CH347896A - Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen - Google Patents

Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen

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CH347896A
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CH
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Inventor
Silbermann Erich
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/24Voltage transformers
    • H01F38/26Constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


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 Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen Es ist bekannt, die Wicklung von elektrischen Geräten    (Trockenspannungswandlern,   Transformatoren, Generatoren, Relais usw.) in Kunststoff einzubetten. Besonders Giessharz eignet sich zur Isolation und als tragendes Element für den Wicklungskörper sehr gut. Seine elektrische Festigkeit ist der von Porzellan durchaus gleichwertig. Seine mechanische    Be-      anspruchbarkeit   liegt sogar höher. Die leichte Formgebung von Giessharz ermöglicht es, die Einrichtung zur Befestigung der Wicklungen, z. B. in der Form von    Stützern,   direkt    anzuformen   und den die Wicklung umgebenden Kunststoffkörper als selbsttragendes Konstruktionselement auszubilden. Hierdurch ergeben sich z.

   B. für    Trockenspannungswandler,   da die gesamte Höhe zur Isolation dient, kleinere Abmessungen. Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Kunststoff besteht darin, dass dieser die eigentliche Wicklung nach aussen vollkommen abdichtet und schwer brennbar ist. Bei den bisherigen Wicklungen in Kunststoffeinbettung bestehen jedoch Schwierigkeiten, da es nicht möglich war, die Wicklung vollkommen    luftblasenfrei   mit Kunststoff bzw. Giessharz zu tränken. Durch Lufteinschlüsse wird insbesondere bei hohen Spannungen die Glimmgefahr stark erhöht. Die Lufteinschlüsse, wenn nicht sogar Vakuumräume, entstehen teils durch den    Giessprozess,   teils durch Wärmespiele bei verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten der Wicklung und der bekannten Kunststoffarten. Durch die neue Wicklung werden die vorgenannten Nachteile beseitigt.

   Sie eignet sich gut auch für hohe Spannungen. Ihr Wesen besteht darin, dass der für das Wicklungspaket vorgesehene Raum (Wicklungsraum) von einer Kunststoffhülle umgeben ist und die freien Räume innerhalb der Kunststoffhülle von einem isolierenden Medium ausgefüllt sind, das in seiner Isolierfähigkeit    höherwertig   ist als Luft bei normalem Druck. Es sind zwar elektrische Geräte bekannt, deren Wicklungen zur besseren Isolation von einem    Isolier-      gas   oder einer Isolierflüssigkeit umgeben sind. Zur Aufnahme der Isoliermittel sind diese Wicklungen jedoch von einem elektrisch leitenden Gehäuse umgeben. Hierdurch werden ihre Abmessungen verhältnismässig gross, und es treten Schwierigkeiten in der Abdichtung nach aussen auf.

   Diese Nachteile werden durch die Kunststoffhülle und durch die Verwendung von Isoliergas oder Isolierflüssigkeit als isolierendes Medium beseitigt. 



  Zur näheren Erläuterung wird auf die Zeichnung verwiesen; es zeigt:    Fig.   1 ein Ausführungsbeispiel für einen Trockenspannungswandler,    Fig.2   ein Ausführungsbeispiel für einen Leistungstransformator. 



  In    Fig.   1 ist mit 1 das Joch eines    Spannungs-      wandlers   bezeichnet, auf dessen unterem, waagrechtem Schenkel die Sekundärwicklung 2, die in der Figur nur schematisch dargestellt ist, angeordnet ist. Die Primärwicklung 4 ist in einem Kunststoffkörper 3 eingebettet und auf dem oberen, waagrechten Schenkel des Joches 1 angeordnet. Die Herstellung der Primärwicklung 4 in Kunststoffeinbettung erfolgt dadurch, dass das Wicklungspaket in einer Giessform als Kern eingelagert ist. In der Giessform sind sämtliche Halterungen,    Ausführungen      und      Stützer   für den späteren Kunststoffkörper eingeformt. Die Giessform wird mit Giessharz oder dem betreffenden Kunststoff ausgefüllt.

   Das Wicklungspaket der Primärwicklung 4 wird vorher mit einem nichtleitenden Dichtbelag umgeben, der das Eindringen von    Kunststoff   oder Giessharz in das Innere des Wicklungspaketes verhindert. Ein weiteres Verfahren zur Herstellung des Wicklungskörpers in    Kunststoffeinbettung   besteht darin, 

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 dass zunächst zwei Kunststoffschalen vorgeformt werden, die sämtliche    Halterungen,   Stützen usw. enthalten. Diese Schalen werden nachträglich um das Wicklungspaket gelegt, und nach einwandfreier Entfettung werden die Schalen    zusammengegossen,   so dass ein organischer    übergang   von der einen zur anderen Schale entsteht.

   In der    Fig.   1    ist   die Primärwicklung 4 nach einem der vorher beschriebenen Verfahren angefertigt und auf das Joch 1 aufgeschoben worden. Mit 3 ist der Kunststoffkörper, der aus Giessharz besteht, bezeichnet. Die Aussenfläche des    Kunststoffkörpers   ist zur besseren elektrischen Feldverteilung mit einer leitenden Schicht versehen, z. B. durch Aufspritzen eines Metallbelages. Der Dichtbelag 5 besteht aus Isolierbandage oder aus einer anderen dehnungsfähigen Isolationshülle. An den Kunststoffkörper 3 sind die Stutzer 6 und 7 angegossen.

   Die Wicklungsenden der    Primärwicklung   4 sind    rohrförmig   ausgebildet und durch die Stutzer 6 und 7 herausgeführt. über diese rohrförmigen Wicklungsenden wird in den Wicklungsraum, der vom Dichtbelag 5 und vom Kunststoffkörper 3 umgeben ist,    ein   isolierendes Gas, gegebenenfalls unter    überdruck,      eingeführt.   In den    rohrförmigen   Wicklungsenden können    Rückschlagventile   vorgesehen werden. Eine zusätzliche oder andere Möglichkeit besteht darin, die rohrförmigen Wicklungsenden mit Giessharz zu verschliessen.

   Der Dichtbelag 5 verhindert, dass beim Umgiessen der Wicklung mit Kunststoff dieser in den Wicklungsraum eindringen kann, zugleich ermöglicht er ein spannungsfreies    Nachschrumpfen   des Kunststoffes. Durch die Füllung des Wicklungsraumes mit Isoliergas können innerhalb desselben elektrische    Festigkeiten   erreicht werden, wie sie sich bei der bekannten    Öltränkung   ergeben. Die Füllung des Wicklungsraumes mit Isoliergas hat noch den Vorteil, dass es sich hierbei in der Regel um ein nicht brennbares Mittel handelt. 



  In    Fig.   2 ist als weiteres Beispiel für eine Wicklung mit grossen Spannungen ein Leistungstransformator mit    Kunststoffkörper   dargestellt. über den angegossenen    Stutzer   8 ist ein Wicklungsende herausgeführt. Die angegossenen Stutzer 9 und 10 dienen einmal als Tragelement für den Leistungstransformator und zum anderen zur Einführung von    rohrförmi-      gen   Zuleitungen für ein Isoliergas. Diese    rohrförmigen      Durchführungen   sind bei 11 zur besseren Dichtung mit Dehnungsfalten versehen und können sich daher bei Wärmespielen gut an den Kunststoffkörper 12 anpassen.

   Die rohrförmigen    Durchführungen   münden im Wickelraum der    Hochspannungswicklung.   Der Wickelraum ist seinerseits von dem    Dichtebelag   5 und dem Kunststoffkörper 12 umgeben. Die Hochspannungswicklung 13 ist auf einem Magnetgestell 14 aufgeschoben. Die    thermisch   höher belastete Niederspannungswicklung 15 - nur schematisch dargestellt - ist zur besseren Kühlung ausserhalb des    Kunststoffkörpers   auf dem Magnetgestell 14 angeordnet. Die Stutzer 9 und 10 sind auf einer ebenfalls nur schematisch dargestellten Kühleinrichtung 16 be- festigt. Mit 17 ist eine Kühlschlange    bezeichnet.   Das Isoliergas wird unter    überdruck   durch den Stutzer 9 in den Wickelraum eingepumpt und über den anderen Stutzer 10 abgeführt.

   In der Kühleinrichtung 17 wird das Isoliergas auf die gewünschte Temperatur abgekühlt. Bei Verwendung von Hochspannungswicklungen in elektrischen Anlagen mit    Druckgasisolierung   kann die neue Wicklung direkt in den gekapselten und gedichteten Hochspannungsraum eingebaut werden, z. B. eine elektrische Wicklung, wie sie beim    Trockenspannungswandler   nach    Fig.   1 dargestellt ist, jedoch ohne    hermetischen   Verschluss. Durch die    rohr-      förmigen   Zuführungen dringt dann das Isoliermittel in den eigentlichen Wickelraum und übernimmt dort auch die Isolation.

   Ausser den in den Ausführungsbeispielen gezeigten, rohrförmigen Durchführungen sind auch einfache Öffnungen mit Schraubverschlüssen oder    Rückschlab      entilen   verwendbar. Je nach den Betriebsgegebenheiten wird man diese Öffnungen, nachdem das    Isoliermittel   gegebenenfalls unter    über-      druck   in den Wickelraum gebracht ist, mit Giessharz verschliessen. Neben Isoliergas als Isoliermittel eignen sich auch    flüssige   Isolierstoffe, vor allem solche, die nicht brennbar sind, gut. An Stelle der beschriebenen Umlaufkühlung können bei thermisch höher belasteten Hochspannungswicklungen auch Kühlrippen direkt an den Kunststoffkörper    angeformt   werden.

   Die Verwendung der neuen Wicklungen in Kunststoffeinbettung ist nicht auf    Transformatoren   und Wandler beschränkt, sie lässt sich auch für andere elektrische Geräte, z. B. für Motoren, Generatoren, Schaltschütze usw., verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen, dadurch gekennzeichnet, dass der für das Wicklungspaket vorgesehene Raum (Wicklungsraum) von einer Kunststoffhülle umgeben ist und die freien Räume innerhalb der Kunststoffhülle von einem isolierenden Medium ausgefüllt sind, das in seiner Iso- lierfähigkeit höherwertig ist als Luft bei normalem Druck. UNTERANSPROCHE 1. Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Kunststoffhülle die Wicklung in einen dehnungsfähigen Dichtbelag eingebettet ist, der beim Aufbringen der Kunststoffhülle den Kunststoff am Eindringen in den Wicklungsraum hindert, und dass der freie Raum durch ein isolierendes Medium ausgefüllt ist. 2.
    Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kühlung eine Anordnung zur Erzeugung eines Umlaufes des isolierenden Mediums getroffen ist. 3. Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Wicklungsende für die Zuführung des isolierenden Mediums mitbenutzt und hierzu rohrförmig ausgebildet ist. 4. Wicklung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das rohrförmige Wicklungsende <Desc/Clms Page number 3> zur besseren Abdichtung und Dehnungsanpassung ringförmige Dehnungsfalten aufweist. 5.
    Wicklung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffhülle und der Dichtbelag mit Öffnungen zur Einfühung des isolierenden Mediums versehen sind und dass die Öffnungen mit einem Schraubverschluss ausgerüstet sind. 6. Wicklung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffhülle und der Dichtbelag mit Öffnungen zur Einführung des isolierenden Mediums versehen sind und dass die öffnungen mit einem Rückschlagventil ausgerüstet sind. 7. Wicklung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffhüllen angeformte Stützer besitzen und diese die Öffnungen zur Weiterleitung des isolierenden Mediums enthalten. B.
    Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kühlung Kühlrippen am Kunststoffkörper angeformt sind.
CH347896D 1955-12-30 1956-12-28 Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen CH347896A (de)

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CH347896A true CH347896A (de) 1960-07-31

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CH347896D CH347896A (de) 1955-12-30 1956-12-28 Elektrische Wicklung, insbesondere für hohe Spannungen

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