CH345436A - Geschirrwasch- und Spülmaschnine - Google Patents
Geschirrwasch- und SpülmaschnineInfo
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Description
Geschirrwasch- und Spülmaschine Bei den bisherigen Geschirrwasch- und<B>Spül-</B> maschinen erfolgt das Umschalten vom Wasch- auf den Spülvor,-lang von Hand oder durch das Betätigen einer den Arbeitsraum der Maschine abschliessenden Türe, ferner ist die thermostatische Steuerung vor geschlagen worden. Derartige Ausführungen haben den Nachteil, dass zuviel Heisswasser verbraucht wird oder, dass sie nicht zuverlässig funktionieren. Bei Handumschaltung erfolgt erfahrungsgemäss die rich tige Schaltung der Arbeitsphasen ungenau und das Spülen durch die Bedienungsperson wurde des öfteren vergessen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Geschirrwasch- und Spülmaschine mit Wasch- und Spülaggregaten und einer Schiebebahn für zu gehörige separate, mit dem zu behandelnden Geschirr beladbare Körbe, welche diese Nachteile nicht auf weisen soll.
Erfindungsgemäss zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass beim Eingang der Schiebebahn in den Arbeitsraum der Maschine ein aus letzterem nach aussen vorstehender Anschlag vorgesehen ist, welcher mit einem elektrischen Steuerungsmechanis mus in Bewegungsverbindung steht, wobei der An schlag im Bewegungsbereich der Geschirrkörbe liegt, das Ganze derart, dass durch den jeweils nachzu schiebenden Geschirrkorb, nachdem dieser eine vor bestimmte Lage eingenommen hat, der Anschlag betätigt und der Spülvorgang für den bereits im Arbeitsraum befindlichen Korb eingeleitet wird, her nach durch ein Relais abgeschaltet und nachdem der erstgenannte Korb ganz in den Arbeitsraum der Maschine geschoben ist, selbsttätig der Waschvorgang wieder eingeleitet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. <B>1</B> und<B>l'</B> bezeichnen die zur Maschine gehörenden separaten, zur Aufnahme des zu waschenden bzw. zu spülenden Geschirres dienenden Körbe, welche in bekannter Weise auf einer Bahn<B>3</B> der Geschirr- wasch- und Spülmaschine 2 gleiten. Die Bahn<B>3</B> steht an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Ma schinengehäuses 2 vor bzw. ist durch letzteres hin durchgeführt.
Ober- und unterhalb der Bahn<B>3</B> bzw. der Körbe<B>1, l'</B> befinden sich die bekannten Wasch- spritzrohre 4, 4', welche an die Zuleitung ange schlossen sind, in welche die vom Motor<B>6</B> ange triebene Pumpe<B>7</B> einmontiert ist.
Die Zuleitung<B>5</B> führt zum Ansaugkopf<B>8,</B> welcher im mit Wasser<B>9</B> gefüllten Tank<B>10</B> angeordnet ist. über bzw. unter den Waschspritzrohren 4, 4' befinden sich die Spül- spritzrohre <B>11, 1 l',</B> welche an der Spülleitung 12 angeschlossen sind.<B>13</B> bezeichnet ein in die Leitung 12 eingebautes Ventil, durch welches der Wasser- durchfluss reguliert werden kann.
Das Ventil<B>13</B> wird durch das Relais 14 gesteuert, mit welchem das selbe durch die Stroinleiter <B>15</B> elektrisch verbunden ist.<B>16</B> ist der Hauptschalter, zu welchem die mit dem Stromnetz verbundenen Leitungen<B>17</B> führen, während Leitungen<B>18</B> die elektrische Verbindung mit dem Motor<B>7</B> und Leitungen<B>18'</B> mit dem Relais 14 und dem Schalter<B>19</B> herstellen. Der Kontakt stössel 20 des Schalters<B>19</B> ist durch ein Gelenk 21 mit dem zweiarmigen Betätigungshebel 22 verbunden. An das eine Ende des Betätigungshebels 22 legt sich die Zugfeder<B>23</B> an, während das andere Ende an der Steuerstange 24 festgelegt ist.
Letztere verläuft in Vertikalrichtung, liegt ausserhalb der Bahn bzw. dem Bewegungsbereich der Körbe<B>1, l'</B> und ist in Lagern<B>25</B> drehbar gelagert. Am obem Ende weist die Steuerstange 24 einen aus dem Arbeitsraum der Maschine nach aussen vorstehenden Anschlaghebel <B>26</B> auf, welcher auf der Höhe der Körbe<B>1, 11</B> liegt.
Der Anschlaghebel weist eine rechtwinklige, gegen die Bahn<B>3</B> gerichtete, als Anschlag dienende Ab- kröpfung <B>27</B> auf und der Endschenkel<B>26</B> verläuft von innen nach aussen schräg gegen den ausserhalb des Maschinengehäuses liegenden Korb<B>1'.</B> Wie die Zeichnung erkennen lässt, steht der Endschenkel <B>26'</B> und teilweise ebenfalls der Mittelschenkel<B>26"</B> aus dem Arbeitsraum der Maschine an deren Ein führungsseite vor.
Der Mittelschenkel<B>26",</B> also der Teil zwischen der Abkröpfung <B>27</B> und dem End- schenkel <B>26'</B> befindet sich im Bereiche der Bahn bzw. zwischen den Körben<B>l' 1'.</B> Der Anschlaghebel 20 kann, wie der Pfeil<B>A</B> erkennen lässt, in der Hori zontalebene verschwenkt werden.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Geschirr- wasch- und Spülmaschine ist kurz wie folgt: Nachdem der Korb<B>1,</B> wie gezeichnet, von rechts her in die Maschine 2 geschoben ist, wird diese ein geschaltet, vorausgesetzt, der Hauptschalter<B>16</B> sei vorher entsprechend betätigt worden. Der Motor<B>6</B> und die Pumpe<B>7</B> beginnen zu arbeiten und das im Tank<B>10</B> befindliche Wasser<B>9</B> wird in Richtung der Pfeile über den Ansaugkopf<B>8</B> und die Zuleitung<B>5</B> durch die Spritzrohre 4, 4' auf das im Korb<B>1</B> be- findlichr- Geschirr gespritzt.
Alsdann wird der mit schmutzigem Geschirr gefüllte Korb<B>11</B> nachgescho ben, bis derselbe an den Endschenkel <B>26'</B> anschlägt und den Anschlaghebel<B>26</B> in der Horizontalebene verschwenkt, nach der Zeichnung im Sinne des Pfeils <B>A</B> linksherum. Die mitgedrehte Steuerstange 24 und der verschwenkte Hebel 22 lösen im Schalter<B>19</B> einen Schaltvorgang aus und der Waschvorgang für den Korb<B>1</B> wird unterbrochen. Durch den Schalter <B>19</B> wird zugleich das Relais 14 und damit das Ventil <B>13</B> betätigt und das Geschirr im Korb<B>1</B> wird durch das über die Leitung 12 zugeleitete Heisswasser durch die Spülröhre<B>11, 11 1</B> abgespült.
Nach einer bestimm ten Zeit, welche durch das Relais 14 einstellbar ist, schaltet dasselbe das Ventil<B>13</B> wieder ab. In diesem Falle steht der Betrieb still und es findet weder eine Waschung noch eine Spülung statt. In dieser Phase wird der Korb<B>l'</B> an der Abkröpfung <B>27</B> des An schlaghebels<B>26</B> vorbeigeschoben. Sobald der Korb<B>l'</B> die Abkröpfung bei Bewegung von rechts nach links überwunden hat und in die Stellung des Korbes<B>1</B> gelangt ist, bewegt sich der Anschlaghebel<B>26</B> zufolge Wirkung der Zugfeder<B>23</B> wieder zurück im Sinne des Pfeils<B>A</B> rechtsherum. Bei gleichzeitiger Verdre hung der Steuerstange 24 und Verschwenkung des Hebels 22 findet eine Betätigung des Schalters<B>19</B> statt.
Der Motor der Pumpe wird wieder eingeschal tet und der vorbeschriebene Vorgang wiederholt sich bei Nachschieben eines neuen Korbes von rechts her. Der Betätigungshebel 22 bewegt sich ebenfalls in der Horizontalebene im Sinne des Pfeils B.
Die Spülung wird also bei Nachschieben des jeweils rechts benachbarten Geschirrkorbes einge schaltet, nachdem zuvor der Waschvorgang mit dem gleichen Schalter unterbrochen wurde. Nach einer bestimmten Zeit, welche nach den Erfordernissen des Betriebes eingestellt werden kann, schaltet die Spii- lung selbsttätig aus. Nachdem der folgende Korb in den Arbeitsraum der Maschine 2 geschoben ist und in der richtigen Lage unter den Wasch- und<B>Spül-</B> aggregaten liegt, wird der Waschvorgang selbsttätig wieder eingeschaltet. Wenn ein weiterer Korb einge führt wird, wiederholt sich der beschriebene Vorgang von neuem.
Das Spülen kann infolgedessen durch die Bedienungsperson nicht vergessen werden und ein verschwenderischer Heisswasserverbrauch ist vennie- den, was zum sparsamen Betrieb beiträgt- Der nach folgende Korb muss jeweils richtig in den Arbeits raum der Maschine geschoben werden, wodurch ein gutes Waschen gewährleistet wird.
Die beschriebene Geschirrwasch- und<B>Spül-</B> maschine kann im Verhältnis zur Korbgrösse sehr kleine Abmessungen aufweisen. Ein Korb kann nach der automatischen Abschaltung der Spülung in der Maschine verbleiben, um das Geschirr trocknen zu lassen; es kann aber auch sofort ein weiterer Korb nachgeschoben werden, wobei die Wasch- und<B>Spül-</B> vorgänge wie oben beschrieben ausgelöst werden.
Es kann ferner neben dem Schaltmechanismus 2<B>1,</B> 24,<B>26</B> ein von Hand oder von Fuss betätigbares Aggregat vorgesehen sein, um im Bedarfsfalle auch die Wasch- und Spülphasen willkürlich, das heisst ohne Geschirrkörbe einleiten zu können.
Im weiteren kann neben dem Schaltmechanismus 21, 24,<B>26</B> ein weiteres Relais analog wie das Relais 14 zur automatischen Begrenzung der Waschzeit ein gebaut werden, welches die Waschzeit bei stufenloser Regulierung begrenzt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Geschirrwasch- und Spülmaschine mit Wasch- und Spülaggregaten und einer Schiebebahn für zuge hörige separate, mit dem zu behandelnden Geschirr beladbare Körbe, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eingang der Schiebebahn in den Arbeitsraum der Maschine ein aus letzterem nach aussen vorstehender Anschlag vorgesehen ist, welcher mit einem elektri- sehen Steuerungsmechanismus in Bewegungsverbin dung steht, wobei der Anschlag im Bewegungsbereich der Geschirrkörbe liegt, das Ganze derart, dass durch den jeweils nachzuschiebenden Korb (P),nachdem dieser eine vorbestimmte Lage eingenommen hat, der Anschlag betätigt und der Spülvorgang für den bereits im Arbeitsraum befindlichen Korb<B>(1)</B> einge leitet wird, hernach durch ein Relais abgeschaltet und nachdem der erstgenannte Korb (Y) ganz in den Arbeitsraum der Maschine geschoben ist, selbsttätig der Waschvorgang wieder eingeleitet wird.UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Geschirrwasch- und Spülmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der An schlag ein in der Horizontalebene schwenkbarer, durch die Geschirrkörbe<B>(1, l')</B> verdrehbarer An schlaghebel<B>(26)</B> ist, welcher sich auf einer Steuer stange (24) befindet, die einen Betätigungshebel (22) <B>C</B> trägt, welcher seinerseits mit einem Schalter<B>(19)</B> gelenkig verbunden ist.2. Geschirrwasch- und Spülmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlaghebel<B>(26)</B> mit einem durch eine Abkröp- fung <B>(27)</B> gebildeten, in der Bewegungsbahn der Ge schirrkörbe liegenden Anschlag versehen ist und einen von einem Mittelschenkel (26") ausgehenden, schräg aus der Bewegungsbahn der Körbe nach aussen ver laufenden Endschenkel (26') aufweist.<B>3.</B> Geschirrwasch- und Spülmaschine nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter<B>(19)</B> in einem elek trischen Stromkreis<B>(15, 17, 18, 18')</B> liegt, in welchem sich ein eine Pumpe<B>(7)</B> der Zuleitung<B>(5)</B> treibender Motor<B>(6)</B> und ein Relais (14) zur Betätigung eines in der Spülleitung (12) eingesetzten Ventils<B>(13)</B> be findet, wobei das Relais nach einem vorbestimmbaren Zeitintervall die Spülphase selbsttätig ausschaltet.4. Geschirrwasch- und Spühnaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagkröpfung <B>(27)</B> am Anschlaghebel<B>(26)</B> derart angeordnet ist, dass sie sich hinter dem Geschirrkorb befindet, wenn letzterer vollständig in den Arbeitsraum der Maschine einge schoben ist, um zu bewirken, dass die Verschwenkung des Anschlaghebels in seine Ausgangslage und damit die Betätigung des Schalters<B>(19),</B> welcher den Motor <B>(6)</B> zur Pumpe<B>(7)</B> beherrscht, dann erfolgt,wenn der jeweils nachzuschiebende Korb die zum Waschen und Spülen richtige Lage einnimmt. <B>5.</B> Geschirrwasch- und Spülmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Begrenzung der Waschzeit ein weiteres Relais vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=7429354
Family Applications (1)
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| DE1711128U (de) * | 1955-09-05 | 1955-11-17 | Burger Eisenwerk G M B H | Geschirrspuelmaschine. |
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1956
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1957
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Also Published As
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| DE1138897B (de) | 1962-10-31 |
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