CH373635A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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CH373635A
CH373635A CH7654959A CH7654959A CH373635A CH 373635 A CH373635 A CH 373635A CH 7654959 A CH7654959 A CH 7654959A CH 7654959 A CH7654959 A CH 7654959A CH 373635 A CH373635 A CH 373635A
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CH
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CH7654959A
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Compur Werk Friedrich Deckel
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description


  Photographische Kamera    Die Erfindung bezweckt, die Herstellung der Fas  sungen von auswechselbaren Objektiven oder auswech  selbaren     Objektivteilen    für photographische Kameras  mit einer von der     Objektivblende    angetriebenen und die  Schärfentiefe mittels beweglicher Zeiger anzeigenden  Vorrichtung zu vereinfachen und zu verbilligen. Des  weiteren sollen diese Fassungen nach Durchmesser und  Gewicht auf das allein durch die Optik     vorgeschrie-          b--ne    Mass zurückgeführt werden. Schliesslich sollen  die Bedienungsgriffe und die erforderliche Aufmerk  samkeit beim     Objektivwechsel    auf ein Mindestmass  beschränkt bleiben.  



  Diese Anforderungen werden erfindungsgemäss  dadurch erfüllt, dass die     Schärfentiefe-Anzeigevor-          richtung    kameraseitig gelagert ist, ihren Antrieb un  mittelbar vom     Blendeneinstellglied    erhält und durch  eine lösbare Kupplung mit der     Objektivblende    ver  bunden ist, wobei die Kupplungsverbindung durch  das Ansetzen des Objektivs hergestellt wird.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich  aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes    in Ver  bindung mit der Zeichnung.  



  Es     zeigt    in teilweisem     Axialschnitt:            Fig.    1 das Wechselobjektiv und seine Halterung  an einer einäugigen Reflex-Kamera,       Fig.    2 das Wechselobjektiv und seine Halterung  an einer Entfernungsmesser-Kamera,       Fig.    3 die Halterung des Wechselobjektivs.  



  Am     Bajonettring    2 der nicht dargestellten Kamera  ist mittels Gegenbajonett 4 die Fassung 6 des Wech  selobjektivs 8 befestigt. Am vorderen Ende der Fas  sung ist der mit Muttergewinde 10 und Griffwarze  12 versehene Entfernungsstellring 14 drehbar ge  lagert. Er trägt auf einem Teil seines Umfanges die  Entfernungsskala 16. Das rückwärtige Ende der    Fassung dient zur Zentrierung und     Führung    des       Objektivtubus    18, welcher mit seinem Schrauben  gewinde 20 in den Entfernungsstellring geschraubt  ist, so dass er bei dessen Drehung axial bewegt wird.  Mittels der achsparallelen Führungsnut 22 und der  in diese Nut greifende Nase 24 der     Objektivfassung     ist der     Objektivtubus    gegen Drehung gesichert.

   In  der für Entfernungsmesser-Kameras geeigneten Fas  sung     (Fig.    2) ist drehbar gelagert und mit dem     Ent-          fernungssteller    drehfest verbunden der Steuerring 25,  dessen Funktion schematisch durch den abgebrochen  gezeichneten     Taststift    25a eines nicht dargestellten,  kameraseitigen Entfernungsmessers angedeutet ist.

   Im       Objektivtubus    ist eine     Irisblende    gelagert, deren  fester Ring 26, Lamellen 28 und beweglicher Ring  30 schematisch dargestellt sind und deren Betäti  gungsarm 32 durch einen sich über     einen    Teil des       Tubusumfanges    erstreckenden Schlitz aus dem     Objek-          tivtubus    ragt. Mit diesem Betätigungsarm ist in  Umfangsrichtung formschlüssig, axial jedoch beweg  lich der innere     Mitnehmer    34 des in der Fassung  drehbar gelagerten Ringes 36 verbunden.

   Dieser  Ring ist bei der für Reflex-Kameras geeigneten Fas  sung     (Fig.    1) mit zwei äusseren     Mitnehmern    38a und  38b versehen, während er bei der für     Entfernungs-          messer-Kameras    geeigneten Fassung     (Fig.    2) nur  einen äusseren     Mitnehmer    38 besitzt. In beiden Aus  führungsarten steht der Ring 36 unter der Last einer       Wickelfeder    40a     (Fig.    1), bzw. 40b     (Fig.    2), welche  die kleinste     Blendenöffnung    herzustellen bestrebt ist  und mit ihrem anderen Ende ortsfest aufgehängt ist.

    Die Feder 40a ist kräftig dimensioniert, um die  Blende in sehr kurzer Zeit schliessen zu können, wäh  rend die Feder 40b vergleichsweise schwach ist, weil  sie nur die Anlage des     Mitnehmers    38 am radial  angeordneten Arm 42 des kameraseitigen Blenden  stellers 44 herzustellen hat. Der zweckmässig gerastete      (und dargestellte)     Blendensteller    und der Zeitsteller  46, dessen Verbindung zum     Verschlussmechanismus     ebenso wie dieser selbst in diesem Zusammenhang  belanglos und daher nicht dargestellt ist, sind zwi  schen dem     Bajonettring    der Kamera und der mit  diesem in üblicher (nicht dargestellter) Weise ver  schraubten Deckplatte 48 drehbar gelagert.

   Sie kön  nen, was hier ebenfalls nicht dargestellt ist, zwecks       Lichtwerteinstellung    unmittelbar oder über ein Ge  triebe gekuppelt sein. Ebenfalls zwischen der Deck  platte und dem     Bajonettring    der Kamera, jedoch fest  gelagert ist der Lagerring 50. Sein Tubus 52 bildet  die radiale Lagerung und seine Schulter 54 zusammen  mit einem Ansatz der Deckplatte die axiale Lagerung  der beiden Zeigerringe 56 und 58. Die Zeigerarme  56a und 58a dieser Zeigerringe ragen durch einen  kreisbogenförmigen Schlitz der Deckplatte     (Fig.    2), so  dass sie auf der Entfernungsskala den von der       Blendenöffnung    abhängigen     Schärfenbereich    abgrei  fen.

   Die     Schärfentiefenanzeigevorrichtung    ist gemäss  deutschem Patent Nr. 103<B>1629</B> oder nach dem deut  schen Patent Nr. 1057 865 ausgebildet und, wie     Fig.    1  zeigt, zum Antrieb durch den     Blendensteller    mittels  des Drehzapfens 60 mit diesem verbunden. Zum  Spielausgleich ist zweckmässig ein Glied der Vorrich  tung mit einer Wickelfeder 62 verbunden     (Fig.    2),  deren anderes Ende ortsfest aufgehängt ist.  



  Der     Mitnehmer    38b     (Fig.    1) dient zur Öffnung  der Blende auf den zur Aufhellung des Sucherbildes       erforderlichen        Grösstwert.    Zu diesem Zweck ist am       Bajonettring    der mit dem     Mitnehmer    64 versehene       Blendenöffnungsring    66 drehbar gelagert, welcher an  seinem     Umfang    teilweise verzahnt ist und über die       Ritzel    68 und 70 mit dem ebenfalls aussen verzahnten  Antriebsring 72 in Antriebsverbindung steht.

   Der  Antriebsring ist seinerseits in bekannter und daher  nicht dargestellter Weise mit dem     Verschlussantrieb     derart gekuppelt, dass beim Spannen des Verschlusses  die Blende geöffnet und unmittelbar vor dem Ab  laufen des Verschlusses zur Rückkehr auf den vorher  eingestellten Wert freigegeben wird.  



  Die     Mitnahmeverbindung    zwischen dem     Blen-          densteller    bzw. dem     Blendenöffnungsring    und den       Mitnehmern    38 und 38a bzw. 38b wird beim An  renken des Wechselobjektivs an die Kamera selbst  tätig infolge der     Renkbewegung    hergestellt. Um  gekehrt löst sie sich beim     Abrenken,    nachdem die  Blende infolge der Wirkung der Federn 40a bzw. 40b  auf den kleinsten     Öffnungsdurchmesser    gestellt wor  den ist.  



  Die kameraseitige Anordnung der     Schärfentiefe-          Anzeigevorrichtung    ist auch möglich und ebenso wie  bei den dargestellten Ausführungsbeispielen vorteil  haft, wenn eine, im österreichischen Patent Nr. 212144  gezeigte, sowohl an Entfernungsmesser-Kameras als  auch an einäugige Reflexkameras     ansetzbare    Fassung  der Wechselobjektive verwendet wird.

      Der wesentliche Fortschritt der erfindungs  gemässen Bauart gegenüber den bekannten Anord  nungen liegt darin, dass wegen der Anordnung der       Schärfentiefe-Anzeigevorrichtung    an der Kamera  diese Vorrichtung nur einmal eingebaut ist, wodurch  der Raumbedarf und das Gewicht der Wechselobjek  tive herabgesetzt ist und die Herstellungskosten der       Objektivfassungen    vermindert sind. Zugleich mit die  sen Vorteilen ist durch die Erfindung erreicht, dass  die für den Wechsel der Objektive erforderlichen  Bedienungsgriffe und die notwendige Aufmerksam  keit des Benützers auf ein Minimum zurückgeführt  sind.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung der Schärfen  tiefe-Anzeigevorrichtung mit beweglichen Zeigern an  der Kamera ist, wie schon die Ausführungsbeispiele  zum Teil zeigen, bei sämtlichen Kamerasystemen  möglich und kann zum Zwecke besserer     Raumausnüt-          zung    auch dort angewandt werden, wo die Auswech  selbarkeit des Objektivs nicht vorgesehen ist. In allen  Fällen ist durch die     erfindungsgemässe    Anordnung die  Lage des     Blendenstellers    in gewissen Grenzen frei  wählbar, was sowohl für die Konstruktion der Ka  mera als auch für diejenige der     Objektivfassung    von  grossem Vorteil ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit auswechselbarem und mit einer Objektivblende versehenem Objektiv oder Objektivteil und mit einer von den Blenden gliedern angetriebenen Schärfentiefe-Anzeigevorrich- tung mit zwei beweglichen Zeigern sowie mit einem Steller für die Objektivblende, dadurch gekennzeich net, dass die Schärfentiefe-Anzeigevorrichtung kamera- seitig gelagert ist, ihren Antrieb unmittelbar vom Blendensteller erhält und durch eine lösbare Kupp lung mit der Objektivblende bzw.
    mit dem Blenden steller verbunden ist, wobei die Kupplungsverbin dung durch das Ansetzen des Objektivs bzw. des Objektivteils hergestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Photographische Kamera nach Patentanspruch mit kameraseitiger Lagerung des Blendenstellers, da durch gekennzeichnet, dass die Objektivblende unter Federbelastung steht und nach dem Abnehmen des Objektives bzw. Objektivteils eine Endstellung ein nimmt. 2.
    Photographische Kamera nach Patentanspruch mit objektivseitig gelagertem Blendensteller, dadurch gekennzeichnet, dass die Schärfentiefe-Anzeigevor- richtung unter Federbelastung steht und nach dem Entfernen des Objektivs bzw. Objektivteils eine End- stellung einnimmt.
CH7654959A 1958-09-26 1959-08-04 Photographische Kamera CH373635A (de)

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CH373635A true CH373635A (de) 1963-11-30

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