CH345407A - Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe - Google Patents

Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe

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Publication number
CH345407A
CH345407A CH345407DA CH345407A CH 345407 A CH345407 A CH 345407A CH 345407D A CH345407D A CH 345407DA CH 345407 A CH345407 A CH 345407A
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CH
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burner
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liquid
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flame guide
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Inventor
Ghelfi Salvatore
Original Assignee
Seri Ag
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Publication date
Application filed by Seri Ag filed Critical Seri Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
    • F23D17/002Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel gaseous or liquid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


      Brennereinrichtung        für    flüssige und     gasförmige        Brennstoffe       Die Erfindung betrifft eine     Brennereinrichtung,     die nur mit flüssigem oder nur mit gasförmigem  Brennstoff, oder gleichzeitig mit     flüssigem    und gas  förmigem Brennstoff betrieben werden kann. Die  Einrichtung kann in dieser Weise für Feuerungen ver  wendet werden, die speziellen Bedingungen unterwor  fen sind, wie z. B. in metallurgischen Öfen, in welchen  je nach Betriebsbedingungen eine oxydierende, redu  zierende oder neutrale Flamme erforderlich sein kann.  



  Die erfindungsgemässe     Brennereinrichtung    besitzt  ein     Brennergehäuse    mit einem Einsatzkörper, dessen  vorderer Teil als zylindrisches     Flammenführungsrohr     ausgebildet ist, während durch dessen hintern Teil  ein     Zerstäuberbrenner    für flüssigen Brennstoff in der  Achse des Rohres geführt ist, welcher Brenner in das       Flammenführungsrohr    mündet, wobei ein den Brenner  koaxial umgebendes Rohr den genannten     hintern     Teil des Einsatzkörpers in einen innern, mit der  Aussenluft in Verbindung stehenden Ringraum und  einen äussern Ringraum trennt,

   in welchen Gas  zufuhrleitungen münden und welcher durch eine per  forierte Wand vom Raum im     Flammenführungsrohr     getrennt ist.  



  Die Zufuhr von Verbrennungsluft in die Brenner  einrichtung wird zweckmässig so gestaltet, dass im       Flammenführungsrohr    ein starker Unterdruck ent  steht, wodurch der gasförmige Brennstoff durch die  genannte perforierte Wand angesogen wird, was er  möglicht, Gas unter geringem Druck, wie es z. B. aus  Gaserzeugern geliefert wird, als Brennstoff zu ver  wenden.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der  erfindungsgemässen     Brennereinrichtung    beispielsweise  im     Axialschnitt        dargestellt.     



  Die Einrichtung besitzt ein zylindrisches Gehäuse  1, das sich vorn gegen das Austrittsende hin, bei 2,  leicht konisch verengert und eine Austrittsöffnung 3    von etwas geringerem Durchmesser als der Gehäuse  durchmesser aufweist. Die hintere Wand 4 des Ge  häuses 1 ist mit einer zur Austrittsöffnung 3 konzen  trischen     Öffnung    5 versehen. Die zylindrische Wand  des Gehäuses 1 besitzt einen     Einlassstutzen    6 für  Verbrennungsluft, mit Befestigungsflansch 7.  



  Am Gehäuse 1 ist mittels eines Flansches 29     ein     Einsatzkörper 9 befestigt, dessen vorderer, das Ge  häuse 1 axial durchdringender Teil als Flammen  führungsrohr 8 ausgebildet ist. Der Einsatzkörper 9  besitzt eine hintere Stirnwand 10 mit zum Rohr 8  konzentrischer Öffnung 11.  



  Im     hintern    Teil des Einsatzkörpers 9 sind zwei  diametral gegenüberliegende Öffnungen 13 vorge  sehen, in welchen     Gaseinlassstutzen    14 festgeschraubt  sind, die in eine ringförmige Kammer 15 münden.  Diese Kammer 15 ist durch eine Wand 17 mit Per  forationen 18 vom Raum 12 im     Flammenführungs-          rohr    8 getrennt. Zwischen Rückwand 10 und per  forierter Trennwand 17 erstreckt sich ein Rohr 16,  welches nach     rückwärts    durch eine Scheibe 19 ab  geschlossen ist, die eine     zentrale    Öffnung 20 von klei  nerem Durchmesser als der Durchmesser des Rohres  16 aufweist.

   Ein in der Achse des Rohres 8 angeord  neter Brenner 21 für flüssigen Brennstoff ist durch  diese Öffnung 20 und das Rohr 16 geführt, wobei die  Düse des Brenners in den hintern Teil des vom     Flam-          menrohr    8 umschlossenen Raumes 12 mündet. Zwi  schen Brenner 21 und Rohr 16 entsteht in dieser  Weise ein Ringraum 22.  



  In den     Gaseinlassstutzen    14 befinden sich Regu  lierklappen 25.  



  Während des Betriebes der Einrichtung     mit    Gas  wird Druckluft durch die Leitung 6 in die Ring  kammer 24 zugeführt und fliesst längs der konischen  Wand 2 gegen die Austrittsöffnung 3 des Gehäuses 1,      wo sie     mit    grosser Geschwindigkeit am äussern Rand  26 des Flammrohres 8     vorbeistreicht.     



  Diese Zufuhr von Luft, parallel zur Wandung des  Rohres 8,     verursacht    im Innenraum 12 dieses Rohres  einen starken Unterdruck, welcher durch die Perfora  tionen 18 der Wand 17 im Innern der Kammer 15  wirksam wird. Gasförmiger Brennstoff wird daher  automatisch durch die Stutzen 14 angesaugt.  



  Durch die am Brenner 21 angeschlossene Leitung  27 wird ebenfalls Druckluft oder Dampf in den Raum  12 des     Flammrohres    8 eingeblasen. Durch dieses mit  grosser Geschwindigkeit aus dem Düsenkopf ausströ  mende Fluidum wird ein starker Unterdruck auch  in der Kammer 22 erzeugt. Dadurch wird durch die  in nicht     gezeigter    Weise regulierbare Öffnung 20 in  der Rückwand des Einsatzkörpers Luft eingesogen,  wobei in der Zone 23 innerhalb der Scheibe 19  Wirbelbildungen entstehen. Wenn dem Austritt 3 des  Gehäuses 1 eine Zündflamme genähert wird, so ent  zündet sich das austretende     Luft-Gas-Gemisch,    und  die Flamme breitet sich im ganzen Raum 12 des  Flammrohres 8 bis zur perforierten Trennwand 17  aus.

   Da der Unterdruck im Innern der Kammer 22  durch den     Zufluss    von Luft durch die Öffnung 20 nicht  aufgehoben werden kann, wird sich die     Flamme    auch  im Innern der Kammer 22 ausbreiten und das Rohr  16 und die Scheibe 19 erhitzen, so dass die durch die  Öffnung 20 einströmende Luft schon beim Eintritt  in die Kammer 22 erwärmt wird.  



       Während    des Betriebes mit Öl als Brennstoff tritt  dieselbe Erscheinung des Unterdruckes im Raum 12  auf, und dieser Raum bleibt ständig von der Flamme  ausgefüllt, so dass der Düsenkopf, durch welchen das  durch die Leitung 28 zufliessende Öl zerstäubt wird,  ständig mit der heissen Flamme in Berührung bleibt,  wodurch ein Lösen der Flamme vom Düsenkopf und  die Gefahr des     Auslöschens    derselben bei geringer       Brennerleistung    vermieden wird.

   Es ist nur erforder  lich, dass der Brenner 21 solcher Art ist, bei welcher  der Brennstoff pneumatisch zerstäubt wird, dass     Zer-          stäubungsluft    oder Gas mit dem Öl gemischt und mit  grosser Geschwindigkeit ausströmt, um in der Kam  mer 22 einen Unterdruck zu erzeugen. Die aus dem       Flammrohr    8 austretende Flamme breitet sich alsdann  im     Feuerungsraum    aus, an welchem die     Brennerein-          richtung    angebaut ist.  



  Wenn die Einrichtung mit Öl betrieben wird, ist es  möglich, jederzeit zusätzlich gasförmigen Brennstoff  zuzuführen; es genügt, die Klappen 25 zu öffnen,  worauf Gas durch die Kammer 15 und die Perfora  tionen 18 angesogen wird und sich mit dem     Öl-Luft-          Gemisch    oder den     Flammgasen    im Raum 12 ver  mischt. Durch die Zugabe von Gas kann die Form,  die Temperatur oder die chemische Wirkung der  sich im     Feuerungsraum    entwickelnden Flamme beein  flusst werden.  



  Die Erfindung wurde anhand eines bevorzugten       Ausführungsbeispiels    beschrieben; es können jedoch       Änderungen    in der dargestellten     Brennerkonstruktion          vorgenommen    werden, ohne den Rahmen der Erfin-         dung    zu verlassen. Beispielsweise kann die perforierte  Trennwand 17 ortsfest oder von aussen einstellbar,  z. B. auf dem Rohr 16 verschiebbar sein, oder der       Durchlassquerschnitt    der Perforationen 18 kann ver  ändert werden. Es können mehr als zwei     Gaseinlass-          rohre    vorgesehen sein, um verschiedene Gase gleich  zeitig oder entsprechend dem jeweiligen Zweck zuzu  führen.

   Das Rohr 16 kann längsverschiebbar sein,  um die günstigste Stellung des vordern Rohrendes  in bezug auf den Düsenkopf einregulieren zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennereinrichtung für Betrieb sowohl mit flüs sigem als auch mit gasförmigem als auch gleichzeitig mit flüssigem und gasförmigem Brennstoff, gekenn zeichnet durch ein Brennergehäuse (1) mit einem Einsatzkörper (9), dessen vorderer Teil als zylindri sches Flammenführungsrohr (8) ausgebildet ist, wäh rend durch dessen hintern Teil ein Zerstäuberbrenner (21) für flüssigen Brennstoff in der Achse des Rohres (8) geführt ist, welcher Brenner in das Flammenfüh- rungsrohr mündet, wobei ein den Brenner (21) koaxial umgebendes Rohr (16)
    den genannten hintern Teil des Einsatzkörpers in einen innern, mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Ringraum (22) und einen äussern Ringraum (15) trennt, in welchen Gaszufuhr leitungen (14) münden und welcher durch eine per forierte Wand (17) vom Raum (12) im Flammenfüh- rungsrohr (8) getrennt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Brennereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hintere Teil des Ein satzkörpers (9) mit den Ringräumen (15, 22) aus dem zylindrischen Brennergehäuse (1) hervorragt.
    z. Brennereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Zerstäuberbrenner umgebende Rohr (16) nach aussen durch eine Scheibe (19) mit zentraler Öffnung (20) abgeschlossen ist, der art, dass der Durchmesser dieser Lufteintrittsöffnung kleiner ist als der Durchmesser des den Brenner (21) umgebenden Ringraumes (16). 3. Brennereinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass jede Gaszufuhrleitung mit einem Regulierorgan (25) versehen ist, und dass die Zufuhrleitungen unabhängig voneinander zur Zufuhr von verschiedenen Gasen verwendbar sind.
    4. Brennereinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Zerstäubungsbrenner (21) mit Druckluft oder Dampf als Zerstäubungsmittel arbeitet, derart, dass bei Betrieb der Einrichtung mit gasförmigem Brennstoff Zerstäubungsmittel durch die Brennerdüse in das Flammenführungsrohr eingeblasen werden kann, um im innern Ringraum (22) einen Un terdruck zwecks Ansaugens von Luft durch die zen trale Öffnung (20) zu bewirken.
CH345407D 1959-07-01 1956-11-19 Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe CH345407A (de)

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CH345407T 1959-07-01

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CH345407D CH345407A (de) 1959-07-01 1956-11-19 Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006358A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-09 John Zink Company Brenner mit reduzierter NOx-Emission und Regelung der Flammenlänge und Flammenbreite

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006358A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-09 John Zink Company Brenner mit reduzierter NOx-Emission und Regelung der Flammenlänge und Flammenbreite

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