CH348745A - Magnetkern für Transformatoren oder Drosselspulen - Google Patents

Magnetkern für Transformatoren oder Drosselspulen

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CH348745A
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CH
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Inventor
Josef Dipl Ing Kreuzer
Ascher Otto
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Elin Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Magnetkern    für   Transformatoren oder    Drosselspulen   Die Forderung, in einer    Transformatoreinheit   immer grössere Leistungen unterzubringen und dabei doch die vor allem durch das Bahnprofil gezogenen Grenzen nicht zu überschreiten, führte dazu, bei Einphasentransformatoren vom    Zweischenkelkern   auf den    Vierschenkelkern   und bei    Drehstromtrans-      formatoren   vom    Dreischenkelkern   auf den Fünfschenkelkern überzugehen und dabei gegebenenfalls auch die    Rückschlussschenkel   zu bewickeln.

   In letzterem Fall war es von Nachteil, dass bei den bisher bekanntgewordenen Vier- und    Fünfschenkelkernen   von Netztransformatoren die    Rückschlussschenkel   rechteckigen Querschnitt bekamen und die auf ihnen aufgebrachten Wicklungen nicht die billig    herstellbare   und    kurzschlussfeste   Kreisform besassen.

   Es wurden wohl schon mehrere    .Lösungen   vorgeschlagen, um auch bei Transformatoren mit bewickelten Rückschlussschenkeln annähernd kreisrunde und gegenüber den Hauptschenkeln kleinere    Rückschlussschenkel-      querschnitte   zu ermöglichen, doch    handelt   es sich dabei um Magnetkerne für Lokomotivtransformatoren, bei denen wohl auch die damit erzielbare gedrungene Bauart willkommen ist, bei denen jedoch die Eisenverluste nicht dasselbe Gewicht    besitzen   wie bei Netztransformatoren und man daher auch Kernformen verwenden kann, die wegen der damit zu    erwartenden   hohen Eisenverluste bei Netztransformatoren nicht tragbar wären. 



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen n Hauptschenkel (n >_ 2) und zwei    Rückschlussschenkel   besitzenden Magnetkern aufzuzeigen, der wie die bisher bekannten Kerne mit    Rückschlussschenkeln   in ihrer Höhe gegenüber der    Hauptschenkelbreite   stark reduzierte Joche besitzt, ferner, wie dies von den    Lokomotivtransformatoren   her bekannt ist, runde und in ihrer    Querschnittsfläche   gegenüber den Hauptschenkeln kleinere    Rückschlussschenkel,   darüber hin- aus aber zufolge seines erfindungsgemässen Aufbaues besonders verlustarm und daher auch für Netztransformatoren grösster Leistung geeignet    ist,   wie im folgenden noch näher dargelegt werden wird.

   Gegenstand der Erfindung ist ein Magnetkern für Transformatoren oder Drosselspulen mit n Hauptschenkeln (n _> 2) und zwei    Rückschlussschenkeln   mit gegenüber der    Hauptschenkelbreite   reduzierter Jochhöhe und runden, gegenüber den Hauptschenkeln    in   ihrer    Querschnittsfläche   verringerten    Rückschluss-      schenkeln,   wobei    erfindungsgemäss   dem in seiner Schichthöhe durch die Schichthöhe des    Rückschluss-      schenkels   bestimmten    (n      +2)-Schenkelkern   zu beiden Seiten seiner n Hauptschenkel weitere Blechpakete angefügt sind, die den Querschnitt der Hauptschenkel des (n    -i-      2)

  -Schenkelkernes   zu einem angenähert vollen Kreis ergänzen und die sich über parallel zum Hauptjoch des    (h      -j-      2)-Schenkelkernes   geschichtete    Joche   zu zwei    n-Schenkelkernen   schliessen. 



  In den Zeichnungen zeigt die    Fig.   1 als Ausführungsbeispiel eine teilweise Ansicht eines erfindungsgemäss geschichteten    Vierschenkelkernes,      Fig.   2 einen Schnitt durch die Schenkel des Kernes, die    Fig.   3 die Hälfte eines Schnittes durch .einen Hauptschenkel (Schnitt a in    Fig.   1),    Fig.   4 die Hälfte eines    Schnittes   durch das    Hauptjoch   (Schnitt    P      in      Fig.   1),    Fig.   5 die Hälfte eines Schnittes durch das    Rückschlussjoch   (Schnitt y in    Fig.   1)

   und    Fig.   6 die Hälfte    eines   Schnittes durch einen    Rückschlussschenkel   (Schnitt    ö   in    Fig.   1). Für die Zeichnungen ist angenommen, dass es sich etwa um einen aus    Spezialblechen   geschichteten Kern handelt, daher die weitgehende Unterteilung des gesamten    Magnetkernes   durch parallel und senkrecht zur Blechebene verlaufende    Kühlspalte,   so dass eine an bekannte Rahmenkonstruktionen erinnernde Kernform entsteht, doch ist dies nur    eine   vor- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    zugsweise,   mit dem Erfindungsgedanken nicht unbedingt verbundene Ausführungsform. 



  Wie aus    Fig.2      ersichtlich,   besteht also der erfindungsgemässe Kern aus einem    (n+2)-Schenkelkern   (n = 2) mit durchlaufend gleicher Schichthöhe    dl   =    cl   =    a1   =    b1,   dem zu beiden Seiten seiner n Hauptschenkel in einer Schichthöhe    a2   weitere Blechpakete    angeschichtet   sind, die sich über Joche mit einer Schichthöhe    b2   (wobei    b2   =    a2)   zu zwei dem (n    -H-      2)-      Schenkelkern   parallelliegende    n-Schenkelkernen   schliessen.

   Zwischen dem (n    -f-      2)-Schenkelkern      und   den zwei    n-Schenkelkernen   sind Kühlspalte vorgesehen, desgleichen sind die Haupt- und    Rückschluss-      schenkel   durch senkrecht zur    Schichtungsebene   verlaufende Kühlkanäle unterteilt. Der    Durchmesser   der Hauptschenkel    ist   mit D bezeichnet, der der Rückschlussschenkel mit d.

   In    Fig.   3 ist ein halber Schnitt dusch einen Hauptschenkel dargestellt, und es sind in dieser Figur die Blechbreiten der einzelnen Paketstufen des (n    -i-      2)-Schenkelkernes   mit A,12 bezeichnet, die der zwei    n-Schenkelkerne   mit    A912.   Die zweite    Querschnittshälfte   ist genau spiegelbildlich zu denken.

   Ebenso bedeuten in den    Fig.   4, 5 und 6    B,12,   C,12,    D,12   die    Blechbreiten   der einzelnen Paketstufen des Hauptjoches, des    Rückschlussjoches   und der    Rückschlussschenkel   des (n    +      2)-Schenkelkernes   und    Bv/2   die Blechbreite eines    Teilpaketes   des    n-Schenkel-      kernjoches.   Die Durchmesser der Haupt- und Rückschlussschenkel sind wiederum mit D bzw. d bezeichnet.

   Wie aus den    Fig.   4 und 5 ersichtlich, besitzen auch das Haupt- und die    Rückschlussjoche   senkrecht zur    Schichtungsebene   verlaufende Kühlspalte, so dass also, wie dies die    Fig.   1 schon erkennen lässt, eine Art Rahmenkern entsteht.

   Macht man die Breite aller in    Flussrichtung      hintereinanderliegender   Bleche gleich (mit den Bezeichnungen der    Fig.   3-6, also    B,/2=C,!2=D,/2=A"14   und    Ay12=BY/2)   daher also auch die Stufung der magnetisch    hintereinander-      liegenden      Teilblechpakete,   so entsteht ein Kern mit einfacher und übersichtlicher    Flussführung   auch in den Ecken und gleicher Induktion in jedem Teilpaket der Kerne und auch der    Joche,   was insbesondere bei    Kernen   aus Spezialblechen (kaltgewalzte Bleche) natürlich grosse Vorteile    mit   sich bringt.

   Die aus der    Erfüllung   obiger Bedingungen resultierenden zentralen Aussparungen in den    Rückschlussschenkeln   (Hohlschenkel) kommen der Kühlung zugute. Die    maximale   Jochhöhe des (n    +      2)-Schenkelkernes   ist auch beim erfindungsgemässen Kern nur etwa gleich der Hälfte des    Hauptschenkeldurchmessers      (Bz      maxl2   =    C.      ..x/2   =    DI4)   und bei entsprechender Aufteilung des gesamten    Eisenkernes      in   einen (n    +      2)-Schenkelkern   und zwei    n-Schenkelkerne   kann auch    By",a,/2   =    A"ma,

  12   =    D14   erreicht werden. Weil sich eine zum    n-Schenkelkern   gehörende    Hauptschenkellamelle   (Breite    AY)   zur Gänze im nur die n Hauptschenkel miteinander verbindenden Joch fortsetzt [also nicht wie bei üblichen (n    +      2)-Schenkelkernen   zur einen Hälfte    über   das    Rückschlussjoch   und den    Rückschlussschenkel   ihre magnetische Fortsetzung findet], erhalten beim erfindungsgemässen Kern die Blechlamellen der aussenliegenden    n-Schenkelkerne   etwa die doppelte Höhe wie bei einem analogen    (n      +      2)

  -Schenkelkern   der bisher    üblichen      Schichtungsart   und brauchen daher die aussen liegenden Bleche im Joch nicht, wie bisher vielfach üblich, zur Erzielung einer genügenden    Press-      auflabefläche   überhöht zu werden, so dass auch in den Randpaketen des Joches gleiche Induktion vorhanden    ,ist   und keine Ursache zu die Verluste, insbesondere bei kaltgewalzten Blechen, sehr erhöhenden Querflüssen besteht. 



  Natürlich müssen obige Bedingungsgleichungen für genau gleiche Induktion in allen    Teilblechpaketen   nicht unbedingt streng eingehalten werden. So kann man davon etwas abweichen, wenn man die Stufenzahl in den Jochen (Haupt- und    Rückschlussjochen)   und in den    Rückschlussschenkeln   etwa um die Hälfte gegenüber der Stufenzahl der Hauptschenkel vermindert, wie dies in den Zeichnungen der Fall ist. In diesem Fall    nimmt   man als Blechhöhe für ein    Joch-      oder      Rückschlussschenkelpaket   den Mittelwert der Blechhöhen der magnetisch dazu in Serie liegenden zwei    Hauptschenkelstufen.   



  In    Fig.   1 der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Magnetkern als überlappt geschichtet dargestellt. Joche und Kerne könnten aber natürlich auch stumpf    aufeinandergestossen   sein oder unter Verwendung des insbesondere bei kaltgewalzten Blechen günstigen    Gehrungsstosses.   



  Die Vorteile eines in    erfindungsgemässer   Weise geschichteten Magnetkernes liegen darin, dass bei runden Haupt- und    Rückschlussschenkeln   und einer auf etwa den halben    Hauptschenkeldurchmesser   reduzierten Jochhöhe ein einfacher und daher billig    herstell-      barer   Kern mit günstiger magnetischer    Flussführung   möglich wird. Alle Bleche können dabei (von der Möglichkeit des    Gehrungsstosses   abgesehen) Rechteckform erhalten und sind daher durch Schneiden allein (keine mit Materialverlust und    Gratbildung   verbundene    Stanzarbeit)   herzustellen.

   Bei genauer Befolgung des Vorschlages, die Breite in    Flussrichtung      hintereinanderliegender   Bleche gleich zu machen, ergeben sich in jedem Teilpaket der Kerne und Joche gleiche Induktionsverhältnisse und damit auch gleiche Erwärmung. Auch an den Ecken und Verzweigungspunkten ist eine übersichtliche magnetische    Flussfüh-      rung   gewährleistet, und es sind daher auch    dort   keine hohen    zusätzlichen   Verluste zu    befürchten.   Auf die Vorteile hinsichtlich der Jochpressung wurde bereits hingewiesen.

   Schliesslich können beim erfindungsgemässen Kern alle Blechlamellen parallel geschichtet werden, so dass nirgends ein Abwinkeln oder Abbiegen von Blechen erforderlich ist, was insbesondere bei    kaltgewalzten   Blechen bekanntlich erhebliche    Verlustzifferverschlechterung   mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetkern für Transformatoren oder Drosselspulen mit n Hauptschenkeln (n > 2) und zwei <Desc/Clms Page number 3> Rückschlussschenkeln, mit gegenüber der Hauptschenkelbreite reduzierter Jochhöhe und runden, gegenüber den Hauptschenkeln in ihrer Querschnittsfläche verringerten Rückschlussschenkeln, dadurch gekennzeichnet, dass dem in seiner Schichthöhe durch die Schichthöhe des Rückschlussschenkels bestimmten (n -f- 2)-Schenkelkern zu beiden Seiten seiner n Hauptschenkel weitere Blechpakete angefügt sind, die den Querschnitt der Hauptschenkel des (n -E- 2)
    - Schenkelkernes zu einem angenähert vollen Kreis ergänzen und die sich über parallel zum Hauptjoch des (n + 2)-Schenkelkernes geschichtete Joche zu zwei n-Schenkelkernen schliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite von in Flussrichtung hintereinanderliegenden Blechen gleich ist und die maximale Höhe des Haupt- und des Rückschluss- joches gleich ist dem halben Hauptschenkeldurch- messer. -2. Magnetkern nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlussschenkel als Hohlschenkel ausgebildet sind. 3.
    Magnetkern nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechpakete der Hauptschenkel, der Rückschluss- schenkel, der Haupt- und der Rückschlussjoche des (n + 2)-Schenkelkernes und auch der n- Schenkelkerne durch senkrecht zu den Blechen verlaufende Kühlkanäle unterteilt sind. 4. Magnetkern nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die n-Schenkelkerne unter Zwischenschaltung eines Kühlspaltes dem (n -E- 2)-Schenkelkern angefügt sind.
CH348745D 1955-09-20 1956-09-17 Magnetkern für Transformatoren oder Drosselspulen CH348745A (de)

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