CH347111A - Tragbarer Rufempfänger - Google Patents

Tragbarer Rufempfänger

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CH347111A
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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Tragbarer Rufempfänger    Es sind drahtlose     Personensuchanlagen    bekannt,  bei welchen von einer zentralen Stelle aus Sende  schleifen, welche um Gebäude oder Höfe gelegt sind,  mit Wechselströmen verschiedener Frequenz gespeist  werden und wobei die zu suchenden Personen mit  tragbaren Empfängern ausgerüstet sind. Zur Identifi  zierung des anzurufenden Empfängers sind Systeme  bekannt, bei welchen eine Folge verschiedener Fre  quenzen direkt oder als Modulation eines Trägers  von der Sendestelle ausgesendet wird und in dem  jenigen Empfänger, welcher für das Ansprechen bei  der betreffenden     Frequenzfolge    eingerichtet ist, ein  akustisches Signal auslöst.

   Für solche Rufempfänger  steht ein relativ enges Frequenzband zur Verfügung,  das nach unten wegen der Störmöglichkeit von Nie  derfrequenz- und nach oben wegen der Störmöglich  keit von     Hochfrequenzanlagen    begrenzt ist. Da auch  ausserhalb der Sendeschleifen noch eine gewisse   allerdings mit zunehmender Entfernung rasch ab  nehmende - Feldstärke vorhanden ist, so besteht  eine gegenseitige Störmöglichkeit von solchen     Per-          sonensuchanlagen.    Es ist daher ein Erfordernis, in  dem gesamten zur Verfügung stehenden Frequenz  band mehrere     Anlagen    mit voneinander abweichen  den     Frequenzreihen    unterzubringen.

   Dem mecha  nischen und elektrischen Aufbau der tragbaren Emp  fänger kommt grosse Bedeutung zu, indem diese aus  naheliegenden Gründen einfach und leicht gewählt  werden müssen. Es drängt sich daher eine Beschrän  kung der Zahl der Frequenzen pro Folge auf, was  zu einer relativ grossen Zahl von verschiedenen Fre  quenzen und daher zu einem relativ kleinen     Fre-          quenzabstand    führt. Gleichzeitig sollten jedoch die  pro Frequenz vorhandenen     Selektionsmittel    auf be  schränktem Raum Platz finden.  



  Die vorliegende Erfindung gestattet, diese sich  widersprechenden Forderungen zu erfüllen. Sie be-    trifft einen tragbaren Rufempfänger, welcher in Ab  hängigkeit des drahtlosen Empfangs einer ihm indi  viduell zugeordneten Folge von Signalen ein akusti  sches Signal abgibt. Die empfangene Signalfolge be  steht dabei aus mehreren Frequenzen. Dieser Ruf  empfänger ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Aus  siebung der Frequenzen Schwingkristalle verwendet  werden.  



  Es werden nun zwei Ausführungsbeispiele von  erfindungsgemässen Rufempfängern beschrieben.  



  Die     Fig.l    zeigt ein vollständiges Schaltungs  schema des ersten Ausführungsbeispiels.  



  Die     Fig.    2 stellt einen Ausschnitt aus dem Schal  tungsschema des zweiten Ausführungsbeispiels dar.  Es sind dabei nur diejenigen Stromkreise dargestellt,  welche von denjenigen des ersten Ausführungsbei  spiels abweichen.  



  Als Transistoren sind überall solche vom     p-n-p-          Typ    angenommen worden. Die Polarität der beschrie  benen Stromkreise bezieht sich daher auf diesen Typ.  Unter Umkehrung sämtlicher Polaritäten können  natürlich dieselben Schaltungen auch für den     n-p-n-          Typ    verwendet werden.  



  Im ersten Ausführungsbeispiel gelangen - wie  auf     Fig.    1 dargestellt - die Signale von einer     Ferrit-          antenne        FA    über einen in üblicher Weise aufge  bauten und nicht näher beschriebenen Vorverstär  ker<I>VV,</I> welcher die beiden Transistoren<I>T 1</I> und<I>T2</I>  enthält, und über den Kondensator C1 auf die Basis  des Transistors T3. Vom     Emitter    dieses Transistors  fliesst ein Ruhestrom durch die Basis, den Wider  stand R10 und einen Teil der Spule L 1 nach der  Batterie, wodurch sich der Transistor T3 im ver  stärkungsbereiten Zustand befindet, so dass das ihm  über den Kondensator C1 zugeführte Signal einen  verstärkten Strom im Kollektor hervorruft.

   Dieser  Strom erzeugt in der Spule L 1 eine Spannung,      welche zwei Kristallfiltern zugeführt wird. Durch die       transformatorische    Wirkung der Spule wird die hohe  Eingangsimpedanz dieser Kristallfilter an die niedrige  Ausgangsimpedanz des Transistors T3 angepasst.  Der Widerstand R10 bewirkt neben der genannten       Zuführung    eines Ruhestroms an die Basis eine  Gegenkopplung des Transistors T3, wodurch die  Temperaturabhängigkeit der Schaltung verringert  wird.

   Die bereits erwähnten Kristallfilter bestehen  in bekannter Weise aus je einem Kristall     (Q1,    Q2)  und einem     Neutralisierungskondensator    (C3, C4),  welcher die Parallelkapazität des zugehörigen  Schwingkristalls neutralisiert, indem die Spannung  dem Kristall und dem Kondensator im Gegentakt  zugeführt wird. Die Charakteristik eines solchen  Filters entspricht dann der     Serieresonanzcharakte-          ristik    eines Schwingkristalls. Infolge der Filterwir  kung gelangen nur diejenigen der angelegten Span  nungen, deren Frequenzen den     Serieresonanzen    der  Schwingkristalle entsprechen, auf die Basen der  Transistoren T5 und T6.  



  Die Basis des Transistors T6 liegt im Ruhe  zustand über den Widerstand R3, die Gleichrichter  V3 und V4 und die Widerstände R4 und R5 an  Masse. Da diese Basis infolgedessen keine     Vorspan-          nung    gegenüber dem     Emitter,    welcher     ebenfalls    an  Masse liegt, aufweist, so ist der Transistor gesperrt  und verstärkt vorderhand die an seine Basis gelan  genden Spannungen nicht. Die Basis des Transistors  T5 liegt dagegen über die Widerstände R1 und R11  am negativen Batteriepol, so dass ein Ruhestrom  fliesst, welcher eine Verstärkungsbereitschaft des  Transistors T5 bewirkt.

   Durch die Verstärkungs  wirkung des Transistors T5 entsteht dann bei Zu  führung eines Signals an seiner Basis am Widerstand  R 1 eine     Wechselspannungskomponente,    welche der  verstärkten zugeführten Spannung entspricht. über  den Widerstand R l l kommt - wie vorher für den  Widerstand     R10    beschrieben - eine Gegenkopp  lungswirkung zustande. Die verstärkte Spannungs  komponente am Widerstand R 1 bewirkt das Fliessen  eines entsprechenden Stroms durch den Kondensator  C6. Infolge der Wirkung des Gleichrichters V3  fliesst ein Gleichstrom vom     Emitter    des Transistors  T6 nach dessen Basis, über den Widerstand R3, den  Gleichrichter V3 und den Widerstand R4.

   Der Kon  densator C5 wird dabei aufgeladen und absorbiert  die Wechselkomponente, so dass im Transistor T6  ein geglätteter Gleichstrom fliesst. Durch diesen  Strom wird nun der Transistor T6     entsperrt.    Sofern  nun das Signal am Eingang des Transistors T5  verschwindet, so bleibt infolge der Speicherwirkung  des Kondensators C5 der Transistor T6 noch eine  gewisse Zeit leitend. Wenn     während    dieser Zeit  ein der Resonanzfrequenz des Kristalls Q2 ent  sprechendes Signal auf den Empfänger und damit  auf die Basis des Transistors T6 trifft, so verstärkt  dieser das Signal in gleicher Weise wie vorher der  Transistor T5, wobei die Widerstände R2 und R5,  der Kondensator C7 und der Gleichrichter V4 die    gleiche Wirkung ausüben wie die vorher beschrie  benen Elemente R1, R4, C6 und V3.

   Es fliesst nun  ein Gleichstrom vom     Emitter    des Transistors T6  über den Widerstand R3, den Gleichrichter V4  und den Widerstand R5, so dass das durch den  Transistor T6 verstärkte Signal seinen Weg selber  offen hält. Parallel zum Strom im Gleichrichter V4  fliesst. ein Strom von Masse über die Rückkopplungs  wicklung der Spule L3 und den     Emitter    des Tran  sistors T7 nach dessen Basis, über den Gleich  richter V5 und den Widerstand R5 nach Masse. Der  Transistor T7, welcher im Ruhezustand gesperrt ist,  da dann     Emitter    und Basis an Masse liegen, wird  durch den über den Gleichrichter V5 verlaufenden  Strom     entsperrt.    Der Kondensator C10 dient dabei  zur     Glättung    dieses Stromes.

   Die     Entsperrung    des  Transistors T7 bewirkt in später erklärter Weise das  Ertönen des     Aufmerksamkeitszeichens.     



  Die Vorgänge, welche zur Auslösung des Auf  merksamkeitszeichens führen, werden in der Folge  noch einmal zusammenfassend dargestellt: Der Ruf  empfänger enthält zwei Kanäle, welche nur für je  eine Frequenz durchlässig sind. Die Kanäle um  fassen je ein Kristallfilter und einen daran anschlie  ssenden Transistor (T5, T6). Im Ruhezustand ist  nun der erste Kanal offen und der zweite gesperrt,  so dass lediglich ein Signal mit einer dem ersten  Kanal entsprechenden Frequenz Wirkungen auslösen  kann.

   Sofern nun ein Signal mit dieser Frequenz  auf den Empfänger trifft, so wird der zweite Kanal       entsperrt.    Wird nun auf den Empfängereingang eine       Frequenzfolge    gegeben, deren erste Frequenz der       Durchlassfrequenz    des ersten und dessen zweite Fre  quenz der     Durchlassfrequenz    des zweiten Kanals  entsprechen, so wird beim Verschwinden der ersten  Frequenz am Empfängereingang die     Entsperrung     des zweiten Kanals wegen eines zeitlich leicht ver  zögerten Einsatzes der Sperrung noch kurzzeitig auf  rechterhalten.

   Sofern nun inzwischen das dem zweiten  Kanal entsprechende Signal eintrifft, so hält dieses  die     Entsperrung    dieses Kanals aufrecht und löst ein       Aufmerksamkeitszeichen    aus. Sofern irgendeine  andere     Frequenzfolge    als die beschriebene auf den  Empfänger     trifft,    so wird kein     Aufmerksamkeits-          zeichen    ausgelöst.  



  Der Tongenerator, welcher das     Aufmerksamkeits-          zeichen    erzeugt, umfasst den Transistor T7, die  Spule L3 mit mehreren Wicklungen und den Kon  densator     C11.    Im     Kollektorkreis    des Transistors T7  liegt ein aus dem Kondensator C11 und einer Wick  lung der Spule L3 gebildeter Schwingkreis und im       Emitterkreis    eine Rückkopplungswicklung. Sofern  nun der Transistor T7     entsperrt    wird, so tritt infolge  Rückkopplung eine Schwingung auf, welche über  eine weitere Wicklung der Spule L3 der Basis des  Transistors T8 zugeführt wird und diesen Transistor  während der negativen Halbwellen leitend macht.

    Der durch     Emitter    und Kollektor dieses Transistors  fliessende verstärkte Strom erregt einen kleinen Laut  sprecher     Sp,    wodurch die den Empfänger tragende      Person auf den Anruf aufmerksam gemacht wird.  Um eine grosse Lautstärke zu erzeugen, wird vor  zugsweise ein Lautsprecher oder sonstiger elektro  akustischer Wandler mit einer ausgeprägten Reso  nanzfrequenz gewählt, wobei die Frequenz des Ton  generators auf diese Frequenz gelegt wird.  



  Im zweiten Ausführungsbeispiel, welches in     Fig.    2  dargestellt ist, werden die Signale, wie im ersten  Beispiel, von einer Antenne aufgenommen und  einem Vorverstärker zugeführt, welcher gleich wie  derjenige in     Fig.    1 aufgebaut, jedoch der Einfach  heit halber nicht dargestellt ist. Der mit<I>VV</I> be  zeichnete Ausgang des Vorverstärkers führt über die  beiden Kondensatoren Cl und C2 auf die Basen  der Transistoren T3 und T4. Der Transistor T3  verstärkt in gleicher Weise wie der gleich benannte  Transistor im ersten Ausführungsbeispiel die auf  seine Basis gelangenden Signale. Die Basis des  Transistors T4 liegt über den Widerstand R6, den  Gleichrichter V5 und den Widerstand R7 an Masse.

    Sein     Emitter    erhält über den aus dem Widerstand  R8 und dem Gleichrichter V1 gebildeten     Spannungs-          teiler    eine negative     Vorspannung,    so dass kein Strom  durch den Kollektor fliessen kann und dieser Tran  sistor deshalb gesperrt ist. Der Gleichrichter wurde  wegen seiner nichtlinearen Charakteristik als Be  standteil des Spannungsteilers gewählt. Infolge dieser  Eigenschaft ist bei einem kleinen Strom die Span  nung relativ hoch, bei einem grossen Strom relativ  niedrig.

   Der Ruhestrom durch den     Spannungsteiler     kann daher niedrig gehalten werden, ohne dass beim  Fliessen von     Emitterstrom    die Spannung zwischen       Emitter    und Masse auf einen unzulässig hohen Wert  ansteigt. Wegen des gesperrten Zustandes des Tran  sistors T4 werden die aus dem Vorverstärker stam  menden Signale nur vom Transistor T3 verstärkt  und gelangen auf das aus der Spule L1, dem  Schwingkristall Q 1 und dem     Neutralisierungskon-          densator    C3 bestehende Kristallfilter, dessen Eigen  schaften im ersten Beispiel erklärt wurden.

   Sofern  ein eintreffendes Signal der Resonanzfrequenz dieses  ersten Kristallfilters entspricht, so gelangt es auf  die Basis des Transistors T5, welcher in gleicher  Weise wie der Transistor T5 im vorhergehenden  Beispiel geschaltet ist. Der verstärkte Strom im  Kollektor dieses Transistors erzeugt eine Spannung  am Widerstand R l. Über den Kondensator C9     fliesst     daher ein der Wechselkomponente dieser Spannung  entsprechender Strom. Durch die Wirkung des  Gleichrichters V5 fliesst ein Gleichstrom von Masse  über den Gleichrichter V1,     Emitter    und Basis des  Transistors T4, Widerstand R7, Gleichrichter V5  und Widerstand R6. Dadurch wird der Transistor T4       entsperrt    und der relativ grosse Elektrolytkondensator  C8 aufgeladen.

   Nach dem Aufhören des von der  Antenne stammenden Signals fliesst, solange der  Kondensator C8 noch geladen ist, ein Strom von  Masse über den Gleichrichter V1, den Transistor T4,  den Widerstand R7 und den Kondensator C8. Die  Verhältnisse werden so gewählt, dass diese Entlade-    zeit ungefähr eine Sekunde dauert. Der Transistor T4  bleibt nun während dieser Zeit     entsperrt,    verstärkt  sämtliche über den Vorverstärker auf seine Basis  gelangenden Signale und gibt sie an das aus der  Spule L2, dem Schwingkristall Q2 und dem Kon  densator C4 bestehende Kristallfilter weiter.

   Sofern  die Frequenz eines nun eintreffenden Signals der       Durchlassfrequenz    dieses Filters entspricht, so wird  in später erklärter Weise das     Aufmerksamkeits-          zeichen    ausgelöst.  



  Die Vorgänge, welche zu dieser Auslösung füh  ren, werden in der Folge noch einmal zusammen  fassend dargestellt. Entsprechend dem ersten Beispiel  werden hier als Kanäle diejenigen Schaltungsteile  bezeichnet, welche ein Kristallfilter samt dem davor  <I>(T3, T4)</I> und dem dahinter (T5, T6) liegenden  Transistor umfassen. Im Ruhezustand ist der erste  Kanal offen und der zweite infolge des als Schalt  einrichtung wirkenden Transistors T4 gesperrt. Die  ser Transistor T4 liegt im zweiten Kanal, ist jedoch  dem ersten Kanal zugeordnet, da er in Abhängigkeit  der im ersten Kanal     fliessenden    Signale einen Ein  schaltvorgang vornimmt. Da nur der erste Kanal  offen ist, kann lediglich ein Signal mit einer diesem  Kanal entsprechenden Frequenz Wirkungen auslösen.

    Sofern nun ein Signal mit dieser ersten Frequenz  auf den Empfänger trifft, so wird der zweite Kanal       entsperrt    und bleibt dies auch beim Verschwinden  des     entsperrenden    Signals noch während einer ge  wissen Verzögerungszeit.     Trifft    nun während dieser  Verzögerungszeit eine dem zweiten Kanal entspre  chende Frequenz auf den Empfänger, so kann dieses  Signal durch den zweiten Kanal fliessen, solange  die Verzögerung andauert. Dieses im zweiten Kanal  fliessende Signal bewirkt dann seinerseits einen Ein  schaltvorgang, nämlich die     Entsperrung    des dem  zweiten Kanal als     unverzögerte    Schaltvorrichtung  zugeordneten Transistors T6, wodurch das Auf  merksamkeitszeichen ausgelöst wird.

   Aus dem Vor  stehenden geht hervor, dass die erwähnte Verzöge  rungszeit die Höchstdauer des akustischen     Aufmerk-          samkeitszeichens    bestimmt und dass demnach diese  Ausschaltverzögerung mindestens der gewünschten  Dauer des akustischen Signals entsprechen muss. Der  als verzögerte Schalteinrichtung wirksame Transistor  T4 dient dabei gleichzeitig zur Verstärkung der  Signale desjenigen Kanals, welchem die nachstehend  beschriebene     unverzögert    wirksame Schalteinrichtung  T6 zugeordnet ist.

   Sofern eine     Frequenzfolge,    deren  Frequenzen nicht den     Durchlassfrequenzen    der beiden  Kanäle und nicht der richtigen Reihenfolge entspre  chen, auf den Empfänger trifft, so wird kein Auf  merksamkeitszeichen ausgelöst.  



  Die Auslösung des     Aufmerksamkeitszeichens     wird mit Hilfe des Transistors T6 vorgenommen,  welcher im Ruhezustand     gesperrt    ist, indem seine  Basis über den Widerstand R12 und sein     Emitter     über den Widerstand R13 an Masse gelegt ist. Er  arbeitet in     Kollektorschaltung.    Die positiven Halb  wellen des über das Kristallfilter Q2 eintreffenden      Signals gelangen über den Widerstand R 12 nach  Masse. Die negativen Halbwellen fliessen dagegen  über den Widerstand R13, den     Emitter    und die  Basis des Transistors T6, so dass dieser Transistor  während dieser negativen Halbwellen leitend wird.  Er wirkt somit als     unverzögerte    Schalteinrichtung.

         Während    der genannten negativen Halbwellen fliesst  ein Strom durch den Widerstand R13 und den       Emitter,    wodurch am Widerstand R13 eine pulsie  rende Gleichspannung entsteht, welche ihrerseits  einen durch     Emitter    und Basis des Transistors T7       fliessenden    Gleichstrom hervorruft. Der Kondensator  C12     glättet    diesen Gleichstrom und vermindert die  durch den Widerstand R13 am Transistor T6 her  vorgerufene Gegenkopplung. Der Transistor T7 ge  hört einem Tongenerator an, welcher gleich aufge  baut und bezeichnet ist, wie derjenige des ersten  Ausführungsbeispiels.

   Da seine Basis über den  Widerstand R13 und sein     Emitter    über die Rück  kopplungswicklung der Spule L3 an Masse liegen,  so ist er im Ruhezustand gesperrt, so dass der Ton  generator nicht schwingt. Durch den     vorgängig    be  schriebenen, in Widerstand R13 fliessenden Gleich  strom wird der Transistor T7     entsperrt,    worauf der  Tongenerator schwingt. In diesem Beispiel wird  das vom Tongenerator erzeugte Signal ohne weitere  Verstärkung dem Lautsprecher     Sp    zugeführt, was  für kleine Ansprüche an die Lautstärke des Auf  merksamkeitszeichens genügt.  



  Wie aus den Darlegungen eingangs der Beschrei  bung hervorgeht, eignen sich für den drahtlosen Auf  ruf von Rufempfängern besonders diejenigen Fre  quenzen, welche oberhalb des Tonfrequenzbereichs,  jedoch unterhalb des     Hochfrequenzbereichs    liegen.  Die beschriebenen Beispiele sind auch für die Ver  wendung im beschriebenen Bereich vorgesehen,  jedoch ist die Anwendung der Erfindung keineswegs  auf diesen Frequenzbereich beschränkt. Es ist auch  möglich, die verschiedenen, die Auslösung des Auf  merksamkeitszeichens bewirkenden Frequenzen auf  einen     Hochfrequenzträger        aufzumodulieren,    welcher  im Rufempfänger zuerst     demoduliert    wird.

   Die Er  findung ist ebensowenig an die beiden Ausführungs  beispiele gebunden, da unter Anwendung der be  schriebenen oder neuen Prinzipien auch     mit    andern  Schaltungen erfindungsgemässe Rufempfänger aufge  baut werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragbarer Rufempfänger, welcher in Abhängig keit des drahtlosen Empfangs einer ihm individuell zugeordneten, aus mehreren Frequenzen bestehenden Folge von Signalen ein akustisches Signal abgibt, da durch gekennzeichnet, dass zur Aussiebung der Fre quenzen Schwingkristalle verwendet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tragbarer Rufempfänger nach dem Patent anspruch, welcher einer der Anzahl der in der Fre- quenzfolge enthaltenen Frequenzen entsprechende Anzahl von nur für die betreffende Frequenz durch lässigen Kanälen aufweist, wobei jeder Kanal ent sprechend der zeitlichen Lage der betreffenden Fre quenz innerhalb der Folge eine Ordnungszahl besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die empfangenen Fre quenzen parallel den Kanälen zugeführt werden, dass ferner Mittel angeordnet sind, welche sämtliche Ka näle ausser dem ersten im Ruhezustand sperren und in Abhängigkeit eines durch den in der Ordnung vorangehenden Kanal fliessenden Signals entsperren,
    wobei beim Wegfall dieses Signals die Einleitung des gesperrten Zustandes mit einer zeitlichen Verzöge rung erfolgt, dass ausserdem die in einem die ge nannten Sperrmittel aufweisenden Kanal fliessenden Signale die Aufrechterhaltung des entsperrten Zu standes der dem betreffenden Kanal zugeordneten Sperrmittel bewirken und dass die im letzten Kanal fliessenden Signale ausserdem das akustische Signal auslösen. 2.
    Tragbarer Rufempfänger nach dem Patent anspruch, für eine aus zwei Frequenzen bestehende Frequenzfolge, welcher zwei für die betreffende Fre quenz durchlässige Kanäle und zwei, jedem dieser Kanäle einzeln zugeordnete Schalteinrichtungen auf weist, welche in Abhängigkeit der vom zugeordneten Kanal durchgelassenen Frequenz einen Einschaltvor gang vornehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der genannten Schalteinrichtungen eine Aus schaltverzögerung aufweist, deren Dauer mindestens der Dauer des genannten akustischen Signals ent spricht. 3. Tragbarer Rufempfänger nach dem Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus schaltverzögerung durch einen Elektrolytkondensator erreicht wird. 4.
    Tragbarer Rufempfänger nach den Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein als verzögert wirksame Schalteinrichtung be nützter Transistor gleichzeitig zur Verstärkung des der unverzögert wirksamen Schalteinrichtung zuge ordneten Signals dient. 5. Tragbarer Rufempfänger nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das akusti sche Signal von einem eine ausgeprägte Resonanz frequenz aufweisenden Telephonhörer, welcher von einem mindestens annähernd auf der genannten Resonanzfrequenz schwingenden rückgekoppelten Tongenerator gespeist ist, erzeugt wird.
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