Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des Formblättersatzes für Durch schreibe-Buchhaltungen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, bei welchem Blättersatz der Vor druck der den Satz bildenden Formblätter ein in bezug auf die Datum- und die Textspalte durch- gehends an gleicher Stelle angeordnetes Paar Buch betragsspalten enthält, welch letztere bei einem Teil der Kontenblätter die Stellung Soll-Haben, beim andern Teil jedoch die Anordnung Haben-Soll auf weisen,
wobei der besagte Anordnungsunterschied der Betragsspalten mittels optischer Unterscheidungs mittel in einer unabhängig von der Betitelung der Betragsspalten wahrnehmbaren Weise sichtbar ge macht ist, so dass bei spaltengerecht aufeinanderge- passten Datum- und Textspalten zweier in besagter Weise unterschiedlich gehaltener Kontenblätter die Sollbetragsspalte jedes der beiden Kontenblätter mit der Habenbetragsspalte des andern in der Vertikale fluchtet.
Die weitere Ausbildung des Erfindungsgegen standes beruht nun darin, dass urschriftlich zu be- buchende Kontenblätter der einen und durchschrift- lich bebuchbare Gegenkontenblätter der andern, ver tauschten Betragsspaltenanordnung in der Weise unterschieden sind, dass die Gegenkontenblätter einen das Anbringen von Zeilenmarkierungen gestattenden,
in der spaltengerechten Durchschreibelage von Konto- und Gegenkontoblatt freiliegenden vertikalen Pass- rand mit einem nur für Gegenkontenblätter vorge sehenen optischen Merkmal aufweisen.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemässer Formblättersatz, der aus einer Mehrzahl von fallweise zusammenstellbaren bzw. paarweise bebuchbaren Konten- und Gegenkontenblättern sowie gegebenen falls auch noch passend vorbedruckten Journalblät- tern besteht, anhand je eines dieser Formblätter im Sinne eines Beispiels veranschaulicht.
Die Figur zeigt ein urschriftlich zu bebuchendes Kontoblatt mit Soll-Haben-Spalten, ein durchschrift- lich bebuchbares Gegenkontoblatt mit Haben-Soll- Spalten sowie ein zu beiden Formblättern passendes Journalblatt mit neutralen Betragsspalten, das Ganze in Aufsicht.
Mit 1 ist ein urschriftlich zu bebuchendes Konto blatt Debitor X bezeichnet, das spaltengerecht auf ein darunter angeordnetes Gegenkontoblatt 2 mit der Überschrift Kreditverkauf A gepasst ist, derart, dass bei in der Vertikale fluchtenden Datumspalten 3 und 4 und Textspalten 5 und 6 von Konto- und Gegenkontoblatt die Soll-Spalte 7 des Kontoblattes 1 auf die Haben-Kolonne 8 des Gegenkontoblattes 2 gepasst ist, wobei gleichzeitig auch die im vorliegen den Falle nicht benützte Haben-Spalte 9 des Konto blattes 1 mit der Soll-Kolonne 10 des Gegenkonto blattes 2 in der Vertikale fluchtet.
Unter den be sagten Formblättern 1 und 2 ist ein zur Aufnahme einer weiteren Durchschrift je Buchungsfall einge richtetes Journalblatt 11 angeordnet, dessen Datum- spalte 12 und Textspalte 13 mit den entsprechenden Kolonnen 3 und 4 , bzw. 5 und 6 der Formblätter 1 und 2 in der Vertikale fluchten, wobei zugleich die beispielsweise neutralen Betragsspalten 14 und 15 des besagten Journalblattes 11 auf die Betragsspalten 7 und 9 des Kontoblattes 1 und diejenigen 8 und 10 des Gegenkontoblattes 2 ausgerichtet sind.
Die drei Formblätter 1, 2 und 11 sind mittels einer hier nicht gezeichneten Passvorrichtung, nämlich einer Buchungsplatte mit einer vertikalen Reihe senk recht von der Schreibfläche aufragender Haltestifte, spaltengerecht aufeinandergepasst, jedoch aus Dar stellungsgründen aus ihrer zeilengerechten Durch- schreibelage verschoben. Aus dem gleichen Grunde sind die hier beispielsweise benützten Pausmittel, das heisst zwei zwischen je zwei Formblätter einge legte Farbpapierblätter, in der Zeichnung weg gelassen.
Alle drei dargestellten Formblätter 1, 2 und 11 weisen einen mittels Vordruckes für die Aufnahme von Zeilenmarkierungen eingerichteten, in der vor gesehenen Schicht- und spaltengerechten Passlage freiliegenden Passrand 16, 17, 18 auf.
Diese Pass- ränder sind hier beispielsweise linksseitig und links von einer vertikalen Reihe von Passlöchern 19, 20, 21 angeordnet, deren Abstand untereinander, von Lochmitte zu Lochmitte gemessen, dem Zeilenabstand entspricht, und die mit passend geformten Halte stiften einer Buchungsplatte in Eingriff gebracht wer den können, wobei der Abstand der Haltestifte unter einander, von Stiftachse zu Stiftachse gemessen, vor zugsweise ein Mehrfaches des Zeilenabstandes be trägt (vgl. Fig. 1 der Zeichnung zum Hauptpatent).
Die Passränder 16, 17 und 18 der beispielsweise aus weissem Papier gefertigten Formblätter 1, 2 und 11 sind optisch unterschiedlich, beispielsweise kon trastfarbig gehalten. Der - Passrand 16 des Konto blattes l weist z. B. einen gelben, derjenige 17 des Gegenkontenblattes 2 z. B. einen blauen flächigen Aufdruck auf, wogegen der Passrand 18 des Journal- blattes 11 bei diesem Beispiel keinen Aufdruck auf weist und sich eben dadurch von den Passrändern 16 und 17 der Formblätter 1 und 2 in sinnfälliger Weise unterscheidet.
Jedes der gezeichneten Formblätter 1 und 2 ist stellvertretend für eine Mehrzahl von Formblättern mit je gleicher Betragsspaltenanord- nung, die sämtlich an ihrem Passrand ein diese Betragsspaltenanordnung symbolisierendes optisches Merkmal aufweisen, wobei z. B. die Farbe Gelb und vielleicht noch eine andere Druckfarbe ausschliesslich Kontenblättern mit Soll-Haben-Spalten zugeordnet sind, wogegen beispielsweise die Farbe Blau aus schliesslich für Gegenkontenblätter mit Haben-Soll- Spalten vorgesehen ist.
Dank dieser Massnahme ist es möglich, die in besagter Weise funktionsverschie denen Konten- und Gegenkontenblätter und gege benenfalls auch die Journalblätter für sich allein wie auch in jeder möglichen Zusammenstellung bzw. Paarung anhand des in besagter Weise signalisierten Passrandes zu erkennen bzw. zu unterscheiden, wobei dieser Passrand in jeder möglichen Durchschreibelage der zusammen zu bebuchenden Formblätter freiliegt und somit während der ganzen Buchungs- bzw. Durchschreibeoperation sichtbar bleibt.
Die optische bzw. farbliche Verschiedenheit der Passränder 16, 17 und 18 der Formblätter 1, 2 und 11 gibt aber auch noch Aufschluss über die vorausbestimmte Schichtlage jedes in dieser Weise signalisierten Formblattes, indem beispielsweise die gelbe Farbe des Passrandes 16 des Formblattes 1 das letztere als urschriftlich zu be- buchendes Kontoblatt kennzeichnet, wogegen die blaue Farbe des Passrandes 17 des Formblattes 2 darauf hinweist, dass dasselbe - von noch zu be- schreibenden Ausnahmen abgesehen - duschschrift lich zu bebuchen bzw. als Zweiblatt zu benützen ist, während anderseits der z.
B. weisse Passrand 18 des Journalblattes 11 das letztere auf den ersten Blick als Grundblatt erkennen lässt. Auf diese Weise ist das Verbringen jedes der zusammen in einer Nieder schrift zu bebuchenden Formblätter in die zweck bedingte Schichtlage wesentlich erleichtert.
Es ist in diesem Zusammenhange zu bemerken, dass auf die Mitbebuchung eines Journalblattes ver zichtet werden kann, indem die Gegenkontenblätter als gestückelte Journale, allerdings zugleich mit Kon tencharakter, betrachtet und behandelt werden kön nen.
Die Passränder der Konten- und der Gegenkonten blätter können selbstverständlich auch in anderer als der beschriebenen Weise optisch bzw. farblich unterschiedlich gehalten sein. So kann der Passrand der Kontenblätter der einen Betragsspaltenanord- nung beispielsweise eine Schraffur oder einen Farb- fleck bzw. ein farbiges Zeichen aufweisen, das beim Passrand der Kontenblätter der andern, vertauschten Betragsspaltenanordnung fehlt bzw. mit daselbst vor handenen optischen Merkmalen kontrastiert.
Eine andere, vorteilhafte Lösung besteht darin, für die Konten-, Gegenkonten- und gegebenenfalls auch die Journalblätter Papier von je verschiedener Farbe zu verwenden, wodurch sich notwendigerweise die Pass- ränder dieser Formblätter im Sinne der vorliegenden Erfindung voneinander unterscheiden, ohne dass diese Passränder mit einem besonderen Merkmal, beispiels weise einem farbigen Aufdruck, versehen werden müssten.
Die urschriftlich zu bebuchenden Konten blätter brauchen übrigens nicht unbedingt einen für das Anbringen von Zeilenmarkierungen bestimmten Passrand aufzuweisen, weil bei diesen Formblättern in jeder möglichen Durchschreibelage die letztbe- buchte bzw. nächstbebuchbare Zeile unverdeckt ist.
Es kann also genügen, nur die in der Regel dusch schriftlich zu bebuchenden Gegenkontenblätter, deren Buchzeilen in der Buchungslage ganz oder teilweise verdeckt sind, mit einem erfindungsgemässen Pass- rand zu versehen und die Tatsache der vertauschten Betragsspaltenanordnung wie auch die vorgesehene Schichtlage dieser Formblätter mittels eines sinn fälligen optischen Merkmals auszudrücken, das aus schliesslich dem besagten Kontentyp eigen bzw. zu geordnet ist.
Auf den in der Zeichnung dargestellten drei Form blättern 1, 2 und 11 ist eine systemgemässe Durch schreibe-Buchung beispielsweise veranschaulicht, und zwar handelt es sich um ein Warenverkaufsgeschäft nach dem Buchungssatze: Debitor X an Kreditver kauf A .
Die entsprechende Buchung wurde dem urschriftlich zu bebuchenden bzw. obenaufliegenden Kontenblatt 1 mit der Kontenbezeichnung Debitor X (= Kontonummer 5121) mitgeteilt, mit Durch schrift auf das Zweitblatt 2 mit der Bezeichnung Kreditverkauf A und das darunter angeordnete Dritt- bzw. Journalblatt 11, das beispielsweise mit Journal 1 überschrieben ist, im Unterschied zu allfälligen weiteren Journalen bzw. Drittblättern be sonderer Zweckbestimmung, die übrigens auch Be tragsspalten im Sinne von Soll-Haben oder umgekehrt aufweisen können, allenfalls auch zusätzliche bzw. Anhangspalten für die Aussonderung bzw.
Auf schlüsselung von Kontenumsätzen.
Der Buchbetrag von Fr.<B>528.50</B> wurde dem mit Debitor X überschriebenen Kontenblatt 1 in die mit einem S bezeichnete Soll-Spalte 7 gesetzt, mit Durchschrift in die mit einem H angegebenen Haben-Spalten 8 des Gegenkontoblattes 2 (= Kredit verkauf A ) und mit einer weiteren Durchschrift in die neutrale Betragsspalte 14 des Journalblattes 11. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, tragen die Betrags spalten 7 und 9 des Kontoblattes 1 und jene 8 und 10 des Gegenkontoblattes 2 ausser den Wortabkür zungen S für Soll bzw. H für Haben noch je einen zusätzlichen Spaltentitel, der das Buchen weiterhin erleichtern soll.
Es sind dies gemeinver ständliche Bezeichnungen, wie Guthaben und Ausgleich für Soll und Haben der Kunden konten sowie Aufwand und Erlös als Rubri kenköpfe für Soll und Haben der Erfolgskonten (oder einer Gruppe davon), welch letztere Bezeich nungen gegebenenfalls auch mit einer weiteren An gabe Verlust bzw. Gewinn>> kombiniert sein können, um eine möglichst vielseitige Verwendung dieser Kontenblätter zu ermöglichen.
Sowohl dem Soll-Eintrag (hier Urschrift) als auch der Haben-Buchung (= 1. Durchschrift) und der Journalbeschriftung (= 2. Durchschrift) ist ein Zeilenmarkierungszeichen 22, 23, 24 in der Form eines V-Zeichens bzw. Häkchens vorangestellt.
Es besagt, dass die entsprechende Zeile bereits benützt ist und verhindert so ein nochmaliges Bebuchen der betreffenden Buchzeile. Um solche fehlerhafte Durch schriften zu vermeiden, genügt es also, das letztange brachte Zeilenmarkierzeichen (bzw. V-Zeichen oder Häkchen oder dergleichen) des Kontoblattes 1 neben dasjenige des Gegenkontoblattes 2 zu bringen, unter Verwendung einer Vorrichtung zur Sicherung der Durchschreibelage der zusammen zu bebuchenden Formblätter.
Bei Mitbebuchung eines Journalblattes ist auch bei diesem der Passrand mit einer Markierung je beschriebene Zeile zu versehen.
Der Passrand namentlich der durchschriftlich zu bebuchenden Formblätter ist auf der Höhe des Tabellenkopfes zweckmässigerweise ebenfalls mit einem V- oder einem andern Zeichen versehen, und zwar mittels Vordruckes, im Sinne einer Bezeichnung des Passrandes, welche zugleich das irrtümliche über schreiben des Tabellenkopfes der durchschriftlich zu bebuchenden bzw. verdeckt liegenden Formblätter verhindern soll.
Die für die Summenüberträge vor gesehenen Schlusszeilen wenigstens der durchschrift- lieh zu bebuchenden Formblätter sind zweckmässiger weise auf dem Passrand mit einem vorgedruckten Sperrzeichen 25 bzw. 26 markiert, um auch hier die irrtümliche durchschriftliche Bebuchung einer für einen andern Zweck vorgesehenen Vordruckstelle zu verhindern.
Das in der Zeichnung dargestellte Journalblatt 11 ist so eingerichtet, dass es wahlweise zur Aufnahme einer Drittschrift je Buchungsfall oder auch als Son- derjournal für die Ausführung von Buchungen zwi schen Konten gleicher bzw. ununterschiedlicher Be- tragsspaltenanordnung verwendet werden kann.
Im letzteren Falle werden Buchung und Gegenbuchung gesondert bzw. nacheinander ausgeführt, je mit einer Durchschrift auf ein darunter angeordnetes Journal- blatt 11, wobei der Betrag der einen Buchung in die linke, derjenige der andern, betragsgleichen Buchung jedoch in die rechte Betragsspalte des Journalblattes 11 durchgeschrieben wird, wie dies beim Zweizug system bekannt ist, hier jedoch die Ausnahme bildet.
Um bei Buchungen zwischen zwei Kontenblättern 1 das Anbringen von Zeilenmarkierungen an unpassen der Stelle bzw. im streifenförmigen Flächenteil 17' zwischen dem Passrand 18 und dem Flächenteil 16' des Journalblattes 11 zu verhüten, ist der besagte Flächenteil 17' vorzugsweise mit optischen Mitteln, z. B. mittels eines Sperrzeichens 27 je bebuchbare Zeile, für das Anbringen von Zeilenmarkierungen gesperrt.
Anstelle eines Journalblattes kann für solche Buchungen auch ein Zwischenkontoblatt mit entspre chend vertauschten Betragsspalten und optisch unter schiedlichem Passrand verwende werden, wobei das Zwischenkonto im Zuge der eigentlichen Lastschrift erkannt und im Zuge der entsprechenden Gutschrifts- buchung belastet wird. Die dargestellten Formblätter 1, 2 und 11 weisen je eine Vordruckbezeichnung 28, 29 bzw. 30 auf, welche Bezeichnungen vorzugsweise auf bestimmte Kontengruppen hinweisen und mit kontengruppenweise variierenden Betragsspalten titeln in Beziehung stehen.
Diese Bezeichnungen ge statten, beispielsweise Formblätter für Debitorenkon ten (Vordruck-Typ DB) von solchen für Kreditoren konten (Typ KR) usw. zu unterscheiden, oder etwa Formblätter für Konten der Verlust- und Gewinn rechnung (Typ VG) von den für sog. Geldkonten (Typ GD) verwendeten usw., und zwar, ohne dass der erfindungsgemässe Passrand mit möglicherweise stören den zusätzlichen optischen Merkmalen versehen wer den müsste.
Eine andere Möglichkeit gruppenweiser Unter scheidung im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht darin, beispielsweise den Passrand der ur schriftlich zu bebuchenden Kontenblätter je nach Art der in Frage stehenden Kontengruppen mit einem grünen, roten bzw. gelben Passrand zu versehen, wobei z.
B. die Farbe Grün die Kundenkonten von den mit einem roten Passrand versehenen Lieferer- Konten und gelbgerandeten Sachkonten unterscheiden würde, wogegen die Gegenkontenblätter mit ver tauschten Betragsspalten vorzugsweise in einer durch- gehends gleichen Kontrastfarbe, z. B. Blau, gehalten wären oder, im Sinne eines Unterscheidungsmittels, überhaupt kein farbliches Merkmal aufweisen würden.
Die Formblätter 1, 2, 11 können entweder nur einseitig oder aber beidseitig bedruckt sein. Wenn ein rückseitiger Druck fehlt, oder wenn die Rückseite Kopf auf Fuss bedruckt ist, so dass die Formblätter für rückseitige Bebuchung um ihre obere oder untere Blattkante gewendet werden müssen, so ist nur eine vertikale Reihe von Passlöchern 19, 20 bzw. 21 not wendig. Sind die Formblätter aber auf ihrer Rück seite gleichlaufend bzw.
Kopf auf Kopf bedruckt, so dass sie um eine ihrer vertikalen Blattkanten umge schlagen werden müssen, um rückseitig bebucht wer den zu können, sind zwei solcher Lochreihen erfor derlich, wovon die eine, 19 bzw. 20, längs des vor- derseitigen Passrandes 16 bzw. 17 und die andere, 31 bzw. 32, längs des Passrandes für die Rückseite ver läuft, welch letzterer mit dem vorderseitigen Rand streifen 33 bzw. 34 der Formblätter 1 und 2 zusam menfällt.
Der Randstreifen 34 des Gegenkontoblattes 2 sowie ein zwischen der Habenspalte 9 des Konto blattes 1 und dessen Lochreihe 31 angeordneter strei- fenförmiger Flächenteil 35 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel vordruckmässig für das Anbrin gen von Kontrollzeichen je Buchzeile eingerichtet, bei spielsweise Richtigbefundszeichen in der Form eines Häkchens oder von buchstaben- bzw. ziffernmässigen Postenausgleichszeichen bei den Debitoren- und den Kreditoren-Konten oder dergleichen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist auch das Joumalblatt 11 eine entsprechende Spalte 36 auf. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so gewählt, dass der Flächenteil bzw. die Spalte 35 des Konto blattes 1 in der spaltengerechten Passlage von Konto- und Gegenkontoblatt mit einem linienmässig begrenz ten, die Lochreihe 32 des Gegenkontoblattes 2 symmetrisch einschliessenden streifenförmigen Feld 41 zusammenfällt, wobei zugleich die Spalte 34 des letzteren Blattes mit dem streifenförmigen Feld 40 des Kontoblattes 1 fluchtet,
welch letzteres Feld die Lochreihe 31 symmetrisch einschliesst. Diese Anord nung bedingt, dass einerseits die Konten- 1 und die Gegenkontenblätter 2 und anderseits deren Pass- ränder 16 und 17 wie auch ihre rückseitigen Ent sprechungen je gleich breit gehalten sind, und dass die Breite des gelochten Feldes 40 bzw. 41 wenig stens annähernd der doppelten Breite eines Passrandes 16 bzw. 17 entspricht, welch letzterer in der Zeich nung aus Darstellungsgründen mit übertriebener Breite gezeigt ist.
Dieses Verhältnis lässt sich auch so ausdrücken, dass die Breite des gelochten Feldes 40 bzw. 41 dem Betrag entspricht, um welchen die Lochreihen 20 und 32 des Gegenkontoblattes 2 im Vergleich zum Abstand der Lochreihen 19 und 31 des Kontoblattes 1 gesamthaft zusammengerückt sind, wobei ausserdem die Passränder 16 und 17 der Kon ten- 1 und der Gegenkontenblätter 2 je halb so breit bemessen sind wie die besagten Felder 40, 41.
Diese Anordnung ist zweckmässig, weil hierbei ein beim einen Formblatt zufolge seiner Lochung unbebuchbar gewordener Flächenteil beim andern Formblatt für eine Spalte zum Anbringen von Kontrollzeichen je bebuchte Zeile ausgewertet ist. Ausserdem wird mit dieser Anordnung das genaue Aufeinanderpassen der zusammen zu bebuchenden Formblätter und damit der jeweils zu beschreibenden Zeilen wesentlich er leichtert. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind auch die Lochreihen 19, 20 und 21 der Formblätter 1, 2 und 11 in gleicher Weise in ein streifenförmiges Feld 37, 38, 39 eingemittet.
Aus der Zeichnung geht im weiteren hervor, dass bei den Passrändern 16 und 17 der Konten- und Gegenkontenblätter 1 und 2 wie auch beim Passrand 18 der hier beispielsweise vorhandenen, aber nicht unbedingt notwendigen Journalblätter 11 an ihrem obern, der Höhe des Formblattkopfes entsprechenden Teil Raum für eine Konten- bzw. Journalbezeichnung (Nummer oder Kurzwort bzw.
Wortabkürzung) frei gelassen ist, welche Bezeichnung in jeder möglichen Passlage der jeweils zusammen zu bebuchenden Form blätter unverdeckt bleibt, da ja erfindungsgemäss die besagten Passränder in der spaltengerechten Durch schreibelage dieser Formblätter freiliegen. Mit derart angeordneten Konten- bzw. Journalbezeichnungen sollen Fehler beim Anrufen der entsprechenden Kon ten und Journale bzw. Journalblattseiten bei den ein zelnen Buchungsoperationen möglichst vermieden werden.
Set of forms for carbonless bookkeeping The present invention relates to a further embodiment of the set of forms for carbonless bookkeeping according to the patent claim of the main patent, in which set of pages the preprint of the forms forming the set is shown in relation to the date and text columns. Going to the same place arranged pair of book amount columns, which the latter have the position debit-credit in one part of the account sheets, but the credit-debit position in the other part,
wherein the said difference in arrangement of the amount columns is made visible by means of optical differentiating means in a perceptible manner regardless of the title of the amount columns, so that with column-correct matched date and text columns of two account sheets kept different in said manner, the target amount column of each of the two account sheets with the credit amount column of the other is aligned vertically.
The further development of the subject matter of the invention is based on the fact that account sheets to be posted originally on one side and offsetting account sheets on the other, reversed amount column arrangement, are differentiated in such a way that the offsetting account sheets allow line markings to be made,
have exposed vertical pass margin with an optical feature provided only for counter account sheets in the carbon copy position of the account and counter-account sheet, which is just in the column.
In the drawing, a set of forms according to the invention, which consists of a plurality of account and counter account sheets that can be combined or posted in pairs, and possibly also suitably pre-printed journal sheets, is illustrated using one of these forms as an example.
The figure shows an account sheet with debit / credit columns to be posted in the original, a counter-account sheet with credit / debit columns that can be posted in writing, and a journal sheet that matches both forms with neutral amount columns, the whole thing under supervision.
With 1 an originally to be posted account sheet debtor X is designated, which fits in the right column on a counter account sheet 2 arranged underneath with the heading Credit Sale A, in such a way that with vertically aligned date columns 3 and 4 and text columns 5 and 6 of account and Counter account sheet the debit column 7 of the account sheet 1 is fitted to the credit column 8 of the counter account sheet 2, while at the same time the credit column 9 of the account sheet 1, which is not used in the present case, with the debit column 10 of the counter account sheet 2 in the vertical is aligned.
Under the aforementioned forms 1 and 2, a journal sheet 11 is arranged to accommodate another copy for each booking case, its date column 12 and text column 13 with the corresponding columns 3 and 4, or 5 and 6 of forms 1 and 2 in the vertical are aligned, with the for example neutral amount columns 14 and 15 of the said journal sheet 11 being aligned with the amount columns 7 and 9 of the account sheet 1 and those 8 and 10 of the counter account sheet 2.
The three forms 1, 2 and 11 are matched to one another by means of a fitting device (not shown here), namely a booking plate with a vertical row of retaining pins protruding perpendicularly from the writing surface, but shifted from their line-by-line copy position for reasons of illustration. For the same reason, the tracing means used here, for example, that is, two sheets of colored paper placed between two forms, are omitted from the drawing.
All three forms 1, 2 and 11 shown have a fitting edge 16, 17, 18 which is set up by means of a pre-printed form for the inclusion of line markings and which is exposed in the appropriate layer and gap-appropriate fitting position.
These pass margins are here for example on the left and left of a vertical row of pass holes 19, 20, 21, the distance from one another, measured from hole center to hole center, corresponds to the line spacing, and the appropriately shaped retaining pins of a booking plate are brought into engagement the can, with the distance between the retaining pins from one another, measured from pin axis to pin axis, preferably a multiple of the line spacing before wearing (see. Fig. 1 of the drawing for the main patent).
The pass margins 16, 17 and 18 of the forms 1, 2 and 11 made, for example, of white paper are visually different, for example in contrast color. The - pass margin 16 of the account sheet l has z. B. a yellow, the one 17 of the counter account sheet 2 z. B. on a blue flat imprint, whereas the fitting edge 18 of the journal sheet 11 in this example has no imprint and precisely because of this differs from the fitting margins 16 and 17 of the forms 1 and 2 in an obvious way.
Each of the drawn forms 1 and 2 is representative of a plurality of forms, each with the same amount column arrangement, all of which have an optical feature symbolizing this amount column arrangement on their fitting edge. B. the color yellow and perhaps another printing color are assigned exclusively to account sheets with debit / credit columns, whereas, for example, the color blue is only intended for offsetting account sheets with credit / debit columns.
Thanks to this measure, it is possible to recognize or distinguish the functionally different account and counter account sheets and, if necessary, also the journal sheets on their own as well as in any possible combination or pairing based on the pass margin signaled in said way, whereby this pass margin is exposed in every possible copy position of the forms to be posted together and thus remains visible during the entire booking or copy operation.
The optical or color difference of the pass margins 16, 17 and 18 of the forms 1, 2 and 11 also provides information about the predetermined layer position of each form signaled in this way, for example by the yellow color of the pass margin 16 of the form 1 as the latter identifies the account sheet to be posted in the original, whereas the blue color of the passport border 17 of form 2 indicates that the same - apart from exceptions to be described - is to be posted in writing or to be used as a two-sheet, while the z.
B. white fitting edge 18 of the journal sheet 11, the latter can be seen at first glance as the base sheet. In this way, it is much easier to bring each of the forms to be posted together in a record into the intended layer position.
In this context, it should be noted that it is not necessary to post a journal sheet at the same time, in that the contra-account sheets can be viewed and treated as fragmented journals, albeit with the character of an account.
The pass margins of the account and the counter account sheets can of course also be kept different in appearance or color in a way other than that described. For example, the pass margin of the account sheets of the one amount column arrangement can have hatching or a colored spot or a colored character that is missing in the pass margin of the account sheets of the other, swapped amount column arrangement or contrasts with the optical features that exist there.
Another advantageous solution is to use paper of different colors for the accounts, contra accounts and possibly also the journal sheets, whereby the pass margins of these forms in the sense of the present invention necessarily differ from one another without these pass margins a special feature, for example a colored print, would have to be provided.
Incidentally, the account sheets to be posted to in the original do not necessarily have to have a pass margin intended for the application of line markings, because with these forms the last or next postable line is uncovered in every possible copy position.
It can therefore suffice to provide only the counter-account sheets, which are usually posted in writing and whose book lines are completely or partially covered in the posting position, with a pass margin according to the invention and the fact of the reversed amount column arrangement as well as the intended layer position of these forms by means of a to express sensible visual feature that is exclusively specific or assigned to the said account type.
On the three forms 1, 2 and 11 shown in the drawing, a system-compliant write-through booking is illustrated, for example, namely a goods sales transaction according to the booking records: debtor X to credit sales A.
The corresponding posting was communicated to the original account sheet 1 to be posted to or on top with the account name Debitor X (= account number 5121), with a copy on the second sheet 2 with the name Credit Sales A and the third or journal sheet 11 arranged below it, which for example is overwritten with journal 1, in contrast to any other journals or third-party sheets with a special purpose, which incidentally may also have amount columns in the sense of debit credits or vice versa, possibly also additional or appendix columns for separation or
On the breakdown of account transactions.
The book amount of Fr. <B> 528.50 </B> was placed in the debit column 7 marked with an S in the account sheet 1, which was overwritten with debtor X, with a copy in the credit columns 8 of the counter account sheet 2 (= Credit sale A) and with another copy in the neutral amount column 14 of journal sheet 11. As can be seen from the drawing, the amount columns 7 and 9 of account sheet 1 and those 8 and 10 of counter account sheet 2 apart from the word abbreviations S for debit or . H for credit an additional column heading, which should make posting easier.
These are commonly understood terms, such as credit and compensation for debit and credit of the customer accounts as well as expenses and revenue as headings for debit and credit of the profit accounts (or a group of them), the latter names possibly also with a further indication of loss or Profit >> can be combined in order to enable the most versatile use of these account sheets.
Both the debit entry (here the original) and the credit entry (= 1st copy) and the journal lettering (= 2nd copy) are preceded by a line marker 22, 23, 24 in the form of a V character or tick.
It says that the corresponding line has already been used and thus prevents the relevant book line from being posted again. In order to avoid such incorrect transcriptions, it is sufficient to bring the last line marker (or V-sign or tick or the like) of the account sheet 1 next to that of the counter account sheet 2, using a device to secure the carbon copy position of the items to be posted together Forms.
If a journal sheet is also booked, the pass margin must also be marked with a marking for each line written.
The pass margin, in particular of the forms to be posted to in writing, is expediently also provided with a V or another sign at the level of the table header, namely by means of a form, in the sense of a designation of the pass margin, which at the same time means that the table head to be posted erroneously overwrites or hidden forms.
The end lines of at least the forms to be posted to in copy borrowed for the total carryforwards are expediently marked on the pass margin with a preprinted blocking symbol 25 or 26, in order to prevent the erroneous written posting of a preprint point intended for another purpose.
The journal sheet 11 shown in the drawing is set up in such a way that it can optionally be used to accommodate a third-party publication for each booking case or also as a special journal for the execution of bookings between accounts with the same or different amount column arrangements.
In the latter case, posting and counter-posting are carried out separately or one after the other, each with a copy on a journal sheet 11 arranged below, with the amount of one posting in the left and that of the other posting with the same amount in the right amount column of journal sheet 11 is written through, as is known in the two-pass system, but here is the exception.
In order to prevent the application of line markings at the wrong place or in the strip-shaped surface part 17 'between the fitting edge 18 and the surface part 16' of the journal sheet 11 when postings between two account sheets 1, said surface part 17 'is preferably optical means, e.g. B. by means of a blocking character 27 per bookable line, blocked for attaching line markings.
Instead of a journal sheet, an interim account sheet with correspondingly swapped amount columns and visually different pass margin can be used for such postings, the interim account being recognized in the course of the actual direct debit and debited in the course of the corresponding credit posting. The forms 1, 2 and 11 shown each have a form designation 28, 29 and 30, respectively, which designations preferably refer to certain account groups and are related to amount columns that vary according to account group.
These designations make it possible to distinguish, for example, forms for accounts receivable (DB type) from those for accounts payable (KR type) etc., or forms for loss and profit accounting accounts (VG type) from those for so-called Money accounts (type GD) used, etc., without the passport edge according to the invention having to be provided with possibly disruptive additional optical features.
Another possibility of group-wise differentiation in the context of the present invention is, for example, to provide the pass margin of the account sheets to be posted to in writing, depending on the type of account groups in question, with a green, red or yellow pass margin.
B. the color green would distinguish the customer accounts from the supplier accounts provided with a red pass border and G / L accounts with a yellow border, whereas the counter account sheets with exchanged amount columns are preferably in a continuously identical contrasting color, e.g. B. blue, would be kept or, in the sense of a means of distinction, would have no color characteristic at all.
Forms 1, 2, 11 can either be printed on one side or on both sides. If there is no back print, or if the back is printed head-to-foot, so that the forms have to be turned around their top or bottom edge for postings on the back, only one vertical row of pass holes 19, 20 or 21 is necessary. However, are the forms on the reverse side of the same line or
Printed head to head so that they have to be turned around one of their vertical sheet edges in order to be able to post the back to whoever, two such rows of holes are required, one of which, 19 or 20, along the front-side mating edge 16 or 17 and the other, 31 and 32, respectively, run along the fitting edge for the rear side, which latter strips 33 and 34 of forms 1 and 2 coincide with the front edge.
The edge strip 34 of the counter account sheet 2 as well as a strip-shaped surface part 35 arranged between the credit column 9 of the account sheet 1 and its row of holes 31 are pre-printed in the illustrated embodiment for the attachment of control characters per book line, for example correctness marks in the form of a tick or of letter or number item adjustment characters in the accounts receivable and accounts payable or the like.
As can be seen from the drawing, the journal sheet 11 also has a corresponding column 36. In the illustrated embodiment, the arrangement is chosen so that the surface part or the column 35 of the account sheet 1 coincides in the matching position of the account and counter account sheet with a line-limited, the row of holes 32 of the counter account sheet 2 symmetrically enclosing strip-shaped field 41, with at the same time the column 34 of the latter sheet is aligned with the strip-shaped field 40 of the account sheet 1,
which latter field symmetrically encloses the row of holes 31. This arrangement requires that on the one hand the account sheets 1 and the counter account sheets 2 and on the other hand their passport edges 16 and 17 as well as their rear counterparts are each kept the same width, and that the width of the perforated field 40 and 41 at least approximately corresponds to twice the width of a fitting edge 16 or 17, which latter is shown in the drawing for reasons of illustration with exaggerated width.
This ratio can also be expressed in such a way that the width of the perforated field 40 or 41 corresponds to the amount by which the rows of holes 20 and 32 of the counter account sheet 2 are moved together as a whole compared to the distance between the rows of holes 19 and 31 of the account sheet 1, and also the pass margins 16 and 17 of the account 1 and the counter account sheets 2 are each half as wide as the said fields 40, 41.
This arrangement is expedient because in this case an area part that has become unbookable on one form due to its perforation is evaluated in the other form for a column for attaching control characters for each posted line. In addition, with this arrangement, the exact matching of the forms to be posted together and thus the lines to be written in each case is made much easier. As can be seen from the drawing, the rows of holes 19, 20 and 21 of forms 1, 2 and 11 are centered in the same way in a strip-shaped field 37, 38, 39.
The drawing also shows that the pass margins 16 and 17 of the account and counter account sheets 1 and 2 as well as the pass margin 18 of the journal sheets 11 present here, for example, but not absolutely necessary, have space on their upper part corresponding to the height of the head of the form for an account or journal name (number or abbreviation or
Word abbreviation) is left blank, which designation remains uncovered in each possible pass position of the respective forms to be posted together, since according to the invention the said pass margins are exposed in the column-correct writing position of these forms. With account or journal names arranged in this way, errors when calling the corresponding accounts and journals or journal pages in the individual posting operations are to be avoided as far as possible.