CH343331A - Kalenderuhr - Google Patents

Kalenderuhr

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CH343331A
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Walter Reich Robert
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Schatz Soehne Jahresuhren
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Description


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    Kalenderuhr   Die Erfindung betrifft eine Kalenderuhr, welche alle Daten von der Jahreszahl bis zur Sekunde des betreffenden Tages vollautomatisch anzeigen kann. 



  Bekannt sind    Lichtmarken-Anzeigerwerke,   welche in besonderer Anordnung für die Zwecke der Kalenderuhr verwendet werden können. Derartige Lichtmarken-Anzeigerwerke enthalten    Blendenscheiben,   welche sich schrittweise drehen. In dieser Blendenscheibe sind für dekadische Zählzwecke Schlitze oder Zahlen angebracht. Innerhalb der    Blendenscheibe   befindet sich eine kleine Glühlampe, welche das Anzeigefeld durch die Schlitze oder Zahlen der Blende hindurch beleuchtet, so dass diese Schlitze oder Zahlen als Lichtmarken erscheinen. Die Blende selbst ist an einer Welle befestigt, welche oben und unten gelagert ist, wobei die Lagerung entsprechend der Zählgeschwindigkeit aus einfachen Gleitlagern oder aus Uhrsteinen besteht.

   Die    Fortschaltung   selbst wird mit Hilfe eines kleinen    Fortschaltmagneten   und einer    Sperrklinkenanordnung   bewerkstelligt. Für höhere Zählgeschwindigkeiten wird die    Fortschaltung   über kleine Permanentmagnete, welche an dem Blendenring angebracht sind, vorgenommen. Die kleinen Permanentmagneten sind mit entgegengesetztem Pol in die ringförmige Fläche der Blende eingesetzt. An dem    Fortschaltmagneten   entsteht aus der Schaltungsanordnung heraus abwechselnd jeweils ein positiver oder ein negativer Impuls und dementsprechend an dem Kern des    Fortschaltmagneten   abwechselnd ein Nord- und ein Südpol. Hierdurch wird der über dem Kern stehende Permanentmagnet abgestossen und .der nächste Permanentmagnet angezogen.

   Zur Erzielung einer ständig gleichen Drehrichtung wird der Kern des    Fortschaltmagneten   nach der einen Seite mit Metall hoher    Permeabilität   oder einem sonst geeigneten    :Mittel   abgeschirmt. Zur Erzielung des Stillstandes liegt über einer Reihe von kleinen Permanent-    magneten,      im   entsprechenden Abstand angeordnet, ein magnetischer    Nebenschluss.   Die    Steuerung   aufeinanderfolgender    Zählerelemente   bzw. Blendenscheiben des    Lichtmarken-Anzeigewerkes   erfolgt über kleine Kontakte.

   An jeder    Blendenscheibe   sind entsprechende Nocken jeweils an der Stelle des    Ringes   vorgesehen, wo die    Fortschaltung   des nächsten nachfolgenden    Zählerelementes   erfolgen muss. Diese    Nok-      ken   streichen über sehr kleine Federkontakte hinweg und schliessen jeweils den    Fortschaltstromkreis.   Diese Art .der Steuerung reicht für geringe Zählgeschwindigkeiten völlig aus. Für höhere Zählgeschwindigkeiten erfolgt eine elektronisch gesteuerte    trägheitslose      Fortschaltung.   Für diesen Zweck ist in dem Blendenring anstelle der Nocken jeweils ein kleines Loch vorgesehen, durch das Licht auf eine Photodiode oder einen Phototransistor fällt.

   Der an der Photodiode auftretende Impuls wird für die    Steuerung   der Fortschaltung entweder direkt oder über einen Transistor als Verstärker ausgenutzt. 



  Die    vorliegende      Erfindung   benutzt solche bekannte mehrstellige    Lichtmarken-Anzeigewerke      in   einer Kalenderuhr, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass mit Lichtmarken für die Anzeige je einer Zeiteinheit verbundene Elemente eines Magnetzählers mittels den anzuzeigenden Daten entsprechend angeordneten Organen Impulse zu ihrer gegenseitigen    Fortschaltung   erzeugen. 



  Für die Zwecke der Kalenderuhr genügt wegen der langsamen Zählgeschwindigkeit die    Fortschaltung   über durch Nocken geschlossene Kontakte und ein    Fortschaltmagnet   mit einer    Sperrklinkenanordnung.   Lediglich, wenn die Kalenderuhr auch mit    einer   Anzeige von Bruchteilen von Sekunden    ausgestattet   sein soll, so muss für die Zähler, welche beispielsweise    Tausendstelsekunden   anzeigen, die Konstruktion mit 

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 kleinen Permanentmagneten im    Blendenring   und die elektronische Steuerung für die    Fortschaltung   verwendet werden. 



  Die die Lichtmarken tragenden Elemente des Magnetzählers werden für die Zwecke der Kalenderuhr nicht nach dem dekadischen System mit den entsprechenden Zeichen im    Blendenring   versehen, sondern mit Zeichen, welche    jeweils   dem    Anzeigezweck   entsprechen. Beispielsweise für die Anzeige des Tages werden in dem    Blendenring   .die Zahlen von 1 bis 31 eingestanzt. Für die Monate werden entweder direkt die Namen oder Zahlen von 1 bis 12 verwendet. Für die Jahresanzeige werden die fortlaufenden Jahreszahlen in den zugeordneten    Blendenring   eingestanzt. Auch für die Bezeichnung der Wochentage können entweder Zahlen oder die Namen der Wochentage vorgesehen werden.

   In gleicher Weise können auch die Stundenangaben entweder von 1 bis 12 oder von 1 bis 24 als Zahlen in dem    Blendenring   vorgesehen sein. Zur Vereinheitlichung der Konstruktion können auf dem Gesamtumfang des    Blendenringes   auch mehrere Folgen der Zahlenanordnungen untergebracht sein. Für die Tageszahl beispielsweise bringt man auf dem    Blendenring   31 Zahlen an, für die Stundenzahl 24 oder 12 oder 36 oder 48, je nach der verwendeten Grösse der Magnetzähler. In Übereinstimmung damit hat auch jeweils die    Sperrklinkenanordnung   die gleiche Anzahl Zähne, und der Weg des    Fortschalt-      magneten   ist so gewählt, dass immer eine    Fortschal-      tung   um eine Zahl erfolgt.

   Die Kontakte für die Schaltung des nachfolgenden    Zählerelementes,      also   beispielsweise für den Tagesanzeiger, der von dem Anzeiger der Stunden gesteuert wird, liegen immer an der Stelle, wo die Weiterschaltung erfolgen muss, also bei dem angeführten Beispiel zwischen 24 und 1. Ist also die Tagesanzeige immer nach Vollendung von 24 Stunden durch den Impuls über die Kontaktanordnung im Stundenanzeiger bis auf die Zahl 31 geschaltet worden, so wird von dem Anzeiger für den Tag zwischen 31 und 1 über den vorgesehenen Schaltkontakt der Monatsanzeiger auf den nächsten Monat geschaltet. In gleicher Weise erfolgt die Steuerung der Anzeige des Wochentages, des Jahres usw.

   Für die    Minutenanzeige   ist es zweckmässig, zwei getrennte    Zählerelemente   für .die zwei Stellen der Zahl zu verwenden, um das Springen der Minuten deutlich sichtbar zu machen. Das eine Element der Magnetzähleranordnung schaltet hierbei das zweite nachfolgende Element des Magnetzählers zwischen 9 und 0 und der zweite Magnetzähler hat seinen Schaltkontakt zwischen 6 und 0. Soll auch eine Sekundenanzeige erfolgen, so kann man diese in der    vorbeschriebenen   Weise vornehmen und kann die Minuten wieder in einer Zahl anzeigen. Man kann aber auch Sekunden und Minuten mit je zwei    Zählerelementen   zur Anzeige bringen.

   Sollen auch noch die Sekunden beispielsweise in    Tausendstelsekunden   für besondere Zwecke noch auf dem    Anzeigebild   erscheinen, so muss man für die ersten Stunden    Zählerelemente   verwenden, welche eine höhere Zählfrequenz ermög-    lichen,   oder man kann sogar elektronische Dekadenzählröhren mit in die Uhr einsetzen. 



  Die Anzeige selbst erfolgt als Projektion auf einem entsprechenden Zifferblatt, welches beliebig ausgeführt sein kann. Von der kleinen Glühbirne im    Lichtmarken-Anzeigewerk,   welche zweckmässig gleich mit einer kleinen Linse versehen ist, wird durch die eingestanzten Zahlen auf dem    Blendenring   Licht auf das Zifferblatt geworfen. Man kann also die Zahlen selbst durch entsprechende Anordnung beliebig gross auf das Zifferblatt projizieren. Auf dem Zifferblatt selbst ist ständig ablesbar das Jahr, der Monat, der Tag, der Wochentag, die Stunde, die Minuten und, falls erwünscht, auch die Sekunden. Selbstverständlich kann auch jede sonst geeignete Ausführung    füg   die Darstellung der Daten verwendet werden. 



  Da nicht alle Monate 31 Tage haben, sind in dem    Zählerelement   für die Tage an dem    Blendenring   mehrere Nocken vorgesehen. Die Schaltnocken befinden sich jeweils zwischen den Zahlen 28 und 29, 29 und 30, 30 und 31 und zwischen 31 und 1. Auch am    Zählerelement   für die Monate sind entsprechende Schaltnocken vorgesehen für die Monate, welche weniger als 31 Tage haben. Über diese durch die Schaltnocken geschlossenen Kontakte in den Monatszählerelementen wird der Schaltstrom zu den Kontakten in dem    Tageszählerelement   geführt.

   Wird nun durch die Schaltnocken in dem    Tageszählerelement   gleichfalls der Kontakt geschlossen, beispielsweise für einen Monat mit 30 Tagen, zwischen der Zahl 30 und 31 und 31 und 1, so erfolgt automatisch die Weiterschaltung so lange, bis kein Schaltnocken den Kontakt des    Tageszähleresementes   mehr schliesst, also bis zum Ersten des darauffolgenden Monats, und damit erfolgt auch gleichzeitig die Umschaltung des    Monatszählerelementes   auf den nächsten Monat. Um auch die Schaltjahre automatisch mit zu berücksichtigen, sind auch in den    Jahreszählerelementen   entsprechende Kontakte vorhanden.

   Diese Kontakte liegen vor den    Monatszählerelementen,   und die Kontakte in den    Monatszählerelementen   erhalten nur Strom, wenn gleichzeitig auch die Kontakte in dem    Jahreszählerelement   geschlossen sind. Bei Schaltjahren ist kein Kontakt vorgesehen, so dass für den Monat Februar erst vom 29. ab ein geschlossener Stromkreis für die Weiterschaltung des Tageszählerelementes entsteht. Die automatische    Fortschaltung   erfolgt für den Monat Februar normalerweise vom 29. ab. Bei einem Schaltjahr ist aber der zusätzliche Kontakt im    Jahreszählerelement   nicht vorhanden, so dass erst vom 29. ab die automatische    Fortschaltung   erfolgt. 



  Die Schaltkontakte und Schaltnocken für die Tagesschaltung in Übereinstimmung mit dem Kalendarium liegen in einer zweiten Schaltebene, gleichfalls am    Blendenring   angebracht, in den Tages-, Monatsund    Jahreszählerelementen.   Bei den Jahren, welche keine Schaltjahre sind, erfolgt über die Schaltnocken und Kontakte im    Jahreszählerelement   ein zusätzlicher Impuls, welcher das    Tageszählerelement   vom 28. auf 

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 den 29. schaltet. Vom 29. bis zum 31. setzt dann wieder die automatische    Fortschaltung   auf den 1. des nächstfolgenden Monats ein.

   Durch diese sehr einfache    Anbringung   der erforderlichen Schaltnocken an dem    Blendenring   der betreffenden    Zählerelemente   wird vollautomatisch jeweils entsprechend dem angezeigten Monat und dem angezeigten Jahr die Weiterschaltung auf den nächstfolgenden    Anzeigewert.   wie er dem Kalendarium entspricht, vorgenommen. 



  Die Schaltnocken selbst können, wenn der    Blen-      denring   mit einem    Presswerkzeug   hergestellt wird, gleich mit in der    Pressform   vorgesehen sein. Sie können aber beispielsweise auch als kleine Schräubchen jeweils in dem    Blendenring   an der entsprechenden Stelle eingeschraubt werden. 



  Die Gangregelung der Uhr selbst erfolgt zweckmässig elektronisch. Es wäre auch möglich, eine normale    Uhrenkonstruktion   mit Unruh oder Pendel zu verwenden. Bei dem Aufbau der Uhr mit Unruh oder Pendel wird jeweils an einer geeigneten Stelle ein Impuls durch das    Vorbeistreichen   oder Eintauchen eines kleinen Permanentmagneten in eine Spule erzeugt. Dieser Impuls wird über eine Verstärkungsanordnung mit einem Transistor zur Steuerung des ersten    Zählerelementes   des    Lichtmarken-Anzeige-      werkes   verwendet. Anstelle der magnetischen Erregung kann auch eine Erregung des Schalttransistors über eine Photodiode oder Transistor erfolgen.

   Diese Photodiode ist so angeordnet, dass bei jedem Ausschlag der Unruh oder des Pendels an einer gewählten Stelle das Licht auf die Photodiode fällt. Der hierdurch entstehende Photostrom wird zur Steuerung der    Fortschaltung   verwendet. Selbstverständlich ist auch jede andere Erregung des Schalttransistors für die Steuerung der Kalenderuhr anwendbar. So kann zum Beispiel auch durch eine Widerstandsänderung der Basisstrom für den Schalttransistor    impuls-      förmig   verändert werden, oder es kann durch eine Kapazitätsänderung der Basisstrom gleichfalls    impuls-      förmig   gesteuert werden. Der durch die Bewegung der Unruh oder des Pendels erzeugte Impuls wird zur Erregung des    Fortschaltmagneten   des ersten Zählerelementes ausgenutzt.

   Am zweckmässigsten ist jedoch für die Ausnutzung der Erfindung ein vollelektronischer Gangregler ohne Unruh und ohne Pendel oder sonstige mechanische Teile. Hierfür können zwei Transistoren in    Multivibratorschaltung   verwendet werden. Die Frequenz der    Multivibratorschaltung   ,ist so gewählt, dass sie dem    Fortschaltrhythmus   entspricht. Aus der Schaltanordnung mit den Transistoren in    Multivibratorschaltung   können also direkt die Impulse für den ersten    Fortschaltmagneten   entnommen werden. Die Regulierung der Frequenz und damit die der Ganggenauigkeit ist sehr einfach durch eine Widerstandsänderung des Widerstandes, der vor dein Ladekondensator in der    Multivibratorschaltung   liegt, vorzunehmen.

   Die Frequenz einer    Multivibra-      torschaltung   hängt ja von den Werten des    RC-Glie-      des   ab. Man kann also durch einen entsprechend    dimensionierten      Potentiometer-Widerstand   durch ein-    faches   Drehen des    Potentiometers   die Ganggenauigkeit einregulieren und    einjustieren.   Für Uhren, welche auch Bruchteile von Sekunden anzeigen sollen, ist sogar eine Stabilisierung der Frequenz mit einem kleinen Quarz möglich. Man erreicht hierdurch die Genauigkeit der Quarzuhr.

   Da die    Transistoren   in einer    Multivibratorschaltung   durch die Anordnung der Widerstände in den    Emitter-   und Basiskreisen temperaturstabilisiert sind, ist die Ganggenauigkeit auch völlig unabhängig von der Aussentemperatur. Anstelle der    Multivibratorschaltung   kann selbstverständlich je nach dem Verwendungszweck auch eine einfache    Oszillatorschaltung   mit einem Transistor treten. Derartige Schaltungen mit Transistoren sind ausserordentlich stabil und haben eine fast    unbegrenzte   Arbeitsdauer, da die Lebensdauer der Transistoren und auch der wenigen Schaltelemente ausserordentlich hoch ist. 



  Für das Stellen der Uhr stehen bei der elektronischen Anordnung gleichfalls sehr einfache Schaltmittel zur Verfügung. Durch    Parallelschalten   eines Widerstandes beispielsweise zu dem Widerstand, der vor dem Ladekondensator in der    Multivibratorschal-      tung   liegt, mit    Hilfe   eines einfachen Druckknopfes, kann durch Drücken dieses Druckknopfes der Schaltgang beliebig beschleunigt werden. Ist also die Uhr stehengeblieben oder geht die Uhr aus irgendeinem Grunde nach, so braucht man nur den Druckknopf so lange zu drücken, bis die Anzeige dem augenblicklichen Zeitstand entspricht. Geht die Uhr zu schnell, so kann man sie durch Drücken eines    Druckknopfes   so lange ausser Betrieb setzen, bis wieder der Zeitstand genau erreicht ist.

   Wenn also durch besondere Um, stände die Ganggenauigkeit der Uhr falsch eingestellt war oder aus irgendwelchen Gründen sich verändert hat, so kann man die Ganggenauigkeit durch Einstellen des    Potentiometerwiderstandes      zunächst   genau einregulieren und dann durch Drücken des    Druckknopfes   sofort die richtige Zeit wieder einstellen. 



  Die Stromversorgung der Uhr kann aus einer Trockenbatterie erfolgen. Da der Stromverbrauch sehr gering ist, er liegt nur in der Grössenordnung einiger    Milliampere,   ist die Lebensdauer einer solchen Trockenbatterie sehr hoch. Die Uhr kann also viele Jahre aus der Trockenbatterie mit Strom versorgt werden. Die Stromversorgung kann aber auch durch Netzanschluss an das Lichtnetz erfolgen. Hierfür können die    Fortschaltmagnete   des    Anzeigewerkes   sowohl für    Wechselstrombetrieb   als auch für Gleichstrombetrieb ausgelegt werden. Für die Gleichrichtung des Wechselstromes aus dem Lichtnetz genügt eine einfache    Gleichrichterschaltung      mit   einer Hochstromdiode und einem    Vorkondensator   als Blindwiderstand.

   Besonders vorteilhaft ist es allerdings, damit die Uhr unabhängig vom Anschluss an    das      Wechselstromnetz   ist,    Kleinstakkumulatoren   in Form von Knopfzellen zu verwenden. Diese Knopfzellen werden mit der Schaltung für die Wiederladung in die Uhr fest eingebaut oder als herausnehmbare Einheit 

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 in die Uhr eingesetzt. Die    Wiederladeschaltung   kann aus entsprechenden Anordnungen mit Kondensatoren und Kleingleichrichtern bestehen. Diese Schaltmittel sind    ^o   klein in ihren Abmessungen, dass man sie zusammen mit den Knopfzellen in einer kleinen Steckeinheit in der Grösse einer normalen Trockenbatterie unterbringen. kann.

   Wird die    Wiederladeschaltung   in die Uhr fest    miteingebaut,   so wird am Uhrgehäuse ein Steckkontakt angebracht. In grösseren Zeitabständen wird die Uhr für die Dauer von etwa 12 Stunden, welche für die    Wiederaufladunggenügt,   mit dem Netz verbunden. Wird die Einheit verwendet, so wird diese in gleicher Weise von Zeit zu Zeit aus der Uhr herausgenommen und in die Steckdose gesteckt für die Zwecke der Wiederladung. Der feste Einbau der    Kleinstakkumulatoren   mit    Wiederladeeinrichtung   hat allerdings den Vorteil, dass beim Wiederaufladen der Gang der Uhr nicht unterbrochen zu werden braucht. 



  Anstelle der beispielsweise beschriebenen Ausführungsform kann selbstverständlich auch eine Kombination für die Sekunden- und Minutenanzeige mit den üblichen    Zeigeranzeigewerken   erfolgen. In diesem Fall wird die    Fortschaltung   des Zeigers in der gleichen Weise wie beim    Anzeigewerk   vorgenommen, und von dem Zeigerwerk wird jeweils der entsprechende Schaltkontakt für die Weiterstellung der nachfolgenden Tages-,    Monatszählerelemente   usw. geschlossen. Der    Fortschaltmagnet   für das Zeigerwerk mit seiner    Sperrklinkenanordnung   rückt in an sich bekannter Weise jeweils den Uhrzeiger um eine Sekunde oder Minute weiter. Auch andere Kombinationen sind ohne weiteres möglich.

   Mit Hilfe der beschriebenen Möglichkeiten lassen sich Kalenderuhren für jeden Zweck mit grösster Genauigkeit herstellen. Da die verwendeten    Lichtmarken-Anzeigewerke   mit geringem Aufwand in grossen Mengen herzustellen sind, ist der gesamte Aufbau der Uhr ausserordentlich vereinfacht. 



  In Fällen, wo mehrere Kalenderuhren von einer Mutteruhr gesteuert werden sollen, wird anstelle einer    Multivibrator-   oder    Oszillatorschaltung   für die Tochteruhren eine einfache Schaltanordnung der Transistoren in    Flip-Flop-Schaltung   gewählt. Der aus der Mutteruhr entnommene Impuls wird in der    Flip-Flop-      Schaltung   mit einem entsprechenden entstehenden Kippimpuls zur Weiterschaltung der Zähler verwendet.

   Ergeben sich zwischen der Herstellung der Uhr und der Aufstellung und Inbetriebnahme erhebliche Zeitdifferenzen, so kann für die schnelle Einstellung der Kalenderwerte jeweils auch das betreffende Element des    Lichtmarken-Anzeigewerkes   durch einfaches Schliessen des    entsprechenden      Fortschaltkon-      taktes      gesondert   auf den erforderlichen    Anzeigewert   gebracht werden. Es kann also durch ein paar einfache Handgriffe der    gegenwärtige   Zeitzustand sofort eingestellt werden. Lediglich die genaue Einstellung der Minuten und Sekunden erfolgt zweckmässig über die    Druckknopftastung.   In Kombination mit der Anzeige kann selbstverständlich auch ein Schlagwerk mit vorgesehen sein.

   Die Steuerung des Schlagwerkes erfolgt elektrisch. Die entsprechenden Schaltimpulse werden von den Kontakten, welche von den Nocken geschlossen werden, abgenommen. Das Schlagwerk selbst kann in bekannten Weise mechanisch ausgeführt werden und wird dann über Magnete erregt. Die Magnete erhalten ihren Impuls der Schlagzahl entsprechend in den entsprechenden Zählern, und die Klöppel schlagen der Impulszahl entsprechend an. Es ist auch möglich, ein elektronisches Schlagwerk zu betätigen. Das elektronische Schlagwerk besteht aus einem Magnetband, auf dem die wiederzugebenden akustischen Zeichen aufgenommen sind, einem entsprechenden Tonabnehmer,    einem   einfachen Transistorverstärker und einem kleinen Lautsprecher. Anstelle des    Magnetbandes   kann auch eine schallplattenähnliche Folie mit dem bekannten Tonabnehmer verwendet werden.

   Besonders vorteilhaft ist es, die wiederzugebenden Tonzeichen einmal lichtelektrisch auf einem Film aufzuzeichnen. Von diesem Film können beliebig viele Kopien hergestellt werden. Diese Filmkopien in Scheiben- oder Bandform werden für das Schlagwerk mit einer Photodiode und einer kleinen Lichtquelle abgetastet, und die resultierenden Photoströme werden für die Erregung des Lautsprechers über einen Transistor als Verstärker benutzt. 



  Anstelle der Glühlampe im    Anzeigewerk   können auch mit    Leuchtmasse   präparierte zylindrische Träger hinter dem    Blendenring   angeordnet werden. Diese Träger haben die Grösse der zu beleuchtenden Fläche für die verschiedenen Zahlen an den verschiedenen Zählern für die Kalenderdaten und sind fest mit dem Gehäuse des Magnetzählers verbunden. Sie sind zylindrisch entsprechend dem Durchmesser der Blenden ausgeführt. Die Zahlen an den    Zählerelementen   drehen sich vor dem Träger mit der Leuchtmasse. Man kann also direkt die Zahlen, auch bei Nacht leuchtend, ablesen, ohne dass eine Glühlampe erforderlich ist. 



  Sollen aus irgendwelchen Gründen auch noch die Kontakte innerhalb der    Zählerelemente   in Wegfall kommen, so können anstelle der Nocken jeweils kleine stiftförmige Permanentmagnete in dem    Blen-      denring   eingesetzt werden. Für die Abnahme werden kleine Magnetspulen gegenüber dem    Blendenring   angeordnet. Beim    Weiterschalten   streicht jeweils an der vorgesehenen Stelle zwischen Schaltvorgängen erforderlich machenden Zahlenstellungen der kleine Permanentmagnet an der Magnetspule vorüber. Hierdurch entsteht ein Stromimpuls, .der der Basis eines Schalttransistors zugeführt wird. Die Polarität wird hierbei so gewählt, dass ein negativer Impuls in bezug auf die Stromrichtung zur Basis entsteht.

   Der normalerweise gesperrte Transistor wird hierdurch ge- öffnet, und der Kollektor- oder    Emitterstrom   wird dem    Fortschaltmagneten   des nachfolgenden Zählerelementes mit dem erforderlichen Schaltvorgang zugeführt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kalenderuhr, dadurch gekennzeichnet, dass mit Lichtmarken für die Anzeige je einer Zeiteinheit verbundene Elemente eines Magnetzählers mittels den anzuzeigenden Daten entsprechend angeordneten Organen Impulse zu ihrer gegenseitigen Fortschaltung erzeugen. UNTERANSPRüCHE 1. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Blenden der Elemente des Magnetzählers direkt die anzuzeigenden Daten für Tage, Monat, Jahr eingestanzt sind. 2.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Elementen Schaltnocken für die Schliessung je eines zugeordneten Federkontaktes entsprechend den erforderlichen Schaltimpulsen für die Weiterschaltung des nachfolgenden Ele, mentes des Magnetzählers angeordnet sind. 3. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Elementen Permanentmagnete vorgesehen sind, die zur Erzeugung der Impulse mit Magnetspulen zusammenwirken. 4.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die automatische Weiterschaltung für Monate mit weniger als 31 Tagen und für Schaltjahre Nocken oder Permanentmagnete an dem als Blendenring ausgebildeten Element angeordnet sind, und die Verbindungen zwischen den durch diese Teile gesteuerten Kontakten bzw. Spulen so angeordnet sind, dass für die erforderlichen Daten jeweils automatisch die Weiterschaltung auf den sich kalendarisch ergebenden nächsten Tag und Monat erfolgt. 5. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Elementen Löcher vorgesehen sind und gegenüber einer Lichtquelle photoelektrische Elemente, zum Beispiel Phototransistoren, angeordnet sind. 6.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Sekunden- und Minutenanzeige ein Zeigerwerk durch magnetische Fortschaltung betätigt wird, und dass aus dem Zeigerwerk die Impulse für die Weiterschaltung der Kalenderdaten anzeigenden Magnetzähler entnommen sind. 7. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für Zeitanzeigen in Tausendstel-, Zehntausendstel- oder Hunderttausendstelsekunden elektronische Zählröhren angeordnet sind. B. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines Leuchtmarken tragenden Blendenringes ein mit Leuchtmasse ver- sehener Leuchtmassenträger angeordnet ist. 9.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigewerte durch eine an einer Glühbirne angebrachte Linse oder durch eine zusätzliche Linse entsprechend vergrössert auf das Zifferblatt projiziert werden. 10. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gang der Uhr mittels einer Schaltanordnung aus Transistoren oder Röhren in Multivibrator- oder Oszillatorschaltung geregelt wird und die Frequenz entsprechend der erforderlichen Fortschaltfrequenz gewählt ist. 11. Kalenderuhr nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für Uhren mit Anzeige von Bruchteilen von Sekunden eine Stabilisierung der Oszillator- schaltung mittels Quarz erfolgt. 12.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gang der Uhr mittels Unruh oder Pendel und Impulsabnahme durch Permanentmagnet und Magnetspule oder Lichtquelle und Photodiode oder Widerstands- oder Kapazitätsänderung über einen Schalttransistor erfolgt. 13. Kalenderuhr nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für die Regulierung der Ganb genauigkeit ein einstellbarer Potentiometerwiderstand zur Änderung der Frequenz angeordnet ist. 14. Kalenderuhr nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorstellen der Uhr über einen Druckknopf ein Parallelwiderstand in den Multivibrator- oder Oszillatorkreis zur Erhöhung der Frequenz eingeschaltet wird. 15.
    Kalenderuhr nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Rückstellen der Uhr mittels eines Druckknopfes die Fortschaltimpulse so lange ausgeschaltet werden können, bis der richtige Zeitstand erreicht ist. 16. Kalenderuhr nach Patentanspruch, ausgebildet als Tochteruhr, dadurch gekennzeichnet, .dass für die Steuerung der Tochteruhr Eingangsglieder aus einer Flip-Flop-Stufe vorhanden sind, welche beim Empfang von Schaltimpulsen aus einer Mutteruhr durch ihren Kippimpuls einen Fortschaltmagneten erregen. 17.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass zur Stromversorgung Kleinst- akkumulatoren in gasdichter Ausführung mit einer Wiederladeschaltung, bestehend aus Kleinsttransfor- matoren oder Kondensator-Widerstandsschaltung mit Gleichrichtern, fest eingebaut sind oder als herausnehmbare Einheit in Form einer Batterie mit Steckern zur Einführung in die Lichtsteckdose ausgeführt sind. 18.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über Kontakte oder Impulsgeber aus dem Minutenzähler für die viertel-, halb-, dreiviertelstündige und volle Anzeige und aus dem Stundenzähler für die Stundenanzeige Schaltimpulse zur Betätigung eines Schlagwerkes abgenommen werden. 19. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Tonband ausgebildete Scheibe für Magnettonaufzeichnung, Lichttonaufzeichnung oder Schallplattenrillenaufzeichnung mittels zugehörigem Tonabnehmer und Kleinstlautspre- cher angeordnet ist.
CH343331D 1957-03-04 1958-02-28 Kalenderuhr CH343331A (de)

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