Tragbarer Rufempfänger Es sind drahtlose Personensuchanlagen bekannt, bei welchen von einer zentralen Stelle aus Sende schleifen, welche um Gebäude oder Höfe gelegt sind, mit Wechselströmen verschiedener Frequenz gespeist werden und wobei die zu suchenden Personen mit tragbaren Empfängern ausgerüstet sind. Zur Identifi zierung des anzurufenden Empfängers sind Systeme bekannt, bei welchen eine Folge verschiedener Fre quenzen direkt oder als Modulation eines Trägers von der Sendestelle ausgesendet wird und in dem jenigen Empfänger, welcher für das Ansprechen bei der betreffenden Frequenzfolge eingerichtet ist, ein akustisches Signal auslöst.
Für solche Rufempfänger steht ein relativ enges Frequenzband zur Verfügung, das nach unten wegen der Störmöglichkeit von Nie derfrequenz- und nach oben wegen der Störmöglich keit von Hochfrequenzanlagen begrenzt ist. Da auch ausserhalb der Sendeschleifen noch eine gewisse allerdings mit zunehmender Entfernung rasch ab nehmende - Feldstärke vorhanden ist, so besteht eine gegenseitige Störmöglichkeit von solchen Per- sonensuchanlagen. Es ist daher ein Erfordernis, in dem gesamten zur Verfügung stehenden Frequenz band mehrere Anlagen mit voneinander abweichen den Frequenzreihen unterzubringen.
Dem mecha nischen und elektrischen Aufbau der tragbaren Emp fänger kommt grosse Bedeutung zu, indem diese aus naheliegenden Gründen einfach und leicht gewählt werden müssen. Es drängt sich daher eine Beschrän kung der Zahl der Frequenzen pro Folge auf, was zu einer relativ grossen Zahl von verschiedenen Fre quenzen und daher zu einem relativ kleinen Fre- quenzabstand führt. Gleichzeitig sollten jedoch die pro Frequenz vorhandenen Selektionsmittel auf be schränktem Raum Platz finden.
Die vorliegende Erfindung gestattet, diese sich widersprechenden Forderungen zu erfüllen. Sie be- trifft einen tragbaren Rufempfänger, welcher in Ab hängigkeit des drahtlosen Empfangs einer ihm indi viduell zugeordneten Folge von Signalen ein akusti sches Signal abgibt. Die empfangene Signalfolge be steht dabei aus mehreren Frequenzen. Dieser Ruf empfänger ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Aus siebung der Frequenzen Schwingkristalle verwendet werden.
Es werden nun zwei Ausführungsbeispiele von erfindungsgemässen Rufempfängern beschrieben.
Die Fig.l zeigt ein vollständiges Schaltungs schema des ersten Ausführungsbeispiels.
Die Fig. 2 stellt einen Ausschnitt aus dem Schal tungsschema des zweiten Ausführungsbeispiels dar. Es sind dabei nur diejenigen Stromkreise dargestellt, welche von denjenigen des ersten Ausführungsbei spiels abweichen.
Als Transistoren sind überall solche vom p-n-p- Typ angenommen worden. Die Polarität der beschrie benen Stromkreise bezieht sich daher auf diesen Typ. Unter Umkehrung sämtlicher Polaritäten können natürlich dieselben Schaltungen auch für den n-p-n- Typ verwendet werden.
Im ersten Ausführungsbeispiel gelangen - wie auf Fig. 1 dargestellt - die Signale von einer Ferrit- antenne FA über einen in üblicher Weise aufge bauten und nicht näher beschriebenen Vorverstär ker<I>VV,</I> welcher die beiden Transistoren<I>T 1</I> und<I>T2</I> enthält, und über den Kondensator C1 auf die Basis des Transistors T3. Vom Emitter dieses Transistors fliesst ein Ruhestrom durch die Basis, den Wider stand R10 und einen Teil der Spule L 1 nach der Batterie, wodurch sich der Transistor T3 im ver stärkungsbereiten Zustand befindet, so dass das ihm über den Kondensator C1 zugeführte Signal einen verstärkten Strom im Kollektor hervorruft.
Dieser Strom erzeugt in der Spule L 1 eine Spannung, welche zwei Kristallfiltern zugeführt wird. Durch die transformatorische Wirkung der Spule wird die hohe Eingangsimpedanz dieser Kristallfilter an die niedrige Ausgangsimpedanz des Transistors T3 angepasst. Der Widerstand R10 bewirkt neben der genannten Zuführung eines Ruhestroms an die Basis eine Gegenkopplung des Transistors T3, wodurch die Temperaturabhängigkeit der Schaltung verringert wird.
Die bereits erwähnten Kristallfilter bestehen in bekannter Weise aus je einem Kristall (Q1, Q2) und einem Neutralisierungskondensator (C3, C4), welcher die Parallelkapazität des zugehörigen Schwingkristalls neutralisiert, indem die Spannung dem Kristall und dem Kondensator im Gegentakt zugeführt wird. Die Charakteristik eines solchen Filters entspricht dann der Serieresonanzcharakte- ristik eines Schwingkristalls. Infolge der Filterwir kung gelangen nur diejenigen der angelegten Span nungen, deren Frequenzen den Serieresonanzen der Schwingkristalle entsprechen, auf die Basen der Transistoren T5 und T6.
Die Basis des Transistors T6 liegt im Ruhe zustand über den Widerstand R3, die Gleichrichter V3 und V4 und die Widerstände R4 und R5 an Masse. Da diese Basis infolgedessen keine Vorspan- nung gegenüber dem Emitter, welcher ebenfalls an Masse liegt, aufweist, so ist der Transistor gesperrt und verstärkt vorderhand die an seine Basis gelan genden Spannungen nicht. Die Basis des Transistors T5 liegt dagegen über die Widerstände R1 und R11 am negativen Batteriepol, so dass ein Ruhestrom fliesst, welcher eine Verstärkungsbereitschaft des Transistors T5 bewirkt.
Durch die Verstärkungs wirkung des Transistors T5 entsteht dann bei Zu führung eines Signals an seiner Basis am Widerstand R 1 eine Wechselspannungskomponente, welche der verstärkten zugeführten Spannung entspricht. über den Widerstand R l l kommt - wie vorher für den Widerstand R10 beschrieben - eine Gegenkopp lungswirkung zustande. Die verstärkte Spannungs komponente am Widerstand R 1 bewirkt das Fliessen eines entsprechenden Stroms durch den Kondensator C6. Infolge der Wirkung des Gleichrichters V3 fliesst ein Gleichstrom vom Emitter des Transistors T6 nach dessen Basis, über den Widerstand R3, den Gleichrichter V3 und den Widerstand R4.
Der Kon densator C5 wird dabei aufgeladen und absorbiert die Wechselkomponente, so dass im Transistor T6 ein geglätteter Gleichstrom fliesst. Durch diesen Strom wird nun der Transistor T6 entsperrt. Sofern nun das Signal am Eingang des Transistors T5 verschwindet, so bleibt infolge der Speicherwirkung des Kondensators C5 der Transistor T6 noch eine gewisse Zeit leitend. Wenn während dieser Zeit ein der Resonanzfrequenz des Kristalls Q2 ent sprechendes Signal auf den Empfänger und damit auf die Basis des Transistors T6 trifft, so verstärkt dieser das Signal in gleicher Weise wie vorher der Transistor T5, wobei die Widerstände R2 und R5, der Kondensator C7 und der Gleichrichter V4 die gleiche Wirkung ausüben wie die vorher beschrie benen Elemente R1, R4, C6 und V3.
Es fliesst nun ein Gleichstrom vom Emitter des Transistors T6 über den Widerstand R3, den Gleichrichter V4 und den Widerstand R5, so dass das durch den Transistor T6 verstärkte Signal seinen Weg selber offen hält. Parallel zum Strom im Gleichrichter V4 fliesst. ein Strom von Masse über die Rückkopplungs wicklung der Spule L3 und den Emitter des Tran sistors T7 nach dessen Basis, über den Gleich richter V5 und den Widerstand R5 nach Masse. Der Transistor T7, welcher im Ruhezustand gesperrt ist, da dann Emitter und Basis an Masse liegen, wird durch den über den Gleichrichter V5 verlaufenden Strom entsperrt. Der Kondensator C10 dient dabei zur Glättung dieses Stromes.
Die Entsperrung des Transistors T7 bewirkt in später erklärter Weise das Ertönen des Aufmerksamkeitszeichens.
Die Vorgänge, welche zur Auslösung des Auf merksamkeitszeichens führen, werden in der Folge noch einmal zusammenfassend dargestellt: Der Ruf empfänger enthält zwei Kanäle, welche nur für je eine Frequenz durchlässig sind. Die Kanäle um fassen je ein Kristallfilter und einen daran anschlie ssenden Transistor (T5, T6). Im Ruhezustand ist nun der erste Kanal offen und der zweite gesperrt, so dass lediglich ein Signal mit einer dem ersten Kanal entsprechenden Frequenz Wirkungen auslösen kann.
Sofern nun ein Signal mit dieser Frequenz auf den Empfänger trifft, so wird der zweite Kanal entsperrt. Wird nun auf den Empfängereingang eine Frequenzfolge gegeben, deren erste Frequenz der Durchlassfrequenz des ersten und dessen zweite Fre quenz der Durchlassfrequenz des zweiten Kanals entsprechen, so wird beim Verschwinden der ersten Frequenz am Empfängereingang die Entsperrung des zweiten Kanals wegen eines zeitlich leicht ver zögerten Einsatzes der Sperrung noch kurzzeitig auf rechterhalten.
Sofern nun inzwischen das dem zweiten Kanal entsprechende Signal eintrifft, so hält dieses die Entsperrung dieses Kanals aufrecht und löst ein Aufmerksamkeitszeichen aus. Sofern irgendeine andere Frequenzfolge als die beschriebene auf den Empfänger trifft, so wird kein Aufmerksamkeits- zeichen ausgelöst.
Der Tongenerator, welcher das Aufmerksamkeits- zeichen erzeugt, umfasst den Transistor T7, die Spule L3 mit mehreren Wicklungen und den Kon densator C11. Im Kollektorkreis des Transistors T7 liegt ein aus dem Kondensator C11 und einer Wick lung der Spule L3 gebildeter Schwingkreis und im Emitterkreis eine Rückkopplungswicklung. Sofern nun der Transistor T7 entsperrt wird, so tritt infolge Rückkopplung eine Schwingung auf, welche über eine weitere Wicklung der Spule L3 der Basis des Transistors T8 zugeführt wird und diesen Transistor während der negativen Halbwellen leitend macht.
Der durch Emitter und Kollektor dieses Transistors fliessende verstärkte Strom erregt einen kleinen Laut sprecher Sp, wodurch die den Empfänger tragende Person auf den Anruf aufmerksam gemacht wird. Um eine grosse Lautstärke zu erzeugen, wird vor zugsweise ein Lautsprecher oder sonstiger elektro akustischer Wandler mit einer ausgeprägten Reso nanzfrequenz gewählt, wobei die Frequenz des Ton generators auf diese Frequenz gelegt wird.
Im zweiten Ausführungsbeispiel, welches in Fig. 2 dargestellt ist, werden die Signale, wie im ersten Beispiel, von einer Antenne aufgenommen und einem Vorverstärker zugeführt, welcher gleich wie derjenige in Fig. 1 aufgebaut, jedoch der Einfach heit halber nicht dargestellt ist. Der mit<I>VV</I> be zeichnete Ausgang des Vorverstärkers führt über die beiden Kondensatoren Cl und C2 auf die Basen der Transistoren T3 und T4. Der Transistor T3 verstärkt in gleicher Weise wie der gleich benannte Transistor im ersten Ausführungsbeispiel die auf seine Basis gelangenden Signale. Die Basis des Transistors T4 liegt über den Widerstand R6, den Gleichrichter V5 und den Widerstand R7 an Masse.
Sein Emitter erhält über den aus dem Widerstand R8 und dem Gleichrichter V1 gebildeten Spannungs- teiler eine negative Vorspannung, so dass kein Strom durch den Kollektor fliessen kann und dieser Tran sistor deshalb gesperrt ist. Der Gleichrichter wurde wegen seiner nichtlinearen Charakteristik als Be standteil des Spannungsteilers gewählt. Infolge dieser Eigenschaft ist bei einem kleinen Strom die Span nung relativ hoch, bei einem grossen Strom relativ niedrig.
Der Ruhestrom durch den Spannungsteiler kann daher niedrig gehalten werden, ohne dass beim Fliessen von Emitterstrom die Spannung zwischen Emitter und Masse auf einen unzulässig hohen Wert ansteigt. Wegen des gesperrten Zustandes des Tran sistors T4 werden die aus dem Vorverstärker stam menden Signale nur vom Transistor T3 verstärkt und gelangen auf das aus der Spule L1, dem Schwingkristall Q 1 und dem Neutralisierungskon- densator C3 bestehende Kristallfilter, dessen Eigen schaften im ersten Beispiel erklärt wurden.
Sofern ein eintreffendes Signal der Resonanzfrequenz dieses ersten Kristallfilters entspricht, so gelangt es auf die Basis des Transistors T5, welcher in gleicher Weise wie der Transistor T5 im vorhergehenden Beispiel geschaltet ist. Der verstärkte Strom im Kollektor dieses Transistors erzeugt eine Spannung am Widerstand R l. Über den Kondensator C9 fliesst daher ein der Wechselkomponente dieser Spannung entsprechender Strom. Durch die Wirkung des Gleichrichters V5 fliesst ein Gleichstrom von Masse über den Gleichrichter V1, Emitter und Basis des Transistors T4, Widerstand R7, Gleichrichter V5 und Widerstand R6. Dadurch wird der Transistor T4 entsperrt und der relativ grosse Elektrolytkondensator C8 aufgeladen.
Nach dem Aufhören des von der Antenne stammenden Signals fliesst, solange der Kondensator C8 noch geladen ist, ein Strom von Masse über den Gleichrichter V1, den Transistor T4, den Widerstand R7 und den Kondensator C8. Die Verhältnisse werden so gewählt, dass diese Entlade- zeit ungefähr eine Sekunde dauert. Der Transistor T4 bleibt nun während dieser Zeit entsperrt, verstärkt sämtliche über den Vorverstärker auf seine Basis gelangenden Signale und gibt sie an das aus der Spule L2, dem Schwingkristall Q2 und dem Kon densator C4 bestehende Kristallfilter weiter.
Sofern die Frequenz eines nun eintreffenden Signals der Durchlassfrequenz dieses Filters entspricht, so wird in später erklärter Weise das Aufmerksamkeits- zeichen ausgelöst.
Die Vorgänge, welche zu dieser Auslösung füh ren, werden in der Folge noch einmal zusammen fassend dargestellt. Entsprechend dem ersten Beispiel werden hier als Kanäle diejenigen Schaltungsteile bezeichnet, welche ein Kristallfilter samt dem davor <I>(T3, T4)</I> und dem dahinter (T5, T6) liegenden Transistor umfassen. Im Ruhezustand ist der erste Kanal offen und der zweite infolge des als Schalt einrichtung wirkenden Transistors T4 gesperrt. Die ser Transistor T4 liegt im zweiten Kanal, ist jedoch dem ersten Kanal zugeordnet, da er in Abhängigkeit der im ersten Kanal fliessenden Signale einen Ein schaltvorgang vornimmt. Da nur der erste Kanal offen ist, kann lediglich ein Signal mit einer diesem Kanal entsprechenden Frequenz Wirkungen auslösen.
Sofern nun ein Signal mit dieser ersten Frequenz auf den Empfänger trifft, so wird der zweite Kanal entsperrt und bleibt dies auch beim Verschwinden des entsperrenden Signals noch während einer ge wissen Verzögerungszeit. Trifft nun während dieser Verzögerungszeit eine dem zweiten Kanal entspre chende Frequenz auf den Empfänger, so kann dieses Signal durch den zweiten Kanal fliessen, solange die Verzögerung andauert. Dieses im zweiten Kanal fliessende Signal bewirkt dann seinerseits einen Ein schaltvorgang, nämlich die Entsperrung des dem zweiten Kanal als unverzögerte Schaltvorrichtung zugeordneten Transistors T6, wodurch das Auf merksamkeitszeichen ausgelöst wird.
Aus dem Vor stehenden geht hervor, dass die erwähnte Verzöge rungszeit die Höchstdauer des akustischen Aufmerk- samkeitszeichens bestimmt und dass demnach diese Ausschaltverzögerung mindestens der gewünschten Dauer des akustischen Signals entsprechen muss. Der als verzögerte Schalteinrichtung wirksame Transistor T4 dient dabei gleichzeitig zur Verstärkung der Signale desjenigen Kanals, welchem die nachstehend beschriebene unverzögert wirksame Schalteinrichtung T6 zugeordnet ist.
Sofern eine Frequenzfolge, deren Frequenzen nicht den Durchlassfrequenzen der beiden Kanäle und nicht der richtigen Reihenfolge entspre chen, auf den Empfänger trifft, so wird kein Auf merksamkeitszeichen ausgelöst.
Die Auslösung des Aufmerksamkeitszeichens wird mit Hilfe des Transistors T6 vorgenommen, welcher im Ruhezustand gesperrt ist, indem seine Basis über den Widerstand R12 und sein Emitter über den Widerstand R13 an Masse gelegt ist. Er arbeitet in Kollektorschaltung. Die positiven Halb wellen des über das Kristallfilter Q2 eintreffenden Signals gelangen über den Widerstand R 12 nach Masse. Die negativen Halbwellen fliessen dagegen über den Widerstand R13, den Emitter und die Basis des Transistors T6, so dass dieser Transistor während dieser negativen Halbwellen leitend wird. Er wirkt somit als unverzögerte Schalteinrichtung.
Während der genannten negativen Halbwellen fliesst ein Strom durch den Widerstand R13 und den Emitter, wodurch am Widerstand R13 eine pulsie rende Gleichspannung entsteht, welche ihrerseits einen durch Emitter und Basis des Transistors T7 fliessenden Gleichstrom hervorruft. Der Kondensator C12 glättet diesen Gleichstrom und vermindert die durch den Widerstand R13 am Transistor T6 her vorgerufene Gegenkopplung. Der Transistor T7 ge hört einem Tongenerator an, welcher gleich aufge baut und bezeichnet ist, wie derjenige des ersten Ausführungsbeispiels.
Da seine Basis über den Widerstand R13 und sein Emitter über die Rück kopplungswicklung der Spule L3 an Masse liegen, so ist er im Ruhezustand gesperrt, so dass der Ton generator nicht schwingt. Durch den vorgängig be schriebenen, in Widerstand R13 fliessenden Gleich strom wird der Transistor T7 entsperrt, worauf der Tongenerator schwingt. In diesem Beispiel wird das vom Tongenerator erzeugte Signal ohne weitere Verstärkung dem Lautsprecher Sp zugeführt, was für kleine Ansprüche an die Lautstärke des Auf merksamkeitszeichens genügt.
Wie aus den Darlegungen eingangs der Beschrei bung hervorgeht, eignen sich für den drahtlosen Auf ruf von Rufempfängern besonders diejenigen Fre quenzen, welche oberhalb des Tonfrequenzbereichs, jedoch unterhalb des Hochfrequenzbereichs liegen. Die beschriebenen Beispiele sind auch für die Ver wendung im beschriebenen Bereich vorgesehen, jedoch ist die Anwendung der Erfindung keineswegs auf diesen Frequenzbereich beschränkt. Es ist auch möglich, die verschiedenen, die Auslösung des Auf merksamkeitszeichens bewirkenden Frequenzen auf einen Hochfrequenzträger aufzumodulieren, welcher im Rufempfänger zuerst demoduliert wird.
Die Er findung ist ebensowenig an die beiden Ausführungs beispiele gebunden, da unter Anwendung der be schriebenen oder neuen Prinzipien auch mit andern Schaltungen erfindungsgemässe Rufempfänger aufge baut werden können.
Portable paging receiver There are wireless people search systems known in which grind from a central point transmitters that are placed around buildings or courtyards, are fed with alternating currents of different frequencies and the people to be searched are equipped with portable receivers. To identify the recipient to be called, systems are known in which a sequence of different frequencies is sent out directly or as a modulation of a carrier from the transmitter and in the one receiver that is set up to respond to the frequency sequence in question, triggers an acoustic signal.
A relatively narrow frequency band is available for such paging receivers, which is limited downwards due to the possibility of interference from Nie derfrequency and upwards due to the possible interference from high-frequency systems. Since there is also a certain field strength outside the transmission loops, which decreases rapidly with increasing distance, there is a possibility of mutual interference from such paging systems. It is therefore a requirement to accommodate several systems with differing frequency series in the entire available frequency band.
The mechanical and electrical structure of the portable Emp catcher is of great importance because they have to be selected simply and easily for obvious reasons. It is therefore necessary to limit the number of frequencies per sequence, which leads to a relatively large number of different frequencies and therefore to a relatively small frequency spacing. At the same time, however, the selection means available per frequency should find space in a limited space.
The present invention allows these conflicting needs to be met. It relates to a portable pager which emits an acoustic signal as a function of the wireless reception of a sequence of signals assigned to it individually. The received signal sequence consists of several frequencies. This call receiver is characterized in that vibrating crystals are used to screen the frequencies.
Two exemplary embodiments of paging receivers according to the invention will now be described.
Fig.l shows a complete circuit diagram of the first embodiment.
2 shows a section of the circuit diagram of the second embodiment. Only those circuits are shown which differ from those of the first game Ausführungsbei.
As transistors, p-n-p type have been widely adopted. The polarity of the circuits described therefore relates to this type. Of course, reversing all polarities, the same circuits can also be used for the n-p-n type.
In the first exemplary embodiment - as shown in FIG. 1 - the signals from a ferrite antenna FA pass through a preamplifier <I> VV, </I> which the two transistors <I> T 1 </I> and <I> T2 </I>, and via the capacitor C1 to the base of the transistor T3. A quiescent current flows from the emitter of this transistor through the base, the resistance was R10 and part of the coil L 1 after the battery, whereby the transistor T3 is in the ready state so that the signal supplied to it via the capacitor C1 has an amplified current causes in the collector.
This current generates a voltage in coil L 1, which is fed to two crystal filters. Due to the transforming effect of the coil, the high input impedance of this crystal filter is adapted to the low output impedance of the transistor T3. In addition to the aforementioned supply of a quiescent current to the base, the resistor R10 causes negative feedback of the transistor T3, which reduces the temperature dependence of the circuit.
The crystal filters already mentioned consist of a crystal (Q1, Q2) and a neutralization capacitor (C3, C4), which neutralize the parallel capacitance of the associated oscillating crystal by feeding the voltage to the crystal and the capacitor in push-pull. The characteristic of such a filter then corresponds to the series resonance characteristic of an oscillating crystal. As a result of the filter effect, only those of the applied voltages whose frequencies correspond to the series resonances of the oscillating crystals reach the bases of the transistors T5 and T6.
The base of the transistor T6 is in the quiescent state via the resistor R3, the rectifier V3 and V4 and the resistors R4 and R5 to ground. Since this base consequently has no bias voltage with respect to the emitter, which is also connected to ground, the transistor is blocked and for the time being does not amplify the voltages that reach its base. The base of the transistor T5, on the other hand, is connected to the negative battery pole via the resistors R1 and R11, so that a quiescent current flows, which causes the transistor T5 to be ready for amplification.
Due to the amplification effect of the transistor T5, when a signal is fed to its base at the resistor R 1, an alternating voltage component is produced which corresponds to the amplified applied voltage. Via the resistor R l l - as previously described for the resistor R10 - a negative feedback effect comes about. The amplified voltage component at resistor R 1 causes a corresponding current to flow through capacitor C6. As a result of the action of the rectifier V3, a direct current flows from the emitter of the transistor T6 to its base, via the resistor R3, the rectifier V3 and the resistor R4.
The capacitor C5 is charged and absorbs the alternating component, so that a smooth direct current flows in the transistor T6. The transistor T6 is now unlocked by this current. If the signal at the input of the transistor T5 disappears, the transistor T6 remains conductive for a certain time due to the storage effect of the capacitor C5. If during this time a signal corresponding to the resonance frequency of the crystal Q2 hits the receiver and thus the base of the transistor T6, it amplifies the signal in the same way as before the transistor T5, the resistors R2 and R5, the capacitor C7 and the rectifier V4 exert the same effect as the elements R1, R4, C6 and V3 described above.
A direct current now flows from the emitter of transistor T6 via resistor R3, rectifier V4 and resistor R5, so that the signal amplified by transistor T6 itself keeps its path open. In parallel with the current in the rectifier V4 flows. a current from ground via the feedback winding of the coil L3 and the emitter of the Tran sistor T7 to its base, via the rectifier V5 and the resistor R5 to ground. The transistor T7, which is blocked in the quiescent state, since the emitter and base are then grounded, is unblocked by the current flowing through the rectifier V5. The capacitor C10 serves to smooth this current.
The unlocking of the transistor T7 causes the warning sign to sound in a manner which will be explained later.
The processes that lead to the triggering of the attention sign are summarized again below: The call receiver contains two channels which are only permeable to one frequency each. The channels each include a crystal filter and an adjoining transistor (T5, T6). In the idle state, the first channel is now open and the second blocked, so that only a signal with a frequency corresponding to the first channel can trigger effects.
If a signal with this frequency hits the receiver, the second channel is unlocked. If a frequency sequence is now given to the receiver input, the first frequency of which corresponds to the pass frequency of the first and whose second frequency corresponds to the pass frequency of the second channel, when the first frequency disappears at the receiver input, the second channel is unlocked due to a slightly delayed use of the Keep the block on for a short time.
If the signal corresponding to the second channel arrives in the meantime, it maintains the unlocking of this channel and triggers an alert. If any other frequency sequence than the one described hits the receiver, no warning sign is triggered.
The tone generator which generates the warning sign comprises the transistor T7, the coil L3 with several windings and the capacitor C11. In the collector circuit of the transistor T7 there is a resonant circuit formed from the capacitor C11 and a winding of the coil L3 and a feedback winding in the emitter circuit. If transistor T7 is now unlocked, an oscillation occurs as a result of feedback, which is fed to the base of transistor T8 via a further winding of coil L3 and makes this transistor conductive during the negative half-waves.
The amplified current flowing through the emitter and collector of this transistor excites a small loudspeaker Sp, whereby the person carrying the receiver is made aware of the call. In order to generate a high volume, a loudspeaker or other electro-acoustic transducer with a pronounced resonance frequency is preferably chosen, the frequency of the tone generator being set to this frequency.
In the second embodiment, which is shown in Fig. 2, the signals, as in the first example, are picked up by an antenna and fed to a preamplifier, which is constructed the same as that in Fig. 1, but is not shown for the sake of simplicity. The output of the preamplifier labeled <I> VV </I> leads via the two capacitors C1 and C2 to the bases of the transistors T3 and T4. The transistor T3 amplifies the signals reaching its base in the same way as the transistor of the same name in the first exemplary embodiment. The base of the transistor T4 is connected to ground via the resistor R6, the rectifier V5 and the resistor R7.
Its emitter receives a negative bias voltage via the voltage divider formed from the resistor R8 and the rectifier V1, so that no current can flow through the collector and this transistor is therefore blocked. The rectifier was chosen as part of the voltage divider because of its non-linear characteristics. As a result of this property, the voltage is relatively high with a small current and relatively low with a large current.
The quiescent current through the voltage divider can therefore be kept low without the voltage between emitter and ground rising to an impermissibly high value when the emitter current flows. Because of the locked state of the transistor T4, the signals coming from the preamplifier are only amplified by the transistor T3 and reach the crystal filter consisting of the coil L1, the oscillating crystal Q 1 and the neutralizing capacitor C3, whose properties are explained in the first example were.
If an incoming signal corresponds to the resonance frequency of this first crystal filter, then it reaches the base of the transistor T5, which is connected in the same way as the transistor T5 in the previous example. The increased current in the collector of this transistor creates a voltage across the resistor R l. A current corresponding to the alternating component of this voltage therefore flows through the capacitor C9. As a result of the action of the rectifier V5, a direct current flows from ground via the rectifier V1, emitter and base of transistor T4, resistor R7, rectifier V5 and resistor R6. This unlocks the transistor T4 and charges the relatively large electrolytic capacitor C8.
After the signal from the antenna has ceased, as long as the capacitor C8 is still charged, a current flows from ground via the rectifier V1, the transistor T4, the resistor R7 and the capacitor C8. The ratios are chosen so that this discharge time lasts approximately one second. The transistor T4 remains unlocked during this time, amplifies all signals arriving at its base via the preamplifier and passes them on to the crystal filter consisting of the coil L2, the oscillating crystal Q2 and the capacitor C4.
If the frequency of an incoming signal corresponds to the pass frequency of this filter, the warning sign is triggered in a manner explained later.
The processes that lead to this triggering are summarized again below. Corresponding to the first example, those circuit parts are referred to here as channels which comprise a crystal filter together with the transistor in front of it (T3, T4) and the transistor behind it (T5, T6). In the idle state, the first channel is open and the second is blocked due to the transistor T4 acting as a switching device. The water transistor T4 is in the second channel, but is assigned to the first channel because it performs a switching process depending on the signals flowing in the first channel. Since only the first channel is open, only a signal with a frequency corresponding to this channel can trigger effects.
If a signal with this first frequency hits the receiver, the second channel is unlocked and this remains for a certain delay time even if the unlocking signal disappears. If a frequency corresponding to the second channel hits the receiver during this delay time, this signal can flow through the second channel as long as the delay lasts. This signal flowing in the second channel then in turn causes a switching process, namely the unlocking of the transistor T6 assigned to the second channel as an instantaneous switching device, which triggers the attention sign.
From the foregoing, it can be seen that the mentioned delay time determines the maximum duration of the acoustic attention signal and that this switch-off delay must therefore at least correspond to the desired duration of the acoustic signal. The transistor T4 acting as a delayed switching device serves at the same time to amplify the signals of that channel to which the switching device T6, which is described below, is assigned.
If a frequency sequence, the frequencies of which do not correspond to the pass frequencies of the two channels and do not correspond to the correct sequence, hits the receiver, no alert is triggered.
The warning sign is triggered with the aid of the transistor T6, which is blocked in the idle state by having its base connected to ground via resistor R12 and its emitter via resistor R13. He works in collector circuit. The positive half-waves of the signal arriving via the crystal filter Q2 reach ground via the resistor R 12. The negative half-waves, on the other hand, flow via the resistor R13, the emitter and the base of the transistor T6, so that this transistor becomes conductive during these negative half-waves. It thus acts as an instantaneous switching device.
During the negative half-waves mentioned, a current flows through the resistor R13 and the emitter, which creates a pulsating DC voltage at the resistor R13, which in turn causes a DC current flowing through the emitter and base of the transistor T7. The capacitor C12 smooths this direct current and reduces the negative feedback caused by the resistor R13 at the transistor T6. The transistor T7 ge listens to a tone generator, which builds up and is named like that of the first embodiment.
Since its base is connected to ground via the resistor R13 and its emitter via the feedback winding of the coil L3, it is blocked in the idle state so that the tone generator does not oscillate. The transistor T7 is unlocked by the previously described direct current flowing in resistor R13, whereupon the tone generator oscillates. In this example, the signal generated by the tone generator is fed to the loudspeaker Sp without further amplification, which is sufficient for small demands on the volume of the attention sign.
As can be seen from the explanations at the beginning of the description, those frequencies that are above the audio frequency range but below the high frequency range are particularly suitable for wireless calling from paging receivers. The examples described are also intended for use in the range described, but the application of the invention is in no way restricted to this frequency range. It is also possible to modulate the various frequencies causing the triggering of the attention sign onto a high-frequency carrier, which is first demodulated in the paging receiver.
The invention is also not tied to the two examples of execution, since the paging receivers according to the invention can be built up using the described or new principles with other circuits.