CH347813A - Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Wasch- und Spülmitteln zur Waschtrommel - Google Patents

Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Wasch- und Spülmitteln zur Waschtrommel

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CH347813A
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CH
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washing machine
washing
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Inventor
Nau Ludwig
Original Assignee
Burger Eisenwerke Ges Mit Besc
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00—Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/02—Devices for adding soap or other washing agents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


  Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum     selbsttätigen        Zuführen     von Wasch- und     Spülmitteln    zur Waschtrommel    Der Waschvorgang in selbsttätigen Waschmaschi  nen gliedert sich in drei Arbeitsvorgänge, nämlich  den Einweich- oder     Vorwaschvorgang,    den     Klar-          oder        Hauptwaschvorgang    und den Spülvorgang. Für  alle drei Arbeitsgänge ist die Zugabe besonderer  Hilfsmittel zu dem Arbeitswasser notwendig.

   Bei den  einfachen Ausbildungen dieser selbsttätigen Wasch  maschinen werden die verschiedenen Mittel nachein  ander zu dem durch den Programmablauf bestimmten  Zeitpunkt von Hand - aufgelöst oder nicht auf  gelöst - entweder durch die     Beschickungsöffnung     für die Wäsche oder durch eine besondere Zugabe  öffnung aufgegeben.  



  Diese Arbeitsweise erfordert jedoch die Beob  achtung des sonst gesteuerten Ablaufs der Arbeitsvor  gänge, damit die verschiedenen Mittel jeweils recht  zeitig aufgegeben werden. Es sind daher sogenannte       Waschmittelspender    entwickelt worden, aus denen  das zuvor eingegebene Wasch- oder Spülmittel     zu     dem durch die Programmschaltung festgelegten Zeit  punkt von dem den Spender durchfliessenden Wasser  in die Trommel geschwemmt werden. Aber auch hier  kann das Spülmittel erst in den Spender eingefüllt  werden, wenn mit Beginn des     Hauptwaschvorganges     das Hauptwaschmittel in die Trommel ausge  schwemmt ist.

   Um zu einem selbsttätigen Ablauf die  ser Arbeitsgänge zu kommen, sieht ein anderer Vor  schlag die Aufgabe des     Spülmittels    in den Wasser  vorwärmebehälter der Waschmaschine vor. Dies führt  jedoch dazu, dass das Spülmittel vorzeitig in dem       Vorwärmbehälter    zur Sauerstoffabgabe veranlasst  wird und damit schon vor dem Eintritt in die Wasch  trommel seine Wirkeigenschaft verliert.  



  Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit  einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von    Wasch- und Spülmitteln zu der Waschtrommel mit  tels des für den betreffenden Arbeitsgang einzugeben  den Arbeitswassers.  



  Erfindungsgemäss ist für die Aufgabe des Ein  weich- und des Hauptwaschmittels einerseits und des  Spülmittels anderseits je ein Behälter vorgesehen und  diese Behälter werden in durch eine Programm  steuerung     vorbestimmbaren    Zeitpunkten an den Was  serzulauf der Waschtrommel angeschlossen.  



  Durch diese Ausbildung ist es möglich, das Ein  weich- oder     Vorwaschmittel    und das Spülmittel vor  Beginn des Waschvorgangs aufzugeben und das  Hauptwaschmittel alsbald nach dessen Einleitung,  mit der ja das     Einweichmittel    aus dem Behälter in  die Trommel ausgeschwemmt wird, aufzugeben,  worauf dann der gesamte Waschvorgang selbsttätig  abläuft.  



  Der Wasserzulauf erfolgt zweckmässig durch von  der Mitte des Behälterbodens     hochgeführte    Steig  rohre. Die Steigrohre sollen bis über eine die Füll  höhe der Behälter mit dem betreffenden Mittel ange  bende Markierung hochgezogen sein, und sie sind  vorteilhaft am Ende verschlossen und mit radial  gerichteten Austrittsöffnungen versehen, die zweck  mässig teils oberhalb, teils unterhalb dieser Markie  rung liegen.

   Diese Öffnungen können dabei auch  gegen den Boden des     betreffenden    Behälters geneigt  oder in der     Radialebene    zu der     Radialrichtung    im  Winkel liegen, um eine beste     Durchspülung    der Be  hälter und damit ein restloses Ausschwemmen der  Mittel zu erreichen, und eine     Klumpenbildung    in dem       Auflösewasser    zu vermeiden. Vorteilhaft ist der Aus  lass aus dem     Spülmittelbehälter    höher angeordnet als  die genannte     Markierung    in diesem.

   Hierdurch wird  erreicht, dass in diesem Behälter nach jedem Aus-           schwemmvorgang    eine durch die Höhe des Auslasses  bestimmte Menge an Flüssigkeit verbleibt, in die vor  Beginn des nächsten Waschvorganges das für diesen  bestimmte Spülmittel verrührt und aufgelöst wird, so  dass also das für den Spülvorgang durch diesen Auf  gabebehälter geleitete Heisswasser die Spülmittel  lösung unter Verdünnung lediglich mitnimmt und die  Sauerstoffabgabe erst in der Trommel einsetzt.  



  An Hand der Zeichnung werden schematisch  wiedergegebene Ausführungsbeispiele der Erfindung  näher     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 und 2 jeweils im Achsenschnitt einen  Wasch- und einen     Spülmittelbehälter,          Fig.3    den Anschluss beider Behälter an einen  gemeinsamen Wasserzulauf,       Fig.    4 und 5 zwei Querschnitte durch Steigrohre  in grösserem Massstab,       Fig.    6 die Zusammenfassung der beiden Behälter  in einem Mantel und       Fig.    7 einen Querschnitt durch die     Fig.    6 in Höhe  des Auslasses für den     Spülmittelbehälter.     



  Der     Waschmittelbehälter    nach der     Fig.    1 besteht  aus einem zweckmässig kreiszylindrischen Gefäss, das  durch einen Deckel 3 verschliessbar und mit einem  in der Höhe des Bodens liegenden     Mantelauslass    8  versehen ist. Den Boden des Gefässes durchsetzt       mittig    ein an den Wasserzulauf     anschliessbares    Steig  rohr 4, das bis über eine die Füllhöhe des Gefässes  mit dem Waschmittel angebende Markierung 19 hoch  gezogen ist.

   Oberhalb dieser     Markierung    ist das am  Ende geschlossene Steigrohr 4 mit radial gerichteten       Wandungslöchern    7 versehen, während die im Be  reich der     Markierung    19 liegenden Löcher 6 schräg  nach unten gerichtet     sind.     



  Der Behälter 1 wird vor Beginn des Waschvor  ganges mit dem     Einweichmittel    gefüllt, das dann aus  diesem an durch eine Programmsteuerung vorbe  stimmten Zeitpunkten mittels Wasser in die Wasch  trommel ausgeschwemmt wird. Die     mittige    Anord  nung des Steigrohres 4 mit den radialen bzw.

   ge  neigten Austrittsöffnungen sorgt dabei für eine  völlige,     klumpenfreie    Auslösung und Ausschwem  mung des     Einweichmittels.    Nach dem mit dem Ein  leiten des Arbeitsprogramms erfolgenden Ausschwem  men des     Einweichmittelskann    dann der Behälter 1 mit  dem Hauptwaschmittel gefüllt werden, das dann nach  Beendigung des     Einweichprozesses    mit dem Zuschal  ten des     Hauptwaschvorganges    durch die Programm  steuerung durch erneute Freigabe des Wasserzulaufs  zu dem Steigrohr 4 ebenfalls in die Trommel ange  schwemmt wird.  



  Neben dem Behälter 1 ist der Waschmaschine  noch ein im wesentlichen gleicher Behälter 2 mit  Deckel 3 und Steigrohr 5 zugeordnet. Der     Auslass    9  liegt jedoch nicht in der Höhe des Behälterbodens,  sondern etwas über der die Füllhöhe des Wasch  hilfsmittels, nämlich des     Spülmittels,    angebenden       Markierung    19. Die Anordnung der Austrittslöcher 6,  7 entspricht derjenigen in dem Steigrohr 4 des Be-         hälters    1. Auch aus dem Behälter 2 wird zu dem  durch die Programmschaltung bestimmten Zeitpunkt  das vor Beginn des Waschvorganges aufgegebene  Spülmittel durch das dann zutretende heisse Spül  wasser in die Waschtrommel ausgeschwemmt.

   Zu  folge der Anordnung des Auslasses 9 über der Füll  höhe des Spülmittels verbleibt in dem Behälter 2  nach jedem     Ausschwemmvorgang    ein geringer Rest  an     Spülflüssigkeit,    der sich bis zu Beginn des folgen  den Waschvorganges abkühlt. Das dann aufgegebene  weitere Spülmittel wird somit von dem kalten Rest  wasser in dem Behälter 2     vorgelöst,    wobei noch keine  Sauerstoffabgabe erfolgt.  



  Die Auslässe 8, 9 der beiden Behälter 1, 2 sind  nach der     Fig.    3 an eine gemeinsame Leitung 10, die  zur Waschtrommel führt, angeschlossen. Die beiden  Steigleitungen 4, 5 führen über von der Programm  steuerung geschaltete     Magnetventile    11, 12 zu einer  Leitung 13, die von einem     Warmwasserbereiter    14  versorgt wird. Der Zulauf 15 zu dem Warmwasser  bereiter ist von einem Magnetventil 16 gesteuert. Die  Magnetventile 16, 11 bzw. 16, 12 geben zu den von  der Programmsteuerung festgelegten Zeitpunkten den  Wasserzulauf zu den Steigrohren 4 bzw. 5 frei.  



  Die Austrittsbohrungen 6, 7 in den Steigrohren  4 bzw. 5 können nach der     Fig.    5 auch im Winkel zu  der Radialen gerichtet sein, um den austretenden  Wasserstrahlen eine     Drallbewegung    zu erteilen, die  das Auflösen und Ausschwemmen der Waschmittel  begünstigt.  



  Bei der Abwandlung nach den     Fig.    6 und 7 sind  die beiden Behälter<I>la, 2a</I> durch Einziehen einer  Trennwand 17 in einen Zylinderbehälter 18 gebildet.  Im übrigen entspricht die Ausbildung derjenigen nach  der     Fig.    3. An dem Steigrohr 4 des Behälters la ist  lediglich gezeigt, dass auch der     Stirnabschluss    der  Steigrohre noch mit Auslässen 7b versehen und die  über der Füllhöhe liegenden Auslässe 7a nach oben  gerichtet sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum selbst tätigen Zuführen von Wasch- und Spülmitteln zu der Waschtrommel mittels des für den betreffenden Arbeitsgang einzugebenden Arbeitswassers, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufgabe des Einweich- und des Hauptwaschmittels einerseits und des Spül mittels anderseits je ein Behälter (1, 2) vorgesehen ist und diese Behälter in durch eine Programm steuerung vorbestimmbaren Zeitpunkten an den Wasserzulauf der Waschtrommel angeschlossen wer den. UNTERANSPRüCHE 1.
    Waschmaschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wasserzulauf zu den Behältern durch deren Boden durchsetzende und frei in diese aufragende, stirnseitig abgeschlossene Steig rohre (4, 5) erfolgt, die bis über eine die Füllhöhe angebende Markierung (19) der Behälter hochgezogen und mit Wandungslöchern (6, 7) versehen sind. 2. Waschmaschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungslöcher (6, 7) der Steigrohre (4, 5) im Be reich der genannten Markierung (19) schräg nach unten und oberhalb derselben waagrecht oder nach oben gerichtet sind. 3.
    Waschmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Austrittsöffnungen (6, 7) im Winkel zu der Radialrichtung liegen. 4. Waschmaschine nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Auslass (9) des Behälters (2) für das Spülmittel, der über einer die Füllhöhe dieses Behälters angebenden Markierung (19) liegt. 5. Waschmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass beide Behälter (la, 2a) zu einer Baueinheit vereinigt sind. 6.
    Waschmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass der Stirnabschluss der Steigrohre (4, 5) mit Auslässen (7b) versehen ist.
CH347813D 1956-01-11 1956-12-19 Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Wasch- und Spülmitteln zur Waschtrommel CH347813A (de)

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DE347813X 1956-01-11

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CH347813A true CH347813A (de) 1960-07-31

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CH347813D CH347813A (de) 1956-01-11 1956-12-19 Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Wasch- und Spülmitteln zur Waschtrommel

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