CH344099A - Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben - Google Patents

Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben

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CH344099A
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CH
Switzerland
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drive
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Inventor
Kowallik Gerhard
Juergen Dipl Ing Schmall
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Siemens Ag
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/26Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium
    • C25C3/28Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium of titanium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means

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Description


  Elektrisches Stellwerk     für    Eisenbahngleisanlagen     mit    gekuppelten Weichenantrieben    Bei elektrischen Stellwerken hat man, um den  Aufwand an Steuer- und Überwachungsmitteln ein  zuschränken, die Antriebe von Weichen, die an  Gleisverbindungen liegen, paarweise gekuppelt. Man  ging hierbei von der Überlegung aus, dass die beiden  Weichen entweder gleichzeitig die     Minuslage    oder  gleichzeitig die Pluslage einnehmen müssen, da, wenn  eine Weiche als Fahrweiche auf Plus liegt, die andere  als     Schutzweiche        ,ebenfalls    in der Pluslage liegen  muss und     Abzweigfahrten    nur bei Minuslage beider  Weichen möglich     sind.     



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass  man noch in andern Fällen zur Kupplung von Wei  chenantrieben, und zwar von mehr     als    zwei Weichen,  greifen kann, besonders, da man bei Stellwerken mit  elektrischen Verschlüssen und     fahrstrassenweiser    Um  stellung der Weichen ohnehin ein     Nacheinanderlaufen     der Weichenantriebe vornehmen muss, um eine     über-          lastung    der Stromquellen zu vermeiden.  



  Demgemäss sind gemäss der Erfindung bei Stell  werken mit gekuppelten Weichenantrieben die An  triebe von Weichen, die Weichen, welche Gleisver  bindungen zugeordnet und deren Antriebe gekuppelt  sind, benachbart sind und mindestens in einer Lage  mit diesen Weichen mit den gekuppelten Antrieben  korrespondieren müssen, in die Kupplung mit einbe  zogen. Im besonderen lässt sich dies bei sich kreu  zenden Gleisverbindungen     durchführen.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in den Figuren     dargestellt    und nachfol  gend erläutert.  



       Fig.    1 zeigt den     Fall    von zwei gekreuzten Gleis  verbindungen mit den Weichen W1 bis W4.     Hier     müssen die Weichen W1,<I>W4</I> in der Plusstellung  sein, wenn eine Fahrt von Gleis     a    nach Gleis 1 be  absichtigt ist. Gleichzeitig müssen sich die Weichen    W2 und W3 ebenfalls in der Plusstellung befinden.  Ebenso ist es, wenn eine     Fahrt    von Gleis x nach  Gleis 2 beabsichtigt ist. Anderseits würde aber bei  einer Fahrt von Gleis a nach Gleis 2 über die Gleis  verbindung mit den Weichen W 1 und. W2 sich eine  korrespondierende Lage nur für diese Weichen W1  und W2 als notwendig erweisen.

   Da es aber gleich  gültig ist, wie in diesem Fall die Weichen W3 und  W4 liegen, können sie ebenfalls     mit    den Weichen       W1    und W2 auch für diese Lage gekuppelt werden.  Dasselbe ergibt sich analog bei einer Fahrt von Gleis  x nach Gleis 1.  



  Eine andere Anordnung zeigt     Fig.    3, bei welcher  nur eine Gleisverbindung von Gleis x nach Gleis 2  vorgesehen ist. Wenn hier die Weichen W2 und W3       für    eine Zugfahrt auf     Minus    liegen, dann muss die  Weiche W 1 als Schutzweiche ebenfalls auf Minus  liegen. Wenn für eine Zugfahrt von Gleis a nach  Gleis 2 oder umgekehrt die Weiche W3 auf Plus  liegt, muss die Weiche W 1- ebenfalls auf Plus liegen.  Die Weiche W2 liegt als Schutzweiche dann auch  auf Plus. Für     eine    Zugfahrt von Gleis x nach Gleis  3 oder umgekehrt ist es zwar gleichgültig, wie die  Weiche W1 liegt, aber deswegen kann sie auch, wenn  kein zu dichter Zugverkehr besteht, ohne weiteres  in die Kupplung der Weichen W2 und W3 einbe  zogen werden.

   Ebenso wird bei einer Fahrt von Gleis  a nach Gleis 1 die Weiche W 1 auf Minus gestellt,  gleichzeitig muss die Weiche W3 als Schutzweiche  in der Minuslage stehen, während es für die Weiche  W2 bei     nicht    zu dichtem Zugverkehr gleichgültig ist,  wie sie liegt. Sie kann also in die Kupplung einbe  zogen werden; während     man    also bisher nur Weichen  gekuppelt hat, die in jeder Lage korrespondierend  sein müssen, umfasst die Erfindung auch diejenigen  Fälle, in denen in die Kupplung die Antriebe von  Weichen einbezogen sind, die nur in     einer    Lage      korrespondierend sein müssen, während die andere  Lage     indifferent    sein kann.  



  Eine Schaltung für solche Fälle, bei welcher mehr  als zwei Weichenantriebe gekuppelt sind, ist in Fig. 2       im        Prinzip    dargestellt, wobei sieben Leitungen 1 bis  7 zwischen Stellwerk und Weichenantrieben zur An  wendung     kommen.    Das hier gezeigte Prinzip lässt  sich jedoch auch bei     andern    Schaltungen durchfüh  ren, wo weniger Leitungen verwendet werden. Ausser  dem ist es     gleichgültig,    ob die Antriebe mit Gleich  strom oder Wechselstrom betrieben werden.     Als    Bei  spiel ist eine Drehstromschaltung gezeigt.

   Es sind  für den Stellbetrieb drei Phasenleiter R, S, T vorge  sehen, sowie für die Gleichstromüberwachung der       übereinstimmenden        Endlagen    die Plus- und Minus  anschlüsse P     und    M einer Gleichstromquelle: In  den Zuleitungen zu den Antrieben F1 bis F4 sind  Kontakte K1 bis K5 eines Spannungswechslers ange  ordnet sowie die Kontakte Sl bis S4, die sich an  einem Weichenstellrelais befinden und durch welche  die Lage der Weichen     bestimmt        wird.    Der über  wachungsstrom     fliesst    bei Pluslage aller Antriebe auf  dem stark eingezeichneten Wege über den Über  wachungsmagneten U.

   Ausserdem sind in diesen  Überwachungsstromkreis die Plusstellungskontakte  S1, S2 des Stellrelais mit den Plusantriebskontakten  11u, 12u bis 41u, 42u in Reihe geschaltet, während  entsprechend bei Minuslage der Antriebe die Minus  stellungskontakte S3, S4 mit den Minusantriebskon  takten 13u, 14u bis 43u, 44u in Reihe liegen. Sobald  die Antriebe in die Minuslage umgesteuert werden  sollen, werden die Kontakte K1 bis K5 und S1 bis  S4 betätigt. Dann fliesst Stellstrom auf dem gestri  chelt gekennzeichneten Wege. Sobald der Antrieb F1  der Weiche W 1 anläuft, werden die Kontakte 11 und  12 umgesteuert und am Ende der Umstellung die  Kontakte 13 und 14     ebenfalls    umgeschaltet.

   Durch  das     Umlegen    der Kontakte 13 und 14 wird der An  trieb F1 von den Stelleitungen 3 und 4 abgeschaltet  und der Antrieb F2 der Weiche W2 an diese Stell-    leitungen angeschlossen. Jetzt ,erfolgt der Umstell  vorgang bei der Weiche W2 und anschliessend bei  den Weichen W3 und W4. Man erreicht also durch  diese Schaltung nicht nur die Umstellung von vier  Weichenantrieben in Abhängigkeit von derselben Steh  einrichtung im Stellwerk, sondern     bewirkt    gleich  zeitig, dass die Antriebe nacheinander umgestellt wer  den, so dass eine Überlastung der Stromquelle nicht  eintreten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebe von Weichen, die Wei chen, welche Gleisverbindungen zugeordnet und deren Antriebe gekuppelt sind, benachbart sind und mindestens in einer Lage mit diesen Weichen mit den gekuppelten Antrieben korrespondieren müssen, in die Kupplung mit einbezogen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Weichen, durch welche sich kreuzende Gleisverbindungen herstellbar sind, alle vier Antriebe gekuppelt sind.
    2. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Gleisverbindung (Fig. 3) und einer benachbarten Abzweigung der Antrieb der abzweigenden Weiche mit den Antrieben der die Gleisverbindung bildenden Weichen gekuppelt ist. 3.
    Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle gekuppelten Antriebe in Par allelschaltung an dieselben Stell- und überwachungs- leitungen angeschlossen sind, wobei jeder Antrieb beim Anlaufen mindestens einen bis dahin geschlos senen Überwachungskontakt umlegt und beim Aus laufen mindestens einen bis dahin geschlossenen An triebskontakt in die andere Lage wechselt, in welcher Stellspannung an den nächsten Antrieb gelegt ist.
CH344099D 1955-05-23 1956-04-24 Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben CH344099A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011061131A1 (de) * 2009-11-20 2011-05-26 Siemens Aktiengesellschaft Schaltung zur ansteuerung und überwachung einer mehrlagenweiche

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011061131A1 (de) * 2009-11-20 2011-05-26 Siemens Aktiengesellschaft Schaltung zur ansteuerung und überwachung einer mehrlagenweiche
CN102666246A (zh) * 2009-11-20 2012-09-12 西门子公司 用于控制和监视多位置道岔的电路
CN102666246B (zh) * 2009-11-20 2015-10-14 西门子公司 用于控制和监视多位置道岔的电路

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FR344099A (fr) 1904-10-24

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