CH343709A - Temperaturgesteuerter Durchflussregler in einem Kühlsystem - Google Patents

Temperaturgesteuerter Durchflussregler in einem Kühlsystem

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CH343709A
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M Puster Louis
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Robertshaw Fulton Controls Co
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Description


  Temperaturgesteuerter     Durchflussregler    in einem     Kühlsystem       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  temperaturgesteuerten     Durchflussregler    in einem Kühl  system, insbesondere für flüssigkeitsgekühlte Ver  brennungsmotoren.  



  Es ist üblich, in den Kühlsystemen von     Personen-          und    Lastwagenmotoren     thermostatische    Ventile vor  zusehen, die einen Durchgang vom Motor zum  Kühler für das mittels einer Pumpe zirkulierende  Kühlmittel öffnen, wenn das Kühlmittel eine be  stimmte Temperatur erreicht hat. Bisher waren die  bei Personen- und Lastwagenmotoren verwendeten  Kühlsysteme relativ gross, um eine grosse Wärme  abgabefläche für das Kühlmittel zu schaffen.  



  In den letzten Jahren jedoch hat bei den Kraft  fahrzeugherstellern die Tendenz zugenommen, die  Abmessungen des Kühlers zu verringern und die Lei  stung des Motors zu vergrössern, so     dass    auch der  Umlauf des Kühlmittels verbessert werden musste.  Die Verringerung der Kühlkapazität der heutigen  Kühler und die Vergrösserung der durch einen lei  stungsfähigeren Motor erzeugten Wärmemenge hat es  notwendig gemacht, im Kühlsystem eine leistungs  fähigere Wasserpumpe einzubauen, um damit eine  schnellere Zirkulation im Kühlsystem zu erreichen und  die kleinere Kühlfähigkeit des Systems     auszugleichen.     



  Bei den heutigen modernen Fahrzeugen ist der  Thermostat des Kühlsystems zwei getrennten unter  schiedlichen Einflüssen unterworfen. Der erste Ein  fluss, der immer bei den Fahrzeugkühlsystemen vor  handen ist, ist der durch das Kühlmittel erzeugte  Druck. Dieser Druck bewirkt, dass das     Kühlmittel     durch das System zirkuliert, und er erscheint, soweit  dies den Thermostat betrifft, als Druckdifferenz zwi  schen Eingangs- und Ausgangsseite des Thermostaten.  



  Der zweite     Einfluss,    welcher bei den modernen  Kühlsystemen in Betracht gezogen werden muss, ist  der statische Druck. Um den Siedepunkt des Kühl-    mittels zu erhöhen und einen Verlust an     Kühlmittel     durch Verdampfung zu verhindern, wird das Kühl  system hermetisch abgeschlossen. Ein statischer  Druck entsteht durch den Dampfdruck des Kühl  mittels sowie durch die Ausdehnung der eingeschlos  senen Luft und des Kühlmittels.  



  Bei Verwendung eines     balgförmigen    Thermostaten  ist die aufgewendete Kraft gleich     Balgfläche    mal sta  tischem Druck. Unter der Voraussetzung, dass keine       Änderung    in der Temperatur des     Kühlmittels    auf  tritt, ist die einzige Kraft, welche dauernd zur Auf  rechterhaltung der gewünschten Ventillage aufge  wandt wird, die Federung des Balges. Der Dampf  druck der Füllung des Thermostaten ändert sich  nicht, solange die Temperatur sich nicht ändert.  Wenn sich das Ventil infolge einer Vergrösserung  des statischen Druckes im System in Richtung auf  die geschlossene Stellung bewegt, so fliesst weniger       Kühlmittel    durch, und die     Kühhnitteltemperatur     steigt an.

   Dieser Vorgang dauert so lange an, bis  die Ventillage wieder nahezu auf den gleichen Wert  gebracht worden ist wie vorher. Als Folge hiervon  ist die Betriebstemperatur des Motors höher.  



  In den letzten Jahren wurden Thermostaten mit  Schmelzmitteln bei Kraftfahrzeugkühlsystemen ver  wendet, um den Einfluss des statischen Druckes,  wie er bei mit einem Balg ausgerüsteten Thermo  staten auftrifft, zu verhindern. Bei Verwendung  solcher Schmelzthermostaten ist die Kraft auf das  thermische Element gleich der Fläche des verwen  deten Kolbens mal dem statischen Druck, und es ist  leicht erkennbar, dass dies nur eine relativ kleine  Kraft bedeutet. Während jedoch der Schmelzthermo  stat unempfindlich gegen statische Drücke ist, er  fordert er die Verwendung     eines    im Gleichgewicht  befindlichen Ventils, um den Einfluss des Pumpen  druckes zu überwinden.      Früher verwendeten die Kühlsysteme von Kraft  fahrzeugen grösstenteils     Tellerventile    oder Klappen  ventile.

   Bei der Verwendung von Tellerventilen  zeigte es sich, dass     plötzliche    Druckwellen diese  Ventile auf- oder zuschlugen, je nach Lage der  Dinge, was davon abhing, ob diese Ventile entweder  in ihrer offenen oder in ihrer geschlossenen Stellung  nicht im Gleichgewicht waren. Der Hauptnachteil  der Teller- und Klappenventile     liegt    in der Schwie  rigkeit, diese so     herzustellen,    dass ein Lecken bei  hohem Pumpendruck keine Unterkühlung bei nied  riger Umgebungstemperatur zur Folge hat. Es ist  klar, dass eine richtige Temperaturregelung durch  das Lecken     zwischen    den Ventilteilen und ihren  Sitzen verlorengeht.

   Da es sehr erwünscht ist, die       Aufheizperiode    des Motors so kurz wie möglich zu  machen, bewirkt ein     Leckverlust    des Ventils während  des Motorstartes, wenn das Ventil geschlossen und  der Druck am grössten ist, eine beträchtliche Ver  zögerung, bis das Kühlsystem für einen günstigen  Wirkungsgrad des Motors und den Betrieb der Kraft  wagenheizung genügend warm ist.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich auf einen       Durchflussregler,    welcher die beschriebenen Nach  teile vermeidet. Sie ist gekennzeichnet durch ein im       Kühlmittelstrom    angeordnetes Gehäuse, eine in  diesem Gehäuse angeordnete temperaturempfind  liche Vorrichtung, umfassend einen Behälter mit  einem gegenüber den im Kühlsystem auftretenden  Drücken unempfindlichen, unter dem Einfluss von  Wärme     schmelzbaren    Material und einen Kolben,  wobei beim     übergang    des     schmelzbaren    Materials  vom festen in den flüssigen Zustand zwischen Kolben  und Behälter eine Relativbewegung stattfindet, ferner  durch ein Ventil mit einem rohrförmigen Teil,

   der  mit einem einen Ventilsitz bildenden Teil des Ge  häuses zusammenwirkt und durch Dichtungsmittel  gegenüber diesem Gehäuse abgedichtet ist, wobei das  Ventil durch die temperaturempfindliche Vorrich  tung beeinflusst wird und sich in eine     geöffnete    Stel  lung bewegt, wenn das Kühlmittel eine bestimmte  Temperatur erreicht und sich in die geschlossene  Stellung bewegt, wenn die Temperatur des Kühlmit  tels unter einen vorbestimmten Wert absinkt und da  durch den     Durchfluss    von Kühlmittel durch das Ge  häuse sperrt.  



  In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele  des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt durch eine erste Aus  führungsform eines     Durchflussreglers.     



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht des in     Fig.    1 darge  stellten     Durchflussreglers.     



       Fig.    3 ist ein Querschnitt durch ein zweites Aus  führungsbeispiel eines     Durchflussreglers.     



       Fig.    4 ist eine Seitenansicht des in     Fig.    3 gezeig  ten     Durchflussreglers.     



       Fig.    5 ist ein Querschnitt durch ein drittes Aus  führungsbeispiel eines     Durchflussreglers.     



       Fig.    6 ist eine Seitenansicht des in     Fig.    5 gezeig  ten     Durchflussreglers.            Fig.    7 ist ein Querschnitt durch ein viertes Aus  führungsbeispiel eines     Durchflussreglers.     



       Fig.    8 ist eine Seitenansicht des in     Fig.    7 gezeig  ten     Durchflussreglers.     



  <I>Ausführungsbeispiel nach</I>     Fig.   <I>1</I>  In     Fig.    1 und 2 ist ein Ventilgehäuse 10 mit  einem äussern ringförmigen Flansch 12, einem zy  lindrischen Teil 14, einer sich über das obere Ende  des Zylinders 14 ausdehnenden Platte 16 und einem  relativ schmalen Steg 18 dargestellt, welcher sich  über das untere offene Ende des Zylinders 14 aus  dehnt. Das Gehäuse 10 hat eine geeignete Form für  den Einbau in das Kühlsystem eines Verbrennungs  motors. Der Zylinder 14 des Gehäuses 10 ist mit  einer geeigneten Öffnung 20 versehen, die, wenn das  Gehäuse eingebaut ist, den     Durchfluss    eines Kühlmit  tels durch das Gehäuse 10 während eines bestimmten  Betriebszustandes des Temperaturreglers ermöglicht.  



  Wie in     Fig.    1 dargestellt, besitzt der Zylinder 14  eine Schulter 22 in der Nähe des Flansches 12 mit  etwas grösserem Durchmesser als der Hauptteil des  Zylinders 14. Damit wird ein ringförmiger Absatz 24  zur Aufnahme eines U-förmigen Ringes 26 geschaf  fen, der darin befestigt wird. Zwischen den Flanken  28 des Ringes 26 ist ein Dichtungsring 30 mit einer  etwas grösseren radialen Ausdehnung als die Flanken  28 lose angeordnet. Der Innenrand 32 des Ringes 30  ragt aus einem Grund, der später noch erläutert wird,  über die Enden der Ränder 28 hinaus.  



  Im Innern des Gehäuses 10 ist ein Ventil 34  gleitbar angebracht, welcher aus einem Rohr 36 und  einem sich in radialer Richtung ausdehnenden, im  allgemeinen konischen perforierten     Stegblech    38 be  steht, welches mit dem untern Ende des Rohres 36  verbunden ist. Das     Stegblech    38 läuft in eine Kopf  scheibe 40 aus, welche zu einem später noch ein  gehender beschriebenen Zweck eine Öffnung 42 be  sitzt. Das andere Ende des Ventils 34, welches der  Verbindung mit dem     Stegblech    38 abgewandt ist,  ragt, wie in     Fig.    1 gezeigt, nach oben und ist längs  der Kante 44 abgeschrägt.

   Die Innenseite 46 der  Platte 16 liefert einen Ventilsitz für das Ventil 34       bzw.    dessen Kante 44, wenn sich das Ventil 34 in  seiner obersten geschlossenen Stellung befindet, wie  dies in     Fig.    1     gezeigt    wird.  



  Das Ventil 34 wird für seine Hin- und     Herbewe-          gung    in dem Gehäuse 10 durch den Innenrand 32  des Dichtungsringes 30 geführt. Bei Betrieb bietet  der Ring 30 der Bewegung des Ventils 34 nur einen  sehr geringen Widerstand; er verursacht keine Ab  dichtung zwischen dem Gehäuse 10 und dem Ventil  34, wenn keine Druckdifferenz längs dieses Teils 34  herrscht. Auch das Ausmass oder die Richtung der  Bewegung des Ventils 34 hat nur einen geringen oder  gar keinen Einfluss auf die     Abdichteigenschaften    des  Dichtungsringes 30.

   Beim plötzlichen Auftreten einer  Druckzunahme im Kühlsystem wird der Dichtungs  ring 30 ohne Rücksicht auf die Höhe des Druckes  nach oben gegen den obern Rand 28 und in gleicher      Weise nach innen gegen die Aussenfläche 36 des  Ventils 34 gepresst. Dadurch erzeugt er eine wirk  same Abdichtung, sobald eine Druckdifferenz längs  des Ventils 34 vorhanden ist.  



  Im Innern des Gehäuses 10 und des Ventils 34  ist konzentrisch zu diesen eine     thermostatisch    arbei  tende Vorrichtung 48 befestigt, die dazu dient,  das Ventil 34 zwischen seiner offenen und geschlos  senen Stellung in bezug auf die Platte 16 hin und her  zu bewegen. Die     thermostatisch    wirkende Vorrich  tung 48 ist vom handelsüblichen Typ und umfasst  einen Behälter 50 mit einem Kolben 52. Ein aus  dehnungsfähiges     schmelzbares    (nicht dargestelltes)  Material ist in dem Behälter 50 vorgesehen und steht  mit einem Teil des Kolbens 52 in Verbindung.

    Irgendein geeignetes     schmelzbares    Material, welches  eine grosse Volumenänderung beim Übergang vom  festen in den flüssigen Zustand bei einer vorbestimm  ten Temperatur besitzt, kann Verwendung finden.  Da diese Anordnungen in der Technik bekannt sind,  erscheinen weitere Einzelheiten und eine Beschrei  bung nicht notwendig. Es genügt, zu erwähnen, dass  die robuste und kompakte Einheit beim Erhitzen auf  eine vorbestimmte Temperatur eine starke Druckkraft  liefert und leicht und wirtschaftlich hergestellt werden  kann.  



  Der Kolben 52 ist durch Einschrauben in eine  Gewindeöffnung 54, die sich in der Mitte der Platte  16 des Gehäuses 10 befindet, befestigt; er wird nach  einer einmaligen Einstellung durch ein geeignetes  Halteverfahren, beispielsweise Verlöten (nicht ein  gezeichnet) in seiner Stellung gehalten. Es ist klar, dass  bei einer Zustandsänderung des     schmelzbaren    Mate  rials im Behälter 50 sich dieser Behälter unter dem  Einfluss der durch Ausdehnung des Schmelzmaterials  erzeugten Kraft nach unten bewegt. Am untern Ende  des Gehäuses 10 weist der Steg 18, wie in     Fig.    1 ge  zeigt, eine Öffnung 56 auf, und er ist mit einem ring  förmigen Rand 58 zur Führung des Behälters 50  während dessen Hin- und Hergang ausgerüstet.  



  Der Behälter 50 hat einen obern Teil 60 mit  einem verringerten Durchmesser, welcher von der  Öffnung 42 der Kopfscheibe 40 aufgenommen wird.  Ein Sicherungsring 62 von etwas geringerem Durch  messer als die Öffnung 42 liegt über der Kopfscheibe  40 und ist durch geeignete Mittel mit dem Teil 60  fest verbunden. Er verhindert, dass sich der Behälter  50 relativ zum Ventil 34 nach unten bewegt. Eine  Schraubenfeder 64, welche den Behälter 50 vollstän  dig umgibt, wird in ihrer     zusammengepressten    Stellung  zwischen der Oberseite des Steges 18 und der Unter  seite der Kopfscheibe 40 gehalten.

   Die Feder 64  drückt normalerweise das Ventil 34 gegen seinen  Ventilsitz 16 und dient dazu, den Behälter 50 der       thermostatisch    arbeitenden Vorrichtung 48 im we  sentlichen in dem Gehäuse 10 zurückzuhalten, wie  dies in     Fig.    1 gezeigt wird.  



  <I>Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels nach</I>     Fig.   <I>1</I>  Beim Betrieb der Anordnung nach     Fig.    1 befindet    sich das Gehäuse     im    Kühlsystem einer     Brennkraft-          maschine,    so dass das     Kühlmittel    von einer Wasser  pumpe aus     in    der durch die verschiedenen Pfeile in       Fig.    1 und 2 angedeuteten Richtung fliesst. Das Ventil  34 ist in seiner geschlossenen Stellung gezeigt, was  andeutet, dass die Temperatur des     Kühlmittels    sich  unter der vorbestimmten Temperatur befindet, bei  der eine vollständige Zirkulation des Kühlsystems er  wünscht ist.

   Bei Erreichen dieser Temperatur dehnt  sich das Schmelzmaterial im Behälter 50 aus. Da  der Kolben 52 mit dem Gehäuse 10 fest verbunden  ist, wird der Behälter 50 gegen die     Vorspannung     der Feder 64     zwangsweise    nach unten     bewegt.    Das  Ventil 34 wird von seinem Sitz auf der Platte 16  wegbewegt und der Kühlstrom ist in der Lage,

   durch  das     Stegblech    3 8 um die abgeschrägte Kante herum  und weiter durch den Kanal zwischen dem Rohr 36  und dem     Zylinder    14 des Gehäuses 10 und die  darin enthaltenen     Öffnungen    hindurch in den Kühler  des Kühlsystems zu     fliessen.    Umgekehrt wird bei  Abkühlung des Kühlmittels unter eine bestimmte  Temperatur das Schmelzmaterial hart und zieht sich  zusammen mit dem Erfolg, dass der Behälter 50  und mit ihm das Ventil 34 durch die Spannung der  Feder 64 nach oben bewegt wird, so dass die abge  schrägte Kante 44 wieder auf ihrem Sitz auf der  Platte 16 festsitzt und das     Kühlmittel    nicht durch  das Gehäuse 10 strömen kann.

           Ausführungsform   <I>nach</I>     Fig.   <I>3</I>  Bei der, in den     Fig.    3 und 4 gezeigten Ausfüh  rungsform besitzt das Gehäuse 70 einen Zylinder  72 mit einer Anzahl Öffnungen 73 zum ungehinder  ten     Durchfluss    des Kühlmittels sowie einen ringförmi  gen Flansch 74, der in radialer Richtung von dem  einen äussersten Rand des Teils 72 nach aussen ragt,  sowie eine     Abschlusswand    76, die sich am andern  kreisförmigen Ende des Teils 72 nach innen erstreckt.

    Ferner ist     ein    Steg 78 vorgesehen, der sich von dem  Teil 72 aus an der der     Abschlusswand    76 abgewand  ten Seite in radialer Richtung nach innen erstreckt  und der durch ein geeignetes Verfahren, beispiels  weise durch Schweissen oder Löten, auf dem Flansch  74 befestigt ist.  



  Die     Abschlusswand    76 ist in ihrem mittleren Teil  mit einem Endstück 80 versehen, welches im einzel  nen aus einer zylindrischen Wand 82 und einer Ab  schlusswand 84 besteht. Im Zylinder 72 ist an seiner  Verbindungsstelle mit dem Flansch 74 eine ring  förmige Schulter 86 verbunden mit einem Absatz  88 zur Aufnahme eines Befestigungsringes 90, der  durch geeignete Mittel darin befestigt ist. Sie umfasst  die Innenseite des Teils 72. Kurz oberhalb des Be  festigungsringes 90 ist eine ringförmige Unterlag  scheibe 92 angebracht, deren     Innendurchmesser    gleich  der des Befestigungsringes 90 ist, die aber einen  etwas grösseren Aussendurchmesser besitzt, so dass  sie noch auf dem Flansch 74 liegt.

   Die Enden des  Steges 78 sind nach aussen gebogen und bilden Schul  tern 94, die auf der     Unterlagscheibe    92 sitzen und      zur Befestigung mit dem Flansch 74 dienen. Zwischen  dem Befestigungsring 90 und der     Unterlagscheibe    92  ist ein Dichtungsring 95 aus irgendeinem geeigneten  Material, aber vorzugsweise aus einer Gummiverbin  dung, angebracht. Der Innenrand des Ringes 95 ragt  etwas über den Innenrand des Befestigungsringes 90  und die     Unterlagscheibe    92 hinaus.  



  In dem Gehäuse 70 ist ein ringförmiges Ventil  96 angeordnet, das aus einem Rohr 98, einer etwas  versetzten konzentrischen Rohrhülse 100 von gerin  gerem Durchmesser und einem im wesentlichen  konischen, perforierten     Stegblech    102 zur Verbin  dung der Enden der Bauteile 98 und 100 besteht,  wie dies in     Fig.    3 gezeigt wird. Das andere Ende des  Rohres 98, welches der Verbindung mit dem Steg  blech 102 abgewandt ist, ist längs der Kante 104  abgeschrägt. Die Innenseite 106 der     Abschlusswand     76 stellt zusammen mit der abgeschrägten Kante 104  einen Ventilsitz für das Ventil 96 dar, wenn dieses  sich in seiner untersten geschlossenen Stellung befin  det, wie dies in     Fig.    3 angedeutet ist.  



  Das Ventil 96 wird für seine Hin- und     Herbewe-          gung    im Gehäuse 70 durch das     Widerlager    zwischen  der Innenwand des Dichtungsringes 95 und der  Aussenseite des Rohres 98 geführt. Diese     Widerlager     dienen auch dazu, ein Durchlecken des Kühlmittels  zwischen dem Rohr 98 und dem Zylinder 14 des Ge  häuses 70 zu verhindern. Wie dies beim Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    1 in gleicher Weise der Fall  ist, ragt der Ring 95 innen etwas über den Innen  rand des Ringes 90 und der     Unterlagscheibe    92  hinaus; er wird nach oben und nach innen     gedrückt,     wenn eine Druckwelle im     Kühlmittel    auftritt.

   Er er  zeugt damit eine wirksame Abdichtung zwischen der  Aussenseite des Ventils 96 und dem Gehäuse 70.  



  Im Innern des Gehäuses 70 und des Ventils 96  ist konzentrisch zu dem Rohr 98 und der     Rohrhülle     100 eine     thermostatisch    wirkende Vorrichtung 108  von ähnlichem     Aufbau,    wie sie in     Fig.    1 gezeigt  wurde, angebracht. Sie unterscheidet sich von dieser  nur dadurch, dass sie einen längeren Kolben 110 be  sitzt. Der Behälter 112 dieser Vorrichtung ist fest       eingepresst    oder anderweitig mit der zylindrischen  Wand 82 und der     Abschlusswand    84 des Endstückes  80 fest verbunden. Der Kolben 110 ragt von dem  Behälter 112 nach oben durch eine mit Gewinde ver  sehene Öffnung 114 in einem perforierten Endstück  116, welches sich an dem einen Ende der Rohrhülse  100 befindet.

   Er sitzt     gleitfähig    in einer Öffnung  118, die in dem ebenen Teil 120 des Steges 78  enthalten ist.  



  Es sei bemerkt, dass das Endstück 80, das Rohr  98, die     Rohrhülse   <B>100</B> und die Öffnungen 114 und 118  alle koaxial zum Behälter 112 und zum Kolben 110  angeordnet sind. Der Kolben 110 hat einen mit  einem Gewinde versehenen Abschnitt 122, der in die  mit einem Gewinde versehene Öffnung 114 passt. Da  bei sind -Mittel zur Einstellung der relativen Lage  zwischen dem Kolben 110 und dem Ventil 96 vor  gesehen. Ein geeignetes Befestigungsverfahren, bei-         spielsweise    Verlöten, kann dazu dienen, den mit  einem Gewinde versehenen Teil 122 in der Öffnung  114 nach     Durchführung    einer einmaligen Justierung  zu befestigen.

   Eine Schraubenfeder 124 umgibt die  Rohrhülse 100 und wird in vorgespannter Stellung  zwischen der Unterseite des ebenen Teils 120 und  dem     Stegblech    102 gehalten. Sie dient dazu, das  Ventil 96 auf den Ventilsitz 76 zu drücken.    <I>Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels</I>  <I>nach</I>     Fig.   <I>3 und 4</I>    Das Gehäuse 70 ist im Kühlsystem eines Motors  angeordnet, so dass das Kühlmittel von der Wasser  pumpe aus in der durch die verschiedenen Pfeile an  gezeigten Richtung zu dem im Gehäuse 70 ange  brachten Behälter der     thermostatisch    arbeitenden  Vorrichtung<B>108</B> fliesst. Das Ventil 96 ist in geschlos  sener Stellung gezeichnet, so dass der Durchgang des  Kühlmittels durch das Gehäuse verhindert wird.

   Bei  Erreichen der erwünschten Temperatur dehnt sich  das Schmelzmaterial im Behälter 112 aus, und da  dieser Teil der Vorrichtung 108 mit dem Gehäuse 70       festverbunden    ist, wird der Kolben 110 zwangsweise  nach oben bewegt, wobei er das Ventil 96 mitnimmt  und damit die Möglichkeit schafft, dass das     Kühlmittel     durch die Öffnungen 73 um die Kante 104 herum  durch das     Stegblech    102 und das perforierte Ende  der Wandung 116 hindurch hinaus in den Kühlerteil  des     Kühlsystems    strömt.  



  <I>Ausführungsbeispiel nach</I>     Fig.   <I>5</I>  Bei der in den     Fig.    5 und 6 gezeigten Ausfüh  rungsform besteht das Gehäuse 130 aus einem Zylin  der 132, einem ringförmigen Flansch 134, der an  dem einen äussersten Rand des Zylinders nach aussen  gerichtet ist, sowie einem Steg<B>136,</B> der hier im  wesentlichen eine     U-Form    aufweist und vom Zylinder  132 gehalten wird und mit diesem durch ein geeig  netes Verfahren verbunden ist. Der Steg 136 enthält  einen mittleren Teil, der als ebene Kreisscheibe 138  ausgebildet ist, die sich in einer parallelen Ebene zu  der Ebene des Flansches 134 befindet und deren  Achse mit den Achsen des Flansches 134 und des  zylindrischen Teils 132 in gleicher Richtung liegt.

    Die kreisförmige Scheibe 138 hat einen Durchmesser  der im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Zy  linders 132 ist.  



  Der zylindrische Teil 132 des Gehäuses 130 ist  mit einem Flansch 140 versehen, der sich in ra  dialer Richtung an dem andern Ende des Gehäuses  erstreckt, welches der Verbindung mit dem Bund 136  abgewandt ist. Etwas unterhalb des Flansches 140  und durch ein geeignetes Verfahren mit der Innen  fläche des Zylinders 132 verbunden, befindet sich  ein Ring .142, welcher mit dem Flansch 140 zusam  men einen ringförmigen Raum zur Aufnahme des  Dichtungsringes 144 bildet. Der innere Durchmesser  des Flansches 140 und des Ringes 142 ist im wesent  lichen gleich oder etwas grösser als der Innendurch  messer des Ringes 144, welcher nach innen um einen      kleinen Betrag über den Innenrand derselben hinaus  ragt. Der Ring 144 entspricht den in den Ausfüh  rungsbeispielen nach     Fig.    1 und 3 gezeigten Aus  führungsformen.

   Er wird nach oben und nach innen  gedrückt, wenn der Druck des Kühlmittels anwächst  und erzeugt somit eine geeignete Abdichtung zwi  schen der     Aussenfläche    eines Ventils 146, das im fol  genden noch beschrieben wird, und dem Gehäuse  130.  



  In dem Gehäuse 130 befindet sich ein durch den  Innenrand der Buchse 144 gleitend geführtes ring  förmiges Ventil 146, das, wie gezeigt, aus einer  Rohrhülse 148 und einem sternförmigen Teil oder  einem     Stegblech    150 besteht, welches sich von dem  obern Ende der Rohrhülse 148 aus erstreckt und  eine Vielzahl von Löchern 152 zum     Durchfluss    des  Kühlmittels aufweist. Es besitzt ferner einen sich ko  nisch erweiternden Teil 154, der am andern Ende  des Ventils 146 angebracht ist.

   Der Aussendurch  messer des erweiterten Teils 154 ist grösser als der  Innendurchmesser des Ringes 144, des Flansches  140 und des Ringes 142, aber kleiner als der Aussen  durchmesser der Scheibe 138, so dass die Scheibe  <B>138</B> in der Lage ist, ein     Widerlager    für den ganzen  Rand des erweiterten Teils 154 zu bilden und als  Ventilsitz für das Ventil 146 zu dienen, wenn dieses  sich in seiner untersten geschlossenen Lage befindet,  wie dies in     Fig.    5     gezeigt    ist. Der Zylinder 132 des  Gehäuses 130 hat einen Durchmesser, der etwas  grösser ist als der Durchmesser des erweiterten Teils  154, so dass genügend Spielraum besteht, um ein Fest  klemmen oder genügend als Folge von Schmutz  und dergleichen zu verhindern, wenn das Ventil 146  offen ist.  



  Das Kühlmittel kann, wie durch die verschie  denen Pfeile angedeutet, um das Ende des Ventils  146     herumfliessen.    Es übt dabei eine Kraft auf die  ringförmige Oberfläche 155 des erweiterten Teils 154  aus, wie dies in     Fig.    5 gezeigt wird, und drückt das  Ventil 146 auf den durch die Scheibe 138 gebildeten  Ventilsitz. Hieraus wird auch deutlich, dass irgend  welche Druckwellen, die sich aufbauen, die Tendenz  zeigen, das Ventil 146 nach unten in Richtung auf  seinen Sitz zu bewegen. Das Ventil 146 wird norma  lerweise durch eine Schraubenfeder 156, welche zwi  schen der obern ringförmigen Oberfläche des erwei  terten Teils 154 und der Unterseite des Ringes 142  wirkt, gegen die Scheibe 138 gedrückt.  



  Im Innern des Gehäuses 130 und des Ventils 146  befindet sich konzentrisch zu diesen eine     thermo-          statisch    arbeitende Vorrichtung 160. Sie dient zur  Bewegung des Ventils 146 zwischen seiner offenen  und geschlossenen Stellung in bezug auf die Scheibe  138. Der Behälter 162 dieser Vorrichtung 160 ist  durch     Presssitz    oder anderweitig fest     mit    der Öffnung  164 in der Mitte der Scheibe<B>138</B> befestigt. Am an  dern Ende der Vorrichtung 160 wird ein mit ihr  verbundener Kolben 166 von einer Gewindebohrung  168, welche sich in dem     Stegblock    150 befindet, auf  9 genommen.

   Der Kolben 166 kann nach einem ge-    eigneten Verfahren, beispielsweise     Verlötung,    nach  Durchführung einer einmaligen Einstellung befestigt  werden.  



  <I>Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels nach</I>     Fig.   <I>5</I>  Beim Betrieb des     Durchflussreglers    nach     Fig.    5  und 6 befindet sich das Gehäuse 130 fest in das  Kühlsystem eingebaut, so dass das Kühlmittel in  Richtung der verschiedenen Pfeile fliesst. Das  Ventil 146 sitzt, wie eingezeichnet, auf der Scheibe  <B>138</B> und verhindert einen     Durchfluss    des Kühl  mittels. Bei Erreichen der gewünschten Tempe  ratur dehnt sich das Schmelzmaterial im Behälter 162  aus und zwingt den Kolben 166, sich nach oben zu  bewegen, wobei er das Ventil 146 mitnimmt.

   Das  Kühlmittel fliesst dann zwischen dem Flansch 134  und der Scheibe 138 um den erweiterten Teil 154  herum durch die Rohrhülse 148 und das     Stegblech     150 hindurch in den übrigen Teil des Kühlsystems.  Wenn sich umgekehrt das Kühlmittel unter die er  wünschte Temperatur abkühlt, drückt die Feder  156 das Ventil 146 in die geschlossene Stellung, so  dass der erweiterte     Teil    154 auf der Scheibe 138 auf  liegt. Bei diesem Vorgang gleitet der Dichtungsring  144 während der Hin- und     Herbewegung    des Ventils  146 auf der Aussenfläche der Rohrhülse 148 und  verhindert ein Entweichen des Kühlmittels am  Flansch 140 vorbei.

      <I>Ausführungsbeispiel nach</I>     Fig.   <I>7</I>  Bei der in den     Fig.    7 und 8 gezeigten Ausfüh  rungsform ist ein Gehäuse 170 von im allgemeinen,  zylindrischer     Form    mit einer Anzahl von Öffnungen  172 zum Durchgang des Kühlmittels versehen. Es  besitzt     ferner    einen Flansch 174, der an dem einen  äussern Ende angebracht ist und eine     pyramiden-          stumpfförmige    konische     Abschlusswand    176 am an  dern Ende. Zwischen dem Flansch 174 und der Ab  schlusswand 176 ist ein im Querschnitt U-förmiger  Ring 178 mit der Innenfläche des Gehäuses durch  geeignete Mittel fest verbunden.

   Dieser besitzt ober  halb von ihm, als Einheit mit ihm fest verbunden,  zwei einander gegenüberstehende Stege 180.  



  Der Ring 178 hat zwei ringförmige Flanken 182,  die     übereinanderliegen.    Zwischen diesen ist ein Dich  tungsring 184 angeordnet.  



  Der Ring 184 ist den in den Ausführungsbeispie  len nach     Fig.    1, 2 und 3 gezeigten ähnlich. Er wird,  wenn der Druck des     Kühlmittels    anwächst, nach oben  und innen gedrückt und erzeugt somit eine Abdich  tung zwischen der Aussenfläche des Ventils 190, das  später noch beschrieben wird, und dem Gehäuse 170.  Die     äussern        obern    Enden 186 der Stege 180 sind zu  einem später noch beschriebenen Zweck angeflanscht.  



  Zum Zwecke der Hin- und     Herbewegung    ist kon  zentrisch in dem Gehäuse 170 ein ringförmiges Ventil  190 angebracht, das aus einem Rohr 192, einem hier  mit verbundenen abgewinkelten Steg 194 und einer  aus dem Steg 194 zusammen mit dem Rohr 192 ge  bildeten Schulter besteht. Das Rohr 192 hat einen      Aussendurchmesser, der genügend klein ist, um ein  ausreichendes Spiel zwischen seiner Aussenseite und  dem Innenrand des Ringes 182 zu gewährleisten. Es  wird für seine Hin- und     Herbewegung    in dem Ge  häuse 170 durch die Ringe 182 geführt.  



  Aus der Beschreibung der vorhergehenden Aus  führungsbeispiele ist es klar, dass das Ventil 190 mit  der     Abschlusswand    176 des Gehäuses 170 zusam  men arbeitet, um den     Durchfluss    des Kühlmittels zu  regeln. Eine das Ventil 190 betätigende,     thermo-          statisch    arbeitende Vorrichtung 198 ist vorgesehen,  und diese ist mit den in den früheren Beispielen ver  wendeten identisch.

   Eine solche Vorrichtung enthält  den üblichen Behälter 200, der durch     Presssitz    in einer  Öffnung 202 in der Mitte der     Abschlusswand   <B>176</B>  befestigt ist, sowie einen Kolben 204, der, wie in       Fig.    7 gezeigt, aus dem     Behälter    198 nach oben  ragt.  



  Wie bereits festgestellt, besitzt die     Abschlusswand     176 eine konische Form und dehnt sich, wie in     Fig.    7  angedeutet, ins Innere des Ventils 190 aus. Sie dient  somit als     Widerlager    für den Behälter 200. Durch  diese     Bauart    wird eine grössere Fläche des Behälters  200 der     Kühlflüssigkeit    ausgesetzt.  



  Der Steg 194 ist so gebogen, dass er eine Spitze  206 aufweist, die zur Aufnahme des äussersten Kol  benendes 204 dient. Eine Schraubenfeder 208 wird  zwischen dem Flansch 186 und der Schulter 196 des  Ventils 190     eingepresst    gehalten und dient dazu, das  Ventil<B>190</B> gegen seinen Sitz 176 zu pressen.  



  Eine Öffnung 210 in der     Abschlusswand    176 dient  zur Aufnahme eines beweglichen Stiftes 212, der mit  tels eines abgeflachten Teils 214 an seinem einen  Ende und einem Kopf 216 an seinem andern Ende  gehalten wird. Der Stift 212 dient als Absperr  ventil zur Entlüftung für die sonst     in    dem Kühl  system unter dem Gehäuse 170 eingeschlossene Luft.

    Wenn jedoch der Druck unter dem Gehäuse während  der     Aufheizperiode    des Kühlsystems ein     Maximum     erreicht oder in der Nähe des Maximums liegt und  das Ventil sich in seiner geschlossenen Stellung be  findet, wird der dem Druck ausgesetzte Stift 212 nach  oben verschoben und nimmt eine solche schräge Stel  lung ein, dass die Fläche des Kopfes 216 die Öffnung  210 dichtend abdeckt, so dass ein merkliches Durch  lecken der Kühlflüssigkeit durch das Gehäuse 170  bei geschlossenem Ventil 190 vermieden wird.

   Es ist       selbstverständlich,    dass der bewegliche Stift 212 in  dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7 nur zu Erläu  terungszwecken gezeigt wird, dass er aber genau so  gut bei jedem der vorher beschriebenen     Ausführungs-          beispiele    verwendet werden kann.         Arbeitsweise   <I>des Ausführungsbeispiels nach</I>     Fig.   <I>7</I>  Die Arbeitsweise des     Durchflussreglers    nach       Fig.    7 und 8 ist ähnlich wie diejenige der früheren  Ausführungsbeispiele.

   Das Gehäuse 170 ist in das  Kühlsystem eingebaut, so dass das Kühlmittel in der  durch die verschiedenen Pfeile angezeigten Richtung  dem innerhalb des Gehäuses 170 angebrachten Behäl-         ter    200 zuströmt. Wenn das Kühlmittel die ge  wünschte Temperatur erreicht, wird der Kolben nach  oben bewegt, wobei er den Steg 194 und das Rohr  192 mitnimmt, so dass die Kühlflüssigkeit durch die  Öffnungen 172 hindurch zwischen dem untern Ende  des Rohres 192 und dem durch die     Abschlusswand     176 gebildeten Ventilsitz vorbei und ferner durch das  Rohr 192 und den Steg 194 hindurch hinaus in den  Kühlerteil des Kühlsystems fliesst.

   Wenn umgekehrt  die Temperatur des Kühlmittels genügend unter eine  bestimmte Temperatur absinkt, zieht sich der Kolben  204 wieder in das Gehäuse 200 zurück, so dass die  Feder 208 das Ventil 190 auf seinen Sitz 176 pressen  kann und damit ein Fliessen des Kühlmittels durch das  Gehäuse 170 verhindert wird.  



  Die verschiedenen Ausführungsbeispiele stellen  also Temperaturregler für Verbrennungsmotoren dar,  bei welchen das Auf- und Zuschlagen einmal durch  Anwendung einer geeigneten,     thermostatisch    arbeiten  den Vorrichtung, die eine genügende Kraftreserve  besitzt, um einem relativ grossen Druck und auch  Druckwellen zu widerstehen, und zum andern durch  Verwendung verschiedener Formen von ringförmigen  Ventilen, die gegen den Druck in dem Kühlsystem  unempfindlich sind, verhindert wird.

   Weiterhin wird  zur Verringerung des     Durchleckens    zwischen dem  Gehäuse und dem Ventil eine     neuartige        Abdichtvor-          richtung    vorgesehen, welche eine Verkürzung der       Aufwärmperiode    des Motors zur Folge hat.  



  Obwohl die Ausführungsbeispiele der Erfindung  mit weitgehenden Einzelheiten     gezeigt    und beschrieben  wurden, ist es klar, dass die Erfindung nicht auf diese  beschränkt ist; es ist dem mit der Technik vertrau  ten Fachmann klar, dass sie verschiedene mechanische  Ausführungsformen aufweisen kann. Es ist ferner  verständlich, dass viele Abänderungen in den Kon  struktionseinzelheiten und in der Anordnung der  Teile vorgenommen werden können, ohne dass damit  der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturgesteuerter Durchflussregler in einem Kühlsystem, insbesondere für flüssigkeitsgekühlte Verbrennungsmotoren, gekennzeichnet durch ein im Kühlmittelstrom angeordnetes Gehäuse (10, 70, 130, 170), eine in diesem Gehäuse angeordnete tempera turempfindliche Vorrichtung (48, 108, 160, 198), umfassend einen Behälter (50, 112, 162, 200) mit einem gegenüber den im Kühlsystem auftretenden Drücken unempfindlichen, unter dem Einfluss von Wärme schmelzbaren Material und einen Kolben, wobei beim Übergang des schmelzbaren Materials vom festen in den flüssigen Zustand zwischen Kolben und Behälter eine Relativbewegung stattfindet,
    ferner durch ein Ventil (34, 96, 146, 190) mit einem rohr- förmigen Teil (36, 98, 148, 192) der mit einem einen Ventilsitz bildenden Teil (16, 76, 138, 176) des Ge häuses zusammenwirkt und durch Dichtungsmittel (30, 95, 144, 184) gegenüber diesem Gehäuse ab gedichtet ist, wobei das Ventil (34, 96, 146, 190) durch die temperaturempfindliche Vorrichtung be einflusst wird und sich in eine geöffnete Stellung be wegt, wenn das Kühlmittel eine bestimmte Tempera tur erreicht, und sich in die geschlossene Stellung bewegt, wenn die Temperatur des Kühlmittels unter einen vorbestimmten Wert absinkt und dadurch den Durchfluss von Kühlmittel durch das Gehäuse sperrt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Durchflussregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsmittel (30, 95, 144, 184) aus einem Dichtungsring bestehen, welcher im Innern eines im Querschnitt U-förmigen Halteringes im Gehäuse angeordnet ist. 2.
    Durchflussregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (212) vorge sehen ist, welche einen Luftdurchlass zur Entlüftung des Gehäuses bildet, wenn das Ventil (34, 96, 146, 190) auf seinem Ventilsitz aufsitzt, und dass ferner Mittel (2l6) vorhanden sind, welche bei Erreichen eines bestimmten Druckes der Flüssigkeit bei ge schlossenem Ventil (34, 96, 146, 190) ein Durch fliessen der Flüssigkeit durch den Luftdurchlass ver hindern. 3. Durchflussregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ventil (34, 96, 146, 190) und Gehäuse (10, 70, 120, 170) eine das Ventil in seine geschlossene Stellung drückende Feder (64, 124, 156, 208) angeordnet ist.
    4. Durchflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (64, 124, 156, 208) als koaxial zum Ventil (34, 96, 146,<B>190)</B> und zur temperaturempfindlichen Vorrichtung (48, 108, 160, 198) angeordnete Schrau benfeder ausgebildet ist. 5. Durchflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (52) der temperaturempfindlichen Vor- richtung (48) fest im Gehäuse (10) angeordnet und der Behälter (50, 60) fest mit dem Ventil (34) ver bunden ist und sich mit diesem bewegt, und dass ferner der Behälter (50, 60) in einer Öffnung (58) des Gehäuses verschiebbar gelagert ist (Fig. 1, 2).
    6. Durchflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (l12) der temperaturempfindlichen Vor richtung (108) fest mit einem zylindrischen Teil (82) des Gehäuses (70) verbunden ist, und der Kolben (110) verschiebbar in einer Öffnung (118) des Ge häuses (70) gelagert und fest mit dem Ventil (96) verbunden ist (Fig. 3, 4).
    7. Durchflussregler nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (162, 200) der temperaturempfindlichen Vorrichtung (160, 198) in eine Öffnung (164, 202) des Gehäuses (130, 170) eingepresst ist und mit einem Endteil in den Kühlmittelstrom hineinragt (Fig. 5, 6, 7 und 8). B. Durchflussregler nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10, 70, 170) Öffnungen (20, 73, 172) für den Durch fluss des Kühlmittels aufweist.
    9. Durchflussregler nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (30, 95, 144, 184) axial beweglich im Haltering angeordnet ist. 10. Durchflussregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil (36, 98) des Ventils (34, 96) an seinem auf dem Ventilsitz (46, 106) aufliegenden Ende eine konische Abschrä- gung (44, 104) aufweist. 11. Durchflussregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil (148) des Ventils (146) an seinem auf dem Ventil sitz aufliegenden Ende konisch nach aussen ausgebo gen ist.
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