von der Stromquelle zur Uhr umgebende Schutzrohr gegebenenfalls mit dem Gehäuse einstückig sein. Bei der Verwendung von Kunststoff kann ein besonderer metallischer Überzug vorgesehen sein.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Armbanduhr mit einem Anschlussstück und einem offenen Armband, wobei ein Teil des Anschlussgehäuses. weggebrochen ist, Fig. 2 einen Schnitt durch das Anschlussstück in Verbindung mit einer teilweise aufgebrochenen Uhr, die nur mit ihrem rechten Teil dargestellt ist, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Armbanduhr eines zweiten Ausführungsbeispiels mit dem Anschluss- stück in grösserem Massstab, Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Lagerzapfens des Anschlussstückes in grösserem Massstab als Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel mit teilweise aufgebrochener Uhr, Fig. 7 eine Draufsicht auf Fig. 6 mit teilweise aufgebrochener Uhr.
Eine in Fig. 1 und 2 als Ganzes mit 10 bezeichnete elektrisch antreibbare Armbanduhr weist an gegenüberliegenden Seiten je zwei Anstösse 11 und 12 auf. An den Anstössen 11 ist in an sich bekannter Weise ein als Ganzes mit 13 bezeichnetes Armband befestigt, und an den Anstössen 12 ist ein
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als Ganzes mit 15 bezeichnetes Anschlussstück angeordnet, auf dessen Konstruktion und Befestigung im Zusammenhang mit Fig. 2 des näheren eingegangen werden soll.
Das Anschlussstück weist ein Anschlussgehäuse 20 auf, das eine Befestigungsplatte 21 besitzt. Die Befestigung des Anschlussstückes 15 an der Armbanduhr 10 geschieht dadurch, dass zwei am Anschlussgehäuse 20 angebrachte Lagerzapfen 48 in die an den Anstössen 12 vorgesehenen Löcher eingreifen.
Das Gehäuse 20 ist mit Hilfe eines Deckels 22 verschlossen, der mit seinem einen Rand 25 in einen Schlitz des Gehäuses eingreift und mit seinem gegen- überliegenden Rand 26 die Befestigungsplatte 21 übergreift. In der Befestigungsplatte und im Deckel sind eine Anzahl von Löchern 27 vorgesehen, und es kann nun mit Hilfe von in diesen Löchern eingesetzten Schrauben diese Befestigungsplatte mit einer entsprechenden Befestigungsplatte 30 des Armbandes 13 fest verbunden werden. Diese Art der Befestigung ist in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet.
Im Innern des Raumes 32 im Anschlussgehäuse ist eine Stromquelle in Form eines Akkumulators 33 angeordnet, gegen dessen einen Pol der Deckel 22 mit einer Einbuchtung 35 anliegt und dessen anderer Pol gegen eine Kontaktplatte 36 angepresst ist, die gegenüber dem Gehäuse des Anschlussstückes durch einen Isolierbelag 38 abgedichtet ist. An der Kontaktplatte 36 ist eine Leitung 40 durch Anlöten befestigt, die zu einem Kontaktstück 41 des elektrischen Antriebes der Armbanduhr 10 führt. Diese Leitung 40 ist durch eine Umhüllung 42 isoliert, und ausserdem ist noch ein Schutzrohr 44 vorgesehen, das aus dem Anschlussgehäuse 20 herausragt und in eine entsprechende Öffnung des Uhrgehäuses 45 so eindringt, dass diese Öffnung abgedichtet ist.
Durch einen federnd ausgebildeten Deckel kann erreicht werden, dass die Stromquelle ohne Spiel im Gehäuse angeordnet ist. Im Fall der Verwendung eines Kunststoffgehäuses ist es gegebenenfalls notwendig, beide Pole der Stromquelle mit der Uhr zu vereinen. Der Gehäusedeckel 22 kann zum Gasaustritt perforiert sein.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3-5 ist mit 110 eine Armbanduhr, mit 111 ein in Fig. 4 strichpunktiert dargestelltes Uhrarmband und mit 112 ein Anschlussstück jeweils als Ganzes bezeichnet. Am Uhrgehäuse 115 ist an gegenüberliegenden Stellen je ein Paar von Anstössen 116, 117 bzw. 118, 119 vorgesehen, die in an sich bekannter Weise zum Anschluss des Uhrarmbandes dienen. Wie aus Fig. 3 erkennbar, ist der Anstoss 116 mit einer Bohrung 122 versehen, in deren mit Gewinde ver- sehenem Ende eine Arretierschraube 123 eingeschraubt ist, auf deren Zweck nachstehend eingegangen wird.
Das Anschlussstück 112 weist ein Anschlussge- häuse 135 auf, auf dessen Boden ein Isolierbelag 136 vorgesehen ist, auf dem eine Kontaktplatte 137 angeordnet ist. Mit dieser Kontaktplatte ist der eine Pol eines Akkumulators 138 durch Berührung elektrisch verbunden. Das Anschlussgehäuse 135 ist mit Hilfe eines Deckels 140 verschlossen, der in das Anschlussgehäuse eingeschraubt und durch einen Abdichtring 141 abgedichtet ist. Dieser Deckel 140 steht mit dem andern Pol des Akkumulators in Verbindung.
Am Anschlussgehäuse 135 ist eine Befestigungsplatte 145 vorgesehen, die mit einer entsprechenden nicht dargestellten Befestigungsplatte des Uhrarmbandes 111 durch in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete Schrauben 147 lösbar verbunden ist.
Im Anschlussgehäuse sind zur Verbindung mit den Anstössen 116 und 117 zwei Lagerzapfen vorgesehen, und zwar ein mit 149 bezeichneter Lagerzapfen üblicher Art, der nicht näher dargestellt ist, und ein Lagerzapfen 152, der für sich allein in Fig. 5 gezeigt ist. Dieser Lagerzapfen 152 weist die Form einer Lagerbuchse auf und ist innen hohl. Er besitzt ferner einen Schlitz 153, und der Lagerzapfen ist nun in einem bis in das Innere des Anschlussgehäuses 135 reichenden Loch 154 so eingesetzt, dass der Schlitz dem Loch 122 des Anstosses 116 zugerichtet ist, so dass nunmehr über das Loch 154 die Höhlung des Lagerzapfens 152 und das Loch 122 des Anstosses 116 eine durchgehende Verbindung zwischen dem Innern des Anschlussgehäuses 135 und dem Innern des Uhrgehäuses 115 besteht.
In diesem, einen ungefähr rechtwinkligen Knick aufweisenden Kanal ist eine isolierte Verbindungsleitung 155 untergebracht, deren eines Ende bei 157 mit der Kontaktplatte 137 durch Löten verbunden ist und deren anderes Ende zu einem kanalartigen Aussenraum 160 führt, der am Aussenrand des Uhrgehäuses angeordnet und durch den Boden 161 des Uhrgehäuses verschlossen ist. In diesem Raum können elektrische Teile, wie Transistoren, Kondensatoren, Widerstände und ähnliche Teile untergebracht sein, und an diese Teile ist dann die Verbindungsleitung 155 angeschlossen.
Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Innere des Anschlussgehäuses zu verhindern, ist in dem mit Innengewinde versehenen Ende des Lagerzapfens 152 eine Verschlussschraube 163 eingeschraubt.
Die bereits erwähnte Arretierschraube 123 dient dazu, um einmal das durchgehende Loch 122 im Anstoss 116 nach aussen abzuschliessen und vor allem auch, um den Lagerzapfen 152 in der gezeichneten Stellung festzuhalten, in der das innere Ende des Schlitzes 153 mit dem Loch 122 des Anstosses 116 übereinstimmt.
Falls zwei oder mehr Zuleitungen zwischen dem Anschlussstück 112 und der Uhr 110 erwünscht sind, können auch mehrere Leitungen in dem in Fig. 3 dargestellten Kanal untergebracht werden. Gegebenenfalls kann jedoch im andern Anstoss 117 die gleiche Anordnung wie im Anstoss 116 vorgesehen sein, so dass auch dort eine oder mehrere Leitungen untergebracht werden können.
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Um die Möglichkeit zu haben, ausser der Stromquelle im Anschlussgehäuse noch weitere Teile der elektrischen Ausrüstung unterzubringen, könnte gegebenenfalls dieses Anschlussgehäuse so ausgebildet sein, dass es von der Stromquelle, die ein Primär- aber auch ein Sekundärelement sein kann, nur zum Teil ausgefüllt wird.
Gegebenenfalls kann jedoch auch noch gegenüber -dem ersten Anschluss- stück ein zweites Anschlussstück vorgesehen sein. Dieses zweite Anschlussstück kann in ähnlicher Weise wie das erste Anschlussstück mit dem Innern der Uhr verbunden sein, und in Fig. 3 sind bei dem Anschluss 118 bereits die entsprechenden Bohrungen 170 und 171 gestrichelt angedeutet.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 und 7 ist eine als Ganzes mit 175 bezeichnete Armbanduhr dargestellt, deren Uhrgehäuse 176 einen mit 177 bezeichneten, das Uhrwerk aufnehmenden Uhrwerksraum aufweist, um den ringförmig ein Radioempfänger 180 angeordnet ist, an dem gemäss Fig. 6 links und rechts Anschlussklemmen 182 bzw. 183 vorgesehen sind. Bei 185 ist am Uhrgehäuse eine an sich bekannte Stellkrone zum Aufziehen des Uhrwerkes bzw. zum Verstellen der Uhrzeiger vorgesehen und eine neben der Stellkrone 185 angeordnete zweite Stellkrone 186 dient zum Ein- und Ausschalten des Radioempfängers sowie zum Einstellen des gewünschten Senders.
Am Uhrgehäuse 176 vorgesehene Anstösse 187, 188 bzw. 189, 190 weisen je ein an ihnen schwenkbares Anschlussstück 191 bzw. 192 auf.
Im Anschlussstück 191 ist in dessen Gehäuse eine Stromquelle in Form eines Akkumulators 194 angeordnet, dessen Unterbringung im wesentlichen der schon in den vorausgegangenen Ausführungsbeispielen beschriebenen entspricht. Über eine isolierte Leitung 195 ist die Stromquelle an die Anschlussklemme 182 des Radioempfängers angeschlossen.
Im Anschlussstück 192 ist ein Schallgeber 197 entsprechend angeordnet, der über eine isolierte Leitung 198 mit der Anschlussklemme 183 des Radioempfängers 180 verbunden ist. Wie schon in den andern Ausführungsbeispielen beschrieben, sind an den freien Enden der Anschlussstücke 191 bzw. 192 entsprechende Befestigungsplatten vorgesehen, die mit den freien Enden des strichpunktiert dargestellten Uhrarmbandes 200 verbunden sind.
Die Verbindung der Stromquelle 194 bzw. des Schallgebers 197 mit den Anschlussklemmen 182 bzw. 183 kann auch entsprechend der in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3-5 dargestellten Weise erfolgen. Durch die erfindungsgemässe Anordnung der Uhr- und elektrischen Teile können diese und das Gehäuse ihre normalen Dimensionen beibehalten.