CH347990A - Thermostatisches Wärmeaustauscher-Reglerventil für automatische Umstellung auf Heiz- oder Kühlregelung - Google Patents

Thermostatisches Wärmeaustauscher-Reglerventil für automatische Umstellung auf Heiz- oder Kühlregelung

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CH347990A
CH347990A CH347990DA CH347990A CH 347990 A CH347990 A CH 347990A CH 347990D A CH347990D A CH 347990DA CH 347990 A CH347990 A CH 347990A
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CH
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Gruenberger Peter
Buechel Werner
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Landis & Gyr Ag
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    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
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Description


      Thermostatisches        Wärmeaustauscher-Reglerventil        für    automatische Umstellung  auf Heiz- oder     Kühlregelung       Für die Regelung der Wärmeabgabe von     Wärme-          austauschern,    wie z. B. Konvektoren, sind     thermo-          statische    Ventile bekanntgeworden, mittels denen die  Menge des dem Wärmeverbraucher zufliessenden  Wärmeträgers, z. B. Heisswasser, in Abhängigkeit  einer gemessenen Temperatur geregelt wird.

   Letztere  wird meistens mit einem     Flüssigkeits-    oder Dampf  druckfühler ermittelt, der über ein     Kapillarrohr    mit  einem Ausdehnungselement, z. B. einem Federrohr  balg, in Verbindung steht. Die temperaturabhängigen  Verformungen des Ausdehnungselementes werden  mechanisch auf den beweglichen Ventilteil übertra  gen. Solche     thermostatische        Reglerventile    sind als  Schliessventile ausgebaut, das heisst, wenn der  Wärmebedarf befriedigt ist, wird das Ventil ge  schlossen.  



  Ähnliche Einrichtungen werden bei Kühlanlagen  verwendet. Unterschiedlich ist nur, dass das Regler  ventil hier bei einem Anstieg der Temperatur im zu  kühlenden Raum mehr Kühlmedium zum Kühl  aggregat durchfliessen lassen muss, weshalb es als  Öffnungsventil gebaut ist.  



  Soll ein Raum unter Verwendung des gleichen       Wärmeaustauschers    während einer gewissen Periode  beheizt und während einer andern Periode gekühlt  werden, so muss bei Verwendung von     thermostati-          schen        Reglerventilen    dazu sowohl ein Schliessventil  als auch ein Öffnungsventil vorgesehen werden. Dies  hat eine komplizierte und teure Installation zur  Folge, was sich besonders nachteilig bei Heizanlagen  von bewohnten Räumen, die im Sommer auf Kühl  betrieb umgeschaltet werden können, auswirkt.  



  Es sind für den genannten Zweck     thermostatische          Reglerventile    bekanntgeworden, welche mittels eines  Ausdehnungsbalges oder einer     Membrandose    in Ab-         hängigkeit    eines     Ausdehnungstemperaturfühlers,    so  wohl für Wärmeregelung als auch für Kühlregelung  mit gleichbleibender     Steuerkraftrichtung    ein Doppel  ventil steuern, dessen eine Hälfte als Schliessventil  für Wärmeregelung und dessen andere Hälfte als  Öffnungsventil für Kühlregelung wirkt und die Um  stellung von Heiz- auf Kühlregelung oder umgekehrt  von Hand mittels eines Drehgriffes erfolgt, dessen  Drehung über einen geeigneten Mechanismus, z. B.

    ein Schraubengetriebe eine Längsverschiebung des  beweglichen Ventilteils zur Folge hat und der be  wegliche Ventilteil in die warmregelnde oder kühl  regelnde Lage gebracht wird. Da das Medium für  Heizung mindestens     30-35     C, für Kühlung unter  15-20  C aufweist, besteht zwischen den beiden  Betriebsarten eine Temperaturdifferenz von etwa  10-20  C, welche genügt, um die Umstellung auto  matisch vorzunehmen, indem beispielsweise der be  wegliche Ventilteil mit einem zweiten Ausdehnungs  balg in Verbindung steht, welcher der Temperatur  des Mediums ausgesetzt ist und über den Tempera  tursprung zwischen Heizung und Kühlung den be  weglichen Ventilteil in die eine oder andere Regel  stellung bringt.  



  Unabhängig davon, ob ein Ventil von Hand oder  automatisch auf Heizung oder Kühlbetrieb umge  stellt wird, haftet den bekannten     Reglerventilen    der  genannten Art der Nachteil an, dass das     thermo-          statische    Ausdehnungsorgan den beweglichen Ventil  teil steuert, wodurch entweder die Steuerkraft oder  der Steuerweg stark begrenzt ist und mitunter für  eine einwandfreie Regelung bei hinreichender     Me-          diummenge    nicht ausreicht.  



  Die Erfindung hat zum Ziel, das Ventil mittels  einer Servokraft zu steuern, welche am Ventil selbst  gewonnen wird und welche durch den thermo-      statischen Ausdehnungskörper gesteuert ist. Die       Erfindung        betrifft    ein     thermostatisches        Wärme-          austauscher-Reglerventil    für automatische Umstellung  auf Heiz- oder Kühlregelung mit einer unter Soll  werteinstellung stehenden und mittels Flüssigkeits  fühler die Raumtemperatur erfassenden Membran  dose sowie einem Steuerventil mit zwei gleichzeitig  entgegengesetzt arbeitenden Drosselorganen, wovon  das eine     beim        Heizen,    das andere beim Kühlen in  Wirkung ist,

   welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass die     Membrandose    in Abhängigkeit von der Dif  ferenz zwischen der Raumtemperatur und dem Soll  wert mittels hydraulischer Servokraft in     Auf-Zu-          Regelung    ein Hauptventil des Mediums steuert, wo  bei die Servokraft durch     Druckabfall    erzeugt ist,  indem der     Durchflusskanal    ein     Venturirohr    und das       Reglergehäuse    einen durch eine Membran in zwei  Kammern unterteilten Hohlraum mit höherem und  niedrigerem Druck aufweist, dass die Membran gegen  das unter einer Gegenkraft stehende Hauptventil  drückt,

   und die Kammer mit höherem Druck durch  eine feste Drossel mit einer Stelle des vollen stati  schen Druckes im     Durchflusskanal    und das mit zwei  entgegengesetzt wirkenden Drosselorganen ver  sehene Steuerventil mit einer Stelle geringeren stati  schen Druckes im     Durchflusskanal    verbunden ist,  und die Steuerung des Steuerventils direkt durch die       Membrandose    erfolgt. Die Gegenkraft des Haupt  ventils kann durch eine Feder,     zweckmässigerweise     durch eine zweite Membran, erzeugt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an  Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung  zeigt in       Fig.    1 ein     thermostatisches    Wärmeaustausch  reglerventil für automatische Umstellung auf Heizung  und Kühlung in schematischer Darstellung im  Schnitt, in den       Fig.2-5    verschiedene Stellungen des Steuer  ventils für Heizung und Kühlung und in       Fig.    6 eine bauliche Ausführungsform des Reg  lerventils im Schnitt.  



  Das     Reglerventil    ist vorgesehen für den Einbau  in die Zuführungsleitung des Mediums unmittelbar  vor einem     Wärmeaustauscher.    Wie in     Fig.    1 darge  stellt, besteht das Gehäuse des     Reglerventils    aus drei  Teilen,     nämlich    einem Gehäuseunterteil 1, einem  Gehäusemittelteil 6 und     einem    Gehäuseoberteil 16.  Der Gehäuseunterteil 1 hat einen     Einlaufstutzen    2,  einen Auslaufstutzen 3 und einen zylindrischen Mit  telteil 4, in dessen Achse das Hauptventil 5 für       Auf-Zu-Regelung    angeordnet ist. Auf dem zylin  drischen Mittelteil 4 ist der Gehäusemittelteil 6 des  Gehäuses aufgebaut.

   Die Gehäuseteile 4 und 6 bilden  zusammen einen Hohlraum, welcher durch eine  Membran 7 in zwei Kammern; und zwar eine Unter  druckkammer 8 und eine Überdruckkammer 9 ge  trennt ist. Der Druckabfall für die beiden     Kammern     8 und 9 wird so erzeugt, dass im Gehäuseunterteil 1  der     Durchflusskanal    von der     Einlauföffnung    bis zum  Hauptventil 5 in Form eines     Venturirohres    10 ver-         jüngt    ist, die Überdruckkammer 9 durch einen  Überdruckkanal 11 über eine feste Drossel 12 mit  dem     Einlaufstutzen    2, die Unterdruckkammer 8  durch einen Unterdruckkanal 13 mit dem hinter dem  Hauptventil 5 verengten     Durchflusskanal    verbunden  ist.

   Zur Steuerung des Druckabfalles ist die Über  druckkammer 9 über ein in zwei Richtungen arbei  tendes Steuerventil 14, 21, 22 durch einen Kanal 15  mit der Unterdruckkammer 8 verbunden. Auf dem  Gehäusemittelteil 6 ist der Gehäuseoberteil 16 auf  gebaut, welcher eine     Membrandose    17 zur Steue  rung des Steuerventils 14, 21, 22 aufweist. Die       Membrandose    17 ist durch ein     Kapillarrohr    18 mit  einem nicht dargestellten Flüssigkeitstemperatur  fühler am     Wärmeaustauscher    verbunden. Die Höhe  lage der     Membrandruckdose    17 ist zwecks Einstel  lung des     Temperatur-Sollwertes    durch eine Schraube  19 einstellbar.

   Die     Membrandose    17 ist durch eine  Schubstange 20 mit den Drosselorganen 21, 22, des  Steuerventils 14, 21, 22 direkt verbunden. Das  Steuerventil 14, 21, 22 ist in der Lage für Wärme  regulierung dargestellt. Zur automatischen Umsteue  rung auf Kühlung ist in der Überdruckkammer 9 an  einem fest angeordneten Bügel 23 eine     Bimetallfeder     24 eingespannt, die unter     Einspanndruck    nach unten  durchgebogen ist und bei Abkühlung des Mediums  auf Kühltemperatur in eine nach oben durchgebo  gene Lage schnappt und dadurch mittels der Gabel  25 und des     Schubstangenkopfes    26 das Drosselorgan  22 bezüglich des Steuerventils 14, 21, 22 in die  Regellage bringt und das Drosselorgan 21 aus seiner  Regellage heraushebt.  



  Die Anordnung arbeitet folgendermassen: Wenn  das Hauptventil 5     geöffnet    ist und zur Heizung  warmes Wasser vom     Einlaufstutzen    2 zum Auslauf  stutzen 3 durch das beschriebene     Reglerventil    strömt,  so steht infolge des     Venturirohres    10 im Kanal 11,  12 ein höherer Druck als im Kanal 13, 15 zur Ver  fügung. Bei Anstieg der Raumtemperatur, welche  durch den     Flüssigkeitstemperaturfühler    am Kapillar  rohr 18 erfasst wird, drückt die     Membrandose    17  die Schubstange 20 nach unten und schliesst das  Steuerventil 14, 21.

   Dadurch hält sich in der  Kammer 9 der     überdruck    gegenüber der Kammer 8,  so dass die Membran 7 auf das Hauptventil 5 drückt  und dieses schliesst. Sinkt die Raumtemperatur, so  öffnet die     Membrandose    17 das Steuerventil 14, 21,  so dass sich der Druckunterschied zwischen den  Kammern 9 und 8 vermindert und das Hauptventil  5 sich wieder     öffnet.    Ist der     Durchtrittsquerschnitt     des Steuerventils 14, 21 grösser als derjenige der  festen Drossel 12, so stellt sich der Druckabfall  von Kanal 11, 12 zu Kanal 13 zum grössten Teil  über die feste Drossel 12 ein, das heisst zwischen  den Kammern 9 und 8 besteht praktisch kein Druck  unterschied,

   und das Hauptventil 5 wird durch eine       Rückstellfeder    27 in offener Stellung gehalten. Wird  das Steuerventil 14, 21 so weit geschlossen, dass sein       Durchtrittsquerschnitt    kleiner wird als derjenige der  festen Drossel 12, so stellt sich ein entsprechender      Teil des total verfügbaren Druckes über dem  Steuerventil 14, 21 und somit auch über der Mem  bran 7 ein, wodurch das Hauptventil 5 schliesst.  



  Die Umsteuerung von Heizung auf Kühlung und  umgekehrt mittels der     Bimetallschnappfeder    24 er  folgt folgendermassen: Strömt Heizmedium durch das       Reglerventil,    so ist die     Bimetallfeder    24 nach unten  durchgebogen, und die Gabel 25 liegt nach unten  gezogen auf dem Bügel 23. Ist das Steuerventil 14,  21 ganz geöffnet, wie in     Fig.    2 dargestellt, so liegt  der     Schubstangenkopf    26 oben an der Gabel 25 an,  und die Totalöffnung des Ventils 14, 21 und 14, 22  verteilt sich zu gleichen Hälften.

   Die     Membrandose     17 kann nun, wenn die Raumtemperatur zu hoch  ist, durch Niederdrücken der Schubstange 20 das  Ventil 14, 21 schliessen, wobei der Kopf 26 im  Grund der Gabel 25 aufliegt, wie in     Fig.3    dar  gestellt. Da die Kühlung des Raumes immer dann  einsetzt, wenn die Raumtemperatur zu hoch ist, be  findet sich das Steuerventil vor der Umschaltung in  der Lage gemäss     Fig.    3.

   Wird die Anlage von Heizung  auf Kühlung umgeschaltet, so tritt Kühlmedium in  den     Einlaufstutzen    2; das     Reglergehäuse    und das  Medium in den Kammern 8 und 9 kühlt sich ab,  und bei Erreichen einer hinreichend niederen Tempe  ratur schnappt die     Bimetallfeder    24 nach oben, wo  durch die Gabel 25 nach oben gedrückt, auf der  Unterseite des Trägers 23 anliegt, der Kopf 26 ge  hoben wird und die beiden Ventile 14, 21 und 14,  22 zu gleichen Hälften geöffnet werden, wie in     Fig.    4  dargestellt.

   Sinkt nun die Raumtemperatur, so hebt  die     Membrandose    17 die Schubstange 20 und  schliesst das Steuerventil 14, 22, wobei der Kopf 26  oben in der Gabel 25 anliegt, wie in     Fig.    5 darge  stellt. Die Umschaltung von Kühl- auf Heizbetrieb  erfolgt, wenn die Raumtemperatur zu tief ist; dann  nimmt das Steuerventil die in     Fig.    5 dargestellte  Lage ein. Durch die Umschaltung der Anlage auf  Heizbetrieb gelangt Heizmedium in den Einlauf  stutzen 2; das     Reglergehäuse    und das Medium in  den Kammern 8 und 9 erwärmt sich wieder, und bei  hinreichend hoher Temperatur schnappt die Bi  metallfeder 24 wieder nach unten und bringt das  Steuerventil wieder in die Lage, wie in     Fig.    2 dar  gestellt.  



  Damit die automatische Umschaltung von     Heiz-          auf    Kühlbetrieb, wie beschrieben, erfolgen kann, ist  es erforderlich, dass bei geschlossenem Hauptventil  eine geringe Menge Medium durch den     Durchfluss-          kanal    strömen kann, indem das Hauptventil mit  geringem Leck arbeitet oder eine nicht schliessbare  Rinne oder dergleichen angeordnet ist.

   Auch darf  die Schubstange 20 zwischen der     Membrandose    17  und dem Drosselorgan 21 nicht starr sein, wie in  der schematischen     Fig.    1 der Einfachheit halber dar  gestellt ist, sondern es müssen     Übertragungsglieder     eingebaut sein, welche den durch das- Schnappen  der     Bimetallfeder    24 erfolgenden Hub zwischen dem  Drosselorgan 21 und der     Membrandose    17 auf  nehmen, damit die     Membrandose    17 durch diesen    Hub nicht     beeinflusst    wird.     Fig.    6 stellt einen Schnitt  durch eine Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes dar und zeigt die erforderlichen Detail  anordnungen.

   Die Bezugszeichen sind soweit über  einstimmend von     Fig.    1 übernommen. Die     übertra-          gung    des Hubes der     Membrandose    17 auf das Steuer  ventil     erfolgt    mittels eines Stempels 28, auf welchen  die     Membrandose    17 mit einer Scheibe 29 drückt.  Eine Schraubenfeder 30 zwischen der Dichtungs  platte 31 auf dem Gehäusemittelteil 6 und einer  Schulter des Stempels 28, liefert die     Rückstellkraft     für die     Membrandose    17. Am untern Ende des  Stempels 28 ist eine Gabel 32 angeschraubt, und  das Drosselorgan 21 hängt unter dem Druck einer  Feder 33 in dieser Gabel.

   Wird bei der Umschal  tung von Heizung auf Kühlung das Drosselorgan 21  beim     Hochschnappen    der     Bimetallfeder    24 gehoben,  so wird dieser Hub von der Gabel 32 aufgenommen,  indem die Feder 33 zusammengedrückt wird und  sich der Rand des Drosselorgans 21 von der Gabel  32 abhebt. Sinkt daraufhin die Raumtemperatur, so  hebt sich die     Membrandose    17 und damit der  Stempel 28 und die Gabel 32, bis das Spiel wieder  aufgehoben ist. Bei weiterer Abkühlung der Raum  temperatur hebt sich der Stempel 28 noch weiter  und schliesst das Ventil 14, 22.

   Bei Umschaltung  von Kühlung auf Heizung wird, wenn die Bimetall  feder 24 nach unten schnappt, die Gabel 32 und der  Stempel 28 unter Zusammendrücken der Feder 30  nach unten gezogen, so dass sich die Scheibe 29 vom  Stempel 28 abhebt, bis sich durch den Anstieg der  Raumtemperatur die     Membrandose    17 senkt und  die Scheibe 29 wieder auf den Stempel 28 drückt.  



  Wenn der Druck der     Umwälzpumpe    konstant  ist, kann die Gegenkraft am Hauptventil 5 eine  Schraubenfeder 27 sein, wie in     Fig.    1 dargestellt. Da  der Pumpendruck in verschiedenen Anlagen sehr       unterschiedlich    sein kann, ist es zweckmässig, auch  die Gegenkraft des Hauptventils 5 vom Medium  druck abhängig zu machen. Dies erfolgt in einfacher  Weise, wie in     Fig.    6 dargestellt, mit einer der Mem  bran 7 entgegenwirkenden Membran 35, welche  zwischen dem Gehäuseunterteil 1 und einer Boden  platte 36     angeordinet    ist, wobei die Bodenplatte 36  eine Überdruckkammer 37 und der Gehäuseunterteil  1 eine Unterdruckkammer 3 8 bilden.  



  Das     Reglerventil    arbeitet als     Auf-Zu-Regler.    Dies  ist nur nachteilig, wenn die     Auf-Zu-Regelung    so  langsam erfolgt, dass die Raumtemperatur merkliche  Schwankungen     erfährt.        Damit    die Raumtemperatur  nicht merklich schwankt, soll die     Auf-Zu-Regelung     hinreichend rasch erfolgen. In bekannter Weise kann  dies dadurch erreicht werden, dass die     Membrandose     17 nicht nur von einem, sondern von mehreren       Flüssigkeitstemperaturfühlern    abhängig ist.

   Eine  zweckmässige Anordnung besteht     darin,    dass zwei       Flüssigkeitstemperaturfühler    verwendet werden, und  zwar so, dass sie die Temperatur der     Raumluft    am  Eingang und Ausgang des     Wärmeaustauschers    er  fassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Thermostatisches Wärmeaustauscher-Reglerventil für automatische Umstellung auf Heiz- oder Kühl regelung mit einer unter Sollwerteinstellung stehen dien und mittels Flüssigkeitsfühler die Raumtempe ratur erfassenden Membrandose sowie einem Steuer ventil mit zwei gleichzeitig entgegengesetzt arbei tenden Drosselorganen, wovon das eine beim Heizen, das andere beim Kühlen in Wirkung ist, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Membrandose in Abhängigkeit von der Differenz der Raumtemperatur zum Sollwert mittels hydäaulischer Servokraft in Auf-Zu-Regelung ein Hauptventil des Mediums steuert, welche Servo- kraft durch Druckabfall erzeugt ist, indem der Durchflusskanal ein Venturirohr und das Regler gehäuse einen durch eine Membran in zwei Kam mern unterteilten Hohlraum mit höherem und nied rigerem Druck aufweist, dass die Membran gegen das unter einer Gegenkraft stehendle Hauptventil drückt,
    und die Kammer mit höherem Druck durch eine feste Drossel mit einer Stelle des vollen stati schen Druckes im Durchflusskanal und das mit zwei entgegengesetzt wirkenden Drosselorganen versehene Steuerventil mit einer Stelle geringeren statischen Druckes im Durchflusskanal verbunden ist, und die Steuerung des Steuerventils direkt durch die Mein brandose erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Reglerventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umstellung für Heiz-Kühl- Regelung durch eine temperaturabhängige Schnapp feder erfolgt, welche der Mediumstemperatur aus gesetzt ist.
    2. Reglerventil nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine derartige Ausbildung, dass die Gegenkraft am Hauptventil vom Druck des Mediums abhängig ist. 3. Reglerventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Ventilgegen kraft zwischen zwei Kammern im Gehäuseunterteil eine Membran angeordnet ist, über welcher sich der durch das Venturirohr im Einlaufstutzen gebildete Druckabfall einstellt.
CH347990D 1957-02-07 1957-02-07 Thermostatisches Wärmeaustauscher-Reglerventil für automatische Umstellung auf Heiz- oder Kühlregelung CH347990A (de)

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AT188891B (de) * 1955-07-08 1957-02-25 Landis & Gyr Ag Thermostatisches Reglerventil

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FR1193703A (fr) 1959-11-04
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GB872627A (en) 1961-07-12

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