CH343793A - Gerät zum Betrachten und Schneiden von Filmen - Google Patents

Gerät zum Betrachten und Schneiden von Filmen

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CH343793A
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CH
Switzerland
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viewing
cutting
dependent
film
housing
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English (en)
Inventor
Castedello William
K Kaprelian Edward
Original Assignee
Kalart Co Inc
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Publication date
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Publication of CH343793A publication Critical patent/CH343793A/de

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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00—Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04—Cutting; Splicing
    • G03D15/043—Cutting or splicing of filmstrips
    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14—Details
    • G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Gerät zum Betrachten und Schneiden von     Filmen       Die     vorliegende.Erfindung    betrifft ein Gerät zum  Betrachten und Schneiden von     Filmen    mit einer  Transportvorrichtung, um den Film durch das Gerät  zu bewegen, und einer Antriebsvorrichtung für diese  Transportvorrichtung, bei welcher die Antriebsvor  richtung mindestens ein rotierendes Antriebsglied und  eine     Reversierkupplungsvorrichtung    besitzt, um die  Transportvorrichtung wahlweise in der einen oder in  der andern Richtung anzutreiben, ohne dass hierzu  die Drehrichtung des Antriebsgliedes geändert wer  den muss.  



  Dieses Gerät zum Betrachten und Schneiden von  Filmen, welches sich sowohl zum liebhabermässigen  als auch zum berufsmässigen Gebrauch eignet, zeich  net sich gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser  Art durch sehr einfache Bauart und demzufolge nied  rigen Preis aus.  



  Zweckmässig sind eine Lichtquelle, ein einfaches  optisches System zum Projizieren der Einzelbilder des       Filmes    auf einen Bildschirm, die Auf- und     Abwickel-          vorrichtung    für den Film sowie eine Filmschneide  vorrichtung zu einer Einheit zusammengefasst und in  einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht.  



  In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise,  zum Teil schematisch, dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht des Gerätes zum Be  trachten und Schneiden von Filmen in arbeitsbereitem  Zustand,       Fig.    2 eine Seitenansicht hierzu,       Fig.3    einen Teil eines Schnittes durch das Ge  rät zur Verdeutlichung eines Arbeitsmechanismus in  grösserem Massstab,       Fig.4    und 5 zusammengenommen eine Vorder  ansicht des Arbeitsmechanismus des Gerätes nach    Abnahme der Frontwand des Gehäuses in grösserem  Massstab,       Fig.    6 eine Ansicht eines Teils des Antriebsmecha  nismus, welcher den Film durch das Gerät zieht, in  grösserem Massstab,

         Fig.    7 eine schematische Darstellung des optischen  Systems des Gerätes und       Fig.8    eine Draufsicht auf die     Filmschneidevor-          richtung    des Gerätes in grösserem Massstab.  



  Das dargestellte Gerät zum Betrachten und  Schneiden von     Filmen    besitzt ein Gehäuse 10 mit  rechten und linken Teilen, in welchen alle Bestand  teile des Gerätes untergebracht sind. Die linke Seite  des Gehäuses bildet einen gut gelüfteten und gekühl  ten Vorbau 11, in welchem eine Lichtquelle unter  gebracht ist. Dieser Vorbau 11 besitzt Kühlrippen 11'.  An Stelle der Kühlrippen 11' können auch Kühl  schlitze vorgesehen sein oder der Vorbau 11 kann  sowohl Kühlrippen als auch Kühlschlitze     aufweisen.     In der Vorderwand des rechtsseitigen     Teils    des Ge  häuses ist ein Fenster 13 mit einem Bildschirm 12  angeordnet, welcher zu diesem Zweck mit einem  vorstehenden Rand versehen ist.

   Im     Mittelteil    des  Gehäuses ist das optische System angeordnet, dessen  Einzelteile mit Ausnahme des Spiegels, welcher das  Bild auf .den Bildschirm 12 wirft, zu einer     Einheit     zusammengefasst sind. Von der linken und der rech  ten Seite des Gehäuses ragen Ständer 15 und 16 auf  wärts, welche zum Aufstecken der Spulen 17 und 18  im notwendigen Abstand vom Gehäuse dienen. Die  Spule 18     bildet    die     Aufwickelspule.    Eine Fussplatte 19  dient dazu, das Gehäuse in der richtigen Arbeitsstel  lung zu halten, wie sie in     Fig.2    dargestellt ist, und  um das Gehäuse auf     einer    entsprechenden Unterlage  zu befestigen.

   Das Gehäuse ist von hinten zugänglich  und besitzt zu diesem Zweck eine abnehmbare Rück-      wand 22, welche die Hauptbestandteile .des Mecha  nismus trägt, die nachstehend im einzelnen beschrie  ben werden. Die Rückwand 22 besitzt einen abgebo  genen Teil 22'     (Fig.3),    um den Vorbau 11 des Ge  häuses abzuschliessen, und an diesem Teil 22' sind  Schlitze 20 und 21 vorgesehen, um das Gerät inner  halb eines     Aufbewahrungs-    und Transportkastens zu  befestigen. Das Gehäuse besteht zweckmässig aus  Kunststoff und die Rückwand aus Metall oder eben  falls aus Kunststoff.  



  Im folgenden werden die Einzelteile des Gerätes  beschrieben.  



  <I>Film f</I>     ührungsvorrichtung     Der Film 25, welcher auf eine Spule 17 auf  gewickelt ist, wird unter einer frei drehbaren Rolle 26  auf ein Zahnrad 27 geführt und läuft dann an einer  Öffnung 28 vorbei, welche in dem später beschrie  benen optischen System liegt. Dann läuft der Film  über Rollen 29, 30 und 31 auf die     Aufwickelrolle    18.  Die Filmrollen können in beiden Richtungen gedreht  werden, und zwar entweder in der einen Richtung,  um ihn auf die Rolle 18 aufzuspulen, oder in .der  entgegengesetzten Richtung, um ihn von der Rolle 18  auf die     Rolle    17 zurückzuspulen, und zwar mittels  eines Handgriffes 35, welcher jedoch stets, wie später  beschrieben, in der gleichen Richtung gedreht wird.

    <I>Lagerung der Filmrollen</I>  Die Lagerung ist für beide Filmrollen 17 und 18  gleich ausgebildet. Jede besteht     aus    einem Lager  zapfen 40     (Fig.3),    welcher an der Rückwand 22  befestigt ist und auf welchem eine Spindel 41 dreh  bar gelagert ist. Das Ende der Spindel 41 ragt aus  der Vorderseite des Gehäuses hervor und dient zur  Aufnahme der Nabe der entsprechenden     Filmspule    17  bzw. 18. Um ein Drehen der     Filmspulen    17 bzw. 18  auf der Spindel 41 zu verhindern, ist ein Keil 41' vor  gesehen.

   Der zwischen der Rückwand 22 und der  Vorderwand des Gehäuses liegende Teil der Spin  del 41 besitzt einen gezahnten Teil 42, welcher ent  weder aus einem     Teil    mit der Spindel 41 besteht oder  auf ihr befestigt ist. Wie aus der Zeichnung ersicht  lich ist, kann jede     Filmspule    17, 18 zusammen mit  ihrer Spindel 41 sich frei auf dem zugehörigen Lager  zapfen 40 drehen.

   Um bei stillgesetzter     Aufwickel-          spule    17 oder 18 ein Weiterdrehen der andern Film  spule 18 oder 17 infolge ihres     Beharrungsvermögens     und damit eine unerwünschte     Schlingenbildung    des  Filmes zu vermeiden, sind geeignete Bremseinrich  tungen vorgesehen, zum Beispiel für jede Spindel  eine Reibungsbremse. Bei der dargestellten Ausfüh  rungsform bestehen diese Bremseinrichtungen aus  federnden Reibscheiben 43, welche zwischen .dem  gezahnten Teil 42 der Spindel 41 und der     Vorder=     wand des Gehäuses angeordnet sind.

   Die Reibschei  ben 43 besitzen leicht abgebogene Arme 43', welche  ein schnelles     Stillsetzen    der entsprechenden Film  spule bewirken, wenn der Film nicht mehr unter Zug  steht.    <I>Vorrichtung zum Antreiben der Filmspule</I>  <I>in bestimmter Drehrichtung</I>  Die Antriebsvorrichtung besteht aus einer Antriebs  welle 45, welche zwei Antriebsglieder in Form von Ket  tenrädern 46 und 47 drehbar und axial verschiebbar  durchsetzt. Die Antriebswelle 45 ist in geeigneter Weise  an der Rückwand 22 gelagert, beispielsweise, wie dar  gestellt, mittels Armen 48, welche Lager 48' tragen.  Das Ende der Antriebswelle 45 ragt rechts aus der  Gehäusewand hervor und trägt eine Handkurbel 35,  welche auf der Welle begrenzt axial verschiebbar ist.

    Wie aus     Fig.    6 am besten ersichtlich ist, hat jedes der  beiden Kettenräder 46 und 47 eine abgesetzte Nabe 49  mit einem oder mehreren Schlitzen 49' am Umfang  ihres abgesetzten Teils. Die Schlitze 49' sind gegen  den Rand der Nabe zu offen, wie aus     Fig.4    und 5  ersichtlich ist. Jeder Schlitz 49' des Kettenrades 46  wirkt mit einem auf der Welle 45 angeordneten  Stift 50 zusammen und ebenso jeder Schlitz 49' des  Kettenrades 47 mit einem Stift 51, welche Stifte 50  und 51 radial aus der Welle 45 hervorragen.

   In der  Praxis hat es sich als zweckmässig erwiesen, mehrere  Paare diametral gegenüberliegender Schlitze 49' vor  zusehen, so dass ein     Stiftepaar    in ein Schlitzpaar ein  greifen kann, sobald die Welle 45 nur einen Bruch  teil einer Umdrehung relativ zu den Kettenrädern 46  und 47 ausgeführt hat.  



  über das Kettenrad 46 und den gezahnten Teil 42  der am Ständer 15 gelagerten Spindel 41 läuft eine  Perlenkette 52, und in gleicher Weise läuft über das  Kettenrad 47 und den gezahnten     Teil    42 der am  Ständer 16 gelagerten Spindel 41 eine Perlenkette 53.  An Stelle der dargestellten Kettenverbindung zwi  schen der Antriebswelle 45 und den Spindeln 41  kann selbstverständlich auch ein beliebig anderer  bekannter     Antriebsmechanismus    vorgesehen sein. An  Stelle der Perlenketten 52 und 53 können zum Bei  spiel gezahnte oder durchlochte oder mit Nieten ver  sehene Gewebebänder vorteilhaft Verwendung fin  den, da solche praktisch geräuschlos laufen.  



  Die Arbeitsweise des beschriebenen Antriebs  mechanismus ist folgende:  Es sei angenommen, dass die     Axialstellung    der  Welle 45 so ist, dass die Stifte 50 in die Schlitze 49'  des Kettenrades 46 eingreifen     (Fig.4)    und dass die  Handkurbel 35 im Uhrzeigersinn gedreht werde,  wenn man von rechts auf die Seitenwand .des Gehäuses  blickt. Die Spindel 41 wird dann mit der Filmspule 17  gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Das Kettenrad 47,       welches    mit der Spindel 41 der Spule 18 gekuppelt  ist, dreht sich frei auf der Welle 45, weil die Stifte 51  nicht in die Schlitze 49' des Kettenrades 47 eingrei  fen. Infolgedessen dreht sich die Spule 18 unter dem  Zug des Filmes ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn.

    Durch die Drehung der Spule 17 wird der     Film    auf  dieser als Zugspule wirkenden Spule 17 aufgespult.  Will man nun den Film von der Spule ab- und auf  die Spule 18 aufspulen, so wird die Welle 45 leicht  nach links verschoben, so dass der oder die Stifte 50      aus den Schlitzen 49' der Nabe 49 des Kettenrades  46 heraustreten und der oder die Stifte 51 in die  Schlitze 49' der Nabe 49 des Kettenrades 47 ein  greifen. Die Handkurbel 35 wird in der gleichen  Drehrichtung weitergedreht. Die Spule 18 wird hier  bei im Uhrzeigersinn angetrieben, und das Ketten  rad 46 dreht sich frei auf der Welle 45. Die Film  spule 17 wird durch den Zug des Filmes ebenfalls  im Uhrzeigersinn gedreht.

   Durch die Reibungsschei  ben 43 wird ein Weiterdrehen der leerlaufenden Film  spule 17 oder 18, von welcher der Film abläuft, ver  hindert, wenn die angetriebene Filmspule 18 oder 17  stillgesetzt wird, so     .dass    der Film keine unerwünschten  Schlingen     bilden    kann.  



  Die vorstehend beschriebene umkehrbare An  triebsvorrichtung gestattet eine leichte Umschaltung  und eine bequeme Wahl der Bewegungsrichtung des  Filmes ohne dass die Drehrichtung der Handkurbel  geändert werden muss, was unbequem wäre.  



  <I>Optisches System</I>  Gemäss     Fig.7    besteht das optische System aus  einer Lichtquelle 55, beispielsweise einer Glühlampe  geeigneter Lichtstärke, deren Licht durch eine Sam  mellinse 56 zusammengefasst wird, dem Film 25, dem  Verschluss 57 und einer Projektionslinse 58, welche  über einen Spiegel 59 das Bild auf den     Bildschirm    12  projiziert.  



  Die Glühlampe 55 sitzt bei der dargestellten Aus  führungsform in einer     Bajonettfassung    60 üblicher  Bauart, welche im Vorbau 11 des Gehäuses angeord  net ist. An den Klemmen des Lampensockels ist eine       Anschlussschnur    61 mit einem Stecker 62 angeschlos  sen. Die     Anschlussschnur    61 tritt aus der linken Seite  des Gehäuses aus und wird in der Seitenwand des  Gehäuses .durch eine geeignete Einrichtung, zum  Beispiel eine Durchführungstülle 63, festgehalten.  



  Um zu verhindern, dass ein direkter Lichtstrahl  auf den Spiegel und andere Teile des optischen  Systems falle und um die von .der Glühlampe 55  entwickelte, sehr beträchtliche Hitze abzuleiten, ist  eine Schirmhaube 65 vorgesehen. Diese Haube ist  unten und an ihrer der Rückwand 22     zugekehrten     Oberkante 65' offen. Die Rückwand 22 endet etwas  unter der obern Wand des Gehäuses 10, so dass ein  Querschlitz 66 zur Entlüftung verbleibt, welcher sich  vorzugsweise über die ganze Breite des Ständers 15  erstreckt. Infolgedessen wird die durch die Glüh  lampe 55 erzeugte Wärme in dem durch die Haube 65  begrenzten Raum schnell aus diesem Raum und aus  dem Gehäuse abgeführt, und zwar durch die Schorn  steinwirkung, welche durch das unten offene Ende  der Haube 65 und die Schlitze 65' und 66 entsteht.

    Durch diese schnelle Ableitung der Hitze bleibt das  gesamte Gehäuse kühl, wodurch jede Gefährdung der  Bedienungsperson wie auch des     Filmes    vorteilhaft  vermieden wird. Um ein Entweichen von Licht zwi  schen Gehäuse und Rückwand zu vermeiden, ist eine  zweite Abschirmung 89 vorgesehen. Diese kann aus    einem Metallstreifen bestehen, welcher am Teil 22'  der Rückwand 22 angenietet oder     sonstwie    befestigt  wird.  



  Die Sammellinse 56 ist zweckmässig auf einem  Träger 56' befestigt.  



  Der Verschluss 57 besteht aus     einem    quadrati  schen Prisma 70, welches in einem lichtundurch  lässigen, zylindrischen Gehäuse 71 angeordnet ist.  Das Gehäuse 71 hat vier axiale Schlitze 72, von  denen je einer den vier Quadratseiten des Prismas 70  zugeordnet ist. Dieses Gehäuse 71 bildet das Ab  schlussorgan des Verschlusses. Das Prisma 70 und  sein Gehäuse 71 sind fest auf einer Welle 73 an  geordnet, welche in einem an der Rückwand 22 be  festigten Arm 74 drehbar gelagert ist. Am Arm 74  sitzt eine Achse 75, auf welcher die Rolle 26 frei  drehbar gelagert ist. Im Arm 74 ist ferner eine Welle  76 gelagert, auf welcher das Zahnrad 27     festgekeilt     ist.

   Auf der Welle 76 ist ein Zahnrad 77 angeordnet,  welches mit einem auf der Welle 73 des Prismas 70  und seines Gehäuses 71 sitzenden     Zahnrad    78 in  Eingriff steht. Infolgedessen wird beim Hindurch  ziehen des Filmes 25 durch das Gerät die Drehung  des Zahnrades 27 von der     Filmgeschwindigkeit    be  stimmt und auf das Prisma 70 und dessen Gehäuse 71  des Verschlusses übertragen. Das     übersetzungsver-          hältnis    ist dabei so gewählt, dass auf dem Bild  schirm 12 ein nicht     flimmerndes,    stehendes Bild er  zeugt wird.  



  Die Projektionslinse 58 ist in geeigneter Weise  in einem federnden Träger 80 .befestigt, welcher einen  U-förmigen Teil 81 bildet, dessen Vorderwand eine  Öffnung 28 besitzt, welche Führungen     besitzt    und  ebenfalls dazu dient, den Film 25     zu        führen,    wie  aus     Fig.1    am besten ersichtlich ist. Auf den federn  den Träger 80 wirkt eine mit einem Exzenter 82  versehene Schraube ein, durch deren Drehung eine  entsprechende leichte Abbiegung des Trägers 80 her  vorgerufen     wird,    um die Projektionslinse 58 einzu  stellen.  



  Der Spiegel 59 ist an einem Träger 85 angeord  net, dessen Teil 86 an der Rückwand 22 oder einem  andern geeigneten Teil des Gehäuses befestigt ist.  Der Träger 85 bildet     mit    seinem Teil 86 einen ge  eigneten     Winkel,    welcher durch Abbiegen des Teils 86  leicht eingestellt werden kann, derart, dass das vom  Spiegel 59 reflektierte Bild genau auf den Bild  schirm 12 fällt. Um die Einstellung des Trägers 85  zu erleichtern, sind an einem Ansatz seines Teils 86  Einschnitte 87 vorgesehen     (Fig.    5).  



       Filmschheidevorrichtung     Das Gerät besitzt ferner als weiteren Bestand  teil eine     Filmschneidevorrichtung,    welche als Gan  zes mit 90 bezeichnet ist. Die Schneidevorrichtung  besitzt eine Grundplatte 91, vorzugsweise aus Kunst  stoff, welche auf einem vorspringenden Teil der Fuss  platte 19     des    Gehäuses befestigt ist. Auf dieser  Grundplatte 91 ist     eine    Platte 92 angeordnet, an wel-           cher    in     geeigneter        Weise,        zum    Beispiel durch Nieten,  zwei Federklemmen 93 befestigt sind.

   Diese     Klemmen     dienen dazu, den zu schneidenden Film gegen die  Platte 92 festzuhalten, und zwar im Eingriff mit Füh  rungsstiften 94. Die Schneidevorrichtung besitzt fer  ner einen an     ihr        angelenkten,        gleitbaren    Hebel 95  mit einem federnden Vorderteil 95', um diesen He  bel 95 nachgiebig in seiner untern Stellung     (Fig.2)     zu halten, sowie eine     Schneidklinge    96 und einen  abnehmbaren Filmschaber 97.  



  Die     Filmschneidevorrichtung    wird in der übli  chen bekannten Weise benützt. Ihre Anordnung an  der Vorderwand des Gehäuses gestattet ein bequemes  Schneiden des Filmes an den durch den Benützer  beim Betrachten des Bildschirmes 12 ausgewählten  Stellen.  



  <I>Betätigung des Gerätes</I>  Es sei angenommen, dass das Gerät mittels der  Schlitze 20 und 21 in geeigneter Weise auf einer  Unterlage befestigt sei und dass der Film in der aus       Fig.    1 ersichtlichen Weise durch die entsprechenden  Teile des Gerätes hindurchgeführt sei.  



  Wenn der Film nun auf die Spule 18 aufgespult  werden soll, so wird die Welle 45 mittels der Hand  kurbel 35 in eine solche axiale Einstellung gebracht,  in welcher die Spule 18 angetrieben wird. Durch  Drehen der Handkurbel 35 wird hierauf der Film  durch die Vorrichtung gezogen. Um die Bewegung  des Filmes umzukehren, d. h. um den Film auf die  Spule 17     aufzuspulen,    wird die Welle 45 nach rechts  verschoben. Durch entsprechende Führung der Per  lenketten 52 und 53 ist dabei erreicht,     d'ass        die    Hand  kurbel 35 für beide Bewegungsrichtungen des     Filmes     in dergleichen Richtung gedreht werden kann.

   Wenn  der Benützer     versehentlich    die Drehrichtung der  Handkurbel 35 ändert, bemerkt er diesen Irrtum  sofort, da der Film auf der angetriebenen Filmspule  eine Schleife bildet. Um den Irrtum zu beheben,  braucht lediglich die Handkurbel wieder in der rich  tigen Drehrichtung gedreht zu werden, wodurch die  Filmschleife auf der Spule oder an anderer Stelle in  der Vorrichtung verschwindet.  



  Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Aus  führungsform beschränkt, sondern kann in ihren  Einzelheiten den jeweiligen     Bedürfnissen    angepasst  werden, ohne dass dabei vom Grundgedanken der  Erfindung abgewichen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Betrachten und Schneiden von Filmen mit einer Transportvorrichtung, um den Film durch das Gerät zu bewegen, und einer Antriebsvorrichtung für diese Transportvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass die Antriebsvorrichtung mindestens ein rotierendes Antriebsglied und eine Reversierkupp- lungsvorrichtung besitzt, um die Transportvorrich tung wahlweise in der einen oder in der andern Richtung anzutreiben, ohne d'ass hierzu die Dreh richtung des Antriebsgliedes geändert werden muss. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei drehbar gelagerte Träger für zwei Film spulen und eine Kupplungseinrichtung zum wahl weisen Kuppeln des einen dieser Träger mit einer Antriebswelle der Antriebsvorrichtung besitzt, wobei bei gleichbleibender Drehrichtung der Antriebswelle der eine Träger in der einen und der andere Träger in der andern Drehrichtung angetrieben wird, wenn der betreffende Träger mit der Antriebswelle ge kuppelt wird. 2. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf der Antriebswelle für jeden Träger je ein mit diesem durch übertragungs mittel verbundenes Antriebsglied vorgesehen ist. 3.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs welle der Antriebsvorrichtung axial verschiebbar ge lagert ist, wobei durch axiales Verschieben dieser Antriebswelle wahlweise das eine Antriebsglied mit dem ihm zugeordneten Träger kuppelbar ist. 4.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Antriebs welle für jedes der beiden Antriebsglieder ein antrei bendes Kupplungselement vorgesehen ist, wobei durch Verschieben der Antriebswelle nach der einen Seite das eine und durch Verschieben der Antriebswelle nach der andern Seite das andere Antriebsglied über das ihm zugeordnete Kupplungselement mit der An triebswelle kuppelbar ist. 5.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Antriebs glied einen geschlitzten Teil besitzt und auf der An triebswelle den Schlitzen zugeordnete Stifte angeord net sind, wobei diese Schlitze und Stifte die Kupp lungselemente bilden und die geschlitzten Teile der beiden Antriebsglieder voneinander abgekehrt sind, derart, dass bei axialer Verschiebung der Antriebs welle in der einen oder in der andern Richtung nur jeweils eines der Antriebsglieder mit den ihm zuge ordneten Stiften in Eingriff kommt, 6.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger eine drehbare Spindel zur Aufnahme der Nabe einer Film spule besitzt und dass Bremseinrichtungen vorgesehen sind, um eine Drehung der Spindel durch das Behar rungsvermögen der Spule zu verhindern. 7.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gehäuse mit zwei hohlen, aufrechtstehenden Ständern, in wel chen die Träger für die Filmspulen gelagert sind, be sitzt, in welchem Gehäuse ein Fenster, in welches ein Bildschirm eingesetzt ist, vorgesehen ist, und dass in dem genannten Gehäuse Führungsorgane für den Film, eine Beleuchtungsvorrichtung mit einer Licht quelle, optischen Mitteln und einer Verschlussvorrich- tang vorgesehen sind, mittels welcher die aufeinander folgenden Einzelbilder des Filmes beleuchtet und als stehende Bilder auf den Bildschirm projiziert werden können. 8.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle auf der einen Seite aus der Seitenwand des Gehäuses hervorragt und auf dem aus dem Gehäuse vorstehen den Teil des Wellenendes eine Handkurbel befestigt ist. 9.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdeck- schirm und eine Ventilationseinrichtung fülr die Lichtquelle vorgesehen sind, um zu verhindern, dass Streulicht die Teile des optischen Systems erreicht und um die von der Lichtquelle entwickelte Hitze ab zuleiten, wobei der Schirm und die Ventilations einrichtung eine die Lichtquelle überdeckende Haube und einen über der Lichtquelle angeordneten Ventila tionsschlitz aufweisen, um einen Schornsteineffekt innerhalb des Gehäuses zu erzielen und die Hitze durch den Ventilationsschlitz abzuleiten. 10.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Licht quelle überdeckende Haube am untern Ende offen ist und an ihrem obern Ende einen Ventilationsschlitz besitzt, welcher unmittelbar an der Gehäuserückwand liegt. 11. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger einen Lagerzapfen besitzt, welcher am Wandteil des Stän ders befestigt ist und welcher eine Spindel aufnimmt, auf welcher die Nabe einer Filmspule aufsetzbar ist. 12.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsein richtung für die Filmspule aus einer federnden Rei bungsscheibe besteht, welche zwischen der Spindel und einer Wand des betreffenden Ständers angeordnet ist. 13. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Mittel zum Projizieren eines Einzelbildes des Filmes auf den Bildschirm eine Projektionslinse umfassen, welche auf einem einstellbaren Träger angeordnet ist, und mit diesem Träger zusammenwirkende Einstell mittel vorgesehen sind, um die Projektionslinse ein zustellen. 14.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die Projektionslinse aus einem federnden Arm be steht, auf welchen eine Einstellschraube einwirkt, mittels welcher dieser federnde Arm zwecks Ein stellung der Projektionslinse gebogen werden kann. 15. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussen seite des Gehäuses eine Filmschneidevorrichtung angeordnet ist. 16.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sein Gehäuse einen auf einer Seite offenen Teil besitzt, an welchem Mittel zum Führen des Filmes und das Fenster mit dem Bildschirm angeordnet sind. 17. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil des Gehäuses eine Schrägwand bildet, in welcher sich das Fenster mit dem Bildschirm befindet. 18.
    Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen flachen Bodenteil besitzt, damit die Vorrich tung auf einer Unterlage in Arbeitsstellung befestigt werden kann. 19. Gerät zum Betrachten und Schneiden von Fil men nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Befesti gungseinrichtung zum Befestigen des Bodenteils auf einer Tragplatte vorgesehen ist.
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