CH344099A - Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben - Google Patents
Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten WeichenantriebenInfo
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- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/26—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium
- C25C3/28—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium of titanium
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Description
Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben Bei elektrischen Stellwerken hat man, um den Aufwand an Steuer- und Überwachungsmitteln ein zuschränken, die Antriebe von Weichen, die an Gleisverbindungen liegen, paarweise gekuppelt. Man ging hierbei von der Überlegung aus, dass die beiden Weichen entweder gleichzeitig die Minuslage oder gleichzeitig die Pluslage einnehmen müssen, da, wenn eine Weiche als Fahrweiche auf Plus liegt, die andere als Schutzweiche ,ebenfalls in der Pluslage liegen muss und Abzweigfahrten nur bei Minuslage beider Weichen möglich sind.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass man noch in andern Fällen zur Kupplung von Wei chenantrieben, und zwar von mehr als zwei Weichen, greifen kann, besonders, da man bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen und fahrstrassenweiser Um stellung der Weichen ohnehin ein Nacheinanderlaufen der Weichenantriebe vornehmen muss, um eine über- lastung der Stromquellen zu vermeiden.
Demgemäss sind gemäss der Erfindung bei Stell werken mit gekuppelten Weichenantrieben die An triebe von Weichen, die Weichen, welche Gleisver bindungen zugeordnet und deren Antriebe gekuppelt sind, benachbart sind und mindestens in einer Lage mit diesen Weichen mit den gekuppelten Antrieben korrespondieren müssen, in die Kupplung mit einbe zogen. Im besonderen lässt sich dies bei sich kreu zenden Gleisverbindungen durchführen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in den Figuren dargestellt und nachfol gend erläutert.
Fig. 1 zeigt den Fall von zwei gekreuzten Gleis verbindungen mit den Weichen W1 bis W4. Hier müssen die Weichen W1,<I>W4</I> in der Plusstellung sein, wenn eine Fahrt von Gleis a nach Gleis 1 be absichtigt ist. Gleichzeitig müssen sich die Weichen W2 und W3 ebenfalls in der Plusstellung befinden. Ebenso ist es, wenn eine Fahrt von Gleis x nach Gleis 2 beabsichtigt ist. Anderseits würde aber bei einer Fahrt von Gleis a nach Gleis 2 über die Gleis verbindung mit den Weichen W 1 und. W2 sich eine korrespondierende Lage nur für diese Weichen W1 und W2 als notwendig erweisen.
Da es aber gleich gültig ist, wie in diesem Fall die Weichen W3 und W4 liegen, können sie ebenfalls mit den Weichen W1 und W2 auch für diese Lage gekuppelt werden. Dasselbe ergibt sich analog bei einer Fahrt von Gleis x nach Gleis 1.
Eine andere Anordnung zeigt Fig. 3, bei welcher nur eine Gleisverbindung von Gleis x nach Gleis 2 vorgesehen ist. Wenn hier die Weichen W2 und W3 für eine Zugfahrt auf Minus liegen, dann muss die Weiche W 1 als Schutzweiche ebenfalls auf Minus liegen. Wenn für eine Zugfahrt von Gleis a nach Gleis 2 oder umgekehrt die Weiche W3 auf Plus liegt, muss die Weiche W 1- ebenfalls auf Plus liegen. Die Weiche W2 liegt als Schutzweiche dann auch auf Plus. Für eine Zugfahrt von Gleis x nach Gleis 3 oder umgekehrt ist es zwar gleichgültig, wie die Weiche W1 liegt, aber deswegen kann sie auch, wenn kein zu dichter Zugverkehr besteht, ohne weiteres in die Kupplung der Weichen W2 und W3 einbe zogen werden.
Ebenso wird bei einer Fahrt von Gleis a nach Gleis 1 die Weiche W 1 auf Minus gestellt, gleichzeitig muss die Weiche W3 als Schutzweiche in der Minuslage stehen, während es für die Weiche W2 bei nicht zu dichtem Zugverkehr gleichgültig ist, wie sie liegt. Sie kann also in die Kupplung einbe zogen werden; während man also bisher nur Weichen gekuppelt hat, die in jeder Lage korrespondierend sein müssen, umfasst die Erfindung auch diejenigen Fälle, in denen in die Kupplung die Antriebe von Weichen einbezogen sind, die nur in einer Lage korrespondierend sein müssen, während die andere Lage indifferent sein kann.
Eine Schaltung für solche Fälle, bei welcher mehr als zwei Weichenantriebe gekuppelt sind, ist in Fig. 2 im Prinzip dargestellt, wobei sieben Leitungen 1 bis 7 zwischen Stellwerk und Weichenantrieben zur An wendung kommen. Das hier gezeigte Prinzip lässt sich jedoch auch bei andern Schaltungen durchfüh ren, wo weniger Leitungen verwendet werden. Ausser dem ist es gleichgültig, ob die Antriebe mit Gleich strom oder Wechselstrom betrieben werden. Als Bei spiel ist eine Drehstromschaltung gezeigt.
Es sind für den Stellbetrieb drei Phasenleiter R, S, T vorge sehen, sowie für die Gleichstromüberwachung der übereinstimmenden Endlagen die Plus- und Minus anschlüsse P und M einer Gleichstromquelle: In den Zuleitungen zu den Antrieben F1 bis F4 sind Kontakte K1 bis K5 eines Spannungswechslers ange ordnet sowie die Kontakte Sl bis S4, die sich an einem Weichenstellrelais befinden und durch welche die Lage der Weichen bestimmt wird. Der über wachungsstrom fliesst bei Pluslage aller Antriebe auf dem stark eingezeichneten Wege über den Über wachungsmagneten U.
Ausserdem sind in diesen Überwachungsstromkreis die Plusstellungskontakte S1, S2 des Stellrelais mit den Plusantriebskontakten 11u, 12u bis 41u, 42u in Reihe geschaltet, während entsprechend bei Minuslage der Antriebe die Minus stellungskontakte S3, S4 mit den Minusantriebskon takten 13u, 14u bis 43u, 44u in Reihe liegen. Sobald die Antriebe in die Minuslage umgesteuert werden sollen, werden die Kontakte K1 bis K5 und S1 bis S4 betätigt. Dann fliesst Stellstrom auf dem gestri chelt gekennzeichneten Wege. Sobald der Antrieb F1 der Weiche W 1 anläuft, werden die Kontakte 11 und 12 umgesteuert und am Ende der Umstellung die Kontakte 13 und 14 ebenfalls umgeschaltet.
Durch das Umlegen der Kontakte 13 und 14 wird der An trieb F1 von den Stelleitungen 3 und 4 abgeschaltet und der Antrieb F2 der Weiche W2 an diese Stell- leitungen angeschlossen. Jetzt ,erfolgt der Umstell vorgang bei der Weiche W2 und anschliessend bei den Weichen W3 und W4. Man erreicht also durch diese Schaltung nicht nur die Umstellung von vier Weichenantrieben in Abhängigkeit von derselben Steh einrichtung im Stellwerk, sondern bewirkt gleich zeitig, dass die Antriebe nacheinander umgestellt wer den, so dass eine Überlastung der Stromquelle nicht eintreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebe von Weichen, die Wei chen, welche Gleisverbindungen zugeordnet und deren Antriebe gekuppelt sind, benachbart sind und mindestens in einer Lage mit diesen Weichen mit den gekuppelten Antrieben korrespondieren müssen, in die Kupplung mit einbezogen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Weichen, durch welche sich kreuzende Gleisverbindungen herstellbar sind, alle vier Antriebe gekuppelt sind.2. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Gleisverbindung (Fig. 3) und einer benachbarten Abzweigung der Antrieb der abzweigenden Weiche mit den Antrieben der die Gleisverbindung bildenden Weichen gekuppelt ist. 3.Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle gekuppelten Antriebe in Par allelschaltung an dieselben Stell- und überwachungs- leitungen angeschlossen sind, wobei jeder Antrieb beim Anlaufen mindestens einen bis dahin geschlos senen Überwachungskontakt umlegt und beim Aus laufen mindestens einen bis dahin geschlossenen An triebskontakt in die andere Lage wechselt, in welcher Stellspannung an den nächsten Antrieb gelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344099X | 1903-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344099A true CH344099A (de) | 1960-01-31 |
Family
ID=6249919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344099D CH344099A (de) | 1955-05-23 | 1956-04-24 | Elektrisches Stellwerk für Eisenbahngleisanlagen mit gekuppelten Weichenantrieben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344099A (de) |
| FR (1) | FR344099A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011061131A1 (de) * | 2009-11-20 | 2011-05-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltung zur ansteuerung und überwachung einer mehrlagenweiche |
-
1904
- 1904-06-17 FR FR344099D patent/FR344099A/fr not_active Expired
-
1956
- 1956-04-24 CH CH344099D patent/CH344099A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011061131A1 (de) * | 2009-11-20 | 2011-05-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltung zur ansteuerung und überwachung einer mehrlagenweiche |
| CN102666246A (zh) * | 2009-11-20 | 2012-09-12 | 西门子公司 | 用于控制和监视多位置道岔的电路 |
| CN102666246B (zh) * | 2009-11-20 | 2015-10-14 | 西门子公司 | 用于控制和监视多位置道岔的电路 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR344099A (fr) | 1904-10-24 |
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