CH347285A - Verfahren zur Herstellung von komplex gebundenes Chrom enthaltenden Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von komplex gebundenes Chrom enthaltenden Azofarbstoffen

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CH347285A
CH347285A CH347285DA CH347285A CH 347285 A CH347285 A CH 347285A CH 347285D A CH347285D A CH 347285DA CH 347285 A CH347285 A CH 347285A
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chromium
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Hans Dr Ackermann
Guido Dr Schetty
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Geigy Ag J R
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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Description


  Verfahren zur Herstellung von komplex gebundenes Chrom enthaltenden     Azofarbstoffen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen komplexen Chromverbin  dungen von     sulfonsäuregruppenfreien        Azofarbstoffen,     welches dadurch gekennzeichnet ist,

   dass man auf     sul-          fonsäuregruppenfreie        Monoazofarbstoffe    aus gegebe  nenfalls in 1- und/oder     3-Stellung    substituierten       5-Pyrazolonen    und     Diazoniumverbindungen    von     2-          Amino-benzoesäuren    der Formel I  
EMI0001.0012     
    in welcher R einen die     Diazotierung    der primären       Aminogruppe    und die Kupplung der     Diazoniumver-          bindung    mit dem     Pyrazolonderivat    sowie die Bildung  des Chromkomplexes über die     

  Carboxylgruppe    nicht  verhindernden     Substituenten    darstellt, oder von im  Kern A weitersubstituierten Derivaten von Verbin  dungen der Formel I chromabgebende Mittel einwir  ken lässt.  



  Gegenüber solchen     sulfonsäuregruppenfreien        Me-          tallkomplexfarbstoffen    aus     2-Amino-benzoesäuren,     deren     ortho-Stellung    zur primären     Aminogruppe    noch  frei ist, zeichnen sich die neuen Farbstoffe durch den  wertvollen Grünstich ihrer Färbungen auf     Polypeptid-          material    aus, wobei die Reinheit der Nuancen der  jenigen, die man mittels ersterer     Farbstoffgruppe    er  hält, nicht nachsteht.

   Solche     grünstichig    gelbe Farb  töne waren bisher praktisch nur mittels Chromkom  plexen von     o,o'-Dioxy-azomethinfarbstoffen    und mit  tels     Kobaltkomplexen    von     Monoazofarbstoffen    aus       diazotierten        o-Amino-phenolderivaten    und     Acetessib          säureamiden    erhältlich. Diesen gegenüber weisen die  Ausfärbungen der neuen Farbstoffe eine teilweise    bemerkenswerte bessere Lichtechtheit und zum Teil  auch bessere     Atzbarkeit    auf.  



       Substituenten,    welche die im vorhergehenden bei  der     Erläuterung    des Symbols R genannten Bedingun  gen erfüllen, sind zum Beispiel folgende: Halogen  atome,     Alkyl-,        Aralkyl-    und     Arylgruppen,    die     Tri-          fluormethyl-,    die Cyan- und die Nitrogruppe,     Alkyl-,          Aralkyl-    und     Aryl-äther-    bzw.

       -thioäthergruppen,          Alkyl-    oder     Arylketogruppen,        Dialkyl-    sowie     Acyl-          alkyl-aminogruppen,    dann ebenfalls     Alkyl-,        Aralkyl-          und        Arylsulfonyl-    sowie     Alkyl-,

          Cycloalkyl-    und       Arylsulfoxydgruppen    und gegebenenfalls an den  Stickstoffatomen substituierte     Sulfonsäureamidgrup-          pen.    Durch     Substituenten    dieser Art     wird    die     Diazo-          tierung    der in     1-Stellung    stehenden primären     Amino-          gruppe    nicht verhindert.

   Desgleichen lenken sie die  Kupplungsreaktion nicht in eine andere als die ge  wünschte Richtung, wie es beispielsweise eine primäre  oder sekundäre     Aminogruppe    durch     innermolekulare     Reaktion mit der     Diazoniumgruppe    unter     Bildung     eines     4,5-Benzo-1,2,3-triazolderivates    verursachen  kann.

   Ebenso verhindern     Substituenten    der genann  ten Art in     ortho-Stellung    zur     lständigen        Amino-          gruppe    auch nicht die Bildung des Chromkomplexes  über die     Carboxylgruppe.    Dagegen könnte zum Bei  spiel bei einer in dieser Stellung stehenden     Hydroxyl-          gruppe    wegen des starken     Komplexbildungsvermögens     dieser Gruppe die Bindung des     Schwermetallatoms     vorwiegend     an    dieselbe erfolgen.  



  Als substituierte     2-Amino-benzoesäuren    kommen  vor allem solche Verbindungen der Formel I in Be  tracht, in welcher R einen einatomigen     Substituenten     oder eine niedermolekulare Gruppe darstellt. Wert  voll sind vor allem solche Verbindungen, in denen  dieser     Substituent    ein Halogenatom, insbesondere ein  Chloratom, oder eine     Alkylgruppe,    insbesondere eine       Methyl-    oder eine     Äthylgruppe,    ist.

        In den     sulfonsäuregruppenfreien        2-Amino-benzoe-          säuren    können die übrigen Wasserstoffatome des     Ben-          zolkernes    beispielsweise durch Halogenatome,     Alkyl-,          Alkoxy-,        Nitro-,        Hydroxy-,        Acylamino-,        Alkyl-    oder       Arylsulfonyl-,        Acyl-,

          Carbonsäureamid-    oder     -aryl-          amidgruppen    oder durch die     Sulfonsäureamidgruppe     oder schliesslich durch     Sulfonsäureamidgruppen,    die  sich von sekundären     aliphatischen,        araliphatischen     oder     heterocyclischen    basischen Aminen ableiten, er  setzt sein.  



       2-Amino-benzoesäuren    der Formel I sind zum  Teil bekannte Substanzen, die aus bekannten Aus  gangsmaterialien nach an sich bekannten Verfahren  hergestellt werden können. So erhält man sie zum  Beispiel aus den entsprechenden     orthosubstituierten          Anilinen,    indem man dieselben mit     Chloralhydrat    und       Hydroxylamin    behandelt, die entstandenen     Isonitroso-          acetanilide    mit konzentrierter Schwefelsäure behan  delt und die dabei entstandenen     Isatinderivate    in alka  lischem Mittel mit Wasserstoffperoxyd zu den sub  stituierten     Aminobenzoesäuren    oxydiert.

   Ein anderes  Verfahren zur Herstellung solcher     2-Amino-benzoe-          säuren    besteht in der gegebenenfalls partiellen Oxy  dation von in     3-Stellung    substituierten     2-Nitro-    bzw.       2-Acyl-aminotoluolen    und nachfolgender Reduktion  der Nitrogruppe bzw.     Verseifung    der     Acylamino-          grnppe.     



  Die     Diazotierung    von substituierten     o-Amino-ben-          zoesäuren    kann nach der üblichen Methode mit Na  triumnitrit in mineralsaurer Lösung oder Suspension,       gegebenenfalls    auch nach der     indirekten    Methode,  das heisst durch     Eingiessen    der     wässrigen    Lösung eines  Gemisches der     Alkalisalze    der     Aminobenzoesäure    und  der salpetrigen Säure in verdünnte Mineralsäuren  erfolgen.  



       Pyrazolonderivate,    die als     Azokomponenten    Ver  wendung finden, sind das     5-Pyrazolon    und dessen  in 1- und/oder     3-Stellung    substituierte, aber keine       Sulfonsäuregruppen    enthaltende Abkömmlinge. Es  kommen vor allem die gegebenenfalls auch in     1-Stel-          lung    substituierten     3-Alkyl-5-pyrazolone    und insbe  sondere die     3-Methyl-5-pyrazolone    in Betracht.  



  Die Kupplung dieser     Azokomponenten    mit den       Diazoniumverbindungen        erfolgt    zweckmässig in wäss  rig essigsaurer, neutraler bis alkalischer Lösung oder  Suspension der Komponenten, gegebenenfalls in Ge  genwart von die Kupplung beschleunigenden tertiären  Stickstoffbasen, wie     Triäthylamin,        Triäthanolamin     oder     Pyridin.     



  Zur     Chromierung    der     Monoazofarbstoffe    behan  delt man diese zweckmässig mit Oxyden oder     Salzen     des dreiwertigen Chroms, beispielsweise mit Chrom  sulfat, Chromacetat,     Chromfluorid    oder mit komplexen  Salzen des Chroms, wie z. B. den     Oxalato-,        Tartrato-          und        Lactatochromiaten.    Schliesslich können auch Al  kalisalze der Chromsäure verwendet werden; welche  man     in        Gegenwart    reduzierender Zucker in der     Hitze     einwirken lässt.

   Die     Metallisierung    erfolgt beispiels  weise in wässriger Lösung oder Suspension, offen  oder unter Druck, gegebenenfalls     in    Gegenwart von    organischen Lösungsmitteln, wie zum Beispiel     Athyl-          alkohol,        Propanolen,        Äthylenglykol    oder     Dioxan.    Sie  kann auch in der Schmelze von niederen     Fettsäure-          amiden,    wie     Formamid,        N,N-Dimethylformamid    oder       Acetamid,    ausgeführt werden.

   Vorzugsweise wird sie  in schwach saurem, neutralem bis alkalischem Mittel  in der Hitze und mit solchen Mengen chromabgeben  der Verbindungen vorgenommen, dass zwei Moleküle       Monoazofarbstoffe    durch ein Chromatom     koordinativ     verbunden werden.  



  Die neuen chromhaltigen     Azofarbstoffe    werden  für die Färbung von Textilien zweckmässig in Form  ihrer     Alkalisalze    verwendet, beispielsweise in Form  der     Lithium-,    Natrium-, Kalium- oder auch der Am  moniumsalze, wobei zum Beispiel die Salzbildung bei  der     Metallisierung    durch Zugabe von basisch wirken  den Salzen dieser Alkalien erzielt wird. Zur Errei  chung einer besseren Wasserlöslichkeit können die  metallisierten Farbstoffe gegebenenfalls auch mit ge  ringen Mengen basischer Salze oder mit     nichtiono-          genen    oder     anionaktiven    Netz- und     Dispergiermitteln     vermischt werden.  



  Die neuen chromhaltigen     Azofarbstoffe    eignen  sich zum echten Färben von natürlichen und synthe  tischen     Polypeptidfasern,    insbesondere Wolle, Seide,  synthetischen Polyamid- und     Polyurethanfasern    sowie  auch zum Färben von Leder.

   Auf solchen Materialien  erzeugen sie     grünstichig    gelbe, klare Nuancen von  sehr guter Lichtechtheit, guten     Nassechtheiten    und  gute     Ätzbarkeit.    Zum Teil sind die erfindungsgemäss       herstellbaren    komplexen Chromverbindungen sehr  wertvoll zum Färben von Lacken auf Basis von       Nitro-    oder     Acetylcellulose    sowie auch von     Acetyl-          cellulosespinnmassen,    wobei man sehr lichtechte reine  Färbungen erhält.  



  In den folgenden Beispielen sind die Tempera  turen in Celsiusgraden angegeben, und die Teile stel  len Gewichtsteile vor, sofern nichts anderes vermerkt  ist.    <I>Beispiel 1</I>  
EMI0002.0107     
    <B>15,1</B> Teile     3-Methyl-2-amino-benzol-l-carbon-          säure    werden in 200 Teilen Wasser mit 17,5 Teilen       konz.    Salzsäure warm gelöst und bei 0-5  mit einer       wässrigen    Lösung von 6,9 Teilen     Natriumnitrit    ver  setzt.

   Die klare Lösung der     Diazoniumverbindung     wird mit     Bicarbonat    bis zum Verschwinden der  kongosauren Reaktion behandelt und in eine auf 5        gekühlte    Lösung von 18,3 Teilen 1-Phenyl-3-methyl-           5-pyrazolon    und 12 Teilen wasserfreier Soda in 1000  Teilen Wasser eingegossen. Der sehr rasch gebildete,  praktisch vollständig ausgefallene Farbstoff wird ab  gesaugt, mit kaltem Wasser gewaschen und getrock  net. Der pulverisierte Farbstoff wird in 400 Teilen       Formamid    mit Chromacetat, entsprechend 2,86 Tei  len Chrom, während etwa 30 Minuten auf 120 bis       130e    C erwärmt.

   Die braungelbe Lösung des     Chro-          miergemisches    wird in 1000 Teile 5     o/oige    Kochsalz  lösung eingegossen und der ausgeschiedene Chrom  komplexfarbstoff     abfiltriert.    Er färbt Wolle und     Poly-          amidfasern    aus neutralem oder schwach saurem Bad  in grünstickig gelben, sehr lichtechten Tönen.  



  Ähnliche Farbstoffe erhält man, wenn man an  stelle von 18,3 Teilen     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon     21,9 Teile     1-(2'-Chlor-phenyl)-3-methyl-5-pyrazolon     oder 19,7 Teile     1-(4'-Methyl-phenyl)-3-methyl-5-          pyrazolon    verwendet.  



  <I>Beispiel 2</I>  
EMI0003.0014     
    17,25 Teile     3-Chlor-2-amino-benzol-l-carbon-          säure    werden in 100 Teilen Wasser mit 10     Volum-          teilen    10n. Natronlauge gelöst, mit einer     wässrigen     Lösung von 7,0 Teilen     Natriumnitrit    versetzt und bei  0-5  in eine Lösung von 29 Teilen     konz.    Salzsäure  in 100 Teilen Wasser eingetropft.

   Die überschüssige  Salzsäure wird mit     Bicarbonat    abgestumpft und die  klare Lösung der     Diazoniumverbindung    in eine auf  5  gekühlte Lösung von 18,3 Teilen     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolon    und 12 Teilen wasserfreier Soda  in 1000 Teilen Wasser eingegossen. Der rasch gebil  dete Farbstoff ist bald vollständig ausgefallen. Er  wird abgesaugt, mit kaltem Wasser gewaschen und  getrocknet. Der pulverisierte Farbstoff wird in 300  Teilen Glykol mit Chromacetat, entsprechend 3,12  Teilen Chrom, bis zur Beendigung der     Metallisierung     auf 120-130  erwärmt.

   Das     Chromiergemisch    wird  in 1000 Teilen 5     o/oige    Kochsalzlösung eingegossen  und der ausgeschiedene chromhaltige Farbstoff     abfil-          triert.    Er färbt Wolle und     Polyamidfasern    aus neu  tralem oder schwach saurem Bad in sehr lichtechten,  grünstickig gelben Tönen.  



  Einen ähnlichen Farbstoff erhält man, wenn man  anstelle von 18,3 Teilen     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazo-          lon    21,2 Teile     1-(2'-Äthyl-phenyl)-3-methyl-5-pyrazo-          lon    verwendet.  



  <I>Tabelle</I>  Die Tabelle enthält die Komponenten von wei  teren chromhaltigen     Azofarbstoffen,    die nach den.  Angaben der Beispiele 1 und 2 hergestellt werden  können. Alle Farbstoffe ergeben auf Wolle echte  grünstickig gelbe Töne.  
EMI0003.0037     
  
    Nr. <SEP> Diazokomponente <SEP> Azokomponente
<tb>  1 <SEP> 3-Methyl-2-amino-bezol-l-carbon- <SEP> 1-(4'-Methoxy-phenyl)-3-methyl  säure <SEP> 5-pyrazolon
<tb>  2 <SEP> do. <SEP> 1-(4'-Äthoxy-phenyl-3-methyl  5-pyrazolon
<tb>  3 <SEP> do. <SEP> 1-(3'-Sulfamido-phenyl)-3-methyl  5-pyrazolon
<tb>  4 <SEP> 3-Chlor-2-amino-benzol-l-carbon- <SEP> do.
<tb>  säure
<tb>  5 <SEP> 3-Äthyl-2-amino-benzol-l-carbon- <SEP> 3-Methyl-5-pyrazolon
<tb>  säure
<tb>  6 <SEP> do.

   <SEP> ,1-Methyl-3-methyl-5-pyrazolon
<tb>  7 <SEP> 3-Nitro-2-amino-benzol-l-carbon- <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon
<tb>  säure       <I>Färbevorschrift</I>  In einem Färbebad, das in 4000 Teilen Wasser  2 Teile des Farbstoffes gemäss Beispiel 1 und 3 Teile       Ammoniumacetat    enthält, geht man mit<B>100</B> Teilen  Wolle bei 40  ein, erhitzt     innert    30 Minuten zum Sie  den und hält während 1 Stunde bei Kochtemperatur.    Die Flotte ist praktisch ausgezogen. Die in egalen,  grünstickig gelben Tönen gefärbte Wolle wird gespült  und getrocknet.  



  Auf gleiche Weise können auch die in Beispiel 2  und in der Tabelle genannten Farbstoffe gefärbt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von komplex gebun denes Chrom enthaltenden Azofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf sulfonsäuregruppen- freie Monoazofarbstoffe aus gegebenenfalls in 1- und/ oder 3-Stellung substituierten 5-Pyrazolonen und Di- azoniumverbindungen von 2-Amino-benzoesäuren der Formel I EMI0004.0010 in welcher R einen die Diazotierung der primären Aminogruppe und die Kupplung der Diazoniumver- <RTI
    ID="0004.0014"> bindung mit dem Pyrazolonderivat sowie die Bildung des Chromkomplexes über die Carboxylgruppe nicht verhindernden Substituenten darstellt, oder von im Kern A weitersubstituierten Derivaten von Verbin dungen der Formel I chromabgebende Mittel einwir ken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen von 2-Amino-benzoesäuren der Formel 1 verwendet, in welcher R ein Halogenatom bedeutet.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen von 2-Amino-benzoesäuren der Formel 1 verwendet, in welcher R eine niedermolekulare Alkylgruppe be deutet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen von 2-Amino-benzoesäuren der Formel 1 verwendet, in welcher R ein Chloratom bedeutet. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen von 2-Amino-benzoesäuren der Formel 1 verwendet, in welcher R eine Methyl- oder eine Athylgruppe be deutet. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, gekennzeich net durch die Verwendung von gegebenenfalls in 1-Stellung substituierten 3-Alkyl-5-pyrazolonen. 6. Verfahren gemäss dem Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von gegebenenfalls in 1-Stellung substituierten 3-Methyl-5-pyrazolonen. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, gekennzeich net durch die Behandlung der neuen Monoazofarb- stoffe mit solchen Mengen chromabgebender Mittel und unter solchen Bedingungen, dass zwei Monoazo- farbstoffmoleküle mit einem Chromatom komplex verbunden werden.
CH347285D 1956-06-05 1956-06-05 Verfahren zur Herstellung von komplex gebundenes Chrom enthaltenden Azofarbstoffen CH347285A (de)

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