CH347577A - Zusatzeinrichtung zu Lagenwickelmaschinen zur fortlaufenden Herstellung von körperlosen Spulen - Google Patents

Zusatzeinrichtung zu Lagenwickelmaschinen zur fortlaufenden Herstellung von körperlosen Spulen

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CH347577A
CH347577A CH347577DA CH347577A CH 347577 A CH347577 A CH 347577A CH 347577D A CH347577D A CH 347577DA CH 347577 A CH347577 A CH 347577A
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Inventor
Beushausen Willy
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Micafil Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/09Winding machines having two or more work holders or formers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description


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 Zusatzeinrichtung zu    Lagenwickelmaschinen   zur fortlaufenden Herstellung von körperlosen Spulen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zusatzeinrichtung zu    Lagenwickelmaschinen,   mit um 180  schwenkbaren Halterung für zwei mehrteilige    Spu-      lenformen   und einem Drahtführer. Die vorgesehenen Mittel der Einrichtung bezwecken die    Herbeiführung   einer Synchronisierung der Wickelzeit mit der sogenannten Handzeit bei einem Minimum der Stillstandszeit der Maschine. 



  Es ist bekannt, die    Spulenformen   entweder fliegend an der Wickelwelle der betreffenden Maschine zu befestigen oder dieselben auf einem Dorn zwischen den Spitzen der Wickelwelle und des Reitstockes aufzunehmen.    Meistenfalls   werden gleichzeitig mehrere Spulen gewickelt. Je Spule sind daher ausser einer Wickelform eine    Drahtführungsgabel   und eine Vorrichtung zum Einspannen der    Drahtvorratsrolle   notwendig. Die Wickelformen bestehen aus je einem der    Spulenöffnung   entsprechenden Kern und je zwei Flanschen, von denen einer zwecks Herausnahme der Spule lösbar sein muss. 



  Die Herstellung einer oder gleichzeitig mehrerer Spulen verteilt sich auf eine Anzahl von Operationen. Diese beziehen sich auf das Zusammensetzen der    Spulenformen,   Fixierung der Drähte für den Spulenfang, Wickelvorgang, Anbringen der    Abbindungen,   Trennung der    Spulenenden   von den Zuführungen der Vorratsrollen und schliesslich die Entfernung der fertigen Spulen aus den Wickelformen. Mit Ausnahme des Wickelvorganges müssen sämtliche Operationen während des Stillstandes der Maschine ausgeführt werden. Die aufzuwendende Zeit für die Nebenoperationen stellt ein Vielfaches im Vergleich mit der eigentlichen Wickelzeit dar. Besonders in den Fällen, wo die    Windungszahlen   der Spulen klein sind, treten sehr starke Zeitunterschiede hervor.

   Die aus Neben- und Wickelzeiten resultierenden Gesamtzeiten lassen sich daher auch bei Mehrfachwicklungen nur unwesentlich reduzieren. 



  Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Nachteile der bisherigen Anordnungen dadurch vermieden, dass die Zusatzeinrichtung, welche eine um 180  schwenkbare Halterung für    zwei   zu    bewik-      kelnde,   mit der Wickelwelle abwechselnd    kuppelbare   mehrteilige    Spulenformen   und einen    Drahtführer   aufweist, dadurch gekennzeichnet ist, dass die Achsen der Aufnahmeteile für die zu bewickelnden Spulenformen an der Halterung in einer Linie fluchtend angeordnet sind, so dass sie bei der Kupplung auch mit der Hauptwelle der Maschine fluchten, und dass der Drahtführer derart beiderseits zugänglich ausgebildet und angeordnet ist,

   dass bei jeder Schwenkbewegung des    Aufnahmeteiles   der Wickeldraht der bewickelten    Spulenform   aus dem Drahtführer    heraus-      und   der Wickeldraht der zu bewickelnden    Spulenform   in den Drahtführer hineingelangen kann. 



  Anhand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.    Fig.   1 zeigt als perspektivische Darstellung die Anordnung der Einrichtung auf einer    Lagenwickelmaschine,   während in    Fig.   2 und 3 ein Längenschnitt in Arbeitsstellung bzw. ein Querschnitt in Mittelstellung der Einrichtung dargestellt sind. Die Drahtführungseinrichtung ist in    Fig.4   und 5 in einem    Schnitt   bzw. einer Draufsicht dargestellt. 



  Um die Vertikalachse des Fusses I ist mittels zweier Kugellager 2 die Lagerhülse 3 gelagert. "Am unteren Teil der    Lagerhülse   3 befindet sich ein Anschlagstift 25    (Fig.   3), der    abwechselnd   gegen den vorderen oder hinteren Anschlag 26, beide auf dem 

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 Fuss 1 befestigt und mit Gummipuffern versehen, anschlägt und einrastet. Von oben ist auf der Lagerhülse 3 der Führungskörper 5 mit zwei Schrauben 10 befestigt. Der Führungskörper 5 trägt aussen das axial verschiebbare Führungsrohr 6, während sich in den beidseitig angebrachten Bohrungen je eine Rastbüchse 7 befindet. Die Rastbüchsen 7 werden durch zwei um 180  versetzte Zylinderstifte 11, die in entsprechenden Längsnuten 7a des Führungskörpers 5 geführt sind, gegen Verdrehung gesichert.

   Die in den Bohrungen der Rastbüchsen eingesetzten Federn 12 drücken diese ständig nach aussen. Im Führungsrohr 6 sind an beiden Enden je eine Welle 9 mittels der Kugellager 13 gelagert. Nach innen tragen die Wellen 9 je einen fest    verstifteten   Rastring B. Die Rastringe 8 und die Rastbüchsen 7 sind mit zwei um 180  versetzten Zähnen 20 versehen, die, wenn die    Spulenformen   nicht mit der Wickelwelle gekuppelt sind, wie in    Fig.2   rechts für die eine    Spulenform   gezeigt, durch    Ineinandergreifen   die Welle 9 in Richtung des Drahtzuges blockieren, während sie im gekuppelten Zustand, wie in    Fig.   2 links für die andere    Spulenform   gezeigt, einen bestimmten Abstand voneinander aufweisen.

   Im oberen Teil der Lagerhülse 3, wo von aussen    Anfräsungen   3a bestehen, ist der Schwenkbügel 14 mittels der Welle 28    (Fig.2   und 3) gelagert. Die in die Arme des Schwenkbügels 14    eingepressten   Bolzen 31 greifen als    Mitnehmer   in die seitlich am Führungsrohr 6 befindlichen Ausfräsungen 36 ein    (Fig.l   und 3). In aussen am Schwenkbügel 14 angebrachten Längsnuten werden die Klinken 29 teilweise geführt und sind um die Stifte 30 drehbar. In der senkrechten Stellung des Schwenkbügels (Mittelstellung nach    Fig.   3) liegen die unteren Schenkel der Klinken 29 mit einer den Druckfedern 32 entsprechenden Kraft gegen die an der Lagerhülse 3 befestigten Anschläge 27 an.

   Erst in Arbeitsstellung (mit der Wickelmaschine gekuppelte Stellung nach    Fig.   1 und 2) rastet jeweils eine der beiden Klinken 29 hinter dem ihr zugeordneten Anschlag 27 ein. Die Rückführung des    Führungsrohres   6 in die Mittelstellung erfolgt durch die beiden an der Lagerhülse 3 befestigten Blattfedern 4. 



  Die    Flanschen   15 und 18 sowie der Kern 16 bilden die    Spulenform.   Während die Flanschen 15 und die Kerne 16 paarweise miteinander auf den Wellen 9 durch je zwei Schrauben 17    arretiert   sind, bestehen für die Flanschen 18 Schraubverbindungen mit den Kupplungskonen 21. Zur Sicherung der Stellung der beiden Körperpaare 15/16 und 18/21 sind die Flanschen 15 je mit zwei Klauen 19 versehen, die in entsprechenden    Ausnehmungen   in den    Kupp-      lungskonen   21 hineinragen können. In den    Kupp-      lungskonen   21 befinden sich je zwei Klinken 24, die um die Achsen 23 etwa um 20  drehbar sind und mittels der Schraubenfedern 22 in der Sperrstellung gegen die Welle 9 gedrückt werden.

   Die Wellen 9 besitzen daher .entsprechende Eindrehungen. 



  Die Flanschen 15 und 18, sowie die Kerne 16 und die Kupplungskonen 21, verfügen über zwei gemeinsame, um l80  versetzte    Ausnehmungen   16a, in denen die fertig gewickelten Spulen von aussen her    zugänglich   sind, um das Abbinden mittels Klebeband sowie das Abziehen der Spulen zu ermöglichen. Aussen an den Flanschen 15 sind je zwei Federbleche 44 zum Fixieren der Drahtanfänge angebracht. 



  Auf dem in der Hauptwelle der Wickelmaschine fest eingeschraubten    Anschlussstück   34 ist die Kupplungshülse 33 mit einer Keilverbindung und einem bestimmten    Axialspiel   angeordnet. Zwischen dem auf der Hauptwelle befestigten Handrad und der Kupplungshülse 33 befindet sich die Druckfeder 35, welche die für die Kupplung mit den    Wickelformen   notwendige    Axialkraft   erzeugt. 



  Die Drahtführungseinrichtung besteht in der Hauptsache aus dem geraden Führungsstift 42, dem beidseitig abgebogenen Führungsstift 43 und der    Drahtfangrolle   41    (Fig.4   und 5). Die Führungsstifte sind an den Armen des U-förmig gebogenen Halters 38 befestigt. Während der Bolzen 39 am linken Arm des Halters 38    (Fig.   4) fest eingeschraubt ist, befindet sich im rechten Arm eine mit Spiel versehene Durchgangsbohrung. Der nach links aus dem Halter 38 frei herausstehende Bolzen dient zur Befestigung des Drahtführers an der mit der Maschine verbundenen Leiste 37. Die Einregulierung des Abstandes zwischen den Führungsstiften 42 und 43 wird mit der auf dem Bolzen 39 befindlichen Kordelmutter 40 vorgenommen. Innerhalb des Halters 38, und zwar auf dem Bolzen 39 ist die    Drahtfangrolle   41 angeordnet.

   Das zwischen der    Drahtfangrolle   und den Haltearmen notwendige Spiel zur Einregulierung der    Führungsstiftabstände   wird durch eine normale Sattelscheibe aufgehoben. 



  An einer mit einem    Revolverkopf-Reitstock   installierten Maschine ist jeder Wickelform eine    Drahtvorratsrolle   mit der entsprechenden Aufnahmevorrichtung zugeordnet    (Fig.   1). Die nach oben gehenden Drähte    führen   in jedem Falle, ob die    Spulenform   leer oder bereits bewickelt ist, die Schwenkbewegung des Führungsrohres 6 mit aus. Die Schwenkung, welche nur bei senkrechter Stellung des Schwenkbügels 14, das heisst nach erfolgtem Austritt des jeweiligen Kupplungskonus 21 aus der Kupplungshülse 33, vorgenommen werden kann, bleibt daher nur auf    1/2   Drehung nach rechts und Drehung nach links beschränkt.

   Dabei gelangt der einschwenkende Draht    zwangläufig   zwischen die beiden Führungsstifte 42 und 43 und in die Führungsnut der    Drahtfangrolle   41. Nach erreichter    Win-      dungszahl   stellt die Maschine selbsttätig ab. Durch leichten Druck auf die Klinken 29 tritt diese aus der    Verklinkung   mit dem Anschlag 27 zurück und das Führungsrohr 6    einschliesslich   Schwenkbügel 14 werden durch die Blattfedern 4 in die Mittelstellung gebracht.

   Dabei stösst kurz vor dem Lösen der Kupplung der Rastring 8 auf die Rastbüchse 7 und verhindert infolge des Eingriffs der Rastzähne 20 die durch den Drahtzug hervorgerufene Rückwärts- 

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    drehung   der    Spulenform,   das heisst der gewickelten Spulen, über mehr als    ,:2   Windung hinaus. Ausserdem ergeben sich auf Grund der diametral angeordneten    Ausnehmungen   an den Wickelformen stets die gleiche Haltestellung, wodurch die von der    Wicklerin   vorzunehmenden Manipulationen erheblich erleichtert werden. Nach Anbringen der    Klebebandabbindung   kann auf das Trennen des    Spulenendes   die erneute Fixierung für die nächste Wicklung folgen.

   Zur Entfernung der Spule aus der Wickelform drückt die    Wicklerin   mit beiden Daumen gegen die Klinken 24 und erfasst mit Zeige- oder Mittelfingern die Spule von hinten. Alsdann wird die Spule samt Flansch 18 und Kupplungskonus 21 so weit abgezogen, bis die Spule unbehindert nach unten fallen kann    (Fig.2).   Darauf wird der Kupplungskonus mit    Flansch,   welche wie erwähnt miteinander verschraubt sind, wieder auf die Welle 9 zurückgeschoben und die    Spulenform   ist für die nächste Wicklung bereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zusatzeinrichtung zu Lagenwickelmaschinen zur fortlaufenden Herstellung von körperlosen Spulen, mit einer um 180 schwenkbaren Halterung für zwei zu bewickelnde, mit der Wickelwelle abwechselnd kuppelbare mehrteilige Spulenformen und mit einem Drahtführer, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Aufnahmeteile (9) für die zu bewickelnden Spu- lenformen (15, 16, 18, 21) an der Halterung (3, 6) in einer Linie fluchtend angeordnet sind, so dass sie bei Kupplung mit der Achse der Hauptwelle der Maschine fluchten, und dass der Drahtführer derart beiderseits zugänglich ausgebildet und angeordnet ist,
    dass bei jeder Schwenkbewegung des Aufnahmeteiles der Wickeldraht der bewickelten Spulenform aus dem Drahtführer heraus und der Wickeldraht der zu bewickelnden Spulenform in den Drahtführer hinein gelangen kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (3, 6) ein in der Mitte gelagertes, zum Kuppeln mit der Wickelwelle axial verschiebbares und in den Endlagen arretierbares Rohr (6) aufweist, das an seinen Enden zur Aufnahme der Spulenformen eingerichtet ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenformen im angekuppelten Zustand mit der Maschine infolge von Rastzähnen (20) höchstens eine halbe Umdrehung gegen den Drehsinn beim Wickeln zurückdrehen können und dann durch die Rastzähne arretierbar sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Flanschen (18) der Spulenformen einen Aussenkonus (21) besitzen, der über den Innenkonus einer an der Wickelwelle der Maschine vorgesehenen Kupplungshülse (33) antreib- bar ist und dabei die ganze Spulenform über Klauen (19) zwangläufig mitdrehend ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Begrenzung der Schwenkbewegung, bestehend aus einer halben Drehung nach links und einer halben Drehung nach rechts, Anschläge mit Rastwirkung (26) vorgesehen sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtführer aus zwei Führungsstiften (42, 43) und der Drahtfangrolle (41) besteht, und dass entsprechend der Dicke des Wickeldrahtes der Führungsstift (43) mittels Rändelmutter (40) verstellbar ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenformen auf den Aufnahmeteilen (9) durch zwei federbelastete Klinken (24) axial fixierbar sind und der äussere Wickelflansch (18) mit der gewickelten Spule nach Ausheben der Klinken vom Achsstummel abziehbar ist.
CH347577D 1957-07-12 1957-07-12 Zusatzeinrichtung zu Lagenwickelmaschinen zur fortlaufenden Herstellung von körperlosen Spulen CH347577A (de)

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