CH346429A - Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen - Google Patents

Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen

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CH346429A
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Description


      Formblättersatz    für     Durchschreibe-Buchhaltungen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  weitere Ausbildung des     Formblättersatzes    für Durch  schreibe-Buchhaltungen nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes, bei welchem Blättersatz der Vor  druck der den Satz bildenden Formblätter ein in  bezug auf die Datum- und die Textspalte     durch-          gehends    an gleicher Stelle angeordnetes Paar Buch  betragsspalten enthält, welch letztere bei einem Teil  der Kontenblätter die Stellung Soll-Haben, beim  andern Teil jedoch die Anordnung Haben-Soll auf  weisen,

   wobei der besagte Anordnungsunterschied  der Betragsspalten mittels optischer Unterscheidungs  mittel in einer unabhängig von der Betitelung der  Betragsspalten wahrnehmbaren Weise sichtbar ge  macht ist, so dass bei spaltengerecht     aufeinanderge-          passten    Datum- und Textspalten zweier in besagter  Weise unterschiedlich gehaltener Kontenblätter die       Sollbetragsspalte    jedes der beiden Kontenblätter mit  der     Habenbetragsspalte    des andern in der Vertikale  fluchtet.  



  Die weitere Ausbildung des Erfindungsgegen  standes beruht nun darin, dass urschriftlich zu     be-          buchende    Kontenblätter der einen und     durchschrift-          lich        bebuchbare        Gegenkontenblätter    der andern, ver  tauschten     Betragsspaltenanordnung    in der Weise  unterschieden sind, dass die     Gegenkontenblätter    einen  das Anbringen von Zeilenmarkierungen gestattenden,

    in der spaltengerechten     Durchschreibelage    von     Konto-          und        Gegenkontoblatt    freiliegenden vertikalen     Pass-          rand    mit einem nur für     Gegenkontenblätter    vorge  sehenen optischen Merkmal aufweisen.  



  In der Zeichnung ist ein erfindungsgemässer       Formblättersatz,    der aus einer Mehrzahl von fallweise       zusammenstellbaren    bzw. paarweise     bebuchbaren     Konten- und     Gegenkontenblättern    sowie gegebenen  falls auch noch passend     vorbedruckten    Journalblät-         tern    besteht,     anhand    je eines dieser     Formblätter    im  Sinne eines Beispiels veranschaulicht.  



  Die Figur zeigt ein urschriftlich zu     bebuchendes     Kontoblatt mit     Soll-Haben-Spalten,    ein     durchschrift-          lich        bebuchbares        Gegenkontoblatt    mit     Haben-Soll-          Spalten    sowie ein zu beiden Formblättern passendes       Journalblatt    mit neutralen Betragsspalten, das Ganze  in Aufsicht.  



  Mit 1 ist ein urschriftlich zu     bebuchendes    Konto  blatt  Debitor X  bezeichnet, das spaltengerecht auf  ein darunter angeordnetes     Gegenkontoblatt    2 mit der  Überschrift  Kreditverkauf A  gepasst ist, derart,  dass bei in der Vertikale fluchtenden     Datumspalten    3  und 4 und Textspalten 5 und 6 von Konto- und       Gegenkontoblatt    die Soll-Spalte 7 des Kontoblattes 1  auf die Haben-Kolonne 8 des     Gegenkontoblattes    2  gepasst ist, wobei gleichzeitig auch die im vorliegen  den Falle nicht benützte Haben-Spalte 9 des Konto  blattes 1 mit der Soll-Kolonne 10 des Gegenkonto  blattes 2 in der Vertikale fluchtet.

   Unter den be  sagten Formblättern 1 und 2 ist ein zur Aufnahme  einer weiteren Durchschrift je Buchungsfall einge  richtetes     Journalblatt    11 angeordnet, dessen     Datum-          spalte    12 und Textspalte 13 mit den entsprechenden  Kolonnen 3 und 4 , bzw. 5 und 6 der Formblätter 1  und 2 in der Vertikale fluchten, wobei zugleich die  beispielsweise neutralen Betragsspalten 14 und 15  des besagten     Journalblattes    11 auf die Betragsspalten  7 und 9 des Kontoblattes 1 und diejenigen 8 und 10  des     Gegenkontoblattes    2 ausgerichtet sind.  



  Die drei Formblätter 1, 2 und 11 sind mittels  einer hier nicht gezeichneten     Passvorrichtung,    nämlich  einer Buchungsplatte mit einer vertikalen Reihe senk  recht von der     Schreibfläche    aufragender Haltestifte,  spaltengerecht     aufeinandergepasst,    jedoch aus Dar  stellungsgründen aus ihrer zeilengerechten Durch-           schreibelage    verschoben. Aus dem gleichen     Grunde     sind die hier beispielsweise benützten     Pausmittel,     das heisst zwei zwischen je zwei Formblätter einge  legte     Farbpapierblätter,    in der Zeichnung weg  gelassen.  



  Alle drei dargestellten Formblätter 1, 2 und 11  weisen einen mittels Vordruckes für die Aufnahme  von Zeilenmarkierungen eingerichteten, in der vor  gesehenen Schicht- und spaltengerechten     Passlage     freiliegenden     Passrand    16, 17, 18 auf.

   Diese     Pass-          ränder    sind hier beispielsweise linksseitig und links  von einer vertikalen Reihe von     Passlöchern    19, 20,  21 angeordnet, deren Abstand untereinander, von  Lochmitte zu Lochmitte gemessen, dem Zeilenabstand  entspricht, und die mit passend geformten Halte  stiften einer Buchungsplatte in Eingriff gebracht wer  den können, wobei der Abstand der Haltestifte unter  einander, von Stiftachse zu Stiftachse gemessen, vor  zugsweise ein Mehrfaches des Zeilenabstandes be  trägt (vgl.     Fig.    1 der Zeichnung zum Hauptpatent).  



  Die     Passränder    16, 17 und 18 der beispielsweise  aus weissem Papier     gefertigten    Formblätter 1, 2 und  11 sind optisch unterschiedlich, beispielsweise kon  trastfarbig gehalten. Der -     Passrand    16 des Konto  blattes l weist z. B. einen gelben, derjenige 17 des       Gegenkontenblattes    2 z. B. einen blauen flächigen  Aufdruck auf, wogegen der     Passrand    18 des     Journal-          blattes    11 bei diesem Beispiel keinen     Aufdruck    auf  weist und sich eben dadurch von den     Passrändern    16  und 17 der Formblätter 1 und 2 in sinnfälliger Weise  unterscheidet.

   Jedes der gezeichneten Formblätter  1 und 2 ist stellvertretend für eine Mehrzahl von  Formblättern mit je gleicher     Betragsspaltenanord-          nung,    die sämtlich an ihrem     Passrand    ein diese       Betragsspaltenanordnung    symbolisierendes optisches  Merkmal aufweisen, wobei z. B. die Farbe Gelb und  vielleicht noch eine andere     Druckfarbe    ausschliesslich  Kontenblättern mit     Soll-Haben-Spalten    zugeordnet  sind, wogegen beispielsweise die Farbe Blau aus  schliesslich für     Gegenkontenblätter    mit     Haben-Soll-          Spalten    vorgesehen ist.

   Dank dieser Massnahme ist  es möglich, die in besagter Weise funktionsverschie  denen Konten- und     Gegenkontenblätter    und gege  benenfalls auch die     Journalblätter    für sich allein wie  auch in jeder möglichen Zusammenstellung bzw.  Paarung anhand des in besagter Weise signalisierten       Passrandes    zu erkennen bzw. zu unterscheiden, wobei  dieser     Passrand    in jeder möglichen     Durchschreibelage     der zusammen zu     bebuchenden    Formblätter     freiliegt     und somit während der ganzen     Buchungs-    bzw.       Durchschreibeoperation    sichtbar bleibt.

   Die optische  bzw. farbliche Verschiedenheit der     Passränder    16, 17  und 18 der Formblätter 1, 2 und 11 gibt aber auch  noch Aufschluss über die vorausbestimmte Schichtlage  jedes in dieser Weise signalisierten Formblattes, indem  beispielsweise die gelbe Farbe des     Passrandes    16 des  Formblattes 1 das letztere als urschriftlich zu     be-          buchendes    Kontoblatt kennzeichnet, wogegen die  blaue Farbe des     Passrandes    17 des Formblattes 2  darauf hinweist, dass dasselbe - von noch zu be-    schreibenden Ausnahmen abgesehen - duschschrift  lich zu     bebuchen    bzw. als Zweiblatt zu benützen ist,  während anderseits der z.

   B. weisse     Passrand    18 des       Journalblattes    11 das letztere auf den ersten Blick  als Grundblatt erkennen lässt. Auf diese Weise ist  das Verbringen jedes der zusammen in einer Nieder  schrift zu     bebuchenden    Formblätter in die zweck  bedingte Schichtlage wesentlich erleichtert.  



  Es ist in diesem     Zusammenhange    zu bemerken,  dass auf die     Mitbebuchung    eines     Journalblattes    ver  zichtet werden kann, indem die     Gegenkontenblätter     als gestückelte Journale, allerdings zugleich mit Kon  tencharakter, betrachtet und behandelt werden kön  nen.  



  Die     Passränder    der Konten- und der Gegenkonten  blätter können selbstverständlich auch in anderer  als der beschriebenen Weise optisch bzw. farblich  unterschiedlich gehalten sein. So kann der     Passrand     der Kontenblätter der einen     Betragsspaltenanord-          nung    beispielsweise eine     Schraffur    oder einen     Farb-          fleck    bzw. ein farbiges Zeichen aufweisen, das beim       Passrand    der Kontenblätter der     andern,    vertauschten       Betragsspaltenanordnung    fehlt bzw. mit daselbst vor  handenen optischen Merkmalen kontrastiert.

   Eine  andere, vorteilhafte Lösung besteht darin, für die  Konten-, Gegenkonten- und gegebenenfalls auch die       Journalblätter    Papier von je verschiedener Farbe zu  verwenden, wodurch sich notwendigerweise die     Pass-          ränder    dieser Formblätter im Sinne der vorliegenden  Erfindung voneinander unterscheiden, ohne dass diese       Passränder    mit einem besonderen Merkmal, beispiels  weise einem farbigen     Aufdruck,    versehen werden  müssten.

   Die urschriftlich zu     bebuchenden    Konten  blätter brauchen übrigens nicht unbedingt einen für  das Anbringen von Zeilenmarkierungen bestimmten       Passrand    aufzuweisen, weil bei diesen Formblättern  in jeder möglichen     Durchschreibelage    die     letztbe-          buchte    bzw.     nächstbebuchbare    Zeile unverdeckt ist.

    Es kann also genügen, nur die in der Regel dusch  schriftlich zu     bebuchenden        Gegenkontenblätter,    deren  Buchzeilen in der Buchungslage ganz oder teilweise  verdeckt sind, mit einem erfindungsgemässen     Pass-          rand    zu versehen und die Tatsache der     vertauschten          Betragsspaltenanordnung    wie auch die vorgesehene  Schichtlage dieser     Formblätter    mittels eines sinn  fälligen optischen Merkmals auszudrücken, das aus  schliesslich dem besagten Kontentyp eigen bzw. zu  geordnet ist.  



  Auf den in der Zeichnung dargestellten drei Form  blättern 1, 2 und 11 ist eine systemgemässe Durch  schreibe-Buchung beispielsweise veranschaulicht, und  zwar handelt es sich um ein     Warenverkaufsgeschäft     nach dem     Buchungssatze:     Debitor X an Kreditver  kauf A .

   Die entsprechende Buchung wurde dem       urschriftlich    zu     bebuchenden    bzw.     obenaufliegenden     Kontenblatt 1 mit der Kontenbezeichnung  Debitor  X  (= Kontonummer 5121) mitgeteilt, mit Durch  schrift auf das Zweitblatt 2 mit der Bezeichnung   Kreditverkauf A  und das     darunter    angeordnete      Dritt- bzw.     Journalblatt    11, das beispielsweise mit   Journal 1   überschrieben ist, im Unterschied zu  allfälligen weiteren Journalen bzw. Drittblättern be  sonderer Zweckbestimmung, die übrigens auch Be  tragsspalten im Sinne von Soll-Haben oder umgekehrt  aufweisen können, allenfalls auch zusätzliche bzw.       Anhangspalten    für die Aussonderung bzw.

   Auf  schlüsselung von Kontenumsätzen.  



  Der Buchbetrag von Fr.<B>528.50</B> wurde dem mit   Debitor X  überschriebenen Kontenblatt 1 in die  mit einem      S     bezeichnete Soll-Spalte 7 gesetzt, mit  Durchschrift in die mit einem  H  angegebenen  Haben-Spalten 8 des     Gegenkontoblattes    2 (=  Kredit  verkauf A ) und mit einer weiteren Durchschrift in  die neutrale Betragsspalte 14 des     Journalblattes    11.  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, tragen die Betrags  spalten 7 und 9 des Kontoblattes 1 und jene 8 und  10 des     Gegenkontoblattes    2 ausser den Wortabkür  zungen      S     für  Soll  bzw.  H  für  Haben  noch  je einen zusätzlichen Spaltentitel, der das Buchen  weiterhin erleichtern soll.

   Es sind dies gemeinver  ständliche Bezeichnungen, wie  Guthaben  und   Ausgleich  für  Soll  und  Haben  der Kunden  konten sowie  Aufwand  und  Erlös  als Rubri  kenköpfe für  Soll  und  Haben  der Erfolgskonten  (oder einer Gruppe davon), welch letztere Bezeich  nungen gegebenenfalls auch mit einer weiteren An  gabe  Verlust  bzw.  Gewinn>> kombiniert sein  können, um eine möglichst vielseitige Verwendung  dieser Kontenblätter zu ermöglichen.  



  Sowohl dem Soll-Eintrag (hier Urschrift) als  auch der Haben-Buchung (= 1. Durchschrift) und  der     Journalbeschriftung    (= 2. Durchschrift) ist ein       Zeilenmarkierungszeichen    22, 23, 24 in der Form  eines     V-Zeichens    bzw. Häkchens vorangestellt.

   Es  besagt, dass die entsprechende Zeile bereits benützt  ist und verhindert so ein nochmaliges     Bebuchen    der  betreffenden     Buchzeile.    Um solche fehlerhafte Durch  schriften zu vermeiden, genügt es also, das letztange  brachte     Zeilenmarkierzeichen    (bzw.     V-Zeichen    oder  Häkchen oder dergleichen) des Kontoblattes 1 neben  dasjenige des     Gegenkontoblattes    2 zu bringen, unter  Verwendung einer Vorrichtung zur Sicherung der       Durchschreibelage    der zusammen zu     bebuchenden     Formblätter.

   Bei     Mitbebuchung    eines     Journalblattes     ist auch bei diesem der     Passrand    mit einer Markierung  je beschriebene Zeile zu versehen.  



  Der     Passrand    namentlich der     durchschriftlich    zu       bebuchenden    Formblätter ist auf der Höhe des  Tabellenkopfes     zweckmässigerweise    ebenfalls mit  einem V- oder einem     andern    Zeichen versehen, und  zwar mittels Vordruckes, im Sinne einer Bezeichnung  des     Passrandes,    welche zugleich das irrtümliche über  schreiben des Tabellenkopfes der     durchschriftlich    zu       bebuchenden    bzw. verdeckt liegenden Formblätter  verhindern soll.

   Die für die Summenüberträge vor  gesehenen     Schlusszeilen    wenigstens der     durchschrift-          lieh    zu     bebuchenden    Formblätter sind zweckmässiger  weise auf dem     Passrand    mit einem vorgedruckten    Sperrzeichen 25 bzw. 26 markiert, um auch hier die  irrtümliche     durchschriftliche        Bebuchung    einer für  einen andern Zweck vorgesehenen     Vordruckstelle    zu  verhindern.  



  Das in der Zeichnung dargestellte     Journalblatt    11  ist so eingerichtet, dass es wahlweise zur Aufnahme  einer Drittschrift je Buchungsfall oder auch als     Son-          derjournal    für die Ausführung von Buchungen zwi  schen Konten gleicher bzw.     ununterschiedlicher        Be-          tragsspaltenanordnung    verwendet werden kann.

   Im  letzteren Falle werden Buchung und Gegenbuchung  gesondert bzw. nacheinander ausgeführt, je mit einer  Durchschrift auf ein darunter angeordnetes     Journal-          blatt    11, wobei der Betrag der einen Buchung in die  linke, derjenige der andern, betragsgleichen Buchung  jedoch in die rechte Betragsspalte des     Journalblattes     11 durchgeschrieben wird, wie dies beim Zweizug  system bekannt ist, hier jedoch die Ausnahme bildet.

    Um bei Buchungen zwischen zwei Kontenblättern 1  das Anbringen von Zeilenmarkierungen an unpassen  der Stelle bzw. im streifenförmigen Flächenteil 17'  zwischen dem     Passrand    18 und dem Flächenteil 16'  des     Journalblattes    11 zu verhüten, ist der besagte  Flächenteil 17' vorzugsweise mit optischen Mitteln,  z. B. mittels eines Sperrzeichens 27 je     bebuchbare     Zeile, für das Anbringen von Zeilenmarkierungen  gesperrt.  



  Anstelle eines     Journalblattes    kann für solche  Buchungen auch ein     Zwischenkontoblatt    mit entspre  chend vertauschten Betragsspalten und optisch unter  schiedlichem     Passrand    verwende werden, wobei das  Zwischenkonto im Zuge der eigentlichen Lastschrift  erkannt und im Zuge der entsprechenden     Gutschrifts-          buchung    belastet wird. Die dargestellten Formblätter  1, 2 und 11 weisen je eine     Vordruckbezeichnung    28,  29 bzw. 30 auf, welche Bezeichnungen vorzugsweise  auf bestimmte Kontengruppen hinweisen und mit  kontengruppenweise variierenden Betragsspalten  titeln in Beziehung stehen.

   Diese Bezeichnungen ge  statten, beispielsweise Formblätter für Debitorenkon  ten     (Vordruck-Typ    DB) von solchen für Kreditoren  konten (Typ     KR)    usw. zu unterscheiden, oder etwa  Formblätter für Konten der Verlust- und Gewinn  rechnung (Typ VG) von den für sog. Geldkonten  (Typ     GD)    verwendeten usw., und zwar, ohne dass der  erfindungsgemässe     Passrand    mit möglicherweise stören  den zusätzlichen optischen Merkmalen versehen wer  den müsste.  



  Eine andere Möglichkeit gruppenweiser Unter  scheidung im Rahmen der vorliegenden Erfindung  besteht darin, beispielsweise den     Passrand    der ur  schriftlich zu     bebuchenden    Kontenblätter je nach Art  der in Frage stehenden Kontengruppen mit einem  grünen, roten bzw. gelben     Passrand    zu versehen,  wobei z.

   B. die Farbe Grün die Kundenkonten von  den mit einem roten     Passrand    versehenen     Lieferer-          Konten    und     gelbgerandeten    Sachkonten unterscheiden  würde, wogegen die     Gegenkontenblätter    mit ver  tauschten Betragsspalten vorzugsweise in einer     durch-          gehends    gleichen Kontrastfarbe, z. B. Blau, gehalten      wären oder, im Sinne eines Unterscheidungsmittels,  überhaupt kein farbliches Merkmal aufweisen würden.  



  Die Formblätter 1, 2, 11 können     entweder    nur  einseitig oder aber beidseitig     bedruckt    sein. Wenn  ein rückseitiger Druck fehlt, oder wenn die Rückseite  Kopf auf Fuss bedruckt ist, so dass die Formblätter  für rückseitige     Bebuchung    um ihre obere oder untere  Blattkante gewendet werden müssen, so ist nur eine  vertikale Reihe von     Passlöchern    19, 20 bzw. 21 not  wendig. Sind die Formblätter aber auf ihrer Rück  seite gleichlaufend bzw.

   Kopf auf Kopf     bedruckt,    so  dass sie um eine ihrer vertikalen Blattkanten umge  schlagen werden müssen, um rückseitig     bebucht    wer  den zu können, sind zwei solcher Lochreihen erfor  derlich, wovon die eine, 19 bzw. 20, längs des     vor-          derseitigen        Passrandes    16 bzw. 17 und die andere, 31  bzw. 32, längs des     Passrandes    für die Rückseite ver  läuft, welch letzterer mit dem vorderseitigen Rand  streifen 33 bzw. 34 der Formblätter 1 und 2 zusam  menfällt.  



  Der Randstreifen 34 des     Gegenkontoblattes    2  sowie ein zwischen der     Habenspalte    9 des Konto  blattes 1 und dessen Lochreihe 31 angeordneter     strei-          fenförmiger        Flächenteil    35 sind beim dargestellten  Ausführungsbeispiel     vordruckmässig    für das Anbrin  gen von Kontrollzeichen je Buchzeile eingerichtet, bei  spielsweise     Richtigbefundszeichen    in der Form eines  Häkchens oder von     buchstaben-    bzw. ziffernmässigen       Postenausgleichszeichen    bei den Debitoren- und den       Kreditoren-Konten    oder dergleichen.

   Wie aus der  Zeichnung ersichtlich, weist auch das     Joumalblatt    11  eine entsprechende Spalte 36 auf. Beim dargestellten  Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so     gewählt,     dass der Flächenteil bzw. die Spalte 35 des Konto  blattes 1 in der spaltengerechten     Passlage    von     Konto-          und        Gegenkontoblatt    mit einem linienmässig begrenz  ten, die Lochreihe 32 des     Gegenkontoblattes    2  symmetrisch einschliessenden     streifenförmigen    Feld  41 zusammenfällt, wobei zugleich die Spalte 34 des  letzteren Blattes mit dem streifenförmigen Feld 40  des Kontoblattes 1 fluchtet,

   welch letzteres Feld die  Lochreihe 31 symmetrisch einschliesst. Diese Anord  nung bedingt, dass einerseits die Konten- 1 und die       Gegenkontenblätter    2 und anderseits deren     Pass-          ränder    16 und 17 wie auch ihre rückseitigen Ent  sprechungen je gleich breit gehalten sind, und dass  die Breite des gelochten Feldes 40 bzw. 41 wenig  stens annähernd der doppelten Breite eines     Passrandes     16 bzw. 17 entspricht, welch letzterer in der Zeich  nung aus Darstellungsgründen mit übertriebener  Breite gezeigt ist.

   Dieses Verhältnis lässt sich auch  so ausdrücken, dass die Breite des gelochten Feldes  40 bzw. 41 dem Betrag entspricht, um welchen die  Lochreihen 20 und 32 des     Gegenkontoblattes    2 im  Vergleich zum Abstand der Lochreihen 19 und 31  des Kontoblattes 1 gesamthaft zusammengerückt sind,  wobei ausserdem die     Passränder    16 und 17 der Kon  ten- 1 und der     Gegenkontenblätter    2 je halb so breit  bemessen sind wie die besagten Felder 40, 41.

   Diese  Anordnung ist zweckmässig, weil hierbei ein beim    einen Formblatt zufolge seiner Lochung     unbebuchbar     gewordener     Flächenteil    beim andern Formblatt für  eine Spalte zum Anbringen von Kontrollzeichen je       bebuchte    Zeile ausgewertet ist. Ausserdem wird mit  dieser Anordnung das genaue     Aufeinanderpassen    der  zusammen zu     bebuchenden    Formblätter und damit  der jeweils zu beschreibenden Zeilen wesentlich er  leichtert. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind  auch die Lochreihen 19, 20 und 21 der Formblätter  1, 2 und 11 in gleicher Weise in ein streifenförmiges  Feld 37, 38, 39     eingemittet.     



  Aus der Zeichnung geht im weiteren hervor, dass  bei den     Passrändern    16 und 17 der Konten- und       Gegenkontenblätter    1 und 2 wie auch beim     Passrand     18 der hier beispielsweise vorhandenen, aber nicht  unbedingt notwendigen     Journalblätter    11 an ihrem  obern, der Höhe des     Formblattkopfes    entsprechenden  Teil Raum für eine Konten- bzw.     Journalbezeichnung     (Nummer oder     Kurzwort    bzw.

   Wortabkürzung) frei  gelassen ist, welche Bezeichnung in jeder möglichen       Passlage    der jeweils zusammen zu     bebuchenden    Form  blätter unverdeckt bleibt, da ja erfindungsgemäss die  besagten     Passränder    in der spaltengerechten Durch  schreibelage dieser Formblätter     freiliegen.    Mit derart  angeordneten Konten- bzw.     Journalbezeichnungen     sollen Fehler beim Anrufen der entsprechenden Kon  ten und     Journale    bzw.     Journalblattseiten    bei den ein  zelnen Buchungsoperationen möglichst vermieden  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formblättersatz für Durchschreibe-Buchhaltungen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass urschriftlich zu bebuchende Kon tenblätter (1) der einen und durchschriftlich bebuch- bare Gegenkontenblätter (2) der andern, vertauschten Betragsspaltenanordnung in der Weise unterschieden sind, dass die Gegenkontenblätter (2) einen das An bringen von Zeilenmarkierungen (23) gestattenden,
    in der spaltengerechten Durchschreibelage von Konto- (1) und Gegenkontoblatt (2) freiliegenden vertikalen Passrand (17) mit einem nur für Gegenkontenblätter (2) vorgesehenen optischen Merkmal aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die urschriftlich zu be- buchenden Kontenblätter (1) an entsprechender Stelle einen das Anbringen von Zeilenmarkierungen (22) gestattenden vertikalen Passrand (16) besitzen, welch letzterer ein nur für Urschriftskontenblätter (1) vor gesehenes optisches Merkmal aufweist.
    2. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl bei den urschriftlich zu bebuchenden Konten blättern (1) als auch bei den durchschriftlich bebuch- baren Gegenkontenblättern (2) der Passrand (16 bzw.
    17) in bezug auf den Vordruck der betreffen den Blattseite linksseitig angeordnet ist und links von einer vertikalen Reihe (19 bzw. 20) von im Zeilenabstand angebrachten Passlöchern verläuft, welch letztere dazu bestimmt sind, mit entsprechend verteilten Haltestiften, die senkrecht von der Schreib fläche einer Buchungsplatte aufragen, in Eingriff ge bracht zu werden, das Ganze so, dass der Passrand <B>(16)</B> des obenauf zu liegen kommenden Urschrifts- kontoblattes (1) rechts neben denjenigen (17) des spaltengerecht darunter angeordneten Durchschrifts- bzw. Gegenkontoblattes (2) zu liegen kommt.
    3. Formblättersatz nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens die Kontenblätter der einen Betragsspalten anordnung beidseitig bebuchbar sind und zu diesem Zwecke vorder- und rückseitig einen die gleiche Spal teneinteilung aufweisenden und gleichlaufend, Kopf auf Kopf, angeordneten Kontenvordruck besitzen und zwei mit gleichem Abstand von je einer vertikalen Blattkante angeordnete Reihen (19 und 31 bzw. 20 und 32) von im Zeilenabstand angebrachten Pass löchern aufweisen, wovon die eine Lochreihe (19 bzw.
    20) in bezug auf den Vordruck der Vorderseite und die andere (31 bzw. 32) bezüglich des Vordruckes der Rückseite linksseitig angeordnet ist, jedoch rechts vom Passrand der betreffenden Blattseite verläuft. 4. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontenblätter der einen und jene der andern Betrags spalteranordnung bei je Blattart durchgehends gleich breit gehaltenem Passrand ihrerseits gleich breit ge halten sind,
    dass beide Kontenblattarten beidseitig be- buchbar sind und zu diesem Zwecke vord'er- und rückseitig einen die gleiche Spalteneinteilung aufwei senden und gleichlaufend, Kopf auf Kopf, angeord neten Kontenvordruck besitzen und sämtlich zwei mit je Blattart gleichem Abstand von je einer verti kalen Blattkante angeordnete Reihen (19 und 31 bzw. 20 und 32) von im Zeilenabstand angebrachten Passlöchern aufweisen, welche Lochreihen auf jeder Blattseite in ein streifenförmiges Feld (37, 38, 40 bzw. 41) eingemittet sind, welch letzteres wenigstens annähernd der doppelten Breite eines Passrandes (16 bzw.
    17) entspricht, das Ganze so, dass in der spalten gerechten Durchschreibelage der zusammen zu be- buchenden Konto- und Gegenkontoblattseite das hier bei rechtsseitige gelochte Feld (40) des Kontoblattes (1) mit einem ungelockten Flächenteil (34) des Zweit blattes (2) zusammenfällt, wobei zugleich das gelochte Feld (41) des Zweitblattes (2) mit einem ungelockten Flächenteil (35) des Erstblattes (1) in der Vertikale fluchtet, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der be sagte ungelockte Flächenteil wenigstens der einen Formblätter mindestens eine Spalte zum Anbringen von Kontrollzeichen je bebuchte Zeile enthält.
    5. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens bei den Gegenkonten blättern (2) die ober- und die unterhalb des bebuch- baren Teils angrenzende Fläche auf dem Passrand (17) dieser Blätter mittels je eines Sperrzeichens (25 und 25') abgegrenzt ist.
    6. Formblättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem in der spaltengerechten Durchschreibelage freiliegenden Passrand wenigstens der durchschriftlich bebuchbaren Formblätter (2) an seinem obern, für Zeilenmarkierungen nicht in Be tracht kommenden Teil Raum für eine Kontenbe zeichnung freigelassen ist.
    7. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontenblätter der einen Betragsspaltenanordnung mit tels verschiedenfarbiger Passränder gruppenweise unter sich und zugleich gegenüber der Gesamtheit der einen einheitlichen andersfarbigen Passrand aufweisenden Kontenblätter der andern Betragsspaltenanordnung unterschiedlich gehalten sind.
    B. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser Konten- und Gegenkontenblättern mit ver tauschten Betragsspalten zusätzlich noch Journal blätter (11) vorhanden sind, welche zur Aufnahme einer weiteren Durchschrift der urschriftlichen Bu chung eingerichtet sind und an entsprechender Stelle einen in der spaltengerechten Durchschreibelage von Konto-, Gegenkonto- und Journalblatt freiliegenden, das Anbringen von Zeilenmarkierungen (24) gestat tenden vertikalen Passrand (18) mit einem nur den Joumalblättern zugeordneten optischen Merkmal auf weisen,
    das Ganze so, dass die Passränder (16, 17 und 18) der zum Durchschreiben übereinander zu schich tenden Formblätter (1, 2 und 11) einer unverdeckt neben den andern zu liegen kommt. 9. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ober- und die unterhalb des bebuchbaren Teils der Joumalblätter (11) angrenzende Fläche auf dem Passrand (18) mittels je eines Sperrzeichens (26 und 26') abgegrenzt ist.
    10. Formblättersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Journalblätter (11) vorhanden sind, welche wahl weise zur Aufnahme einer Drittschrift je Buchungs fall oder einer Zweitschrift von gesondert bzw.
    nach einander auszuführenden Last- und Gutschrifts- buchungen verwendbar sind und zu diesem Zwecke eine zu den Konten- (1) und Gegenkontenblättern (2) passende Druckanordnung, einen an entsprechen der Blattkante angeordneten vertikalen Passrand (18) und parallel dazu ein unmittelbar angrenzendes streifenförmiges Feld (17') in der Breite des Pass- randes (17) der Gegenkontenblätter (2) sowie ein noch weiter von der betreffenden Blattkante entferntes streifenförmiges Feld (16') in der Breite des Passrandes (16)
    der Urschriftskontenblätter (1) aufweisen, wobei das erstere Feld (17') mit optischen Mitteln für das Anbringen von Zeilenmarkierungen bei gesondert auszuführender Last- und Gutschriftsbuchung auf zwei je mit Durchschrift auf ein Journalblatt (11) zu bebuchenden Urschriftskonten (1) gesperrt ist.
    11. Formblättersatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Vornahme von Bu chungen zwischen Konten gleicher bzw. ununter- schiedlicher Betragsspaltenanordnung wenigstens ein dem Blättersatz zugehöriges Zwischenkontoblatt mit entsprechend vertauschten Betragsspalten und op tisch unterschiedlichem Passrand vorgesehen ist, so dass das Zwischenkonto im Zuge der eigentlichen Lastschriftsbuchung erkannt und im Zuge der gut schriftlichen Buchung belastet werden kann.
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