Kinematographischer Projektionsapparat. Der den Gegenstand derErfindung bildende kinematographische Projektionsapparat besitzt eine absatzweise arbeitende Bildbandvorschalt- vorrichtung, eine eine Bildbandliefertrornmel und eine rnit letzterer auf der gleichen Welle angeordnete Bildbandaufnehmertromrnel auf weisende Bildbandführungsvorricbtung, eine zwischen genannter Welle und dein Getriebe für die Bildbandvorschaltvorrichtung angeord riete Kupplung für diese Teile,
eine einen Bildbandabgeber- und eineu Bildbandaufneh- merha8pel aufweisende Bildbandhaspelvorrich- tung, eine mit dem Getriebe für die Bild- bandvorscbaltvorrichtLing in Wirkungsverbin- dung stehende, von Hand in und aufier Wirkung setzbare Antriebsvorrichtung für die Haspel,
und eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausrücken vorerwähnter Kupplung beim In- und Ausserwirkungsetzen der Easpel- antriebsvorrichtung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in beispielsweiser Ausführung dar gestellt, und es ist: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht dieser Ausfübrungsform, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
EMI0001.0031
Fig. <SEP> 3 <SEP> eine <SEP> Einzelansicht <SEP> einer <SEP> Kippvor richtiIng,
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Apparat gehäuse <SEP> irn <SEP> Schnitt,
<tb> Fig. <SEP> i;
<SEP> eine <SEP> ähnliche <SEP> Airsicht <SEP> der <SEP> andern
<tb> Seite <SEP> der <SEP> Vorrichtung,
<tb> Fig. <SEP> 6 <SEP> eine <SEP> in <SEP> gröherein <SEP> DIassstabe <SEP> ge zeichnete, <SEP> teilweise <SEP> geschnittene <SEP> Seitenansicht
<tb> der <SEP> Bildbandvorsclralt- <SEP> rind <SEP> Führungsvorrich tung, <SEP> trebst <SEP> Getriebe <SEP> für <SEP> die <SEP> Bildbandhaspel.
<tb> Fig. <SEP> 7 <SEP> eine <SEP> Rückansicht <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb> nach <SEP> Fig. <SEP> 6,
<tb> Fig. <SEP> 8 <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> Vorrichtung
<tb> nach <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7,
<tb> Fig. <SEP> J <SEP> ein <SEP> Horizontalschnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie
<tb> 9-9 <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 6,
<tb> Fig.
<SEP> 10 <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> l.!i--ll1
<tb> der <SEP> Fig..7<B><I>.</I></B> <SEP> Fig. <SEP> 11 <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> einer <SEP> Vorrich tung <SEP> zur <SEP> Auslösung <SEP> der <SEP> Kupplung <SEP> für <SEP> die
<tb> Tragwelle <SEP> der <SEP> Abgabe-- <SEP> und <SEP> Aufnehmertrorn rnel <SEP> der <SEP> Bildbandführungsvorrichtung,
<tb> Fig. <SEP> 12 <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> 12-12
<tb> der <SEP> Fig.
<SEP> 11, Fig. 13 eine Rückansicht der Bildband vorschalt- und -Führungsvorrichtung mit Zu behörteilen, Fig. 14 eine Rückansicht der absatzweise arbeitenden Vorschaltvorrichtung und einer Blende mit Zubehör, F ig. 15 ein Längsschnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 13 in grösserem 1VIassstabe, Fig. 16 ein Schnitt nach der Linie 16-16 der Fig. 15;
Fig. 17 ein Querschnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 15, Fig. 18 ein Schnitt nach der Linie 18-18 der Fig. 6, und Fig. 19 ein Detail zu Fig. 18.
In dem Gehäuse 1 des Apparates ist die Bildbandvorschalt-, die Bildbandführungs- und die Bildbandhaspel-Vorrichtung angeordnet. In dem Gehäuse ist weiter das Objektiv 2, ein Lampengehäuse 3 und ein Kondensator angeordnet. *Um leichten Zugang zu den Vorschalt-, Führungs- und Haspelvorrichtun- gen zu erhalten, sind Teile der beiden Ge- häuseseitenwände scharnierartig an der Ge häusewandung befestigt, so dass Türen 4 und und 5 gebildet sind.
Die Bildbandvorschalt- und die Bildband führungsvorrichtung befindet sich an einem im Apparatengehäuse 1 vorgesehenen Gehäuse 6, in dessen vertikalen Seitenwänden Aus sparungen für den Durchgang der Wellen der verschiedenen Vorrichtungen vorgesehen sind. Das Gehäuse 6 ist an der Vorderwand des Gehäuses 1 befestigt und in der Nähe des vordern Endes mit einer in der Quer richtung verlaufenden vertikalen Teilungswand 7 versehen, wodurch eine Kammer für die Blende 26 (Fig. 10 und 14) der Projektions vorrichtung gebildet ist und welche ein Lager für die Tragwelle dieser Blende aufweist.
In dem untern Teile des Gehäuses 1 ist in der Nähe der Breitenmitte des letzteren ein Rahmen 8 befestigt (Fig. 4 und 6), der mit zwei hintereinander angeordneten Lager paaren 9, 10 ausgerüstet ist, -in denen die Wellen 11 und 12 der im nachfolgenden beschriebenen Bildbandhaspe113 und 14 ruhen. Die Haupt- oder Antriebswelle 15 der Projek tionsvorrichtung ist in dem Gehäuse 6 ge lagert, und das eine Ende derselben erstrecht sich aus dem Gehäuse 1 heraus und ist mit einer abnehmbaren Handkurbel 16 versehen.
Weiter ist in dem Gehäuse 6 eine Zwischen welle 17 gelagert (Fig. 10 und 13), die mit der Kurbelwelle 15 durch ein auf ihr vorge sehenes Zahnrad 18 und ein auf der Welle 15 angeordnetes Zahnrad 19 verbunden ist (siehe Fig. 10). Eine zweite, ebenfalls in dem Gehäuse 6 gelagerte Zwischenwelle 20 ist mit der Wälle 17 durch die Zahnräder 21 und 22 verbunden.
Die Welle 20 trägt die Antriebsscheibe 23 (Fig.10 und 13) eines absatzweise arbeitenden Getriebes 231-24, beispielsweise eines gewöhnlichen, aus Fig. 10 und 14 der Zeichnung ersichtlichen (j'renfer- Getriebes, durch welches die geeignete ab satzweise Drehbewegung auf die gezahnte Vorschalttrommel 29 übertragen wird. Eine in der Teilungswand 7 gelagerte, in der Längsrichtung des Gehäuses 6 verlaufende Welle 25 trägt an ihrem vorderen Ende die zweckmässig scheibenförmige Blende \?26 (Fig. 10 und 14).
Die Welle 25 ist durch' ein Paar Schraubenräder 27 mit der Zwischen welle 20 verbunden, so dass sie gleichförmig mit der absatzweise sich drehenden, gezahnten Vorschalttrommel 29 umläuft. Die in dem Gehäuse 6 unter der Welle 20 gelagerte Welle 28 steht durch das absatzweise arbei tende Getriebe 23, 24 mit der Welle 20 in Verbindung. Das getriebene Rad 24 ist dabei auf der Welle 28 befestigt. Auf der Welle 28 ist die absatzweise arbeitende, gezahnte Vorschalttrommel 29 angeordnet, welche sich für gewöhnlich mit genannter Welle dreht.
Eine in dem Gehäuse 6 gelagerte Kupp lungswelle 30 (Fig. 10 und 12) steht mit der Hauptwelle 15 durch die Zahnräder 19 und 31 in Verbindung. Das Zahnrad 31 läuft lose auf der Welle 30 und ist mit dieser für gewöhnlich durch eine später beschriebene, selbsttätig einrückende Kupplung in _ Verbin dung. Die Welle 30 erstreckt sich annähernd über die ganze Breite des Apparates, und ihre Enden tragen die gezahnten Trommeln 32 bezw. 33, die das Bildband während seiner Bewegungen führen.
In dem Gehäuse 6 ist ferner eine Welle 34 gelagert (Fig. 6 und 10), die mit dein Zahnrad 31 der Welle 30 durch das Zahnrad 35 der Welle 34 und ein ebenfalls in dem Gehäuse 6 gelagertes Zahnrad 36 in Verbin dung steht. Die Welle 34 trägt die Riemen scheibe 37 (Fig. 6), über welche, wie später beschrieben werden soll, der endlose Riemen 38 (Fig. 4 und 6) der Antriebsvorrichtung für die Bildbandhaspel läuft.
In der Nähe der Riemenscheibe 37 ist in dein Gehäuse 6 eine Führungsrolle 39 (Fig. 6 und 10) .gelagert, durch welche der Riemen 38 gezwungen wird, mit einer grösseren Fläche der Scheibe 37 in Berührung zu kommen, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. An gegenüberliegenden Seiten des Gehäu ses 6 sind Schwingarme 40 (Fig. 6, 7 und 18) schwingbar gelagert, von denen jeder nahe seinem freien Ende ein Paar Stützrollen 41 trägt. Je die auf dem nämlichen Arm 40 sitzenden Rollen arbeiten mit einer der ge zahnten Trommeln 32; 33 zusammen und dienen für gewöhnlich dazu, das Bildband in Umfangsberührung mit den Trommeln zu halten. Durch die schwingbare .Anordnung der. Arme 40 der Rollen 41 können letztere zum Vorführen des Bildbandes und zum Ein.
führen eines neuen Bildbandes in die Vor richtung nach den gezahnten Trommeln 32 <B>und</B> 33 hin, bezw., von diesen fortbewegt werden. Die äussere Rolle jedes Rollenpaares 41 ist auf einer Welle 42 gelagert, die eine zentrale Bohrung aufweist, zur Aufnahme eines unter Federwirkung stehenden Gleit- bolzens 43, der mit der einen oder andern von in dem Gehäuse 6 vorgesehenen Ausspa rungen 44 zum Eingriff gebracht werden kann, um die Arme 40 und damit die Rollen 41 in der Ein- oder Ausschaltstellung mit Bezug auf die Trommeln 32, 33 zu halten.
Eine an der Wand 7 des Gehäuses 6 befestigte Hülse 4 & nimmt vorn das Objektiv 2 auf und endigt hinten vor einer Bildfüh- rungaplatte 47. Auf letzterer gleitet das Bild- band während seines Durchganges durch die Achse der Hülse 46.
48 stellt die hinter dem Bildband ange ordnete Tür dar, die in der gewöhnlichen Plattenform ausgebildet und durch herab hängende Verlängerungen < in ihrem untern Ende klappbar am Gehäuse 6 gelagert ist, um das Einfügen und Auswechseln des Bild bandes zu -erleichtern.
Quer zur Hülse 6 ist am obern Ende der Türe 48 eine Führungsrolle 49 gelagert, die mit ihren Enden an einer Führungsrolle 50 anliegt, wodurch eine obere Führungsvorrieh- tung für das Bildband bei seinem Durchgang an der Offnung der Führungsplatte 47 vorbei gebildet wird.
Obere und untere Lagerkissen 51 (F ig. 15) sind quer nahe dem obern und untern Rande der Öffnung in der Platte -17 ange ordnet und mittelst Schrauben oder dergleichen Mittel an der Bildbandtür 48 befestigt. An gegenüberliegenden Seiten der Aussparung in der Platte 47 und der Kissen 51 sind vertikale Blattfedern 52 in ihrer Dritte an der Türe 48 befestigt, die eine flache Schleifenform besitzen, so dass sie sich dazu eignen, einen federnden Druck auf das durchlaufende Bildband aus zuüben und dieses ohne unzulässige Reibungs verzögerung gegen die Führungsplatte 47 zu halten.
In dem gebogenen untern Teil des Türrahmens sind zwei Lagerrollen 53 ange ordnet, die das Bildband in der erforderlichen Eingriffsstellung finit der gezahnten Vorschalt- trommel 29 halten. An dein untern Teil der Türe 48 ist eine gebogene Platte 54 befestigt, welche zwischen Randscheiben der Rollen 53 liegt und im Verein mit der im nachfolgenden beschriebenen Brustplatte 58 einen Führungs kanal bildet für das vorbeigehende Bildband.
An dem obern 'feil der Türe 48 ist ein Paar in der Querrichtung verschiebbarer Riegel 55 angeordnet (Fig. 15 und 16), von denen jeder am Aussenende 56 hakenförmig abgebogen ist, um über einen an der Hülse 46 vorgesehenen Rand zu greifen.
Die innern Enden der Riegel 55 sind mit nach aussen gebogenen Zungen 57 versehen, so dass, wenn diese Zungen von Hand voneinander wegbewegt werden, die liakenförinigen Enden 56 sich auswärts bewegen und ausser Eingriff finit dem Rande an der Hülse 46 kommen, so dass die Türe ge;;ffriet werden kann. Mit 57' ist eine Feder bezeichnet, die zwischen den Zungen 57 liegt und diese gegeneinander drückt, wodurch wiederum die Riegel 55 gegeneinandergezogen werden.
Die gezahute, absatzweise arbeitende Bild bandvorschalttrommel 29 ist unmittelbar unterhalb der Hülse 46 angeordnet, wobei ihr mit Zähnen versehener Uinfäng teilweise mit der Brustplatte 58 bündig ist, wie dies insbesondere aus Fig. 15 ersichtlich ist.
Die Brustplatte 58 bildet die Verlängerung der Führungsplatte 47, trägt stellenweise das Bildband und besitzt einen gebogenen Teil 59. der das abgelaufene Bildband von der gezahnten Trommel ablenkt und die Bildung der aus Fig. 6 ersichtlichen Schleife erleich tert, die gewi*ihulich in dem Bildband zwischen der Trommel 29 und der Aufnahmetrommel 32 vorhanden ist.
Die Fig. 4, 5, 6, 7 und 9 veranschaulichen die Bildbandhaspelvorrichtung. Die Haspel geliäuse 13' und 14' sind versetzt zueinander an gegenüberliegenden Seiten des feststehen den Rahmens 8 angeordnet und in der üblichen Weise mit seharnierartig befestigten Türen an den-dem Rahmen 8 abgekehrten Seiten aus gerüstet, uni Glas Aufbringen und Wegnehmen der Bildbandliaspel 13, 14 auf ihre, bezw. von ihren zugehörigen Wellen 11, bezw. 12 zu ermöglichen.
Die Gehäuse 13' und 14' sind in der üblichen Weise am Umfang mit einer Öffnung 60 versehen; um den Durch gang des Bildbandes zii gestatten. Parallel zu den Querrändern der Öffnung 60 in der L infangswandung der Gehäuse sind Führungs rollen 61 angeordnet, die in -einem Gehäuse 60' gelagert sind.
Eine im Querschnitt dreieckige Klappe 62 (Fig. <B>6)</B> ist oberhalb der Offnung 60 des Gehäuses 13' angeordnet, welche dazu dient, den zwischen den Rollen 61 vorhandenen Spalt in dem Augenblick zii schliessen, in welchem das Bildband ausserhalb des Gehäuses Feuer fängt.
Zu diesem Zwecke ist die die Klappe 62 tragende Platte 63 mit ihrem einen Ende schwingbar an dem Gehäuse 13' gelagert arid trägt etwa iii der Mitte die .Klappe 62, während ihr freies Ende mit einer Rolle 64 ausgerüstet ist. Letztere stützt sich auf einen unter Spannung stehenden Teil des Bildbandes und hält die Klappe 62 bei der normalen Benutzung der Vorrichtung von den Führungsrollen 61 weg, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. .
Sobald jedoch zufällig das Bildband Feuer fängt, fällt die Klappe 62. da das Feuer die normal auf das Bildband wirkende Spannung beseitigt. infolge seines Eigengewichtes herab und schliesst den Spalt zwischen den beiden Rollen 61.
Auf den Tragwellen 11 und 12 für die Haspel 13 und 14 befinden sich Riemenseheiben 65 und 66 (Fig. 6 und 9), die mittelst einer Sperrad- und Klinkenvorrichtung 67 reit den Wellen verbandern sind, so dass der Welle 11 oder 12 nur in einer Richtung zwangsläufige Bewegung erteilt werden kann, während die Scheiben leer laufen, sobald sie nach der entgegengesetzten Richtung gedreht werden. Die Drehbewegung erhalten die I3ieinenschei- ben von der Scheibe 37 unter Verinittlun;
des endlosen Riemens 38, und zwar so, da1.1 beide Scheiben gleichzeitig nach derselben Richtung sich drehen. Die Sperr- und Kliin- kenvorrichtungen 67 sind dabei so gestellt, dass, wenn der eine Bildbandhaspel nach der einen Richtung zwangsläufig gedreht wird, der andere Bildbandhaspel leer läuft; läf'.t man aber den endlosen Riemen 38 in der entgegengesetzten Richtung laufen, so wird der zuletzt erwähnte Haspel zwangsläufig gedreht, während der an erster Stelle genannte leer läuft.
Neben den Lagern 9, 10 sind auf den Wellen 11 und 12 Kegel 68 befestigt (Fig. 9<B>)</B>. Auf den Aussenenden dieser Wellen sind ein stellbare Zentrierkegel 69 vorgesehen, die zweckmässig aus einem Stück mit den Ein- stellmuttern 70 hergestellt sind. Diese Kegel dienen dazu, die Bildbandhaspel 13 und 14 in der erfordci-licben zentrischen Lage auf ihren zugehörigen Wellen 11 und 12 Gii be festigen. In dem obern Ende eines unten schwingbar mit dem Rahmen 8 verbundenen Armes 72 (Fig. 6) ist eine Spannrolle 71 gelagert.
Der Arm 72 weist zweckmässig die in den Fig. 4 und 6 veranschaulichte, gebogene Form auf lind ist in geneigter Lage angeordnet, derart, dass die Rolle 71 in einer gewissen Entfernung vom Ablaufpunkt des Riemens von der ge triebenen Scheibe 65 der Haspelvorrichtung sich gegen den endlosen Riemen 38 stützt. Eine Feder 73 ist rnit dem Arm 72 verbunden und kann diesen in eine solche Lage ziehen, dass die Rolle 71 ausser Berührung mit dem Riemen 38 kommt.
Ein Lenker 74 ist mit seinem untern Ende schwingbar an dem Arm 72 und rnit seinem obern Ende mit dem freie" Ende eines Armes 75 verbunden, dessen oberes Ende mit einer dicken Nabe 76 aus gerüstet ist (Fig. 11). Letztere lagert auf der Kupplungswelle 30. Der Lenker 74 und der Arm 75 bilden einen Kniehebel, durch welchen, sobald er durch unten näher be schriebene Mittel gestreckt wird, die Rolle 71 in Berührung mit dem Riemen 38 gebracht wird, wodurch letzterer auf die Scheibe 65 gepresst wird.
Eine in der Horizontalrichtung verlaufende Stange 77 ist mit ihrem nach innen liegenden Ende an dem Arme 75 all gelenkt, während ihr nach aussen ragendes Ende in einer Platte 78 des (-l'elräuses 1. gleitet (Fig. 6). Dieses Ende der Stange 77 ist mit einem Knopf 79 ausgerüstet, urn die Strange von Hand in ihrer Längsrichtung verschieben zu können. Die Stange 77 ist nahe ihrem Aussenende mit einer Umfangsnut 80 ausgerüstet, mit welcher ein unter Feder wirkung stehender Riegel 81 in Eingriff -kommen kann.
Dieser ist gleitbar an der Platte 78 geführt und hat zufolge der Wirkung einer Feder 82 für gewöhnlich das Bestreben, in die Umfangsnut 80 der Stange 77 einzugreifen, um diese sannt dem tnit ihr verbundenen Kniehebel 74, 75 und der Rie- menspannvorrichtung in der in Fig.6 darge stellten Stellung zu halten.
An-der Tragwelle 25 der Blende 26 ist eine am Umfang mit achsial verlaufenden Nuten versehene Scheibe 83 befestigt (Fig. 10 und 14), und ein mit den Nuten zusam- menarbeitender Gleitbolzen 84 wird gewöhn lich ausser Eingriff rnit der Scheibe durch eine Feder 85 gehalten. An der Stange 77 (Fig. 6) ist eine Schrägfläche 86 vorgesehen, die in der Bahn des Gleitbolzens 84 liegt und diesen anhebt und dadurch im Eingriff *mit der genuteten Scheibe 83 hält,
wenn die Stange 77 nach aussen verstellt wird, bezw. die Riemenspannvorrichtung ausser Tätigkeit ist.
Durch oben beschriebene Vorrichtung ist die Bildbandvorschaltvorrichtung gegen zu fällige Bewegung gesichert, so dass während des Zurückwickelns des Films keine Beschä di- gung derselben erfolgen kann; die Bildband vorschaltvorrichtung bleibt so lange gesperrt, bis die Haspelvorrichtung wieder in ihre r1orurale Lage, zwecks Abgebens des Films, gebracht worden ist.
Die früher erwähnte selbsttätige Kupplung auf der Welle 30 ist in folgender Weise aus gebildet Ein auf der Welle 30 befestigter Ring 88 bildet eine Führung für den Gleitbolzen 89, der mit der einen oder andern Aussparung 90 in der danebenliegenden Seite des auf dieser Welle lose angeordneten Zahnrades 31 in Eingriff kommen kann, um dieses Zahnrad und die Welle rrriteirrander zu verbinden,
so dass sie in dieser Stellung der Kupplungsteile gleichzeitig runlaufen. Der auf der Welle 30 gleitende Ring 91 trägt den oben genannten Kupplungsbolzen 89 und besitzt eine Um fangsnut, mit welch letzterer eine Gabel 93 in Eingriff steht; letztere wird von einem in dem Gehäuse 6 parallel zur Kupplungswelle 30 gleitenden Bolzen 92 getragen. Auf dem Bolzen 92 ist eine Feder 94 angeordnet, die die oben beschriebene Kupplungsvorrichtung federnd in ihre Eingriffslage bewegt. Ein ausserhalb des Gehäuses 6 auf dem Bolzen 92 befestigter Knopf 95 wird in folgender Weise betätigt: An der Nabe 76 des Lenkerarmes.
75 befindet sieh ein gegabelter Daumen 96 (Fig. 6, 11, 12 und 13), der hinter den Knopf 95 greifen und dadurch den Bolzen 92 mit der Gabel 93 in die Ausrücklage bewegen kann, was dann erfolgt, wenn der Lenkerarm 75 mit dem Lenker 74 und der Stange 77 nach aussen bewegt wird, um vor der Film- zurückwieklung die Spannvorrichtnrtg des Antriebsriemens 38 zu lösen. Durch die eben beschriebene, selbsttätig arbeitende Anordnung wird die zwangsläufige Verbindung der ge- zahnten Trommeln 32, 33 mit der Welle 30 unterbrochen, so dass diese Trommeln mit dem Bildbande leer umlaufen können.
Bei dieser Lage der Teile kann, nachdem das Bildband. vorgeführt worden ist, durch Vermittlung der abnehmbaren Kurbel 87 (Fig. 1) der Welle 12 des Bildbandliaspels 14 der Film von Hand von dem Aufnehnierhaspel 13 wieder auf den Abgeberhaspel 14 aufge- wickelt werden, so dass er für die nächst folgende Benützung wieder in der geeigneten aufgewickelten Lage ist.
Mit 45 (Fig. d, 7 und 8) ist eine an der einen Seitenwand des Gehäuses 6 angeordnete, am Umfang mit einer Nut versehene, in schräger Richtung gelagerte Molle bezeichnet, deren Nut in Führungsberührung mit der einen Kante der zwischen der Abgebertronimel 33 und der Aufnehmertronimel 32 vorhandenen schrägen Schleife des Bildbandes kommt, wenn beim Zuriielzwickeln des abgelaufenen Bildbandes, während welcher Manipulation das letztere nicht über die Vorschalttrommel läuft,
das Bildband auf den Haspel 14 aufgewickelt wird.
Eine Vorrielitung, uni das Bildband finit Bezug auf das Objektiv 2 in die richtige Lage zu bringen, ist wie folgt ausgebildet: Die absatzweise arbeitende, gezahnte Bild- bandvorschalttrommel 29 (Fig. 17) ist lose auf der Welle<B>28</B> angeordnet, derart, dass sie eine begrenzte unabhängige Gleit- und Dreh bewegung mit Bezug auf die Welle ausführen kann.
Die Trommel 29 wird für gewöhnlich finit der Welle durch ineinandergreifende Nupplungszäline 97 verbunden, die an den nebeneinanderliegenden Rändern der Trommel und des auf der Welle 28 befestigten Kupp- lungsringes 98 vorgesehen sind.
In einer grösseren, die Welle 28 umschliessenden Aus sparung der Trommel 29 liegt eine Feder 99, die gegen die Trommel und gegen einen Anschlagring 99' auf der Welle 28 abgestützt ist und für gewöhnlich das Bestreben hat, die Kupplungszähne 97 in der Eingriffslage zu halten. Konachsial zur gezahnten Trommel 29 ist an dieser eine Welle 100 befestigt, welche sieh seitwärts durch eine Öffnung 101 in der einen .
Seite des Gehäuses 1 hinein erstreckt (Fig. 2 und 7) und zwecks Beein flussung von Hand rillt einem Knopf 102 ausgerüstet ist, der, wie Fig. 7 zeigt, während die einzelnen Teile die Normallage einnehmen, in der Üünung 101 liegt.
Wird mittelst des Knopfes 102 die Welle 100 naeh auswärts gezogen, so werden die Kupplungszähne 97 entgegen der Wirkung der Feder 99 ausser Eingriff gebracht, und in dieser Lage der einzelnen Teile kann der die Projektionsvor richtung Bedienende eine Drehbewegung der Vorsehalttrommel 29 nach der einen oder andern Richtung hin vornehmen, um die richtige Einstellung des Bildbandes mit Bezug auf das Objektiv des Apparates zu erzielen.
Um dabei eine übermässige Drehung der Trommel und somit ein Zerreissen des Bild bandes zu verhindern, wird der Grad der Einstellung durch einen :in der Troinnielnabe vorgesehenen Bolzen 103' und einen Längs ausschnitt 103 begrenzt, der in der Nabe des Kupplungsringes 98 angebracht ist.
Das zylindrische Lampengehäuse 3 wird durch einen Ring 104 getragen, der sich in der Decke des Gehäuses 1 befindet. Der grössere Teil des Lampengehäuses 3 erstreekt sielt in das Innere des Gehäuses 1 hineilt. und in diesem Teil des Gehäuses befindet sich die primäre Linse 105 des Kondensator- systems. Das Lampengehäuse 3 ist.
in seinem mittleren und untern Teile mit Ventilations öffnungen 106 und 107 versehen, uni eine freie Luftzirkulation zu ermöglichen, so dass die von dem innerhalb des Gehäuses ange ordneten elektrischen Beleuchtungskörper aus strahlende Wärme abgeleitet wird.
Als Be leuchtungsquelle kommt zweckmässig eine elektrische Stickstoffgasbirne in Frage, wie solche heute allgemein benutzt werdet). Der Beleuchtungskörper ist in dem Gehäuse 3 in der optischen Achse der primären Konden- satorlinse 105 artgeordnet.
Eine finit der Linse 10"o zusammenarbeitende, das zweite Element des Kondensatorsystems bildende Linse 108 ist, wie Fig. 8 zeigt, von einer in der Querrichtung angeordneten, an der Türe 4 des Gehäuses 1 befestigten Konsole 109 getragen und wird, sobald die Türe geöffnet wird, um Zugang zrr der Vorrichtung zwecks Vornahme irgend einer Manipulation zu er halten, von der Bildbandvorschalt- und Füh rungsvorrichtung fortgeschwungen, in deren Nähe sie für gewöhnlich liegt.
Mit 110 (Fig. 1-5) sind zwei einstellbare Füsse bezeichnet, die an ihren untern Enden zweckmässig halbkugelförmige Verdickungen <B>111</B> tragen. Diese Füsse können sich in einer Ebene rechtwinklig zur optischen Achse und dein von der Vorrichtung ausgehenden Licht bündel bewegen.
Die Füsse werden, wie Fig. 1, 2 und 3 zeigen, durch Aussparungen in dein Boden des (-3'rehärrses 1 und durch Führungs- ansätze 112 an der Vorderwand des Gehäuses geführt. In die Führungsansätze 112 sind Klemmschrauben <B>113</B> eingeschraubt, vermöge welcher die Füsse 110 in der gewünschten Lage festgestellt werden können.
An dem Boden des Gehäuses 1 sind nahe den hintern Ecken halbkugelförmige Knöpfe 114 befestigt, die als Drehpunkt für das Gehäuse 1 dienen, wenn dieses gekippt werden soll. Letzteres erfolgt durch Einstellen der Füsse 110, wo durch das Gehäuse 1 und das Objektiv in der erforderlichen Weise gekippt werden können, so dass die projizierten Bilder in der richtigen Lage auf der Leinwand erscheinen.