CH345842A - Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken - Google Patents

Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken

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Publication number
CH345842A
CH345842A CH345842DA CH345842A CH 345842 A CH345842 A CH 345842A CH 345842D A CH345842D A CH 345842DA CH 345842 A CH345842 A CH 345842A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nozzle
machine according
filling material
centrifugal wheel
machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eigenheer Ernst
Original Assignee
Pavag Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pavag Ag filed Critical Pavag Ag
Publication of CH345842A publication Critical patent/CH345842A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  
 



  Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken
Die vorliegende Erfindung bezieht   Isich    auf eine Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken, bei welcher ein Schleuderrad mit einer Düse zusammenwirkt, um das Füllgut durch letztere in einen Ventilsack zu befördern.



   Durch die Erfindung wird bezweckt, eine solche Maschine zu bauen, mit welcher sowohl mehliges als auch körniges Füllgut verarbeitet werden kann, ohne letzteres zu beschädigen. Ferner wird bezweckt, die Maschine so zu bauen, dass sie einen geringen Kraftaufwand benötigt   fbzw.    dass sie eine hohe Leistung ergibt. Diese Zwecke sollen bei der erfindungsgemässen Maschine dadurch erzielt werden, dass das um eine senkrechte Achse sich drehende Schleuderrad mit einer sich mitdrehenden Bodenplatte versehen ist, und dass die Düse ausser einem Auslasskanal für das Füllgut noch einen   Luftrückführungskanal    aufweist.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Maschine mit den Gehäuseteilen im Schnitt.



   Fig. 2 ist eine Seitenansicht, ebenfalls mit geschnittenen Gehäuseteilen.



   Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Maschine und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht derselben.



   Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch den Auf  fangtrichter    und die Schleudervorrichtung, und
Fig. 6 zeigt in der obern Hälfte eine Draufsicht und in der untern Hälfte eine waagrechten Schnitt zu Fig. 5.



   Die dargestellte Maschine weist ein Gehäuse 1 und einen darauf mit Schrauben befestigten Gehäusesatz 2 auf, der oben mit einer rechteckigen Einfüll öffnung 3 versehen ist, von der aus ein Zuführkanal 4 zu einem Auffangtrichter 5 führt. Unter dem Auffangtrichter 5 ist das Schleuderradgehäuse 8 vorhanden, an welches eine Düse 10 angeschlossen ist.



  Diese Düse 10 besitzt einen obern Auslasskanal 11, welcher durch eine Trennwand 9 von einem untern Luftrückführungskanal 12 getrennt ist, von welchem eine Leitung 13 zum Zuführkanal 4 führt. Der Auslasskanal 11 der Düse ist durch eine Schikane 14 unterteilt. Der Düse 10 ist ein Klemmhebel 15 für das Festklammern des Ventilsackes 16 zugeordnet.



  Ferner ist unter dem Schleuderradgehäuse 8 ein Elektromotor 17 vorhanden.



   Ein Packschuh 18 ist gegenüber einem Schemel 19 auf und ab beweglich. Der Schemel 19 ist an dem Gehäuse 1 befestigt. Der Packschuh 18 ist mit einem Ausleger 20 verbunden, welcher an einer Stange 21 befestigt ist, die mit den einen Enden von Federblättern 22 verbunden ist und einem Arm 23 trägt.



  Mit diesem Arm 23 wirkt eine Rolle 24 zusammen, die am freien Ende eines Schwingarmes 25 gelagert ist, welcher auf einer Welle 26 festsitzt, die durch einen Elektromotor 27 angetrieben wird.



   Wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, ist auf der Welle 28 des Motors 17 mittels eines Ringes 29 und einer Gewindemutter 30 ein Schleuderrad 31 befestigt, das radiale Flügel 32 und eine Bodenplatte 33 aufweist, die mit der Befestigungsnabe aus einem Stück bestehen. Auf der Unterseite der Bodenplatte 33 befinden sich Ableitrippen 34, welche unter die Bodenplatte gelangtes Füllgut wieder nach aussen fördern. Der Ring 29 besitzt ein Aussengewinde, auf das ein Innenrohr 35 aufgeschraubt ist, das Längsschlitze 36 besitzt, in denen ein Bolzen 37 geführt ist, der in einem Aussenrohr 38 befestigt ist.

   Zwischen dem Bolzen 37 und dem obern Ende des Innenrohres 35 ist eine Schraubenfeder 39 vorhanden, die bestrebt ist, den Bolzen 37 bzw. das Aussenrohr 38   abwärtszudlrücken.    Auf der Aussenseite des Aussenrohres 38 ist eine Pressschnecke 40 befestigt, die  dazu bestimmt ist, das Füllgut abwärts in das Schleuderrad 31 zu pressen.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Abfüllmaschine ist wie folgt:
Das Füllgut gelangt von einer über der Maschine angeordneten Nettowaage durch die Einfüllöffnung 3 in den Zuführkanal 4 und von diesem in den Auffangstrichter 5. Aus dem Trichter 5 fällt das Füllgut in das rotierende Schleuderrad 31 und wird durch die Pressschnecke 40 in das Schleuderrad 31 hineingedrückt. Die auf die Schnecke 40 wirkende Schraubenfeder 39 gestattet eine Ausweichbewegung der Schnecke 40 nach oben, damit der auf das Füllgut ausgeübte Druck nicht zu gross wird. Durch die Flügel 32 des Schleuderrades 31 wird das Füllgut in den Auslasskanal 11 der Düse 10 geschleudert.



  Durch den Rückführungskanal 12 der Düse 10 wird die Luft aus dem Ventilsack durch die Leitung 13 zum Kanal 4 zurückgeführt, was den Zweck hat, dass die   Überluft,    welche Bestandteile des Füllgutes mitträgt, wieder dem Füllgut zugeführt wird. Dadurch wird erreicht, dass wichtige Bestandteile des Füllgutes, z. B. bei Mischfutter, Konzentrate und Vitaminteile nicht ins Freie entleert werden und verlorengehen.



   Beim Einfüllen des Gutes in den Ventilsack wird der Packschuh 18 jeweils durch Einwirken der Rolle 24 auf den Arm 23 periodisch angehoben und fallengelassen, wodurch eine Entmischung des Füllgutes verhindert wird, welches stattfinden würde, wenn der Packschuh den Ventilsack gleichmässig aufund abwärts schütteln würde.



   In der Düse 10 könnte der Auslasskanal 11 statt durch eine Schikane 14 auch durch mehrere Schikanen unterteilt sein. Ferner wäre es   möglich,    anstelle der entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 39 beweglichen Pressschnecke das obere Ende einer Pressschnecke an einem Mitnehmerzapfen zu befestigen und die Schnecke in sich selbst federnd auszubilden, so dass der untere Teil der Schnecke bei hohem Pressdruck nach oben federnd ausweichen kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken, bei welcher ein Schleuderrad mit einer Düse zusammenwirkt, um das Füllgut durch letztere in einen Ventilsack zu befördern, dadurch gekennzeichnet, dass das um eine senkrechte Achse sich drehende Schleuderrad mit einer sich mitdrehenden Bodenplatte versehen ist und d'ass die Düse ausser einem Auslasskanal für das Füllgut noch einen Luftrückführungskanal aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftrückführungskanal der Düse durch eine Leitung mit einem Zuführungskanal des Füllgutes zum Schleuderrad verbunden ist, um die Überluft im Ventilsack wieder dem Füllgut zuzuleiten.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Schleuderrad eine Pressschnecke auf einem hohlen Mitnehmerzapfen unverdrehbar, jedoch entgegen Federwirkung verschiebbar gelagert ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Schleuderrald eine Pressschnecke auf einem Mitnehmerzapfen befestigt ist, die in sich selbst federnd zusammendrückbar ist.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslasskanal der Düse durch mindestens eine Schikane unterteilt ist.
    5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Packschuh derart angetrieben wird, dass er periodisch angehoben und fallengelassen wird.
CH345842D 1957-08-29 1956-09-12 Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken CH345842A (de)

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ID=4507406

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CH345842D CH345842A (de) 1957-08-29 1956-09-12 Maschine zum Abfüllen von Ventilsäcken

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226479B (de) * 1961-11-25 1966-10-06 Natronzellstoff Und Papierfab Sackfuellmaschine mit oder ohne Wiege-vorrichtung, insbesondere fuer Ventilsaecke
US4759641A (en) * 1982-02-22 1988-07-26 Bemis Company, Inc. Valve bag
DE4142156A1 (de) * 1991-12-20 1993-06-24 Haver & Boecker Fuellmaschine zum fuellen von ventilsaecken

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226479B (de) * 1961-11-25 1966-10-06 Natronzellstoff Und Papierfab Sackfuellmaschine mit oder ohne Wiege-vorrichtung, insbesondere fuer Ventilsaecke
US4759641A (en) * 1982-02-22 1988-07-26 Bemis Company, Inc. Valve bag
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