CH363557A - Photographisches Kopierverfahren - Google Patents

Photographisches Kopierverfahren

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CH363557A
CH363557A CH6017158A CH6017158A CH363557A CH 363557 A CH363557 A CH 363557A CH 6017158 A CH6017158 A CH 6017158A CH 6017158 A CH6017158 A CH 6017158A CH 363557 A CH363557 A CH 363557A
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H Folse Kenneth
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Logetronics Inc
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/725Optical projection devices wherein the contrast is controlled electrically (e.g. cathode ray tube masking)

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


  Photographisches     Kopierverfahren       Diese     Erfindung    beschreibt ein photographisches       Kopierverfahren,    bei welchem eine     automatische    Ab  lenkung eines eine Vorlage  abtastenden  Licht  strahls bewirkt wird mit     einer        Verbleibezeit,    die pro  portional ist dem     Lichtstrom,    der von der Vorlage  auf die lichtempfindliche     Fläche    geworfen wird.  



  Im USA-Patent Nr. 2 842 025 wird     eine    Me  thode automatischer Ablenkung offenbart, die da  durch gekennzeichnet ist, dass der Lichtstrom des  abtastenden Lichtstrahls sich ändert als,     eine    Funk  tion des Lichtstroms, der von der Vorlage auf die  lichtempfindliche Fläche geworfen wird. Es ist nun  aber vorteilhaft, den Lichtstrom praktisch konstant zu       halten.,    besonders wenn eine     Kathodenstrahlröhre        als     Lichtquelle verwendet wird.

   Diese Vorteile werden  in dem     erfindungsgemässen    Verfahren dadurch er  reicht, dass die Beleuchtungsdauer jeder kleinen Teil  fläche der Vorlage verändert wird in Übereinstim  mung mit dem Lichtstrom,     der    von. der     kleinen     Teilfläche der Vorlage aus auf die lichtempfindliche  Fläche     geworfen    wird.  



  Das erfindungsgemässe photographische Verfah  ren ist dadurch     gelkennzeichnet,    dass man einen Licht  strahl so lenkt, dass er jeweils bloss eine kleine     Teil-          fläche    einer zu kopierenden Vorlage     beleuchtet,    Licht  von der kleinen Teilfläche auf eine     lichtempfindliche     Fläche, welche einen Abzug der Vorlage aufnehmen  soll, lenkt, darauf ein reelles Bild der kleinen     Teil-          fläche    .erzeugend,

   einen     Teil    des von der     kleinen     Teilfläche ausgehenden Lichtstromes integriert und  nach einer     Verbleibezeit    den Lichtstrahl auf eine  andere     kleine        Teilfläche    der Vorlage ablenkt, welche       Verbleibezeit    einer Funktion des integrierten Licht  stromes     proportional    ist, und, dass man den     Lichstrahl     in gleicher Weise weiter ablenkt, bis jede kleine Teil  fläche der Vorlage kopiert ist.

      Die Vorlage kann -ein     Transparentbild    sein, .durch  welches der Lichtstrahl     hindurchgeht    zu der licht  empfindlichen Fläche, auf welcher die Kopie ge  macht werden     soll.    Vorzugsweise werden der Licht  strom des Lichtstrahls und die Grösse der     kleinen     Teilfläche konstant gehalten. Als     Lichtquelle    dient  vorzugsweise eine Kathodenstrahlröhre mit einem       Fluoreszenzschirm.     



       Obgenanntes        Verfahren    soll an folgendem Bei  spiel weiter erläutert werden.  



       Fig.    1: Schematische Darstellung und     Blockschalt-          bild        einer    beispielhaften Ausführung der     Erfindung.          Fig.2:    Graphische Darstellung des     zeitlichen          Spannungs-        bzw.    Stromverlaufs an verschiedenen  Stellen des     Stromlaufes.     



  Die     Kathodenstrahlröhre    10     (Fig.    1)     enthält        eine          Kathode    12, eine     Kontrollelektrode    14, zwei     vertikale          Ablenkplatten    16,     zwei        horizontale        Ablenkplatten    18  und einen     Fluoreszenzschirm    20. Eine bei 26 geerdete  Hochspannungsquelle 22 ist über einen Leiter 24 mit  dem     Fluoreszenzschirm    20     verbunden.        Ein:    Transpa  rentbild 28, z.

   B. ein Negativ, steht als Vorlage un  mittelbar vor dem     Fluoreszenzschirmn.    Wenn ein       Elektronenstrahl    auf den     Fluoreszenzschirm    20 auf  tritt, leuchtet ein kleines     Flächenstück    davon auf.

    Licht von dem     Flächenstück    dringt durch das       Transparentbild    hindurch     und    wird     mittels        einer          Linse    30 durch den     Strahlenaufspalter    32 hindurch  auf eine     lichtempfindliche    Fläche 34     geworfen,    auf  der eine Vergrösserung des     Transparentbildes.    erzeugt  werden soll.  



  Durch den     Strahlenaufspalter    32 wird ein     Teil     des vom     photographischen    Negativ 28 herkommen  den Lichts abgelenkt und teilweise von einer photo  elektrischen Vorrichtung, z. B. einer Photozelle 36,       aufgenommen,    in der es     einen        elektrischen    Strom  erzeugt, der über das Kabel 40 zu einem Verstärker      38 geleitet wird.

   Der im     Stromverstärker    38 ver  stärkte  Photostrom      speist    -einen Integrator 42, in  dem     ein:    Kondensator geladen (oder je nach der Aus  führung auch entladen) wird, so lange, bis, die Span  nung des Kondensators     (Integratorspannung    in     Fig.    2)  einer gewissen     Bezugsspannung        gleich    ist. Die     Inte-          gratorspannung    und die     Bezugsspannung        werden    mit  tels des     Spannungsvergleichers    46 verglichen.

   In dem  Augenblick, da die     Spannungen        einander    gleich wer  den, wird der Impulsgenerator 48 ausgelöst und  schickt einen Stromimpuls zum     Stufenabschalter    50,  der über einen Leiter 64 die     Kontroll-Elektrode    14  für     einen        Augenblick        umlädt        und        s@o    den Elektronen  strahl und damit auch den     Lichtstrahl    für einen  Augenblick auslöscht.

   Derselbe Impuls löst auch den       Horizontalstufenspannungsgenerator    52 oder     ,den          Vertikalstufenspannungsgenerator    54 in vorgeschrie  bener     Reihenfolge    aus (so, dass das     Negativ        voll-          ständig    abgetastet wird). Die     Abllenkspannungen    der       Generatoren    52 und 54 werden in den     Ablenkspan-          nungsverstärkern    56 und 58 verstärkt.

   Der Ausgang  des     Horizontalablenkspannungsverstärkers    ist mit einer  der     Honizontalablenkplatten    18 verbunden,     während     die     andere    geerdet ist. Der Ausgang des     Vertikal-          abl.enkspannungsverstärkers    ist mit einer der     Verti-          kalablenkplatten    16 verbunden, während die andere  geerdet ist.

   Der Impuls des     Impulsgenerators    48 wird  auch über einen Leiter 60 in     dien        Integrator    zurück  geleitet, wo er bewirkt, dass dieser in den     Anfangs-          spannungszustand        zurückversetzt    wird.

   Die Impulse  des     Impulsgenerators,    welche die stufenweise Ab  lenkung zur     vollständigen        Abtastung    dies Objekts  auslösen, werden in     einem         Schlussabschalter     62     ge-          sammelt.    Dessen Ausgang ist über den Leiter 64 mit  der Kontrollelektrode 14 der     Kathodenstrahlröhre     10 verbunden. Der     Schlussabschalter    bewirkt so,     d'ass     der     Elektronenstrahl    am Ende     jedes,        Abtast    Zyklus  ausgelöscht wird.  



  Jedesmal, wenn der Elektronenstrahl von einer  Lage     in    eine benachbarte abgelenkt worden ist,     nimmt     der     Lichstrahl    eine neue Lage ein und behält sie bei,  so die     lichtempfindliche    Fläche beleuchtend, während       einer    Dauer, die von der Dichte der jeweils beleuch  teten Stelle des Negativs 28 abhängig ist.  



  Um     eine        konstante    Belichtung für alle     Bedin-          gungen    des     Leuchtflecks    zu erhalten, ist     notwendig,     dass     E   <I>-</I>     11T1    -     12T2    -     13T3   <I>= 1"T.</I>  



       wobei    E die konstante     Beleuchtung,    Il,<I>12, 13</I> und,     1"     die     mittlere        Beleuchtungsstärke        jedes        Flächenelements     der     ,lichtempfindlichen    Fläche und     T1,        T2,        T3    und     T"     die Zeit darstellen,     während    welcher der     Lichtfleck     an derselben Stelle     verharrt,

      mit     andern    Worten die       Verbleibezeit.     



  Wenn     beispielsweise    jeder     Ausleseimpuls    des       Impulsgenerators    48 eine     Änderung    der     horizontalen          Ablenkspannung    um 1     "/a    bewirkt,     erzeugen    100 sol  cher     Impulse    eine     Punktreihe    von 100 verschiedenen       Lichtfleck-Lagen.    Und     wenn,    wie es     in        Fig.    1 darge  stellt ist,

   der Ausgang des Horizontalstufenspannungs-         generators    mit .dem     Vertikalstufenspan.nungsgenerator     gekoppelt ist, und dieser Änderungen der     vertikalen          Ablenkspannung    um je 1     a/oa    bewirkt, ergibt sich ein  quadratisches Feld aus 10000 verschiedenen     Licht-          fleck-Lagen,    und das     ganze    Bild wird aus     derselben     Zahl einzelner Belichtungen erzeugt.  



  Da einerseits die minimale     Verbleibezeit        wenige          Mikrosekunden    betragen kann; anderseits für die  maximale     Verbleibezeit        keine        grundlegende    Beschrän  kung besteht, wird ein praktisch unendlich grosser       dynamischer        Spielraum    erreicht.

   Diese Möglichkeit       bildet,    in Verbindung mit dem Umstand, dass stets       ein        Leuchtfleck    des Kathodenstrahls von     maximaler     Helligkeit     verwendet    wird, einen grossen     Vorteil    des  beschriebenen     Verfahrens    gegenüber früheren Aus  führungen.

   Und da die im     beschriebenen,    Verfahren       verwendete        Rückkopplungsanordnung    nicht aus  einem     geschlossenen        Rückkopplungskreis    im üblichen  Sinne besteht, ist diese Anordnung nicht     anfällig    für  störende Schwingungen, wie sie     int    geschlossenen  Stromkreisen unter verschiedenen Phasen- und Ver  stärkungsbedingungen entstehen.  



  Es     kann    für gewisse Anwendungen des beschrie  benen Verfahrens zweckmässig sein, im     Integrator          nichtlineare    Charakteristiken zu verwenden, um so       eine        Kontrastverstärkung    oder -umkehrurig oder     -ver-          minderung    auf dem Bild     bezüglich    des Transparent  bildes zu bewirken.  



  Es versteht sich von selbst, dass, obgleich das  beschriebene Verfahren am Beispiel eines photogra  phischen Vergrösserungsapparats erläutert wurde, es  sich auch zur Konstruktion von Apparaten für Kon  taktabzüge, sogenannte Kopierkameras verwenden  lässt.  



       Anstelle    von Transparentbildern kann man auch       andere    photographische     Vorlager        verwenden,    z. B.       undurchsichtige    oder     dreidimensionale.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographisches Kopierverfahren, dadurch ge- kennzeichnet, dass man einen Lichtstrahl; so lenkt, dass .er jeweils bloss eine kleine. Teilfläche einer zu kopierenden Vorlage beleuchtet, Licht von dieser klei nen Teilfläche auf eine lichtempfindliche Fläche, welche .eine Kopie der Vorlage aufnehmen soll, lenkt, darauf ein reelles Bild der kleinen Teilfläche erzeu gend,
    einen Teil des von der kleinen Teilfläche aus gehenden Lichstromes integriert und nach einer Ver- bleibezeit den Lichstrahl auf eine andere kleine Teil fläche der Vorlage ablenkt, welche Verbleibezeit einer Funktion des integrierten Lichstromes proportional ist, und dass man den Lichtstrahl in gleicher Weise weiter ablenkt, bis jede kleine Teilfläche der Vor lage kopiert ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Photographisches Verfahren gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorlage ein Transparentbild verwendet wird, durch welches der Lichtstrahl hindurchgeht. 2. Photographisches Verfahren gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Licht strom des Lichtstrahls praktisch konstant gehalsten wird. 3.
    Photographisches Verfahren gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der kleinen Teilflüche praktisch konstant gehalten wird. 4. Photographisches Verfahren gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Quelle des Lichstrahls eine Kathodenstrahlröhre verwendet wird. 5. Photographisches Verfahren nach den Unter ansprüchen 2 und 4.
CH6017158A 1957-06-17 1958-06-03 Photographisches Kopierverfahren CH363557A (de)

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