CH347161A - Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen - Google Patents

Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen

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CH347161A
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CH
Switzerland
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thread
compressed air
nozzle
sizing
roller
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Application number
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English (en)
Inventor
Hettwer Alfred
Original Assignee
Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • D06B1/10Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
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    • D06B1/141Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller where an element is used to mitigate the quantity of treating material on the roller
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    • D06B15/09Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by jets of gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen mit  mindestens einer sich über die Breite der Fadenschar  erstreckenden     Pressluftdüse    und bezweckt, den beim  Arbeiten mit diesen Vorrichtungen bisher aufgetre  tenen Übelstand der Bildung von Längsstreifen auf  den laufenden Fadenscharen, welche bei der Fertig  ware unangenehm auffallen, zu beseitigen. Diese  Längsstreifen sind meist darauf zurückzuführen, dass  sich die feinen     Schlitze    der     Pressluftdüse    stellenweise  verstopfen bzw. verschmutzen.

   Dieser Nachteil wird  erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass längs der       Pressluftdüse    verschiebbar ein Halter angeordnet ist,  der ein in die Düsenöffnung eingreifendes Metallblatt  trägt. Hierbei kann vorteilhaft der Halter auf einem  längs einer Schiene geführten Schieber befestigt sein,  der für sich durch ein über Rollen geführtes Seil längs  der Düsenöffnung hin und her bewegbar ist.  



  In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäss der  Erfindung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt in schematischer Darstellung die ge  samte     Tränkpartie    einer     Trockenschlichtmaschine,    bei  der die     Beschlichtung    der Fäden mittels solcher  Schlichten erfolgt, die nur in der Wärme flüssig sind.  



       Fig.    2 und 3 zeigen eine     Pressluftdüse    mit einer       Düsenreinigungsvorrichtung    im Schnitt und in Vor  deransicht.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 die vorzugsweise aus Stahl  oder auch aus geeigneten andern Materialien be  stehende Schlichtwalze, deren Oberfläche den anwen  dungsgemäss bestgeeigneten Zustand aufweist, also  z. B. poliert oder auch mattiert sein kann, 2 die  Druck- oder Quetschwalzen, 3 die in die mit Schlicht  masse gefüllten Tröge 4 und 5 eintauchenden Auf  tragwalzen und 6 eine     Leitwalze,    durch welche die  zwischen den beiden aus Schlichtwalze 1 und Druck  walze 2 bestehenden Quetschwerken durchlaufenden    Fadenscharen 7 gewendet werden, so dass über die  Quetschwerke eine     Beschlichtung    von beiden Seiten  der Fadenscharen erfolgt. Am Auslauf der Faden  scharen aus dem letzten Quetschwerk ist noch eine  heizbare Walze 8 und eine Druckwalze 9 vorgesehen.

    Die Tröge 4 und 5 sind von Hand aus oder automa  tisch höhenverstellbar. Dadurch wird in den Trögen  eine Gleichhaltung des Spiegels der Schlichte erzielt;  weiters wird das Reinigen der Tröge dadurch erleich  tert. In einigem Abstand von jeder     Schlichtwalze    1  befindet sich eine     Pressluftdüse    15, die sich über die  ganze Breite der     Walze    erstreckt und eine     schlitzför-          mige    Düsenöffnung aufweist, aus welcher ein heisser  Luftstrom gegen die Walze 1 geblasen wird,

   um da  durch die überschüssige Schlichtmasse von der Walze       abzurakeln.    Unterhalb der     Walze    8 sind in Laufrich  tung der Fadenschar beiderseits derselben zwei     Press-          luftdüsen    10 angeordnet, welche von beiden Seiten  heisse Luft auf die Fäden blasen. Durch die hohe  Luftgeschwindigkeit werden die Fibrillen und Fasern  wieder an den Faden angelegt, die vorher beim  Durchgang durch die     Walzen    8 und 9 durch die Kle  brigkeit der Schlichte vom Faden abgezogen worden  sind. Die     Ausblasrichtung    der Düsen 10 kann je nach  Bedarf in beliebigem Winkel zur Fadenrichtung erfol  gen. Die Walzen 8 und 9 werden auch als Bügelwal  zen bezeichnet.

   Vorzugsweise ist die untere     Walze    8  heizbar und weist eine entsprechende,     beispielsweise     polierte Oberfläche auf; sie kann aber auch mattiert  sein. Die obere Walze 9 kann geheizt oder ungeheizt  sein, je nachdem, wie es die Qualität der Ware erfor  dert. Sie ist mit einem weichen     1Jberzug,    beispiels  weise aus Gummi oder aus     Filz,    versehen. Die Walzen  8 und 9 haben den Zweck, die auf die Fadenscharen  aufgebrachte     Schlichte    nochmals einer Erwärmung zu  unterziehen, damit die Trockenschlichte nochmals  Gelegenheit hat, in den Faden intensiv einzudringen      und eine     vollkommene    Gleichmässigkeit der Schlich  tung der Fadenscharen zu erreichen.  



  Die     Pressluftdüsen    10 und 15 bestehen, wie aus       Fig.    2 ersichtlich, aus einem Profilrohr 16, auf dem  zwei Lippen 17 angeordnet sind, die die Düse bilden.  Beiderseits dieser Lippen 17 sind zwei     Heizkörper    18  angeordnet. Die     Beheizung    der Düse, welche elek  trisch oder mittels Dampf, Heisswasser oder derglei  chen erfolgen kann, hat den Zweck, die Lippen zu  erwärmen. Beiderseits der Heizrohre 18 und des       Pressluftkanals    16, der durch das     mittige    Heizrohr 19       beheizt    wird, sind zwei Seitenwände 20 vorgesehen,  die durch Schrauben 21 miteinander verbunden sind.

    Um die durch die beiden Lippen 17 gebildete Düse  in ihrem Querschnitt fein regulieren zu können, sind  Stellschrauben 22 vorgesehen. Für die Befestigung  der Lippen ist innerhalb des Rohres 16 eine Verstei  fungsplatte 23 vorgesehen, die einerseits Schraub  löcher zur Befestigung der Lippen 17 und anderseits       Durchtrittslöcher    24 für die Pressluft über den Luft  raum 25 zu der     Ausblasöffnung    aufweisen. Die durch  die Lippen gebildete Düse hat vorzugsweise die in       Fig.    2 ersichtlichen     Querschnittsformen    26 (voll ge  zeichnet) oder 27     (gestrichelt    gezeichnet).

   Zum Ab  fliessen der     überflüssigen    Trockenschlichte sind in  den Wangen 20     Abflusslöcher    28 angeordnet. Der       Ausblasschlitz    26 bzw. 27 besitzt nach Bedarf eine  lichte Weite von     1/1o    bis     5/i0    mm. Da diese feinen  Schlitze leicht verschmutzen und sich stellenweise auch  leicht verstopfen, ist die aus den     Fig.    2 und 3 ersicht  liche Reinigungsvorrichtung vorgesehen.

   Das Entfer  nen der Verunreinigung erfolgt mittels eines Metall-         blattes    29, welches mittels einer Zugvorrichtung im       Schlitz    26 bzw. 27 in der Längsrichtung des Schlitzes  hin     und    her bewegt werden kann. Das Metallblatt 29  ist an einem Halter 30 befestigt, der sich mittels eines  Schiebers 31 parallel zum Düsenschlitz bewegen lässt.  Der Schieber 31 ist mit einem     Seilzug    32 so verbun  den, dass er zusammen mit dem Reinigungsmesser  hin und her bewegt werden kann. Das Seil ist zu  einer Schlaufe geschlossen und läuft vorzugsweise  über zwei Rollen.

   Das Reinigen der Schlitze kann  ohne Schwierigkeit binnen wenigen Minuten erfolgen,  ohne dass die     Pressluftdüse    aus ihrer Stellung gebracht  zu werden braucht. Der Schieber 31 gleitet auf der  Führung 33, die mittels Konsolen 34 an einer Seiten  wange 20 der     Pressluftdüse    befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fa denscharen mit mindestens einer sich über die Breite der Fadenschar erstreckenden Pressluftdüse, dadurch gekennzeichnet, dass längs der Pressluftdüse ver schiebbar ein Halter angeordnet ist, der ein in die Düsenöffnung eingreifendes Metallblatt trägt. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Metallblatt tragende Hal ter auf einem längs einer Schiene geführten Schieber befestigt ist, der für sich durch ein über Rollen ge führtes Seil längs der Düsenöffnung hin und her be wegbar ist.
CH347161D 1956-12-12 1956-12-12 Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen CH347161A (de)

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CH347161D CH347161A (de) 1956-12-12 1956-12-12 Vorrichtung zum Trockenschlichten laufender Fadenscharen

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