CH345797A - Photographisches Verfahren - Google Patents

Photographisches Verfahren

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Publication number
CH345797A
CH345797A CH345797DA CH345797A CH 345797 A CH345797 A CH 345797A CH 345797D A CH345797D A CH 345797DA CH 345797 A CH345797 A CH 345797A
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CH
Switzerland
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light
intensity
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sensitive
control device
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Application number
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English (en)
Inventor
R Craig Dwin
Original Assignee
Johnson Richard N
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Filing date
Publication date
Application filed by Johnson Richard N filed Critical Johnson Richard N
Publication of CH345797A publication Critical patent/CH345797A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/725Optical projection devices wherein the contrast is controlled electrically (e.g. cathode ray tube masking)

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Photographisches Verfahren    Die vorliegende Erfindung betrifft ein photogra  phisches Verfahren, das zur Herstellung gleichmässig  exponierter Abzüge von Negativen, die unter widrigen  Belichtungsbedingungen hergestellt worden sind, oder  zur Herstellung gleichmässig exponierter Negative von  Gegenständen, die zwar unter bestimmten Bedingun  gen belichtet werden können,     gleichwohl    aber extreme  Helligkeitswerte und Schatten ergeben oder uner  wünschte     Reflektionseigenschaften    besitzen, verwen  det werden kann.  



  Das Problem, das durch widrige Belichtungs  bedingungen entsteht, ist besonders schwierig bei  Luftaufnahmen und     Reportageaufnahmen,    bei wel  chen die Belichtung im allgemeinen dem     Einfluss    des  Photographen entzogen ist. In derartigen     Fällen    kann  ein und dasselbe Negativ Stellen enthalten, die von  nahezu vollständiger Undurchsichtigkeit bis zu völ  liger Durchsichtigkeit reichen, und in den meisten  Fällen wird der mittlere Durchlässigkeitsgrad für die  verschiedenen Negative stark schwanken.  



  Die Erfindung löst dieses Problem dadurch, dass  ein Lichtstrahl variabler Intensität und variablem  Querschnitt aus einer Lichtquelle auf einen Gegen  stand (z. B. Negativ) gerichtet wird, derart, dass ein  Flächenteil des Gegenstandes von einem     Lichtfleck     belichtet wird, worauf der ganze Gegenstand durch  diesen Lichtfleck derart abgetastet wird, dass ein Bild  des Gegenstandes auf einer lichtempfindlichen Schicht  entsteht, wobei mindestens ein Teil des vom Gegen  stand ausgehenden Lichtes einer lichtempfindlichen  Steuervorrichtung zugeleitet wird, welche die Inten  sität des Lichtstrahls in Funktion der Intensität des  erhaltenen Lichtes derart steuert, dass ein Bild des  Gegenstandes erhalten wird, das keine Stellen von  nahezu vollständiger Undurchlässigkeit oder nahezu  vollständiger Durchlässigkeit aufweist.  



  Der nachstehend verwendete Ausdruck  durch  schnittliche Belichtung  ist durch das Produkt aus    Lichtstärke und Zeit     gemittelt    über eine begrenzte  Fläche bestimmt und kann durch  
EMI0001.0008     
    dargestellt werden, wobei 1 die Lichtstärke, t die Zeit  und A die erfasste     Fläche    bedeuten.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung wird das  Verfahren gemäss der Erfindung beispielsweise erläu  tert. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung     einer    Ein  richtung zum Herstellen eines photographischen     Ne-          gativs,          Fig.2    eine schematische Darstellung einer Ein  richtung     zum    Herstellen von photographischen Ver  grösserungen und       Fig.    3 eine schematische Teildarstellung einer ab  geänderten Einrichtung zum Herstellen von photo  graphischen Negativen von undurchsichtigen oder  dreidimensionalen Gegenständen.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Einrichtung weist eine  Kathodenstrahlröhre 10 mit einer Kathode 12, ein  Steuergitter 14,     Ablenkplatten    16, die an einen Gene  rator 18 mit einer Frequenz von z. B. 350 Hz für  die Horizontalablenkung angeschlossen sind, und Ab  lenkplatten 20, die mit einem Generator 22 mit einer  Frequenz von z. B. 351     Hz    für die Vertikalablenkung  verbunden sind, auf. Der von der Röhre 10 erzeugte  Elektronenstrahl ruft auf einem am Ende der Röhre  angeordneten     Fluoreszenzschirm    24 Licht hervor, und  dieses Licht geht durch ein photographisches Negativ  26, das zwischen einer Glasplatte 28 und einem Blatt  30 aus lichtempfindlichem Material liegt, auf dem der  Kontaktabzug hergestellt wird und das lichtdurch  lässig ist.

   Zwischen der Glasplatte 28 und der Ka  thodenstrahlröhre ist eine Linse 32 vorgesehen, wenn  der     Fluorenzenzschirm    der Kathodenstrahlröhre klei  ner als das photographische Negativ 26 ist. Wenn      die Kathodenstrahlröhre einen Schirm besitzt, der  ebenso gross. als das Negativ 26 ist, so     kann    die  Linse 32 in     Wegfall    kommen. Jenseits des Blattes 30,  das mit einer lichtempfindlichen Schicht belegt ist,  liegt innerhalb eines Lichtsammlers 36 angeordnet  eine     Photoelektronenvervielfacherröhre    34, deren  Photostrom proportional der Intensität des von dem  lichtempfindlichen Blatt 30 integriert über die ganze  Fläche durchgelassenen Lichtes ist.

   Der Ausgang der       Elektronenvervielfacherröhre    34 ist mit einem Ver  stärker 38 verbunden, dessen Verstärkungsfaktor  zum Zwecke einer Erzielung eines vorbestimmten  Durchlässigkeitsgrades des herzustellenden Negativs  einstellbar ist. Dieser Verstärker steuert über eine  Leitung 40 die Gitterspannung des Gitters 14 der Ka  thodenstrahlröhre, wobei eine Rückkupplung vorge  sehen ist, um die mittlere Intensität des auf den     Elek-          tronenvervielfacher    34 fallenden Lichtes konstant zu  halten.

   In ähnlicher Weise ist die Ausgangsspannung  des Verstärkers 38 verwendbar, um die     Abtastge-          schwindigkeit        und;oder    die     Lichtfleckgrösse    in Ab  hängigkeit von der Intensität des auf die     Elektronen-          vervielfachröhre    fallenden Lichtes zu ändern.  



  Der Durchlässigkeitsgrad wird     bekanntlich    als  Quotient     A/B    des durchgelassenen Lichtes<I>A</I> zum  empfangenen Licht B definiert. Bei einem Positiv ist       AIB    gross (z. B.     941/o)    für helle Stellen und klein       (z.        B.        1-10%)        für        dunkle        Stellen.        Bei        Negativen     ist es umgekehrt.

   Die Durchlässigkeit     DT    ist gleich  log     A(B    und das     Reflektionsvermögen        DR    gleich log       CIB,    wobei C das reflektierte Licht ist. Man verfügt  über ein Negativ mit den Werten:       DT    = 2,0 für helle Stellen       DT    = 0,3 für dunkle Stellen  Mittels dieses Negativs wurden gemäss     Fig.    1 oder  2 Positive in bekannter Weise und gemäss dem be  schriebenen Verfahren hergestellt.

   Im ersten Falle  erhielt man folgende Werte:       DP    = 0 für helle Stellen       DR    = 1,8 für dunkle Stellen  im zweiten Falle:       DR    = 0,8 für helle Stellen       DR    = 1,2 für dunkle Stellen  Die in     Fig.    2 dargestellte Anordnung ermöglicht  die Herstellung von photographischen Vergrösserun  gen auf einer lichtempfindlichen Fläche, die undurch  lässig für das Licht ist, das von der Kathodenstrahl  röhre 10 auf sie geworfen wird. In diesem Falle über  steigt die Fläche des auf der lichtempfindlichen  Fläche 42 herzustellenden Abzuges diejenige des  lichtdurchlässigen Negativs 26, so dass die Linse 32  für die nötige Vergrösserung sorgt.

   Da der Träger der  lichtempfindlichen Schicht 42 für das Licht der Ka  thodenstrahlröhre undurchlässig ist, fällt das von ihm  reflektierte Licht auf die     Elektronenvervielfacher-          röhre    34, die in dem Sammler 36     liegt    und den Ver  stärker 38 speist, der seinerseits das Steuergitter 14  der     Kathodenstrahlröhre        beaufschlagt.    Selbstverständ  lich lässt die Einfügung einer geeigneten Linse eine         Verkleinerung    mit der Vergrösserungseinrichtung nach       Fig.    2 zu.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Einrichtung verwendet  eine photoelektrische Einrichtung 34, die wie in den  vorerwähnten Einrichtungen angeschlossen ist, um  das Steuergitter der Kathodenstrahlröhre 10 derart  zu steuern, dass die     Lichtfleckgrösse    oder     -intensität    in  Abhängigkeit von der Intensität des Lichtes geändert  wird, das von dem Gegenstand 44 reflektiert wird,  der in diesem Falle ein dreidimensionaler Körper  oder eine Reproduktion, Photographie oder derglei  chen auf einer lichtundurchlässigen Unterlage ist.  Die lichtempfindliche Schicht 46 ist in einer Kamera  48 angeordnet, hinter der die photoelektrische Vor  richtung 34 liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographisches Verfahren, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Lichtstrahl variabler Intensität und variablem Querschnitt aus einer Lichtquelle auf einen Gegenstand gerichtet wird, derart, dass ein Flächenteil des Gegenstandes von einem Lichtfleck belichtet wird, worauf der ganze Gegenstand durch diesen Lichtfleck derart abgetastet wird, dass ein Bild des Gegenstandes auf einer lichtempfindlichen Schicht entsteht, wobei mindestens ein Teil des vom Gegen stand ausgehenden Lichtes einer lichtempfindlichen Steuervorrichtung zugeleitet wird, die den Lichtstrahl in Funktion der Intensität des erhaltenen Lichtes der art steuert, dass ein Bild des Gegenstandes erhalten wird, das keine Stellen von nahezu vollständiger Un durchsichtigkeit oder nahezu vollständiger Durch sichtigkeit aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Kathodenstrahlröhre als Lichtquelle verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fläche des Lichtfleckes in Ab hängigkeit von der Intensität des abgetasteten Lich tes geändert wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als auf die Steuervorrichtung wir kendes Licht, das durch die lichtempfindliche Schicht durchgelassene Licht verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als auf die Steuervorrichtung wir kendes Licht das von der lichtempfindlichen Schicht reflektierte Licht verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Licht durch den Gegenstand hindurch auf die lichtempfindliche Fläche geleitet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Licht von dem Gegenstand auf die lichtempfindliche Fläche reflektiert wird.
CH345797D 1954-09-02 1955-08-22 Photographisches Verfahren CH345797A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4580167A (en) * 1982-10-01 1986-04-01 Norbert Diete Device for and method of producing photographs of controlled contrast

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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