CH345596A - Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut mittels Luft - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut mittels Luft

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CH345596A
CH345596A CH345596DA CH345596A CH 345596 A CH345596 A CH 345596A CH 345596D A CH345596D A CH 345596DA CH 345596 A CH345596 A CH 345596A
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CH
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air
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Inventor
L Grahek Joseph
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Sprout Waldron & Co Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/122Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the material moving through a cross-flow of drying gas; the drying enclosure, e.g. shaft, consisting of substantially vertical, perforated walls
    • F26B17/126Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the material moving through a cross-flow of drying gas; the drying enclosure, e.g. shaft, consisting of substantially vertical, perforated walls the vertical walls consisting of baffles, e.g. in louvre-arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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 Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut mittels Luft Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut, z. B. zum Kühlen und Trocknen von frisch gepressten Pillen oder Tabletten aus pulverförmigem Material, wie Tierfutter und dergleichen, mittels Luft. 



  Bei der Fabrikation von    stranggepressten   oder gepressten Pillen oder Tabletten aus verschiedenen, pulverförmigen Materialien wird das zu formende Material als feuchte oder nasse Masse oder Mischung einer Tablettenmaschine zugeführt, welche das Material zu einer harten Masse    zusammenpresst.   Häufig befindet sich die Masse auf erhöhter Temperatur und ist infolge Beimischung von Dampf vor dem Pressen feucht. Entsprechend kann es erwünscht sein, die Pillen nach dem Formen und vor dem Verpacken, Versenden, Lagern oder andern Vorgängen zu kühlen und zu trocknen. 



  Wenn es erwünscht ist, das Kühlen und Trocknen der neu geformten Tabletten oder Pillen beispielsweise in einem Kühl- und Trockenturm mit geschlitzten Seitenwänden, durch welche Luft gesaugt wird, vorzunehmen, hat es sich gezeigt, dass ungleichmässige Ergebnisse erhalten werden, weil die Luft während des Füllens und    Entleerens   dazu neigt, durch Luftschlitze oberhalb des Niveaus des Schüttgutes im Turm zu strömen und so das Schüttgut- umgeht. Es ist klar, dass die Luft den Weg des geringsten Widerstandes wählt und durch die Luftschlitze oberhalb des vorgenannten Niveaus strömt, ohne das Schüttgut zu berühren. 



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut, welche die erwähnten Nachteile vermeidet. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch    Lufteintrittsjalousien   in den Seitenwänden der Vorrichtung, durch Schliessmittel zum Regeln des Lufteintrittes durch die Durchgänge zwi- sehen je zwei benachbarten    Jalousienteilen,   durch    Kippmittel,   um die Schliessmittel in einer normalerweise geschlossenen Stellung zu halten, und durch auf den Pegelstand des Schüttgutes in der Vorrichtung ansprechende, an jedem Schliessmittel vorgesehene Hebelmechanismen zum    Öffnen   der Schliessmittel. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



     Fig.   1 ist eine Ansicht eines Kühl- und Trockenturms. 



     Fig.   2 ist eine Draufsicht des Kühl- und Trockenturmes der    Fig.1   und der mit ihm verbundenen Saugluftgebläseanordnung in kleinerem Massstab. 



     Fig.   3 ist eine Detailansicht eines Teils der Seite des Kühl- und Trockenturmes in grösserem Massstab.    Fig.   4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 in    Fig.   3. In der Zeichnung ist 10 ein Kühl- und Trockenturm, welcher besonders zum Kühlen und Trocknen von    Tierfutterpillen   ausgebildet ist, die er unmittelbar von einer    strangpressenähnlichen      Tablettiermaschine   empfängt. Die Pillen, die in der nicht gezeigten    Tablettiermaschine   aus einer feuchten Masse oder Mischung pulverförmigen Materials gebildet werden, werden dem Turm 10 zugeführt und treten an der    Einlassöffnung   11 oben in denselben ein.

   Nach Eintreten in den Einlass 11 fallen die Pillen durch den Turm 10 und werden von dem    dachfirstförmigen   Teil 12 zu zwei Haufen 15 im Turm 10 geteilt. Die beiden Haufen 15 bleiben in dem Turm 10 durch zwei gelochte Scheidewände 16 und 17 getrennt, die unter dem Teil 12 im wesentlichen von einem Ende des Turmes 10 zum andern gehen.

   Zwischen den Scheidewänden 16 und 17 befindet sich eine    Luftauslassöffnung   18, die in eine Luftleitung 19 führt, durch welche Luft zirkuliert und durch ein von einem Motor 21 angetriebenes Gebläse 20 aus dem Turm 10 gesaugt wird. 

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 Die Basis des Turmes 10 wird durch eine Auffangvorrichtung 32 gebildet, welche obere geneigte Gleitbahnteile 25 aufweist und unter den beiden sich unten im Turm 10 bildenden Pillenhaufen 15 so befestigt ist, dass sie Schwingungsbewegungen ausführen kann. Das untere Ende 26 jeder Gleitbahn 25 endet in- der Nähe der Seiten 27 der Pfanne 32 im untern Teil des Turmes 10, so dass ein freier Durchgang zwischen jedem der genannten Enden 26 und den aufwärtsgehenden Seiten 27 der Pfanne 32 vorhanden ist.

   Die gebogenen Klappen 30 sind bei 31 drehbar befestigt, zwecks wahlweisen    Öffnens   oder Schliessens des Durchgangs zwischen den Enden 26 der Gleitbahnen 25 und den Seitenteilen 27. 



  Wenn die Klappen 30 gehoben werden, um den Durchgang zwischen den Teilen 26 und 27 zu öffnen, können die Pillen von den Haufen 15 im Turm 10 auf den    geneigten   Gleitbahnen 25 herab an den Klappen 30    vorbeigleiten   und auf die untern geneigten Teile der Pfanne 32 fallen, welche in die    Auslassöffnung   33 am Boden des Turms 10 führt. Um eine solche Entnahme von Pillen von den Haufen 15 zu erleichtern, werden die Pfanne 32 und die Gleitbahnen 25 durch eine    Exzenterantriebsvorrichtung   35, welche von dem Motor 36 angetrieben wird und mit der Pfanne 32 beispielsweise durch den Riemen 37 verbunden ist, kontinuierlich beim Betrieb der Vorrichtung in    Vibra-      tionen   oder Schwingungen versetzt. 



  Das Öffnen und    Schliessen   der Klappen 30 wird selbsttätig zur Ermöglichung des    Herauslassens   von Pillen durch die    Auslassöffnung   33 durch eine bei 41 im obern Teil des Turms 10 drehbar gelagerte Stauscheibe 40 gesteuert. Diese wird durch Gegengewichte 42 normalerweise in einem Winkel von ungefähr 35   gegen die Vertikale gehalten. Die schwenkbare Stauscheibe 40 ist mit den Verbindungsgliedern 45, 46 an einen obern bei 44 drehbar gelagerten Winkelhebel 43    angelenkt,   während der untere Arm 47 des Winkelhebels 43 durch Stäbe 48 mit den drehbar gelagerten Klappen 30 verbunden ist. 



  Da die    Klappen   30 sich normalerweise in geschlossenem Zustand befinden, werden am Einlass 11 des Turms 10 eintretende Pillen, wie vorerwähnt, durch den    dachfirstförmigen   Teil 12 in den zwei Haufen 15 geteilt und fallen auf den Boden des Turms 10, um auf den Gleitbahnen 25 liegen zu bleiben. Bei fortgesetzter Einführung    zusätzlicher   Pillen in den Einlass 11    steigt   das Niveau der Pillen der beiden Haufen 15 im Turm 10 nach dem obern Ende desselben hin. 



  Wenn der Turm 10 sich füllt, drückt das Gewicht der in den Turm 10 eintretenden und gegen die Stauscheibe 40 stossenden Pillen die Stauscheibe 40 gegen die Wirkung der Gegengewichte 42 in eine    vertikale   Stellung. Wenn die Stauscheibe 40 durch das Gewicht der in den Einlass 11 eintretenden Pillen in eine vertikale Stellung gedrückt wird, wird diese Bewegung der Stauscheibe 40 durch die    Verbindungsglieder   45-46, den Winkelhebel 43, 47 und die Stäbe 48 übertragen, um die Klappen 30 in die offene Stellung zu heben, wodurch die Pillen nach unten und an den Endteilen 26 der schwingenden Gleitbahnen 25 nach aussen und aus dem Turm 10 durch die    Auslassöffnung   33 am Boden desselben herausfliessen können. 



  Es ist zu bemerken, dass diese eben beschriebene    Arbeits-   und Wirkungsweise zur Steuerung des    Öffnens   der Klappen 30 eine derartige selbsttätige Regelung schafft, dass, nachdem der Turm 10 gefüllt worden ist, das    Herausfliessen   der Pillen aus der    Auslassöffnung   33 am Boden des Turms 10 selbsttätig in Wechselbeziehung mit dem    Hineinfliessen   von neu geformten Pillen in die    Einlassöffnung   11 des Turms 10 und mit ihrem Auftreffen auf die Stauscheibe 40 steht, wodurch eine automatische Regelung der Pillenströmung derart gehalten wird, dass neu zugeführte Pillen lange genug im Kühl- und Trockenturm 10 bleiben, bevor sie aus demselben herausgelassen werden.

   Eine Zugkette oder ähnliche Vorrichtung 49, welche an den mit den Gegengewichten 42 belasteten Gelenk- und Hebelteilen 41, 43 usw. angreift, ist auch zum Öffnen der    Klappen   30 von Hand vorgesehen. 



  Die Seitenwände 50 des Turms 10 sind in einem wesentlichen Teil ihrer Höhe je mit einer    Lufteinlass-      jalousie   versehen, durch welche Luft mittels des Gebläses 20 in und durch den Turm 10    gesaugt   werden kann. Wie in    Fig.   3 und 4 eingehender    gezeigt   ist, sind die    Salousieteile   51 mit einstellbaren Verschlüssen versehen, welche je eine Platte 55 aufweisen, die der Länge nach umgebogen und an einem hohlen,    rohr-      förmigen   Teil 56 befestigt ist.

   Jede Platte 55 (mit Ausnahme der obersten) ist zwischen zwei    Jalousieteilen   51 angeordnet und mittels eines Stabes 57 in dem betreffenden Rohr 56 befestigt, so dass sie um die Achse ihres Stabes 57 aus einer geschlossenen Stellung, wie bei dem obern    Jalousieteil   in    Fig.   4 gezeigt, in eine offene Stellung, wie bei dem untern    Jalousieteil   in    Fig.   4 gezeigt, schwenkbar beweglich ist. 



  Der im Turm 10 nach innen gerichtete Teil der Platte 55 ist, wie bei 58 gezeigt, perforiert, um Luft    hindurchzulassen,   wenn die Platte 55 in der in    Fig.   4 bei dem untern    Jalousieteil   gezeigten Stellung ist. Der obere Teil 60 der Platte 55 bildet einen Klappenverschluss für den    darunterliegenden      Jalousieteil   51 und ist mit den Seitenwänden 50 des Turms 10 mittels eines    Flachgummistückes   65 oder eines Stückes aus anderem biegsamem, luftdichtem Material verbunden. Das    Flachgummistück   65 ist seinerseits an der Wand 50 durch eine    Gurtauflage   66 und an dem Teil 60 durch einen ähnlichen Gurt 67 befestigt, welcher auch als Gegengewicht wirkt, um das Teil 60 in die geschlossene Stellung zu bewegen.

   Zwei begrenzende Anschläge 68 und 69 sind in den Jalousien für die geschlossene bzw. offene Stellung der schwenkbar gelagerten Platte 55    befestigt,   und der äussere Randteil 70 des    Flachgummistückes   65 geht genügend über den äussern Rand des Teils 60 des Platte 55 hinaus, um eine Dichtung mit dem Rand 71 des    Jalousieteils   51 zu bilden, wenn die Platte 55 in die geschlossene Stellung geschwenkt ist, wie in    Fig.   4 bei dem obern    Jalousieteil   gezeigt ist.

   Auch ist, wie    Fig.   4 zeigt, der Innendurchmesser des Rohres 56 etwas grösser als der 

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 Durchmesser des Stabes 57, um eine Konstruktionstoleranz zu kompensieren und ein einwandfreies Drehen der Platte 55 um den Stab 57 in die beiden Stellungen zu ermöglichen. 



  Aus Obigem ist ersichtlich, dass bei der Stellung der in    Fig.   4 obern Platte 55 Luft durch die elastische Wirkung des    Flachgummistückes   65 wirksam abgedichtet und am Eintritt in den Turm 10 gehindert wird. Während die Pillen den Haufen 15 aufbauen, dreht das Gewicht der auf den im Turm 10 nach innen gerichteten perforierten Teil der Platte 55 wirkenden Pillen diesen Teil nach der vertikalen Stellung hin und somit die Platte 55 mit dem    Flachgummistück   65 in deren offene Stellung, wie in    Fig.   4 bei dem untern    Jalousieteil   gezeigt ist.

   Es ist verständlich, dass die Abmessungen des Hebelarmes der Platte 55 im Turm 10 in Wechselbeziehung zu' dem Teil 60 und der richtenden Wirkung des flachen Teils des    Flachgurnmi-      stückes   65, des Gurtes 67 usw. stehen, so dass die durch die Pillen im Turm 10 ausgeübte Kraft genügt, um    gewünschtenfalls   das Teil 60 zu heben. 



  In einer solchen Stellung kann Luft durch den Durchgang zwischen den beiden betreffenden Jalousieteilen 51 und durch die Perforationen 58 in der Platte 55 infolge der Saugwirkung des Gebläses 20 eingesaugt werden. Weil die Platten 55 erst dann selbsttätig zum Öffnen der Durchgänge gedreht werden, wenn eine genügende Menge Pillen aufgebaut worden ist, um sie in die bei dem untern    Jalousieteil   der    Fig.   4 gezeigte Stellung zu drücken, sind die einzigen für den Einlass von Luft offenen Durchgänge zwischen den    Jalousieteilen   51 diejenigen unterhalb des Niveaus der Pillen im Turm 10, so dass alle vom Gebläse 20 durch den Turm 10 gesaugte Luft durch und zwischen den Pillen in den Haufen 15 geleitet wird;

   alle Durchgänge zwischen den    Jalousieteilen   51 oberhalb des Niveaus der Pillen im Turm 10 werden in geschlossener Stellung gehalten. 



  Es ist zu bemerken, dass ohne einen solchen auswählenden    Einzelverschluss   der Durchgänge zwischen den    Jalousieteilen,   z. B. wenn alle die genannten Durchgänge immer offen sind, die von dem Gebläse 20 durch den    Turm   10 gesaugte Luft die Neigung hat, bei den obern    Jalousieteilen   einzutreten und den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen, welcher tatsächlich an den Pillen im untern Teil des Turms 10 vorbeigeht und eine ungleichmässige Kühlung und Trocknung derselben bewirkt.

   Demgemäss wird eine einfache und wirtschaftliche Vorrichtung geschaffen, durch welche die Durchgänge zwischen den Jalousieteilen 51 an den Seiten des Kühl- und Trockenturms selbsttätig durch die Wirkung der Pillen im Turm 10 auf das Niveau der Pillen in letzterem ansprechend geöffnet oder geschlossen werden, um alle vom Gebläse 20 durch den Turm 10 gesaugte Luft zu zwingen, durch die Pillen im Turm 10 zur gleichmässigen Kühlung und Trocknung derselben hindurch zu strömen. Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, werden die Durchgänge zwischen den    Jalousieteilen   51 einer nach dem andern    geöffnet,   wenn das Niveau der Pillen im Turm 10 beim Füllen desselben steigt, und schliessen sich einer nach dem andern, wenn der Pegel der Pillen in dem Turm 10 fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut mittels Luft, gekennzeichnet - durch Lufteintrittsjalousien in den Seitenwänden (50) der Vorrichtung, durch Schliessmittel (60, 65) zum Regeln des Lufteintrittes durch die Durchgänge zwischen je zwei benachbarten Jalousieteilen (51), durch Kippmittel (67), um die Schliessmittel (60, 65) in einer normalerweise geschlossenen Stellung zu halten, und durch auf den Pegelstand des Schüttgutes in der Vorrichtung ansprechende, an jedem Schliessmittel vorgesehene Hebelmechanismen (55, 56, 57) zum Öffnen der Schliessmittel (60, 65). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessmittel (60, 65) eine kippbare Platte (60) aufweisen, welche zwischen einer Zu -Stellung und einer, Offen -Stellung kippbar ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass biegsame und luftdurchlässige Dichtungsmittel (65) vorgesehen sind, die ein Eindringen von Luft zwischen der Platte (60) und dem unterhalb dieser liegenden Jalousieteil (51) in der Zu -Stellung der Platte (60) verhindern. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus (55, 56, 57) in der Nähe des Drehpunktes der Platte (60) befestigt und so ausgebildet ist, dass die Platte (60) bei einem nach unten gerichteten Druck auf den Hebelmechanismus (55, 56, 57) in die Offen -Stellung gebracht wird. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus (55, 56, 57) ein durchlöchertes Organ (55) aufweist, welches in der Offen -Stellung der Platte Luft durchlässt. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen und die Lage des Hebelmechanismus (55, 56, 57) so auf die Kippmittel abgestimmt sind, dass die vom Schüttgut in der Vorrichtung auf den Hebelmechanismus (55, 56, 57) nach unten ausgeübte Kraft genügend gross ist, dass der Hebelmechanismus (55, 56, 57) die Platte (60) nach Überwindung der von den Kippmitteln ausgeübten Kraft in die Offen -Stellung bringt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich mehrere Jalousieteile (51) übereinander und in einem Abstand voneinander über einen Teil der Höhe der betreffenden Seitenwand (50) erstrecken und dass Luftzirkulationsmittel (19, 20, 21) vorhanden sind, um Luft durch die offenen, zwischen je zwei Jalousieteilen (51) befindlichen Durchgänge und durch die Vorrichtung zu saugen, wobei alle durch die Vorrichtung angesaugte Luft durch das Schüttgut <Desc/Clms Page number 4> geht, da alle über dem Schüttgut liegenden Jalousieteile (51) geschlossen sind. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorrichtung eine Einlass- öffnung (11) vorgesehen ist, durch welche das Schüttgut eintritt und eine Austrittsöffnung (33) zum Ablassen des Schüttgutes unten an der Vorrichtung vor- handen ist, wobei Reguliermittel (40, 42, 45, 46, 43, 48, 30) vorgesehen sind, um das Ablassen des Schüttgutes auf das Einfüllen des Schüttgutes so abzustimmen, dass das Schüttgut genügend lang in der Vorrichtung bleibt, um gekühlt und getrocknet zu werden.
CH345596D 1955-02-09 1956-02-09 Vorrichtung zum Kühlen und Trocknen von Schüttgut mittels Luft CH345596A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2197151A1 (de) * 1972-08-24 1974-03-22 Buehler Ag Geb

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