CH344507A - Feuerungsanlage - Google Patents
FeuerungsanlageInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L9/00—Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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- F23B50/02—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
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Description
Feuerungsanlage Die Erfindung betrifft eine Feuerungsanlage für feste Brennstoffe mit einem von der Verbrennungs luft quer durchströmten Brennschacht, dessen Rück wand aus einer Anzahl wassergekühlter Rohre be steht, und bei der hinter der Rückwand mit Öffnung versehene rohrartige Leitungen vorgesehen sind für die Zuführung von Sekundärluft in die durch die Rück wand aus dem Brennschacht tretenden Verbrennungs gase, und zwar in einer Richtung senkrecht zur Strö mungsrichtung dieser Gase.
Bei derartigen Feuerungsanlagen sind die Sekun- därluftleitungen in Form von Rohren sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, so dass sie wegen Brenn- schaden oft durch neue ersetzt werden müssen. Weiterhin sind die Rohre bei den bekannten Feue rungen derart angebracht, dass die Verbrennung noch nicht beendet ist, wenn die Verbrennungsgase in den hinter der Veuerungsanlage befindlichen Wärme- austauscher eintreten.
In diesem Falle liegt die Gefahr vor, dass die noch brennbaren Bestandteile der Ver brennungsgase durch die Berührung mit den kalten Flächen des Wärmeaustauschers bis unter ihre Zünd- temperatur abgekühlt werden, so dass sie den Schorn stein unverbrannt verlassen oder Teerkondensate an den Wänden des Wärmeaustauschers gebildet werden. Dies gibt zu hohen Verlusten im Schornstein und zu einer baldigen Verschmutzung des Wärmeaustauschers Anlass. Man kann diese Nachteile vermindern, indem man den Nachverbrennungsraum gross ausbildet.
Dies hat jedoch zur Folge, dass nicht nur die Abmessungen, sondern auch die Baukosten der Feuerungsanlage ge steigert werden.
Die Erfindung bezweckt die Konstruktion einer Feuerungsanlage, bei der die Lebensdauer der Sekun- därluftleitungen erheblich verlängert wird und ein kleiner Nachverbrennungsraum angewandt werden kann, ohne dass die Gefahr vorliegt, dass sich eine weitere Verbrennung in dem der Feuerungsanlage nachgeschalteten Wärmeaustauscher einstellt. Dies wird dadurch erzielt, dass gemäss der Erfindung die Sekundärluftleitungen parallel zu den Rohren der Rückwand unmittelbar hinter diesen angebracht und fest an der Hinterseite dieser Rohre befestigt sind.
Da die Luftleitungen unmittelbar hinter den wasser gekühlten Rohren der Rückwand angebracht sind, werden sie von diesen gegen die Hitze im Feuerungs- raum abgeschirmt und gleichzeitig gekühlt. Die Ver brennungsgase treffen nun gleich nach Verlassen der Rückwand, also wenn ihre Temperatur am höchsten ist, mit dem Sekundärluftstrom zusammen. Hinter den Luftleitungen bildet sich ein Wirbel, der durch eine geeignete Formgebung dieser Leitungen ver stärkt werden kann. Dies hat zur Folge, dass in der Nähe der Sekundärluftleitungen eine fast vollständige Verbrennung der dort vorhandenen brennbaren Gase stattfindet.
Es bildet sich hierdurch eine kurze Flamme, so dass der Nachverbrennungsraum klein bemessen werden kann.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt der Feuerungsanlage gemäss der Erfindung und Fig. 2 einen waagrechten Schnitt der Rückwand.
Der Brennstoff gleitet von dem Vorratsbunker 1 in den senkrechten Brennschacht 2. Der Brennschacht wird durch zwei wassergekühlte Seitenwände 3, von denen lediglich eine in Fig. 2 gezeigt ist, einen Vorder rost 4 und einen Hinterrost 5 begrenzt. Beide Roste bestehen aus einer Reihe wassergekühlter Rohre, die mit Flossen 6 ausgestattet sind, damit keine Brenn stoffteile hindurchfallen können.
Die Rohre des Vorderrostes schliessen an der Oberseite an den Wassermantel 7 des Bunkers und an der Unterseite an einen Sammelbehälter 8 an, der in die Seitenwände 3 mündet. Die Rohre des Hinter rostes schliessen an der Oberseite gleichfalls an den Wassermantel 7 des Bunkers und an der Unterseite an eine Wasserwand 9 der Feuerungslage an.
Der Boden des Brennschachtes besteht aus einem wassergekühlten Rost 10, der sich in solcher Ent fernung vom Vorderrost befindet, dass die Verbren nungsrückstände mit Hilfe eines Schlackenstössels 11 unter dem Sammelbehälter 8 hindurch aus dem Brennschacht entfernt werden können.
Die zur Verbrennung erforderliche Luft wird durch ein Gebläse 12 in ein Verteilerrohr 13 geblasen. In diesem Verteilerrohr ist eine einstellbare Klappe 14 vorgesehen, die die zugeführte Luft aufspaltet, und zwar in einen Teil, der nach einer Luftkammer 15 strömt und einen Teil, der über eine Leitung 16 einem waagrechten Rohr 17 zugeht. Die der Luftkammer 15 zugeführte Primärluft strömt grösstenteils über die Spalte zwischen den Rohren des Vorderrostes 4 in den Brennschacht 2 und quer durch diesen hindurch, während der übrige Teil durch den Rost 10 und die Öffnung zwischen diesem Rost und dem Sammel- behälter 8 in den Brennschacht tritt.
An der Hinterseite. der Rohre 5' des Hinterrostes 5 sind zu diesen parallele rohrartige senkrechte Leitungen 18 vorgesehen, deren obere Enden an das Rohr 17 an geschlossen sind und die jede aus einem über 180 umgebogenen Blech bestehen, das mit den Rändern fest mit den Rohren 5' verbunden, z. B. an diese ge schweisst ist. In den Leitungen 18 befinden sich zwei Reihen Öffnungen 19, so dass die aus dem Rohr 17 in die Leitungen 18 eintretende Luft in einer Richtung parallel zum Hinterrost hinausströmt.
Da jedoch un mittelbar hinter jedem Rohr des Hinterrostes eine Sekundärluftleitung 18 vorgesehen ist, haben die Verbrennungsgase, die den Brennschacht durch die Spalte 20 zwischen den Rohren 5' verlassen, einen Vorhang von senkrecht zu ihrer Strömungsrichtung strömender Luft zu passieren, was eine gute Mischung und eine schnelle Verbrennung herbeiführt. Der Nach verbrennungsraum 21 braucht dadurch nur kleine Abmessungen zu haben. Der Wärmeaustauscher kann jetzt unmittelbar an die Abzugsöffnung 22 des Nach verbrennungsraumes angeschlossen werden.
Die Sekundärluftleitungen 18 können jede ge wünschte Querschnittsform haben. Da sie unmittelbar an den Rohren 5' des Hinterrostes anliegen und vor zugsweise durch Schweissen fest damit verbunden sind, sind sie gegen die Einwirkung des Feuers im Brenn- schacht abgeschirmt und findet eine sehr gute Kühlung dieser Leitungen statt, so dass eine Verbrennung dieser Leitungen kaum möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Feuerungsanlage für feste Brennstoffe mit einem von der Verbrennungsluft quer durchströmten Brenn- schacht, dessen Rückwand aus einer Anzahl wasser gekühlter Rohre besteht, und bei der hinter der Rück wand mit Öffnungen versehene rohrartige Leitungen vorgesehen sind für die Zuführung von Sekundärluft in die durch die Rückwand aus dem Brennschacht tretenden Verbrennungsgase, und zwar in einer Rich tung senkrecht zur Strömungsrichtung dieser Gase, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärluftleitun- gen parallel zu den Rohren der Rückwand unmittelbar hinter diesen angebracht und fest an der Hinterseite dieser Rohre befestigt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Feuerungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hinterseite jedes Rohres der Rückwand eine Sekundärluftleitung vorgesehen ist. 2. Feuerungsanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärluftleitungen an eine gemeinsame Zuleitung angeschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1036440X | 1955-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344507A true CH344507A (de) | 1960-02-15 |
Family
ID=19867504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344507D CH344507A (de) | 1955-10-26 | 1956-10-19 | Feuerungsanlage |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344507A (de) |
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| GB (1) | GB791649A (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB336356A (en) * | 1929-08-22 | 1930-10-16 | Babcock & Wilcox Co | Improvements in relation to boiler furnaces |
| DE877181C (de) * | 1950-02-02 | 1953-05-21 | Der Niederlaendische Staat | Feuerraumwand, bestehend aus einer Reihe senkrechter, in Abstand voneinander angeordneter Kuehlrohre mit angeschweissten Vorspruengen, fuer schachtartige Verbrennungskammern |
-
1956
- 1956-10-19 CH CH344507D patent/CH344507A/de unknown
- 1956-10-22 DE DEN12866A patent/DE1036440B/de active Pending
- 1956-10-24 DK DK373456AA patent/DK87207C/da active
- 1956-10-25 GB GB32618/56A patent/GB791649A/en not_active Expired
- 1956-10-26 FR FR1163433D patent/FR1163433A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK87207C (da) | 1959-04-27 |
| GB791649A (en) | 1958-03-05 |
| FR1163433A (fr) | 1958-09-25 |
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