CH344620A - Photographische Kamera mit kameraseitig zu betätigenden, anrenkbaren Wechselobjektiven - Google Patents

Photographische Kamera mit kameraseitig zu betätigenden, anrenkbaren Wechselobjektiven

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Publication number
CH344620A
CH344620A CH344620DA CH344620A CH 344620 A CH344620 A CH 344620A CH 344620D A CH344620D A CH 344620DA CH 344620 A CH344620 A CH 344620A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
camera
lens
transmission
transmission elements
interchangeable
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Koeppen Heinz
Sauer Edgar
Zink Werner
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit kameraseitig zu     betätigenden,        anrenkbaren    Wechselobjekt     ivei       Die Erfindung bezieht sich auf eine photogra  phische Kamera, insbesondere Spiegelreflexkamera  mit     Schlitzverschluss,    mit kameraseitig zu     betätigen-          den,        anrenkbaren    Wechselobjektiven.  



  Bei photographischen Kameras mit kameraseitig  zu betätigenden Wechselobjektiven müssen beson  dere Vorkehrungen getroffen werden, um beim An  setzen der Wechselobjektive den richtigen Eingriff  der objektiv- und der kameraseitigen Endglieder von  Übertragungsvorrichtungen aneinander sicherzustel  len. Es wurde beispielsweise vorgeschlagen, das Ob  jektiv mit einem besonderen     Bajonettring    zu versehen,  durch dessen Drehung die objektiv- und die     kamera-          seitigen    Übertragungsglieder in die richtige Kupp  lungslage gebracht werden.

   Auch sind verschiedene  Anordnungen bekanntgeworden, durch die die  Übertragungsglieder bei abgenommenem Objektiv in  ihrer Stellung verriegelt werden, damit ihr richtiges       Ineinandergreifen    beim     Wiederansetzen    des Objek  tivs gewährleistet wird. Es sind weiterhin auch  Anordnungen vorgeschlagen worden, bei denen die  objektiv- und die kameraseitigen Übertragungsglieder  durch die     Renkbewegung    des Wechselobjektivs in  die erforderliche Eingriffslage überführt werden. Alle  diese Lösungen konnten aber den Anforderungen,  die in bezug auf Bedienungskomfort, Zuverlässigkeit  und konstruktive Einfachheit gestellt werden, nicht  genügen.  



  Gemäss der Erfindung ist bei photographischen  Kameras, insbesondere Spiegelreflexkameras mit       Schlitzverschluss,    mit kameraseitig zu betätigenden       anrenkbaren    Wechselobjektiven, der Hub der objek  tiv- und der kameraseitigen Übertragungsglieder  derart mit ihrer Relativbewegung zueinander beim       Anrenken    des Wechselobjektivs in Übereinstimmung  gebracht, dass die Wechselobjektive in jeder Stellung    der Übertragungsglieder     ansetzbar    sind und dass zwi  schen diesen spätestens mit Beendigung des     kamera-          seitigen    Betätigungsvorganges selbsttätig Kupplung  eintritt.

   Bei Spiegelreflexkameras mit     Blendenvorwahl     und Kupplung zwischen Verschluss- und     Blendenbetä-          tigung    hat es sich als zweckmässig erwiesen, die  objektiv- und die kameraseitigen     übertragungsglie-          der    so auszubilden, dass die selbsttätige Kupplung  zwischen diesen spätestens mit beendigtem     Verschluss-          aufzug    eintritt.  



  Gemäss einer besonderen Ausführungsform der  Kamera können die objektiv- und die kameraseitigen  Übertragungsglieder als koaxial zur optischen Achse  drehbare Ringe ausgebildet sein. Es hat sich dabei  als vorteilhaft erwiesen, den Drehbereich der über  tragungsglieder gleich dem     Renkwinkel    des Wechsel  objektivs zu machen und die sich kuppelnden  kameraseitigen und/oder     objektivseitigen    Glieder zur  Bewegungsübertragung in axialer Richtung federnd  auszubilden, um zu ermöglichen, dass sie beim An  setzen des Objektivs in axialer Richtung ausweichen  können, wenn die Kupplungsteile des einen Ringes  beim Ansetzen nicht gleich in die Kupplungsteile  des andern Ringes einrasten.  



  Damit die Wechselobjektive auch in jeder belie  bigen Stellung der objektiv- und der     kameraseitigen     Übertragungsglieder     abgerenkt    werden können, kön  nen in das Getriebe der kameraseitigen     übertra-          gungsglieder    federnde Mittel geschaltet werden,  welche die Übertragungsglieder für sich entgegen  der Federwirkung um den     Renkwinkel    des Objek  tivs drehen lassen. Auf diese Weise ist es auch  möglich, dass die kameraseitigen Funktionen unab  hängig von den     objektivseitigen    Funktionen ablau  fen, was insbesondere bei Objektiven mit Blenden  vorwahleinrichtung von Wichtigkeit ist.

        Es hat sich ferner auch als zweckmässig     erwiesen,     dass der Schalthub des mit einem dämpfenden     End-          anschlag    versehenen kameraseitigen     Übertragungs-          gliedes    kürzer ist als der freie Hub des     objektivseiti-          gen    Übertragungsgliedes, um zu     vermeiden,    dass, be  dingt durch die während des Fabrikationsvorganges  auftretenden Toleranzen,

   die     Dämpfungswirkung    des  kameraseitigen Endanschlages durch eine vorzeitig  einsetzende     ungedämpfte    Hubbegrenzung von der       Objektivseite    her unwirksam gemacht wird.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand eines  in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung stellt  einen Schnitt durch die     Bajonettverbindung    des an  der Kamera befestigten Wechselobjektivs dar. Die  Befestigung des - Objektivs 1     erfolgt    mit Hilfe des  Bajonettverschlusses 23 durch     Anrenken.    Zur über  tragung der     Blendeneinstellung    von der Kameraseite  her ist an der Kamera ein koaxial zur optischen  Achse des Objektivs drehbar angeordneter Ring 7  vorgesehen, der in der Abbildung nur teilweise dar  gestellt ist.

   Dieser Ring ist mit einem Vorsprung 6  versehen, der in die     Ausnehmung    5 eines     objektiv-          seitig,    koaxial zur     Objektivachse    drehbar angeord  neten, in der Zeichnung ebenfalls nur teilweise dar  gestellten Ringes 4 einrastet. Der     Schlitzverschluss     der Kamera ist in der mit a bezeichneten Stellung des  Ringes 7 gespannt; in der mit b bezeichneten Stellung  des Ringes 7 ist er entspannt. Die Blende hat in der  mit a bezeichneten Stellung des     Ringes    4 ihre kleinste,  in der mit c bezeichneten Stellung ihre grösste Öffnung.

    Der Ring 4 ist in axialer Richtung federnd gelagert,  damit das Objektiv 1 auch in einer Stellung der beiden  Ringe 4, 7 eingesetzt werden kann, in der der Vor  sprung 6 nicht in die     Ausnehmung    5 einrastet. Der Ring  7 ist mit den kameraseitigen Antriebsorganen derartig       federnd    verbunden, dass er gegen diese entgegen der  Federwirkung in Richtung der Bewegung des Ringes  bei     Verschlussaufzug    um den     Renkwinkel    des Ob  jektivs verstellt werden kann.

   Auf diese Weise ist  es einerseits möglich, die     Renkbewegung    zur Ab  nahme des Wechselobjektivs auch bei entspanntem  Verschluss auszuführen, ohne dass die miteinander  gekuppelten Ringe 4 und 7 diese Bewegung behin  dern, anderseits kann der kameraseitige     Schlitzver-          schluss    auch dann ganz ablaufen, wenn die Blende  durch die     Blendenvorwahleinrichtung    in der Stellung  ihrer grössten Öffnung oder in einer Zwischen  stellung festgehalten wird.  



  Die Befestigung des Objektivs erfolgt durch  eine     Renkbewegung    im Uhrzeigersinn. Wird das  Objektiv bei gespanntem Verschluss und kleinster       Blendenöffnung,    das heisst in der mit a bezeichneten  Stellung der Ringe 4 und 7, eingesetzt, so tritt der  Vorsprung 6 in die     Ausnehmung    5 ein. Nach       vollzogener        Renkbewegung    ist der Verschluss ge  spannt und die Blende auf grösste Öffnung eingestellt,  so dass das aufzunehmende Bild     mit    grösster Hellig  keit auf der Mattscheibe sichtbar ist.

   Bei Betätigung  des Auslösers läuft der Verschluss ab und der Vor-         sprang    6 gelangt in seine mit b bezeichnete Stellung,  wodurch, sofern der     Blendenring    nicht durch die       Blendenvorwahleinrichtung    in einer Zwischenstellung  angehalten wird, die Blende in die Stellung ihrer  kleinsten Öffnung gebracht wird.

   Der     Schlitzver-          schluss    läuft unabhängig von der Stellung, in der  die Blende angehalten wird, vollständig ab, da die  Verbindung zwischen dem Ring 7 und den Antriebs  organen in der Kamera derartig federnd ausgebildet  ist, dass eine gegenseitige Behinderung nicht eintritt:  Wird das Objektiv 1 bei gespanntem Verschluss ab  gerenkt, so wird die Blende wieder in die Stellung  ihrer kleinsten Öffnung gebracht und das Objektiv  kann abgenommen werden.

   Die zur Entfernung des  Wechselobjektivs erforderliche Bewegung entgegen  dem Uhrzeigersinn kann aber auch bei entspanntem       Schlitzverschluss    erfolgen, da der Ring 7 durch  seine federnde Lagerung um den     Renkwinkel    ge  dreht werden kann, ohne die in der Kamera befind  lichen Organe zu verstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit kameraseitig zu betätigenden, anrenkbaren Wechselobjektiven, da durch gekennzeichnet, dass der Hub der kamera- und der objektivseitigen Übertragungsglieder (4, 7) mit ihrer Relativbewegung zueinander beim Anren- ken des Wechselobjektivs derart übereinstimmt, dass die Wechselobjektive in jeder Stellung der übertra- gungsglieder ansetzbar sind und dass zwischen diesen spätestens mit Beendigung des kameraseitigen Betä tigungsvorganges selbsttätig Kupplung eintritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die kamera- und die objektivseitigen Übertragungsglieder an koaxial zur optischen Achse des Objektivs drehbaren Ringen angeordnet sind. 2. Kamera nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Drehbereich der Übertragungsglieder gleich dem Renkwinkel des Wechselobjektivs ist. 3. Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die sich kuppelnden Glieder zur Bewegungsübertragung in axialer Richtung federnd ausgebildet sind. 4.
    Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in das Getriebe der kameraseitigen Übertragungsglieder federnde Mittel geschaltet sind, welche die Übertragungsglieder für sich entgegen der Federwirkung um den Renkwinkel des Objektivs drehen lassen. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalthub des mit einem dämpfenden Endanschlag versehenen kameraseitigen Übertragungsgliedes kürzer ist als der freie Hub des objektivseitigen Übertragungsgliedes.
CH344620D 1955-09-22 1956-09-18 Photographische Kamera mit kameraseitig zu betätigenden, anrenkbaren Wechselobjektiven CH344620A (de)

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