CH346463A - Schaltungsanordnung, insbesondere für tragbare Rufempfänger mit Schwingkristallen - Google Patents

Schaltungsanordnung, insbesondere für tragbare Rufempfänger mit Schwingkristallen

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CH346463A
CH346463A CH346463DA CH346463A CH 346463 A CH346463 A CH 346463A CH 346463D A CH346463D A CH 346463DA CH 346463 A CH346463 A CH 346463A
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/022Selective call receivers
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    • HELECTRICITY
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    • H04B5/00Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
    • H04B5/20Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems characterised by the transmission technique; characterised by the transmission medium
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    • H04B5/26Inductive coupling using coils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung, insbesondere     für    tragbare Rufempfänger mit     Schwingkrista       Es sind     drahtlosePersonensuchanlagen    bekannt, bei  welchen von einer zentralen Stelle aus Sendeschleifen,  welche um Gebäude oder Höfe gelegt sind, mit  Wechselströmen verschiedener Frequenz gespeist wer  den. Für jede zu suchende Person wird dabei ein ihr  allein zugeordnetes Signal ausgesendet, auf welches  ein von der betreffenden Person herumgetragener  Empfänger anspricht. Durch dieses Ansprechen wird  ein Signal ausgelöst, welches die den Empfänger  tragende Person darauf aufmerksam macht, dass sie  gesucht wird.

   Die Anschaffung und der Betrieb einer  solchen Anlage sind nur möglich, wenn die Emp  fänger einerseits genügend selektiv und anderseits mit  einem geringen Stromverbrauch gebaut werden können.  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Erreichung  eines sehr kleinen Stromverbrauchs, sofern bei der  Verstärkung der Signale grosse Verzerrungen in Kauf  genommen werden können. Sofern jedoch Filter  stromkreise mit Schwingkristallen verwendet werden,  was ohnehin aus Gründen der Selektivität vorteilhaft  ist, so sind keine unerwünschten Nebenwirkungen  durch die infolge der Verzerrungen entstehenden  Oberwellen zu befürchten.  



  Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung,  welche insbesondere für tragbare Rufempfänger mit  Schwingkristallen geeignet ist. In dieser Schaltungs  anordnung wird ein Signal über einen Kondensator  der Basis eines Transistors zugeführt. Die Schaltung  zeichnet sich dadurch aus, dass die Basis des ge  nannten Transistors gegenüber dem     Emitter    nicht vor  gespannt ist. Ein weiteres Kennzeichen dieser Schal  tungsanordnung liegt darin, dass zwischen dieser  Basis und dem genannten     Emitter    ein Gleichrichter  liegt, wobei die     Durchlassrichtung    des Gleichrichters  entgegengesetzt zur     Durchlassrichtung    des parallel  dazu liegenden, über Basis und     Emitter    verlaufenden  Stromkreises gewählt ist.

      Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel einen Aus  schnitt aus dem Schaltungsschema eines tragbaren  Rufempfängers. Das von einer     Ferritantenne    auf  genommene Signal im Frequenzbereiche<B>10...</B> 50     kHz     wird zuerst in zwei nicht gezeichneten Vorstufen ver  stärkt und dann von E aus über den Kondensator C 1  der Basis des Transistors T zugeführt. Es handelt sich  dabei um einen Transistor des     p-n-p-Typs    Der Kollek  tor dieses Transistors erhält über die Primärspule des  Übertragers U1 eine negative Speisespannung.  



  Der Gleichrichter G verbindet die Basis des Tran  sistors T mit Masse. Der     Emitter    liegt ebenfalls an  Masse, so dass demnach Basis und     Emitter    über den  Gleichrichter G miteinander verbunden sind. Der  Transistor wirkt zwischen Basis und     Emitter    eben  falls wie ein Gleichrichter, indem der Strom nur vom       Emitter    nach der Basis fliessen kann.

   Der Gleichrichter  ist nun in seiner Polarität so angeschlossen, dass zwi  schen dem Kondensator C1 und Masse die Durch  lassrichtungen von Gleichrichter und Transistor einan  der entgegengesetzt sind, d. h. dass der parallel zum  Gleichrichter liegende, über den Transistor ver  laufende Stromkreis eine entgegengesetzte     Durchlass-          richtung    zum     Gleichrichter    aufweist. Sofern kein  Signal auf den Empfänger trifft, d. h. im Ruhezustand,  führt die Basis     Massepotential,    wodurch der Transistor  gesperrt ist und kein Strom durch den     Emitter-Kol-          lektorstromkreis        fliessen    kann.

   Wird nun auf den Ein  gang E der Schaltungsanordnung ein Signal gegeben,  so fliesst dieses während der positiven Halbwelle über  den Gleichrichter nach der Masse. Das Potential der  Basis des Transistors T wird dadurch nicht verändert,  wodurch auch der Strom im Kollektor praktisch Null  bleibt. Die negative Halbwelle dagegen verläuft in der  Sperrichtung des Gleichrichters, und das Signal       fliesst    dann über den     Emitter    und die Basis, wodurch  der Transistor zwischen     Emitter    und Kollektor leitend      wird. In den Wicklungen des Übertragers U1     fliesst     daher nur während der negativen Halbwelle des Signals  ein Strom.  



  Dieses aus Halbwellen bestehende Signal wird nun  einem     Kristallfilter    zugeführt. Durch den Übertrager  U1 wird eine     Impedanztransformation    erreicht, welche  infolge der hohen Impedanz des     Kristallfilters    not  wendig ist. Die auf der Sekundärseite des Über  trager     U1    entstehende Spannung wird im Gegentakt  dem Schwingkristall Q und dem Kondensator C2 zu  geführt. Sofern die Frequenz des Signals der Resonanz  frequenz des Kristalls entspricht, gelangt das Signal  auf den     Einwicklungsübertrager    U2, von wo es auf  eine niedrigere Spannung heruntertransformiert und  bei A der nächsten Stufe zugeführt wird.  



  Der Kondensator C2 dient zur Neutralisierung  der Parallelkapazität des Schwingkristalls. Durch diese  Massnahme kommt allein die     Serieresonanz    des Kri  stalls zur Wirkung, wodurch die Anordnung als Filter  mit sehr scharfem Resonanzverlauf wirkt. Es können  daher nur Signale nach A gelangen, welche der       Serieresonanzfrequenz    des Kristalls entsprechen.  



  Es empfiehlt sich, die Verhältnisse so zu wählen,  dass der Transistor T schon     beim    kleinsten in Frage  kommenden Eingangssignal voll ausgesteuert und bei  grösseren Eingangssignalen übersteuert ist. Man er  reicht damit eine     Unabhängigkeit    der Selektion von  der Grösse des Eingangssignals, da dann das aus dem  Transistor austretende Signal in allen Fällen gleich  gross ist.

   Durch diese Übersteuerung entsteht aller  dings ein     rechteckförmiger        Signalverlauf.    Die hierbei  entstehenden Oberwellen wirken sich jedoch nicht  nachteilig aus, sofern bei der     Frequenzplanung    das  Zusammenfallen der höheren Frequenzen mit höheren  Harmonischen der tieferen Frequenzen von derselben  Anlage oder Nachbaranlagen     vermieden    wird. Sofern,  wie im beschriebenen Ausführungsbeispiel, als     Selek-          tionsmittel    Schwingkristalle verwendet werden, ist  jedoch im Hinblick auf die grosse Selektivität solcher  Einrichtungen die Vermeidung von nachteiligen Ein  flüssen im angeführten Sinne ohne weiteres möglich.

      Die der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung  nachfolgenden Stufen in einem Rufempfänger können  infolge der relativ hohen in diesen Stufen auftretenden  Signalpegel ebenfalls in einer Schaltungsart ausgeführt  werden, in welcher im Ruhezustand die Transistoren  gesperrt sind und keinen Strom verbrauchen. Die er  findungsgemässe Schaltungsart eignet sich dazu eben  falls.    Sofern anstelle des     p-n-p-Transistors    ein solcher  des     n-p-n-Typs    genommen wird, so muss natürlich der  Gleichrichter umgekehrt werden, da bei den beiden       Transistorentypen    die einander entsprechenden Ströme  in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Die in bezug  auf positive und negative Halbwellen beschriebenen  Vorgänge sind dann ebenfalls vertauscht.  



  Die Vorteile der beschriebenen Schaltungsanord  nung liegen im Umstand, dass durch den Transistor T  im Ruhezustand des Empfängers kein Strom fliesst,  was zusammen mit den soeben beschriebenen Mass  nahmen an den Endstufen eine wesentliche Strom  einsparung und damit eine Senkung des Batterie  verbrauchs ermöglicht. Unter Verwendung der erfin  dungsgemässen Schaltung ist es möglich, Rufempfän  ger zu bauen, bei welchen im Ruhezustand nur zwei  Transistoren-Vorstufen Strom verbrauchen, wodurch  sich der Stromverbrauch in diesem Zustand auf einen  Wert unter 1     mA    reduzieren lässt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPR t TCH Schaltungsanordnung, insbesondere für tragbare Rufempfänger mit Schwingkristallen, in welcher ein Wechselstromsignal über einen Kondensator der Basis eines Transistors zugeführt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Basis des genannten Transistors gegenüber dem Emitter nicht vorgespannt ist und dass zwischen dieser Basis und dem genannten Emitter ein Gleichrichter liegt, wobei die Durchlassrichtung des Gleichrichters entgegengesetzt zur Durchlassrichtung des parallel dazu liegenden,
    über Basis und Emitter verlaufenden Stromkreises gewählt ist.
CH346463D 1956-12-28 1957-02-07 Schaltungsanordnung, insbesondere für tragbare Rufempfänger mit Schwingkristallen CH346463A (de)

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CH1192445X 1956-12-28

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CH346463A true CH346463A (de) 1960-05-15

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CH346463D CH346463A (de) 1956-12-28 1957-02-07 Schaltungsanordnung, insbesondere für tragbare Rufempfänger mit Schwingkristallen

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BE563511A (de)
CH347111A (de) 1960-06-15
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