CH348649A - Stapler für Stückgut, insbesondere Käse - Google Patents

Stapler für Stückgut, insbesondere Käse

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CH348649A
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CH
Switzerland
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conveyor
gripper
cheese
arms
stacker
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English (en)
Inventor
Grebenstein Hermann
Original Assignee
Eisen Und Stahlwerke Oehler &
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/07Floor-to-roof stacking devices, e.g. "stacker cranes", "retrievers"

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


      Stapler    für Stückgut, insbesondere Käse         Stapler,    das heisst Kleinfahrzeuge mit einer Hebe  einrichtung zum vorwiegend werkinternen Transport  von Waren, sind schon in einer Reihe von Ausfüh  rungen vorgeschlagen worden, wobei die Hebeein  richtung der zu transportierenden Ware     angepasst     und mit einem Hubrahmen oder     Greiferarmen    aus  gestattet war.  



  Es wurde weiter schon vorgeschlagen, solche       Stapler    nicht nur zum Transport, sondern auch dazu  zu verwenden, gestapelte Waren in eine für irgend  eine Behandlung geeignete Stellung zu bringen. Zu  diesen Einrichtungen gehören die     Käsestapler,    die  dazu dienen, einen Käselaib aus einem Holzregal  herauszunehmen, ihn zu wenden, in eine für das  Salzen geeignete Stellung zu bringen und wieder in  das Regal einzulegen.

   Die hauptsächlichsten Schwie  rigkeiten bei solchen     Käsestaplern    waren die,     dass     der befahrbare Raum im Gang zwischen benach  barten Käseregalen üblicherweise sehr eng ist, und       dass    die Käselaibe von einer Unterlage abgehoben  werden müssen, über welche sie nur sehr wenig  hervorstehen. Der erste Umstand hat zur Folge,     dass     nach dem Erfassen des Käselaibes auf dem Regal  ein Ausfahren des ganzen     Staplers    unmöglich und  weiter der benachbarten Käselaibe wegen eine     Ver-          schwenkbewegung    ausgeschlossen ist.

   Eine Folge des  zweitgenannten Umstandes war,     dass    bei allen     vor-          bekannten        Käsestaplern    der Käselaib von Hand  so weit den     Greiferarmen    oder einem     Zuführtisch     zugeschoben werden     musste,        dass    diese     Greiferarme     den Käselaib ergreifen konnten, oder der Käselaib  so weit auf den     Zuführtisch    zu liegen kam,     dass    er  dessen nachfolgender Bewegung zu folgen imstande  war.  



  Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines       Staplers,    mit welchem ohne manuelle Arbeit nur  wenig über eine Unterlage hinausragendes Stückgut         erfassbar    und auf einen Hubrahmen schiebbar sein  kann, z. B. eines     Käsestaplers,    bei welchem in den  gegebenen engen Raumverhältnissen der     erfasste     Käselaib auf einfache Weise in die für die betreffen  den Behandlungen geeignete Lage     bringbar    sein kann.  



  Der erfindungsgemässe     Stapler,    mit mindestens  einem heb- und senkbaren     Greiferarm,    ist dadurch  gekennzeichnet,     dass    der     Greiferarm    einen ausfahr  baren Förderer mit Förderbahn besitzt. Der Förderer  kann dabei als Rollbahn, Förderband, Kettenband,  Raupenband     usw.    ausgebildet sein.  



  In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes ein     Käse-          stapler    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie<B>11-11</B> in       Fig.    4 in grösserem Massstab,       Fig.   <B>3</B> eine Ansicht in Richtung des Pfeils     III     in     Fig.   <B>1,</B>       Fig.    4 eine Draufsicht,

         Fig.   <B>5</B> einen Schnitt nach der Linie     V-V    in       Fig.    4 und       Fig.   <B>6</B> einen teilweisen Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    4 in grösserem Massstab.  



  Der     Stapler    nach dem dargestellten     Ausfühlungs-          beispiel    besitzt einen     Fahrgestellrahmen   <B>1</B> mit zwei  nach der gleichen Seite gerichteten Auslegern 2. Der       Fahrgestellrahmen    besitzt zwei Fahrrollen<B>3,</B> während  am freien Ende jedes Auslegers 2 eine weitere Fahr  rolle 4 angeordnet ist.

   Eine auf der Unterseite des  Rahmens<B>1</B> angeordnete, an sich bekannte, federnde  und mit dem Fuss     bedienbare        Arretiervorrichtung   <B>5</B>  dient der Blockierung des in die Arbeitsstellung ge  fahrenen     Staplers.    Der     Fahrgestellrahmen   <B>1</B> trägt  zwei Hubmasten<B>6,</B> welche durch Querbänder 7a,<B>7b</B>  und 7c miteinander verbunden sind.

   Beidseitig der  Hubmasten<B>6</B> sind am     Fahrgestellrahmen   <B>1</B> einer-           seits    eine     Hydraulikgruppe   <B>8</B> und anderseits eine       Aufrolltrommel   <B>9</B> für das elektrische     Zuführkabel     in entsprechenden Kästen untergebracht. Die     Hydrau-          likgruppe    besitzt zwei über den betreffenden Kasten  hinausragende Steuerhebel<B>10</B> und<B>11,</B> von denen  der eine mit elektrischen Schaltern 12 versehen ist.  



  Jeder Hubmast<B>6</B> besteht aus einem am     Fahr-          stellrahmen    direkt befestigten Trägermast 6a, in       ge     welchen eine ebenfalls U-förmige Schiene<B>6b</B> eingelegt  und mit ihr verbunden ist, welche letzte die Führung  für Rollen<B>13</B> des Hubschlittens 14 bildet. Über das  Querband 7c stützt sich der weiter durch das Quer  band<B>7b</B> gehaltene Hubzylinder<B>15</B> gegen den     Fahr-          gestellrahmen   <B>1</B> ab; der Kolben<B>16</B> des Zylinders  trägt an seinem obern. Ende eine Rolle<B>17,</B> um die  ein einerseits am Zylinder<B>15</B> und anderseits am  Hubschlitten 14 befestigtes Seil<B>18</B> gelegt ist.

   Schon  aus dieser Anordnung ergibt sich,     dass,    wenn der  Hubkolben<B>16</B> nach oben bewegt wird, diese Bewe  gung auf den Hubschlitten 14 übertragen wird. Der  Hubschlitten 14 besteht aus der Schlittenplatte<B>19</B>  mit den abgewinkelten Rändern 19a, welche letzten  der Lagerung der schon genannten Schlittenrollen<B>13</B>  dienen, die ihrerseits in den Schienen<B>6b</B> laufen und       so        eine        reibungsarine        Beweg        gung        des        Schlittens        längs     der Hubmasten gestatten.

   In der Schlittenplatte<B>19</B>  ist der Lagerring 20 befestigt, in welchem der Dreh  zapfen 21 für das     Greifergestell    22 vermittels Kegel  lager<B>23</B> drehbar gehalten ist. Rippen 24 auf der  Aussenseite und<B>25</B> auf der Innenseite der Schlitten  platte dienen der Versteifung der Lagerstelle. Der  Drehzapfen 21 ist ausgebohrt und in die Bohrung  ist ein Steuerzapfen<B>26</B> eingeschoben und durch  den an der Schlittenplatte befestigten Bügel<B>27</B> gegen  Verdrehung gesichert. Drehzapfen und Steuerzapfen  besitzen eine Reihe von in gewissen Relativstellungen  der Zapfen kommunizierenden Druckkanälen<B>28</B> zu  später beschriebenen Druckzylindern.

   Des weiteren  sind zwischen Drehzapfen und Steuerzapfen nicht       dargestellte        elektrische        Kontakte        vorg        gesehen,        welche     im Stromkreis von später erwähnten Antriebsmoto  ren liegen.  



  Der Drehzapfen 21 ist mit der Tragplatte<B>29</B> des       Greifergestelles    22 verschraubt. Die Platte<B>29</B> besitzt  zwei in     bezug    auf die Achse des Drehzapfens 21 um  <B>1800</B> versetzte, als Rasten dienende Öffnungen<B>30,</B>  wobei in zwei Drehstellungen des Gestelles jeweils  in eine dieser Öffnungen der durch die Feder<B>31</B>  belastete, am Hubschlitten angeordnete     Arretier-          bolzen   <B>32</B> eintritt und so die Stellung des     Greifer-          gestelles    gegenüber dem Hubschlitten 14 sichert.

   Ein  Hebel<B>33</B> des Bolzens<B>32</B> ragt durch einen     schrauben-          förmiggen,    seitlichen Schlitz aus der Führungshülse  34 am Schlitten, für den Bolzen<B>32</B> hinaus, so     dass     bei entsprechender Bewegung des Hebels<B>33</B> ent  gegen der Wirkung der Feder<B>31</B> der Bolzen<B>32</B>  aus der betreffenden Öffnung<B>30</B> herausgezogen und  so die Drehsicherung zwischen dem     Greifergestell    22  und dem Hubschlitten 14 aufgehoben werden kann.

    In dieser Lage besteht die Möglichkeit, das gesamte         Greifergestell    gegenüber dem Hubschlitten um eine  senkrecht zu diesem letzten und damit parallel zu  den noch zu beschreibenden     Greiferarmen    liegenden  Achse zu verdrehen, wobei unter     Wirkun   <B>g</B> der Feder  <B>31</B> nach Loslassen des Hebels<B>33</B> der Bolzen<B>32</B>  nach einer Verdrehung von     180'#    in die andere<B>Öff-</B>  nung<B>30</B> einschnappt und so das     Greifergestell    22 in  der neuen Stellung gegenüber dem Hubschlitten und  den Hubmasten sichert.  



  An ihren beiden seitlichen Rändern trägt die  Platte<B>29</B> zwei von der einen Seite her teilweise  durchbohrte Säulen<B>35,</B> wobei der Rand des Endes  ihres durchbohrten Teils auf der Aussenseite von  einem Führungsschlitz<B>36</B> durchbrochen ist. An bei  den Enden der Säulen<B>35</B> ist auf deren Aussenseite  <B>je</B> eine Lagerlasche angeordnet, von welchen Laschen  diejenigen 37a an den nicht durchbohrten Enden  der Säulen<B>35</B> fest mit diesen Säulen verbunden sind,  während die anderen<B>37b je</B> eine vorspringende Rippe  <B>38</B> aufweisen, mit welchen sie in den entsprechenden  Führungsschlitz<B>36</B> eintreten. Diese beiden Laschen  <B>37b</B> sind somit in Richtung der Achse der betreffen  den Säule in gewissen Grenzen gegeneinander ver  schiebbar, wobei die untere Grenze durch die Länge  des Schlitzes<B>36</B> gegeben ist.  



  Die Lagerlaschen 37a     bzw.   <B>37b</B> tragen<B>je</B> eine  hohle Welle, und zwar die Lagerlaschen 37a die  Hohlwelle<B>39</B> und die Lagerlaschen<B>37b</B> die Hohl  welle 40, wobei um jede dieser Wellen<B>39</B> und 40  <B>je</B> ein     Greiferarm    41     bzw.    42     verschwenkbar    ist. Die  um die betreffende Hohlwelle<B>39</B>     bzw.    40 drehbaren  Lagerhülsen der     Greiferarme    41     bzw.    42 sind mit  43     bzw.    44 bezeichnet und besitzen<B>je</B> zwei Paare  von einander gegenüberliegenden Rasten 45a und  45b, wobei die     Rastenpaare    um einen gewissen  Winkel gegeneinander versetzt sind.

   Die beiden Hohl  wellen<B>39</B> und 40 besitzen<B>je</B> zwei Paare von ein  ander gegenüberliegenden Schlitzen 46, wobei durch  jedes     Schlitz*paar    ein     Arretierungsbolzen    47 durch  tritt. Jeder der beiden einer Hohlwelle zugeordneten       Arretierungsbolzen    47 ist an einer     gleitbar    innerhalb  der betreffenden Hohlwelle gehaltenen Hülse 48  vermittels einer Schraube 49 befestigt. An den ein  ander zugewendeten Enden ist in jede Hülse 48 ein  durch einen entsprechenden Schlitz<B>50</B> der betreffen  den Hohlwelle durchtretender Betätigungshebel<B>51</B>  eingeschraubt.

   In jeder Hülse 48 befindet sich eine  Feder<B>52,</B> welche sich einerseits gegen den betreffen  den     Arretierungsbolzen    47 und anderseits gegen die  betreffende Stirnfläche eines in den einander zuge  kehrten Endteilen der beiden Hülsen 48 gleitbar ge  haltenen Rohrstückes<B>53</B> abstützt, welches Rohrstück  einen Schlitz 54 für den Durchtritt des einen Hebels  <B>51</B> besitzt, während der andere Hebel auch mit die  sem Rohrstück verschraubt ist     (Fig.   <B>5).</B> Die Elemente  45 bis 54 bilden so je eine     Arretiervorrichtung    für  den um die betreffende Hohlwelle<B>39</B>     bzw.    40  schwenkbaren     Greiferarm    41     bzw.    42.

   In der dar  gestellten Lage, in welcher die Bolzen 47 durch  die Federn<B>52</B> in die Rasten 45a der Lagerhülsen 44      eingedrückt werden, sind die     Greiferarme    41 und 42  in horizontaler Lage gegen Verdrehung gesichert.  Werden hingegen die beiden Hebel<B>51</B> eines     Greifer-          armes    gegeneinander zu bewegt, so treten die Bolzen  47 entgegen der Wirkung der Federn<B>52</B> aus den  Rasten 45a heraus und der betreffende     Greiferarm     kann um die betreffende Hohlwelle     verschwenkt     werden.

   Diese     Verschwenkbewegung    ist so weit durch  führbar, bis nach Loslassen der Hebel<B>51</B> unter Ein  wirkung der Federn<B>52</B> die Bolzen 47 in das     Rasten-          paar    45b einspringen und so den betreffenden     Greifer-          arm    in einer aufgeklappten Stellung halten, wie sie  in     Fig.   <B>1</B> strichpunktiert für den     Greiferarm    42  angedeutet ist.  



  In der Mitte jeder hohlen Welle<B>39</B> und 40 ist  ein Laschenpaar<B>55</B>     bzw.   <B>56</B> angeordnet, wobei am  Laschenpaar<B>56</B> der Zylinder<B>57</B> und am Laschen  paar<B>55</B> der dem Zylinder zugeordnete Kolben<B>58</B>       angelenkt    sind. Wird dieser Kolben<B>58</B> eingezogen, so  nähern sich die Wellen<B>39</B> und 40 der beiden     Greifer-          arme    41 und 42, wobei die Rippen<B>38</B> der Lager  laschen<B>37b</B> in den entsprechenden Führungsschlitzen  <B>36</B> der Säulen<B>35</B> gleiten.  



  Jeder     Greiferarm    41 und 42 besitzt einen Träger  teil<B>59</B> und einen in diesem Trägerteil verschiebbaren  Förderer in Form einer Rollbahn<B>60.</B> Von diesen  Trägerteilen weist jeder zwei im Querschnitt     U-för-          mige    mit ihren Flanschen gegeneinander gerichtete  Tragarme<B>61</B> auf, welche<B>je</B> mit einer der Lager  hülsen 43     bzw.    44 verbunden sind, so     dass    die  beiden, einen Trägerteil bildenden Tragarme<B>61</B> um  die zugehörige Hohlwelle<B>39</B>     bzw.    40 schwenkbar  sind.

   Die beiden Tragarme<B>61</B> jedes Trägerteils sind  am hinteren Ende durch eine Strebe<B>62</B> miteinander  verbunden und bilden eine Führung für die entspre  chende, verschiebbare Rollbahn<B>60.</B> Die beiden  Rollbahnen bestehen<B>je</B> aus zwei Auslegern<B>63,</B> zwi  schen welchen eine Anzahl von senkrecht zu ihnen  stehenden Achsen 64 in entsprechenden Lagerbüchsen  <B>65</B> frei drehbar gelagert sind.

   Fest auf den Achsen  sind<B>je</B> zwei Förderrollen<B>66</B> aufgebracht und auf  einzelnen dieser Achsen sitzen weiter Kettenräder<B>67,</B>  welche mit einer Kette<B>68</B> in Eingriff stehen, welche  letzte von einem fest mit den     Rollbahnauslegern    ver  bundenen Antriebsmotor<B>69</B> über eine Schnecke<B>70,</B>  ein Schneckenrad<B>71</B> und ein     Antriebskettenrad   <B>72</B> in  Umlauf gesetzt werden kann. Eine     Umlenkrolle   <B>73</B>  dient der Führung der Kette derart,     dass    sie mit den  Kettenrädern der Achsen 64 in Eingriff kommt. Die  vorderste, das heisst äusserste Achse der Rollbahn  besitzt auf jeden Fall ein Kettenrad<B>67,</B> so     dass    deren  Förderrollen auf alle Fälle angetrieben sind.

   Die Aus  leger<B>63</B> sind ebenfalls als     U-Schienen    ausgebildet  und liegen mit ihrem untern Flansch auf der Innen  seite des entsprechenden Flansches des betreffenden  Tragarmes<B>61</B> auf, während auf ihrer Oberseite ein  Winkeleisen 74 mit ihnen verschraubt ist, welches mit  gleitender Reibung gegen die Innenseite des andern  Flansches des Tragarmes<B>61</B> anliegt, so     dass    durch  diese Tragarme<B>je</B> eine geeignete Führung für einen    Ausleger<B>63</B> gebildet wird.

   Die beiden Ausleger<B>63</B>  einer Rollbahn<B>60</B> sind durch Querstreben<B>75</B> und  <B>76</B> miteinander verbunden, wobei an Laschen<B>77</B> der  Querstrebe<B>75</B> jedes Auslegers ein Kolben<B>78</B> und an  Laschen<B>79</B> der Strebe<B>62</B> jedes Auslegers Zylinder  <B>80</B>     angelenkt    sind, so     dass,    wenn in einen der Zylin  der<B>80</B> entsprechend Druckflüssigkeit     eingepresst    wird,  sein Kolben<B>78</B> und damit die betreffende Rollbahn  <B>60</B> sich längs der durch die Tragarme<B>61</B> gebildeten  Führung sich vom     Greifergestell    22 weg nach vorne  bewegt und umgekehrt. Die vordere Stellung der  unteren Rollbahn ist in     Fig.   <B>1</B> strichpunktiert ange  geben.  



  Die einzelnen Steuermittel sind in der Zeichnung  nicht näher dargestellt. Die     Hydraulikgruppe   <B>8</B> liefert  die Druckflüssigkeit für die Zylinder<B>15, 57</B> und<B>80.</B>  Die entsprechenden Steuerorgane sind die Steuer  hebel<B>10</B> und<B>11,</B> wobei der Steuerhebel<B>10</B> die  Regulierung des Zutrittes der Druckflüssigkeit zum  Zylinder<B>15</B> und zum Zylinder<B>57</B> und der Steuerhebel  <B>11</B> die des Zutrittes zu den Zylindern<B>80</B> ermöglicht.  Die Anordnung der Druckkanäle<B>28</B> im Steuerzapfen  <B>26</B> und im Drehzapfen 21 sind dabei so angeordnet,       dass    die Verbindung zum jeweils oberen     Greiferarm          bzw.    dessen Zylinder<B>80</B> unterbrochen ist.  



  Die Steuerung der Antriebsmotoren<B>69</B> für die  Förderrollen<B>66</B> geschieht durch den elektrischen  Schalter 12 auf dem Steuerhebel<B>11,</B> wobei durch  entsprechende Betätigung der Antrieb in beiden Rich  tungen gesteuert werden kann. Die entsprechenden  nicht dargestellten elektrischen Zuleitungen zu den  Antriebsmotoren erfolgen über entsprechende Kon  taktstücke vom Steuerzapfen<B>26</B> auf den Drehzapfen  21, wobei diese Kontaktstücke so angeordnet sind,       dass    die genannte elektrische Verbindung zum An  triebsmotor<B>69</B> des jeweils     obem        Greiferarmes    unter  brochen ist.  



  Die     Handhabungs-    und Arbeitsweise des beschrie  benen     Käsestaplers-.    Der     Stapler    wird vermittels der  Rollen<B>3</B> und 4 längs des Ganges zwischen zwei  ,gegenüberliegenden Käseregalen eines Käselager  raumes von Hand so     wei    t verschoben und gedreht,  bis die beiden     Greiferarme    41 und 42 mit einge  zogenen Auslegern<B>63</B> senkrecht zum Gestell mit  der senkrechten Reihe zu behandelnder Käselaibe  gegenüberstehen.

   Vermittels des Steuerhebels<B>10</B>     bzw.     des Druckzylinders<B>15</B> und Kolbens<B>16</B> wird der  Hubschlitten 14 so weit angehoben, bis der untere       Greiferarm    41 sich in einer Ebene befindet, die  einige Zentimeter tiefer liegt, als die Unterseite des       Unterlagebrettes   <B>82</B> des zu behandelnden Käselaibes  <B>81.</B> Anschliessend werden die Ausleger und damit die  Rollbahn des unteren     Greiferarmes    durch entspre  chende Steuerung des betreffenden Zylinders<B>80</B> aus  gefahren, bis die äusserste, angetriebene Förderrolle  <B>66</B> unter den vorstehenden Rand des     Unterlagebrettes     zu liegen kommt.

   Durch ein weiteres Anheben des  Hubschlittens wird dieser Brettrand anschliessend um  einige Zentimeter angehoben und anschliessend der  Antriebsmotor der Rollbahn des unteren Greifer-      armes so in Umlauf gesetzt,     dass    die     antreibbaren     Förderrollen in     Fig.   <B>1</B> im     Gegenuhrzeigersinn    umlau  fen.

   Dadurch wird das angehobene     Unterlagebrett     samt dem betreffenden Käselaib aus dem Gestell nach  vorne auf die Rollbahn gezogen und sukzessive auch  durch die übrigen angetriebenen     Förderrollen   <B>66,</B>  sowie durch Einziehen der Rollbahn, gegen das       Greifergestell    22 zu auf der Rollbahn nach hinten  befördert, bis er sich zwischen beiden     Greiferarmen     befindet, wie dies in     Fig.   <B>1</B> strichpunktiert angedeutet  ist.

   Anschliessend wird ein neues     Unterlagebrett    auf  die Oberseite des Käselaibes gelegt und vermittels des  Steuerhebels<B>10</B> der Kolben<B>58</B> in den Zylinder<B>57</B>  eingezogen, so     dass    der Käselaib<B>81</B> samt den beiden       Unterlagebrettern    zwischen den beiden     Greiferarmen     41 und 42 so weit     gepresst    wird,     dass    er beim nach  folgenden Wendevorgang nicht zwischen den     Greifer-          armen    austreten kann.

   Zum Zwecke des Wendens  wird die Sicherungseinrichtung<B>30</B> bis 34 durch     Ent-          riegelung    des Bolzens<B>32</B> vermittels des Hebels<B>33</B>       entsperrt    und anschliessend von Hand das ganze     Grei-          fergestell    22 mit den     Greiferarmen    41 und 42 um  <B>1801></B>     verschwenkt,    nach welcher Verdrehung bei los  gelassenem Hebel<B>33</B> unter Wirkung der Feder<B>31</B>  der Bolzen<B>32</B> in die     öffnung   <B>30</B> einschnappt und  so das     Greifergestell    in der neuen Stellung sichert,  in welcher, von der Stellung nach     Fig.   <B>1</B> ausgehend,

    nunmehr der     Greiferarm    41 oben und der     Greifer-          arm    42 unten liegt. Der Klemmdruck der     Greifer-          arme    wird anschliessend durch geeignete Steuerung  der Druckflüssigkeit im Zylinder<B>57</B> gelöst und der  nunmehr obere     Greiferarm    41 in die in     Fig.   <B>1</B> strich  punktierte Stellung aufgeklappt.

   Dies geschieht da  durch,     dass    die beiden Hebel<B>51</B> des obern     Greifer-          armes    einander genähert werden, wodurch die Bol  zen 47 aus den Rasten 45a austreten, so     dass    der  betreffende     Greiferarm        nuninehr    frei     verschwenkbar     ist.

   Die aufgeklappte Stellung dieses     Greiferarms    ist  durch den Winkel der Rasten 45b gegenüber den  Rasten 45a gegeben, wobei nach Loslassen der Hebel  <B>51</B> und eingeleiteter     Verschwenkbewegung    die Bolzen  47 unter Wirkung der Federn<B>52</B> selbsttätig nach  Erreichen des gewünschten     Verschwenkwinkels    in die  Rasten 45b einschnappen und so den obern     Greifer-          arm    in der aufgeklappten Stellung sichern. In dieser  Lage kann nun das alte     Unterlagebrett    weggenommen  und die nunmehr frei zugängliche Seite des Käse  laibes, das heisst dessen vorherige Unterseite ge  waschen und gesalzen werden.

   Anschliessend wird  nach entsprechender Lösung der Sicherungsvorrich  tung 47-51 der obere     Greiferarm    41 wieder nach  unten     verschwenkt    und durch entsprechenden Antrieb  der Förderrollen<B>66 -</B> in     Fig.   <B>1</B> im     Uhrzeigersinn   <B>-</B>  und Ausfahren der Rollbahn des nun unteren     Greifer-          armes    42 der Käselaib samt dem neuen     Unterlage-          brett    wieder dem Regal zugeführt und durch<B>Ab-</B>  senken des Hubschlittens an derjenigen Stelle wieder  abgelegt, von welcher er weggenommen wurde.

      Durch den beschriebenen     Stapler    ist es möglich,  solche Käselaibe ohne Handarbeit zwischen die       Greiferarme    zu bringen und trotz der beschränkten  Raumverhältnisse in eine Stellung zu führen, in wel  cher die betreffende Behandlung des Käselaibes  leicht und zweckmässig vorgenommen werden kann.  Die gesamte Bedienung des     Staplers    sowie die Vor  nahme der notwendigen Arbeiten können von einer  einzigen Person bewältigt werden.  



  Es besteht durchaus die Möglichkeit, den beschrie  benen     Stapler    auch für andere Zwecke, beispielsweise  reine Transportzwecke, zu benutzen, in welchem Falle  der obere     Greiferarm    und die gesamte Wendeeinrich  tung des     Greifergestelles    auch weggelassen werden  können, wobei aber der Vorteil des beschriebenen       Staplers    bestehen bleibt, wonach die zu transpor  tierende Ware ohne Handarbeit auf den     Greiferarm     gebracht werden kann, und zwar auch dann, wenn  die Unterseite der betreffenden Ware nicht völlig  frei liegt und sie nur mit ihrem Rand über ihre Unter  lage hinausragt.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die För  derer mit Förderbahn der     Greiferarme    als Rollbahn  ausgebildet. Diese kann aber ohne weiteres durch  andere äquivalente Mittel ersetzt werden, wie bei  spielsweise ein Förderband, ein Kettenband mit einer  oder mehreren     nebeneinanderliegenden    Ketten oder  ein Raupenband aus irgendeinem zweckdienlichen  Material.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Stapier für Stückgut, insbesondere Käse, mit mindestens einem heb- und senkbaren Greiferarm, dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferarm einen ausfahrbaren Förderer mit Förderbahn besitzt. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Stapler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Förderer als Rollbahn ausgebildet ist, von deren Rollen mindestens die äusserste ange trieben ist. 2. Stapler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Förderer als Förderband ausge bildet ist.
    <B>3.</B> Stapler nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Förderband ein Kettenband ist. 4. Stapler nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Förderband ein Raupenband ist.
    <B>5.</B> Stapler nach Patentanspruch, mit zwei<B>je</B> um eine waagrechte und zur Förderbahn ihres Förderers wenigstens angenähert senkrecht stehende Achse ver- schwenkbaren Greiferarmen. <B>-</B> <B>6.</B> Stapler nach Patentanspruch, mit zwei gemein sam um eine waagrechte, zur Förderbahn ihres För derers wenigstens angenähert parallele Achse verdreh- baren Greiferarmen. <B>7.</B> Stapler nach den Unteransprüchen<B>5</B> und<B>6.</B>
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2357857A1 (de) * 1973-11-20 1975-05-22 Supreme Equip & Syst Ablage- und entnahmevorrichtung
FR2561227A1 (fr) * 1984-02-09 1985-09-20 Chalon Megard Sa Installation de stockage dynamique, notamment pour produits fragiles tels que fromages
ITUA20162917A1 (it) * 2016-04-27 2017-10-27 Ing Ferretti S R L Con Unico Socio Macchina di movimentazione e rispettivo metodo

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