CH344286A - Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren Stoffen - Google Patents
Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren StoffenInfo
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Description
Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren Stoffen Die Erfindung betrifft einen Brecher zum Zer kleinern von Steinen, Kohle, Koks und andern brech baren Stoffen. Die Erfindung besteht darin, dass in einem senkrechten mantelförmigen Teil ein innerer Brechkörper angeordnet ist, von welchen Teilen min destens einer angetrieben ist und von welchen Teilen mindestens einer mit von oben nach unten verlaufen den, an dem dem andern Teil zugekehrten Umfang angebrachten ebenen Schnittflächen versehen ist und zwischen welchen Teilen ein ringförmiger Brechraum von sich nach unten verkleinerndem Querschnitt frei gelassen ist, an dem sich eine Kalibriereinrichtung anschliesst,
welche einerseits aus einem Hohlzylinder und anderseits aus einem am Brechkörper angebrach ten zylindrischen Körper gebildet ist, dessen Aussen durchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Hohlzylinders ist, derart, dass ein freier Ringraum entsteht, dessen Spaltweite die Korngrösse des gebro chenen Brechgutes bestimmt.
Das Brechgut wird von oben in den freien Raum eingeführt, welches ihn ganz oder teilweise ausfüllt. Durch die drehende Bewegung des Rotors wird in folge des sich periodisch ändernden Querschnittes des freien Raumes das Brechgut zerdrückt und wandert nach unten. Damit das zerkleinerte Brechgut eine be stimmte gewünschte Grösse nicht überschreitet, durch läuft es eine dem Brecher angeschlossene Kalibrier- einrichtung, bestehend aus einem Hohlzylinder und einem am Rotor befestigten zylindrischen Körper, dessen Aussendurchmesser kleiner als der Innendurch messer des Hohlzylinders ist, derart, dass ein freier Ringraum entsteht, dessen Spaltweite die Korngrösse des gebrochenen Brechgutes bestimmt.
In der Kali- briereinrichtung werden alle gebrochenen Anteile des Brechgutes, die grösser sind als der freie Ringquer schnitt der Kalibriereinrichtung, so weit zerkleinert, dass sie zusammen mit den kleineren gebrochenen Teilen des Brechgutes die Kalibriereinrichtung durch laufen und gegen unten verlassen können. Der Bre cher liefert also in einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsgang aus grobstückigen brechbaren Stoffen ge brochenes Material, dessen Korngrösse durch den freien Ringquerschnitt der Kalibriereinrichtung gege ben ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Senkrechtschnitt durch einen erfin dungsgemäss ausgebildeten Brecher, Fig. 2 eine Drauf sicht auf den Mantel, Fig. 3 auf den Rotor, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie<I>AB</I> in Fig. 2 und Fig. 5 und 6 Vorderansichten des Rotors bei zwei verschiedenen Stellungen, worunter Fig. 6 aus. Richtung C in Fig. 3 gesehen.
Der feststehende Mantel 1 hat einen Quer schnitt, der innen durch eine achteckige Linie 24 begrenzt ist, mit einem unten angeschlossenen Hohl zylinder 2 als Teil einer Kaübriereinrichtung. In die sem Beispiel ist der Innendurchmesser des Hohlzylin- ders 2 gleich dem einbeschriebenen Kreis 25 des Achteckes 24. Der kegelstumpfförmige Rotor 3 hat zum Beispiel vier schräge, nämlich unter einem Win kel 21 (Fig. 5) zur Rotorachse 22 stehende ebene Schnittflächen 4, und ist in einem obern Lager 5 und einem untern Lager 6 drehbar geführt.
Winkel 21 ist grösser als Winkel 23, unter dem die stehengebliebe nen Umfangsteile 26 zur Achse 22 stehen. Ein Zylin der 7 als untere Fortsetzung des Kegelstumpfes 3 bildet den innern Teil der Kalibriereinrichtung. Der Zwischenraum 27 zwischen den Teilen 1, 3 hat nach unten sich verengenden Querschnitt. Das verlängerte Rotorwellenende 8 trägt ein Antriebsorgan, zum Bei spiel eine Riemenscheibe 9, die über einen Riemen 10 von einem Motor 11 angetrieben wird. Die Zufuhr des Brechgutes 12 erfolgt von oben her durch eine Rinne 13.
Das Brechgut verlässt den Brecher unten durch den freien Ringquerschnitt 14 der Kalibrier- einrichtung 2, 7 und kann mittels eines Förderban des 15 weggeführt werden.
Die Zufuhr und die Wegfuhr des Brechgutes kann auch durch andere geeignete Mittel erfolgen.
Das eingeführte Brechgut 12 gelangt zunächst in die oberste Zone des Brechraumes 27, welche es ganz oder teilweise ausfüllt. Durch die Drehbewegung des Rotors 3 wird das Brechgut 12 zufolge der konti nuierlich sich bei der Drehung ändernden Form des freien Arbeitsquerschnittes zerkleinert und gelangt weiter hinunter in den sich verengenden freien Ar beitsquerschnitt, bis es schliesslich in stark zerkleiner ter Form in den zylindrischen Ringquerschnitt 14 der Kalibriereinrichtung 2, 7 gelangt, in dem es auf die der Spaltweite entsprechende Korngrösse zerkleinert wird.
Bei andern Bauarten ist der Mantel 1 konisch, Teil 3 zylindrisch; gegebenenfalls ist Mantel 1 an getrieben und Teil 3 steht still oder beide Teile 1, 3 sind gegenläufig angetrieben. Rotor 3 kann exzen trisch zur Mantelachse 28 gelagert sein, wobei die Kalibriereinrichtung 2, 7 aber konzentrisch zur Ro- torachse 22 liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem senkrechten, mantelförmigen Teil (1) ein inne rer Brechkörper (3) angeordnet ist, von welchen Tei len (1, 3) mindestens einer angetrieben ist und von welchen Teilen (1, 3) mindestens einer mit von oben nach unten verlaufenden, an dem dem andern Teil zugekehrten Umfang angebrachten ebenen Schnitt flächen (4) versehen ist und zwischen welchen Teilen (1, 3) ein ringförmiger Brechraum (27) von sich nach unten verkleinerndem Querschnitt freigelassen ist, an dem sich eine Kalibriereinrichtung anschliesst, welche einerseits aus einem Hohlzylinder (2) und anderseits aus,einem am Brechkörper (3) angebrachten zylindri schen Körper (7) gebildet ist, dessen Aussendurchmes ser kleiner als der Innendurchmesser des Hohlzylin ders (2) ist, derart, dass ein freier Ringraum (14) entsteht, dessen Spaltweite die Korngrösse des gebro chenen Brechgutes bestimmt.UNTERANSPRÜCHE 1: Brecher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mantelförmige Teil (1) fest steht und einen Querschnitt aufweist, der eine innere polygonförmige, mindestens aber dreieckige Begren zungslinie (24) hat und dass der innere Brechkörper (3) ein kegelstumpfförmiger Rotor ist, der auf seiner Mantelfläche (26) mindestens drei ebene Schnittflä chen (4) aufweist, die in einem Winkel (21) zur Ro- torachse (22) stehen, der grösser als der halbe Kegel winkel (23) ist. z. Brecher nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Brechkörper (3) exzentrisch zur Mantelachse (28) gelagert ist. 3.Brecher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel (1) die Drehbewegung ausführt und der innere Brechkörper (3) stillsteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH344286T | 1958-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344286A true CH344286A (de) | 1960-01-31 |
Family
ID=4506868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344286D CH344286A (de) | 1958-04-11 | 1958-04-11 | Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344286A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0518705A1 (de) * | 1991-06-13 | 1992-12-16 | Oxford Polytechnic | Zerkleinerungsmaschine |
| DE102006033835A1 (de) * | 2006-07-21 | 2008-01-24 | Backers Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Sieben oder Brechen von grobem Material |
-
1958
- 1958-04-11 CH CH344286D patent/CH344286A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0518705A1 (de) * | 1991-06-13 | 1992-12-16 | Oxford Polytechnic | Zerkleinerungsmaschine |
| DE102006033835A1 (de) * | 2006-07-21 | 2008-01-24 | Backers Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Sieben oder Brechen von grobem Material |
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