CH343514A - Sschaltstromrichter - Google Patents

Sschaltstromrichter

Info

Publication number
CH343514A
CH343514A CH343514DA CH343514A CH 343514 A CH343514 A CH 343514A CH 343514D A CH343514D A CH 343514DA CH 343514 A CH343514 A CH 343514A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
switching
converter according
series
auxiliary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haebler Dietrich Dipl-Ing Von
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH343514A publication Critical patent/CH343514A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


      Schaltstromrichter       Es ist bekannt, die Kontakteinrichtungen von       Wechselstromschaltern,    insbesondere bei Kontakt  umformern, durch     Ausschalt-Drossespulen        zu    ent  lasten, die einen Kern aus hochwertigem Eisen mit  rechteckiger     Hysteresisschleife    besitzen und infolge  ihrer     Entsättigung    die Stromkurve in der Nähe des       Stromnulldurchganges    stufenförmig abflachen. Wäh  rend dieser stromschwachen Stufe liegt die treibende  Spannung nahezu     vollständig    an der Wicklung der  Schaltdrosselspule, so dass der Kontakt ohne Gefahr  einer Bogenentladung geöffnet werden kann.

   Ein ähn  liches Problem tritt beim Schliessen der Kontakt  einrichtungen auf; ein sofortiges Ansteigen des Stro  mes nach dem Schliessen führt zu Metallwanderun  gen an den Kontaktflächen und muss vermieden wer  den. Man hat zur Schonung der Kontaktflächen beim  Einschalten besondere Einschaltdrosseln vorgesehen,  die eine Einschaltstufe des Stromes hervorrufen. Man  kann aber auch der Ausschaltdrosselspule die Funk  tion dieser besonderen Einschaltdrosselspule über  tragen. In diesem Fall ist es meist unerwünscht, die  Schaltdrosselspule beim Einschalten die volle Stufe  durchlaufen zu lassen, da während der Stufenzeit die  betreffende Phasenspannung zur Gleichspannung  nicht beiträgt.  



  Man hat daher bereits besondere     Rückmagnetisie-          rungseinrichtungen    für die Schaltdrosselspule vor  gesehen, die während der Unterbrechungszeit der in  Reihe mit der Schaltdrosselspule liegenden Kontakt  einrichtung     einen        Teil    der     Ummagnetisierung    (Rück  magnetisierung) vorwegnehmen. Es ist auch bekannt,  eine derartige     Rückmagnetisierung    zum Zweck der  Spannungsaussteuerung des Umformers regelbar zu  machen.

   Nach einem früheren Vorschlag ist ein sol  cher     Rückmagnetisierungskreis    aus der Reihenschal  tung einer Hilfswicklung der     Schaltdrosselspule,    eines  möglichst gut sperrenden Ventils und einer mit    Gleichstrom vormagnetisierten Hilfsdrosselspule auf  gebaut, wobei diese Reihenschaltung mit einer Wech  selspannung gespeist ist.  



  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf Schalt  stromrichter     mit    in Reihe     mit    den Unterbrechungs  stellen angeordneten Schaltdrosselspulen und mit an  eine Hilfswicklung der Schaltdrosselspulen angeschlos  senen, die Wicklung einer Hilfsdrosselspule enthalten  den     Rückmagnetisierungskreisen.    Sie besteht darin,  dass in den     Rückmagnetisierungskreisen    die Reihen  schaltung aus der     Hilfswicklung    der Schaltdrossel  spule und der Wicklung der Hilfsdrosselspule an  einer unsymmetrischen Wechselspannung liegt.

   Die       Hilfsdrosselspule    wird dabei so bemessen, dass der  zu ihrer     Ummagnetisierung        erforderliche        Magnetisie-          rungsstrom    kleiner ist als     derMagnetisierungsstrom    der  Schaltdrosselspule und     d'ass    sie den symmetrischen An  teil der unsymmetrischen Wechselspannung zuzüg  lich der in dem Kreis auftretenden     Schaltdrosselspan-          nungen    aufnehmen kann, ohne dass ihr Kern gesättigt  wird.

   Wird nun erfindungsgemäss an die oben be  schriebene Reihenschaltung eine unsymmetrische  Wechselspannung gelegt, so tritt die     Hilfsdrossel-          spule    während eines Teils der Periode einseitig in  Sättigung, wobei der von der Wicklung geführte  Strom sprunghaft von dem kleineren     Magnetisie-          rungsstrom    der     Hilfsdrosselspule    zu dem sehr viel  grösseren     Magnetisierungsstrom    der Schaltdrossel  spule übergeht. Nach einem Ausführungsbeispiel  kann die unsymmetrische     Wechselspannung    den in  Reihe geschalteten Quellen einer symmetrischen  Wechselspannung und einer Gleichspannung entnom  men werden.

   Die Steuerleistung einer solchen Anord  nung ist um so geringer, je geringer der     Ohmsche     Widerstand des     Rückmagnetisierungskreises    ist. Die       Unsymmetrie    der Wechselspannung kann aber auch  nach einem weiteren Beispiel dadurch hergestellt wer-      den, dass man in Reihe mit den Wicklungen der  Drosselspulen eine unvollkommen sperrende Ventil  einrichtung legt und diese Reihenschaltung an eine  symmetrische Wechselspannung anschliesst. Das  Sperrvermögen dieser Ventileinrichtung muss so be  messen sein, dass der Spannungsabfall an der Ventil  einrichtung, wenn sie in Sperrichtung den     Magneti-          sierungsstrom    der Hilfsdrossel führt, unterhalb der  Amplitude der Wechselspannung bleibt.

   Zu diesem  Zweck kann als unvollkommen sperrende Ventil  einrichtung ein Trockengleichrichter verwendet wer  den, dessen Fläche so gross gewählt ist, dass die oben  genannte Bedingung für den Sperrspannungsabfall  erfüllt ist: Besonders zweckmässig sind jedoch Ven  tileinrichtungen, bei denen das Sperrvermögen eines  an sich gut sperrenden Ventils durch besondere  Schaltelemente vermindert ist. So kann man in Reihe  mit den Wicklungen der Drosselspule ein durch einen       Ohmschen    Widerstand überbrücktes Ventil legen und  diese     Reihenschaltung    an eine symmetrische Wechsel  spannung anschliessen. Zu dem gleichen Zweck kann  man auch in Reihe mit den Wicklungen der Drossel  spule ein in     Durchlassrichtung    mit Gleichstrom vor  belastetes Ventil legen.  



       Will    man nun zum Zweck der Spannungsaussteue  rung des Umformers die Länge der Einschaltstufe be  einflussen, so kann man nach einem weiteren Beispiel  den Grad der     Unsymmetrie    der unsymmetrischen  Wechselspannung regelbar machen. Wenn die un  symmetrische Wechselspannung den in Reihe ge  schalteten Quellen einer symmetrischen Wechselspan  nung und einer Gleichspannung entnommen wird,  kann man die Gleichspannung regelbar machen. Mit  Vorteil kann man insbesondere den     Gleichspannungs-          anteil    einem Gleichrichter entnehmen, der an einer  regelbaren Wechselspannung liegt.

   Bei den oben  genannten Ausführungsformen der Erfindung mit un  vollkommen sperrender Ventileinrichtung kann man  zu dem gleichen Zweck den Überbrückungswider  stand bzw. den     Vorbelastungsstrom    regelbar machen.  



  Die     Fig.    1 bis 10 zeigen Ausführungsbeispiele der  Erfindung und deren Wirkungsweise.  



  Die     Fig.    1 stellt in schematischer Formeinen drei  phasigen     Schaltstromrichter    dar, der über einen  Transformator mit den Phasen R, S, T eines Dreh  spannungsnetzes verbunden ist. Die Sekundärwick  lungen 1 des Transformators .sind über die Haupt  stromwicklungen 2 der Schaltdrosseln 3 und die  Kontakteinrichtungen     4mit        einer    Gleichstromschiene 5  verbunden. Der Gleichstromkreis ist über     eine        Glät-          tungsdrossel    6 und die Last 7 geschlossen. Die An  triebsvorrichtungen der Kontakteinrichtungen 4 sind  der besseren Übersicht halber weggelassen.

   Die  Schaltdrosselspulen 3 können in an sich bekannter  und     nicht    dargestellter Weise so vormagnetisiert sein,  dass der Stufenstrom einen geringen positiven Wert  hat bzw. praktisch Null ist. Eventuell ausserdem vor  handene Streckkreise der Schaltdrosseln sind eben  falls nicht dargestellt.  



  Die Schaltdrosselspulen 3 sind je mit     einem            Rückmagnetisierungskreis    8 versehen, von denen nur  einer für die Phase R dargestellt ist. Die     Rückmagne-          tisierungskreise    für die Phasen<I>S</I> und<I>T</I> sind in glei  cher Weise ausgeführt. Im Ausführungsbeispiel be  steht der     Rückmagnetisierungskreis    8 aus der Reihen  schaltung einer Hilfswicklung 9 der Schaltdrossel  spule 3, einer Wicklung 10 der Hilfsdrosselspule 11  und einem     Ohmschen    Widerstand 12, der aber auch  mit dem ohnehin vorhandenen     Ohmschen    Wider  stand der Leitungen und Wicklungen identisch     sein     kann.

   Die beschriebene Reihenschaltung     liegt    nun an  der Reihenschaltung einer     Wechselspannungsquelle    13  (Spannung     UJ    und einer     Gleichspannungsquelle    14  (Spannung     U,.).    Die von der     Gleichspannungsquelle     14 abgegebene Spannung ist regelbar. Die Spannung       U",    hat entweder die gleiche Phasenlage wie die ver  kettete Spannung der Phasen T und R des Speise  netzes oder sie eilt ihr um einen geringen Bruchteil  der Periode voraus; entsprechendes gilt für die trei  benden Wechselspannungen der beiden andern Rück  magnetisierungskreise.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist in den       Fig.    2 bis 7 näher erläutert. Die     Fig.2,    4 und 6 stel  len den Spannungsablauf UH an der Wicklung 10 der  Hilfsdrossel 11 bei verschiedenen Graden der     Un-          symmetrie    der     Rückmagnetisierungsspannungen    dar;

    in den     Fig.    3, 5 und 7 sind in der     Magnetisierungs-          kurve    des     Hilfsdrosselkerns    (BH als Funktion des  Wickelstromes i) die     Magnetisierungszustände    ein  getragen, die der     Hilfsdrosselkern    unter dem Einfluss  der in verschiedenem Grade unsymmetrischen Rück  magnetisierungsspannungen durchläuft.  



  Die     Fig.    2 und 3 geben den Spannungsverlauf an  der Wicklung 10 und die     Magnetisierungszustände     des Kerns 11 für den Fall fehlender     Rückmagnetisie-          rung    wieder.

   Die Spannung     U@    der     Gleichspannungs-          quelle    14 ist gleich Null; die Grundkurve der     Fig.2     entspricht also der symmetrischen Wechselspan  nung     U,4,.    An der Wicklung 10 der Hilfsdrossel  spule 11 treten die zusätzlichen Spannungsflächen,  d. h. die zeitlichen Spannungsintegrale     E"    und A auf,  die von.der     Einschaltstufe    und von der Ausschalt  stufe der Schaltdrossel 3 herrühren. Die Spannungs  flächen oberhalb und unterhalb der Zeitachse sind  gleich, d. h.     N"    (negative Fläche der Grundkurve)  + E" =     Po    (positive Fläche der Grundkurve) + A.

    Die Wechselspannung     U".    einschliesslich der     zusätz-.          lichen    Ein- und Ausschaltspannungen ist so bemessen,  dass die Kennlinie der Hilfsdrosselspule     (Fig.3)    nur  in ihren ungesättigten Teilen durchlaufen wird. So  fern der     Hilfsdrosselkern    sich einmal im obern Sätti  gungszustand befunden hat, was im Betrieb immer der  Fall gewesen sein wird, befindet er sich nach     Fig.    3  zu     Beginn    der     Rückmagnetisierungsperiode    im Zu  stand a und durchläuft dann nacheinander beispiels  weise die Zustände<I>b, c, d</I> und zurück zu a.

   Diesen  Zuständen entsprechen die gleichbezeichneten Punkte  auf der Spannungskurve nach     Fig.    2.  



  Die     Fig.4    und 5 stellen den Spannungsverlauf an  der Wicklung 10     bzw.    die     Magnetisierungszustände         des Kerns von 11 für den Fall dar, dass die Schalt  drosselspule vollständig zurückmagnetisiert wird, d. h.  keine Einschaltstufe mehr auftritt. Die Grundkurve  des Spannungsverlaufes nach     Fig.    4     enthält    jetzt  ausser der symmetrischen Wechselspannung     U@"    einen       Gleichspannungsanteil        U6,    der nach einer im folgen  den abgeleiteten Bedingung bemessen     sein    muss.

   Der  Kern der Hilfsdrosselspule 11 wird durch die Span  nungsfläche     N1    in negativer Richtung bis zu dem  Punkt     f    magnetisiert, der wesentlich höher liegt als der  Punkt b in     Fig.    3. Er durchläuft nach dem Richtungs  wechsel der Spannung die Zustände g und h; sobald  <I>A +</I>     P1   <I>=</I>     N1    geworden ist, tritt er bei<I>h</I> in die Sätti  gung.

   Während die Wicklung 10 bisher nur den im  wesentlichen konstanten     Magnetisierungsstrom        iss    der  Hilfsdrossel 11 geführt hat, lässt sie nunmehr nach  Sättigung des Kerns sprunghaft den viel grösseren       Magnetisierungsstrom        is    der Schaltdrosselspule 3  durch, d. h. sie erreicht den Zustand k ihrer     Magne-          tisierungskurve.    Damit beginnt die     Rückmagnetisie-          rung    der Schaltdrosselspule 3.

   Für die     Rückmagneti-          sierung    steht die Spannungsfläche     R1    nach     Fig.    4 zur  Verfügung; die schraffierte Spannungsfläche     V1    geht  für die Deckung der     Ohmschen    Verluste im Rück  magnetisierungskreis verloren. Solange der wesent  lich     kleinere        Magnetisierungsstrom    der Hilfsdrossel     1H     fliesst, spielen die     Ohmschen    Verluste     keine    Rolle.

    Wenn nun, wie im Beispiel nach     Fig.    4, die Rück  magnetisierungsfläche     R1    gleich der Ausschaltstufen  fläche A ist, kann keine Einschaltstufe mehr auftre  ten. Diese Bedingung lässt sich durch die     Wahl    eines  entsprechenden     Gleichspannungsanteils        U,    stets er  füllen.  



  Die     Fig.    6 und 7 erläutern die Verhältnisse bei  einem Fall einer mittleren     Rückmagnetisierung,    d. h.  also auch mittlerer Einschaltstufe. Der Kern der Hilfs  drossel 11 wird durch die Summe der Flächen E2  und     N2    vom Punkt in bis auf den Punkt     n    nach     Fig.    7  in negativer Richtung ummagnetisiert, wobei der  Punkt<I>n</I> zwischen den Punkten<I>b</I> und     f        (Fig.    3 bzw. 5)  liegt.

   Der     Hilfsdrosselkern    durchläuft nach dem Rich  tungswechsel der Spannung die Zustände<I>p</I> und<I>q.</I>  Bei q wird er gesättigt, erreicht den Zustand     r,    der  dem     Magnetisierungsstrom        i"    der Schaltdrossel ent  spricht, und kehrt im weiteren Verlauf der Span  nungskurve über die Punkte<I>q</I> und<I>m</I> nach<I>n</I> zurück.

    Die Sättigung des Kerns 1.1 der Hilfsdrosselspule tritt  ein, sobald<I>A + P.></I> gleich     E2   <I>+</I>     N2    geworden ist; für  die     Rückmagnetisierung    steht demnach die Fläche     R2     zur Verfügung, die in     Fig.    6 wesentlich kleiner ist als  in     Fig.4.    Die     Einschaltstufenfläche        E2    ist gleich der  Differenz der Flächen A und     R..    Diese Flächenbezie  hungen stellen sich beim Einschalten oder Ändern  der     Rückmagnetisierungsspannung    nach wenigen Pe  rioden als Gleichgewichtszustand ein.  



  Eine vorteilhafte Ausführungsform der Rück  magnetisierung für die drei Schaltdrosselspulen des       Schaltstromrichters    nach     Fig.    1, bei der wie oben die  unsymmetrische Wechselspannung den in Reihe ge  schalteten Quellen     einer    symmetrischen Wechsel-         spannung    und einer regelbaren Gleichspannung ent  nommen wird, stellt die     Fig.    8 dar. Gleiche Bezeich  nungen beziehen sich in beiden Figuren auf gleiche  Schaltelemente. Der     Wechselspannungsanteil    der Rück  magnetisierungsspannung wird von einem Transfor  mator 15 geliefert, der mit den Phasen R', S' und T'  eines Drehstromnetzes verbunden ist. Das Drehspan  nungsnetz R', S',<I>T'</I> kann mit dem Netz.

   R, S,<I>T</I> nach       Fig.    1 identisch sein, oder es kann     ihm    in der Phasen  lage um einen geringen Bruchteil der Periode vor  eilen; jedenfalls muss die     Rückmagnetisierung    vor  dem Einschalten der Kontakte beendet     sein.    Der       Gleichspannungsanteil    der treibenden Spannung der       Rückmagnetisierungskreise    wird durch eine Gleich  richteranordnung 16 erzeugt, die aus einem beliebi  gen Drehstromnetz 17 über einen Drehtransforma  tor 19 gespeist wird, der als regelbarer Spannungs  wandler geschaltet ist.

   Der Widerstand 18 dient dazu,  dem negativen     Magnetisierungsstrom    der Hilfsdrossel  spulen einen Parallelweg     zu    den in dieser Richtung  sperrenden Gleichrichtern 16 zu bieten.  



  In gleicher Weise wie     die    bisher beschriebenen  Anordnungen wirken auch die     Rückmagnetisierungs-          kreise    nach den     Fig.9    und 10, bei denen die trei  bende Spannung eine symmetrische Wechselspannung  ist und in Reihe mit den Wicklungen der Drossel  spulen     eine        Ventileinrichtung    geschaltet ist, deren  Sperrvermögen regelbar ist. Die     Ventileinrichtung    be  steht     in        Fig.    9 aus dem an sich gut sperrenden Ven  til 21 und einem Regelwiderstand 22, der parallel  zum Ventil liegt.

   Diese Ventileinrichtung     nimmt    in der  einen Stromrichtung, und zwar wenn das     Ventil    21  in Sperrichtung belastet ist, eine höhere Spannung  auf als im andern Fall, wenn es in     Durchlassrichtung     belastet ist. Die an den Wicklungen 9 und 10 der  Drosselspule liegende Wechselspannung wird daher       unsymmetrisch.    Der Grad der     Unsymmetrie    lässt sich  durch Verstellen des Regelwiderstandes 22 regeln.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    10 besteht die Ven  tileinrichtung aus einem ebenfalls gut sperrenden  Ventil 24, das     in        Durchlassrichtung    mit Gleichstrom  vorbelastet ist. Ist der     Vorbelastungsgleichstrom    ge  nügend gross, so hat das Ventil in beiden Richtungen  nahezu den gleichen Widerstand;     mit    Verkleinerung  der Vorbelastung wird der Unterschied der Wider  stände grösser.

   Auch bei diesem     Rückmagnetisierungs-          kreis    wird die in den Wicklungen 9 und 10 liegende  Wechselspannung demnach     unsymmetrisch,    und zwar  in einem durch Verstellen des     Vorwiderstandes    23  wählbaren Grad.  



  Die beschriebenen     Rückmagnetisierungsanord-          nungen    können, falls etwa besondere Einschaltdros  selspulen vorhanden sind, auch bei diesen zur Ver  kürzung bzw. Steuerung der Einschaltstufe mit Vor  teil verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltstromrichter mit in Reihe mit den Unter brechungsstellen (4) angeordneten Schaltdrosselspu len (3) und mit an eine Hilfswicklung (9) der Schalt- drosselspulen angeschlossenen, die Wicklung (10) einer Hilfsdrosselspule enthaltenden Rückmagnetisie- rungskreisen (8), dadurch gekennzeichnet, dass in den Rückmagnetisierungskreisen (8) die Reihenschaltung aus der Hilfswicklung (9) der Schaltdrosselspule (3) und der Wicklung (10) der Hilfsdrosselspule (11)
    an einer unsymmetrischen Wechselspannung (U", Ud) liegt, wobei die Hilfsdrosselspule so bemessen ist, dass der zu ihrer Ummagnetisierung erforderliche Magne- tisierungsstrom kleiner ist als der Magnetisierungs- strom der Schaltdrosselspule und dass sie den symme trischen Anteil der unsymmetrischen Wechselspan nung zuzüglich der in dem Kreis auftretenden Schalt drosselspannungen aufnehmen kann, ohne dass ihr Kern gesättigt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltstromrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die unsymmetrische Wech selspannung den in Reihe geschalteten Quellen einer symmetrischen Wechselspannung (UW) und einer Gleichspannung (Ufi) entnommen wird (Fig. 1).
    2. Schaltstromrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Wick lungen der Drosselspulen ein durch einen Ohmschen Widerstand (22) überbrücktes Ventil (21) liegt, und dass diese Reihenschaltung an einer symmetrischen Wechselspannung (13) liegt (Fig.9). 3. Schaltstromrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Wick lungen der Drosselspulen ein in Durchlassrichtung mit Gleichstrom vorbelastetes Ventil (24) liegt, und dass diese Reihenschaltung an einer symmetrischen Wech selspannung (13) liegt (Fig. 10).
    4. Schaltstromrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Grad der Unsymme- trie der Wechselspannung regelbar ist. 5. Schaltstromrichter nach den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichspan nung regelbar ist. 6. Schaltstromrichter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Gleichspannung einem Gleichrichter entnommen wird, der an einer regel baren Wechselspannung liegt (Fig. 8).
    7. Schaltstromrichter nach den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der überbrük- kungswiderstand (22) regelbar ist (Fig. 9). B. Schaltstromrichter nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorbela- stungsstrom regelbar ist (Fig. 10).
CH343514D 1955-03-04 1956-02-24 Sschaltstromrichter CH343514A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE343514X 1955-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH343514A true CH343514A (de) 1959-12-31

Family

ID=6246298

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH343514D CH343514A (de) 1955-03-04 1956-02-24 Sschaltstromrichter

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH343514A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2554826A1 (de) Uebertrageranordnung fuer eine stromwandlerschaltung
DE673599C (de) Einrichtung zur strom- und spannungsabhaengigen Regelung von Stromrichtern
DE860513C (de) Steuerbare Einrichtung zur Umformung, insbesondere Regelung von Wechselstrom
DE1026412B (de) Schaltstromrichter
DE762228C (de) Umformungsanordnung
DE1513899B1 (de) Gleichrichter
DE917323C (de) Mechanischer Schaltstromrichter
AT232137B (de) Stromversorgungsgerät
DE975928C (de) Einrichtung zur Steuerung des Stromdurchganges durch Trockengleichrichter
DE949245C (de) Anordnung zur Erzeugung einseitiger periodischer elektrischer Impulse mittels Wechselspannung
AT233675B (de) Anordnung zur Regelung von Gleichspannungen mit gesteuerten Halbleiterventilen in beschränktem Regelbereich
DE974622C (de) Anordnung zur schnellwirkenden Spannungsregelung bei Kontaktumformern mit Schaltdrosseln
DE941302C (de) Schaltungsanordnung fuer Wechselstrom, insbesondere fuer Umformungszwecke, mit vormagnetisierter Schaltdrossel
DE967049C (de) Anordnung zur Pruefung mechanischer Stromrichter
DE1438475C (de) Stromrichter, der je Phase in in Reihe geschaltete Teilstromrichter aufgelöst ist
CH246543A (de) Schaltanordnung für Wechselstrom, insbesondere für Umformungszwecke.
DE3029703A1 (de) Verfahren zur ueberfuehrung dreiphasiger last- oder speiseschaltungen von der sternschaltung in die dreieckschaltung und schaltung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1099580B (de) Anordnung zur stufenlosen Steuerung der elektrischen Leistung an einem Gleichstromverbraucher ueber Schalttransistoren
AT165253B (de)
AT205606B (de)
DE2166454C3 (de) Sättigungsdrossel
DE1137501B (de) Mechanischer Schaltstromrichter
DE931789C (de) Anordnung zur Entlastung der Kontakte von Schaltfeuer bei Kontaktumformern mit Haupttransformator und Abhebekontakten
DE914154C (de) Einrichtung zur Erhoehung der UEberlastbarkeit von Kontaktumformern
DE903606C (de) Umformungsanordnung mit mechanisch bewegten Kontakten