CH348101A - Gefäss - Google Patents
GefässInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Gefäss Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gefäss, dessen Mantel und Boden auf der Innenseite mit einer Kunststoffolie ausgekleidet sind und welches erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass in den oberen Endteil des Mantels eine mit nach oben umgebördeltem Randteil versehene Decke eingesetzt ist, die auf der Gefässinnenseite, einschliesslich des Rand teils mit einer festhaftenden Kunststoffolie überzogen ist. Die Decke kann als abnehmbarer Deckel ausgebildet oder aber untrennbar mit dem Mantel verbunden sein. In letzterem Falle werden zweckmässig die Dekkelfolie im Bereich des umgebördelten Randteils und die an dieser dicht anliegende oberste Zone des Gefäss mantels miteinander über die ganze Berührungsfläche verbunden, z. B. durch Kleben, oder im Falle der Verwendung eines schweissbaren Kunststoffes eventuell direkt miteinander verschweisst. Der durch die Kunststoffolie gefütterte Gefässkörper kann aus Karton bestehen bzw. kann insbesondere der Gefässmantel aus übereinandergewickelten, gegenseitig verklebten Papierlagen bestehen. Der Boden kann ähnlich in den Mantel eingesetzt und an diesem befestigt sein, wie vorstehend bezüglich der festsitzenden Decke erwähnt worden ist. Die gesamte Gefässinnenseite ist dann einschliesslich der Fugenansätze zwischen Gefässmantel und Boden bzw. Decke vollständig durch die aus Kunststoff bestehenden Futterfolien gebildet, so dass der Gefässinhalt, beispielsweise flüssige Waschmittel und Leime, nur mit diesem Material in Berührung kommt, nicht aber mit dem den Gefässkörper bildenden Material. Als Kunststoff eignet sich Polyäthylen, welches gegen äussere Einflüsse weitgehend resistent ist und auch auf den Gefässinhalt keine Gerüche über- tragenden bzw. Gerüche aufnehmenden Einfluss hat. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Mittellängsschnitt. Fig. 2 zeigt einen Grundriss. Das nur in seinem oberen Teil veranschaulichte Gefäss weist einen Mantel 1 und eine Decke 2 auf. Der Mantel 1 besteht aus einem Kartonkörper 3, der auf der Innenseite mit einer z. B. durch Aufkleben festhaftenden Folie 4 aus Polyäthylen über- zogen ist. Die Decke 2 weist einen nach oben umgebördelten Randteil 5 auf und ist auf der Gefäss innenseite, einschliesslich des Randteiles 5, mit einer festhaftenden, z. B. aufgeklebten Folie 6 aus Poly äthylen überzogen. Die Decke 2 ist in den oberen Endteil des Mantels 1 eingesetzt. Die Folien 4, 6 sind auf der ganzen, sich gegenseitig berührenden Zone durch Verkleben oder Verschweissen dichtschliessend und festhaftend miteinander verbunden. Innerhalb dieser Zone können zusätzlich der Mantel und die Decke noch durch mechanische Mittel miteinander verbunden sein, z. B. durch Hafte oder Hohlniete oder dergleichen. Der nicht dargestellte, ebenfalls auf der Gefäss innenseite mit einer Kunststoffolie überzogene Gefäss boden ist in gleicher Weise in den Mantel 1 eingesetzt und mit diesem verbunden, wie bezüglich der Decke erläutert worden ist. Die Decke weist eine Durchbrechung auf, in die ein Ausgusskörper 7 eingesetzt ist, dessen unterer Rand als radial nach aussen vorstehender Ringflansch 8 ausgebildet ist. Dieser fasst den die Durchbrechung begrenzenden Rand 9 der Decke ein und liegt an der Kunststoffolie 6 dichtschliessend an. Beide Teile kön- nen an dieser Stelle miteinander verklebt oder verschweisst sein. Unmittelbar oberhalb der Decke 2 ist der Ausgusskörper 7 mit einem klemmschlüssig an der Decke anliegenden Bund 10 versehen, so dass der Ausgusskörper 7 mit der Decke 2 verklemmt ist. Der Ausgusskörper 7 ist mit einem über den Rand des Mantels 1 hinausragenden Ausgussschnabel 11 versehen und auf der Oberseite durch eine Kappe 12 lösbar verschlossen. Diese besteht zweckmässig ebenfalls aus Polyäthylen und weist eine nach innen offene Tasche 13 auf, in welche in der dargestellten Schliesslage der Schnabel 11 verankernd eingreift. Der Kappenrand greift klemmschlüssig federnd über den leicht nach aussen vorspringenden oberen Rand 14 des Ausgusskörpers 7. Ferner weist die Kappe 12 einen nach unten vorspringenden Mantel 15 auf, der in der Schliesslage dichtschliessend und federnd an der Innenseite des Ausgusskörpers 7 anliegt. Er kann gegebenenfalls leicht konisch sich nach unten verjüngend gestaltet sein und greift bis unterhalb des Ansatzes 16 des Schnabels 11, so dass er den Ausgusskörper 7 nach oben ringsum abschliesst. Der Ausgusskörper 7 und die Kappe 12 sind auf der dem Schnabel 11 und der Tasche 13 abgekehrten Seite mit einem vorspringenden Auge 17 bzw. 18 versehen. Die Augenbohrungen 19 liegen mindestens angenähert übereinander, so dass ein Verschlussglied, z. B. in Form eines Drahtes, durch beide Bohrungen hindurchgezogen und die Enden durch eine Plombe verankert werden können. Zum Öffnen des Verschlusses wird nach Durchschneiden des Drahtes die Kappe 12 durch Anfassen des Auges 17 von Hand oder mittels eines Werkzeuges vom Verschlusskörper 7 abgehoben, wobei er sich innerhalb der Tasche 13 scharnierartig um die Spitze des Schnabels 11 schwenken lässt. Hierbei wird der Mantel 15 unter leichter elastisch nachgiebiger Verformung aus dem Ausgusskörper 7 herausgezogen. Alsdann kann die Kappe 12 in Richtung des Schnabels 11 von diesem abgezogen werden. Das Wiederverschliessen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Bei der Herstellung ist zweckmässig darauf zu achten, dass der Ringflansch 8 des Verschlusskörpers 7 nur so weit nach aussen vorspringt, dass sich der Ausgusskörper 7 unter leichter Deformierung in die Durchbrechung in der Decke 2 einführen lässt. Hierbei wird der Ausgusskörper 7 auf der einen Seite, also bei entsprechender Schräglage in die Durchbrechung eingeschoben und alsdann durch Kippen in die vorbestimmte Lage eingeschwenkt, wobei der Ringflansch 8 vorerst sukzessive beidseitig nach innen gedrückt wird und unterhalb der Decke 2 federnd wieder in die ursprüngliche Lage zurückschnappt. Da solche Gefässe beim Transport, Lagern und Gebrauchen des öfteren insbesondere seitlichen Stö ssen ausgesetzt sind, die zu einem Verletzen des Mantels 1 führen können, empfiehlt es sich, bei zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmten Gefässen die Futterfolie 4 des Mantels 1 nicht mit dem Mantelkörper 3 zu verkleben bzw. verschweissen, sondern lose zu lassen. Sie kann dann bei einem den Mantel durchstossenden Schlag unverletzt ausweichen, so dass der Gefässinhalt nicht ausläuft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gefäss, dessen Mantel und Boden auf der Innenseite mit einer Kunststoffolie ausgekleidet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den oberen Endteil des Mantels (1) eine mit nach oben umgebördeltem Randteil (5) versehene Decke (2) eingesetzt ist, die auf der Gefässinnenseite, einschliesslich des Randteils mit einer festhaftenden Kunststoffolie (6) überzogen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke als abnehmbarer Deckel ausgebildet ist.2. Gefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (2) mit einer Durchbrechung versehen ist, in die ein mittels einer Kunststoffkappe (12) verschliessbarer, aus Kunststoff bestehender Ausgusskörper (7) eingesetzt ist, dessen unterer Rand als radial nach aussen vorstehender Ringflansch (8) ausgebildet ist, der den die Durchbrechung begrenzenden Rand (9) der Decke (2) einfasst und an deren Kunststoffolie (6) dichtschliessend anliegt.3. Gefäss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusskörper (7) einen unmittelbar oberhalb der Decke (2) befindlichen, klemmschlüssig an dieser anliegenden Bund (10) aufweist.4. Gefäss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusskörper (7) einen Ausguss schnabel (11) und die Kunststoffkappe (12) eine nach innen offene Tasche (13) aufweist, in welche in der Schliesslage der Schnabel (11) verankernd eingreift, wobei der Kappenrand klemmschlüssig federnd über den radial nach aussen vorspringenden oberen Ausgusskörperrand (14) greift.5. Gefäss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusskörper (7) und die Kappe (12) auf der dem Schnabel (11) und der Tasche (13) abgekehrten Seite mit je einem vorspringenden Auge (17, 18) für einen Plombenverschluss versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH348101T | 1958-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH348101A true CH348101A (de) | 1960-07-31 |
Family
ID=4508243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH348101D CH348101A (de) | 1958-02-25 | 1958-02-25 | Gefäss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH348101A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254527B (de) * | 1965-04-24 | 1967-11-16 | Werner & Mertz Gmbh | Verschlussvorrichtung fuer Fluessigkeitsbehaelter |
-
1958
- 1958-02-25 CH CH348101D patent/CH348101A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254527B (de) * | 1965-04-24 | 1967-11-16 | Werner & Mertz Gmbh | Verschlussvorrichtung fuer Fluessigkeitsbehaelter |
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