CH348827A - Dreilinsiges photographisches Objektiv - Google Patents

Dreilinsiges photographisches Objektiv

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CH348827A
CH348827A CH348827DA CH348827A CH 348827 A CH348827 A CH 348827A CH 348827D A CH348827D A CH 348827DA CH 348827 A CH348827 A CH 348827A
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CH
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sep
lens
radius
negative lens
glasses
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English (en)
Inventor
Baur Carl
Christian Dr Otzen
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description


      Dreilinsiges    photographisches Objektiv    Es sind bereits     dreilinsige    photographische Ob  jektive des     Triplettyps    mit einem     Mindestbildwinkel     von 43  bekannt, bei denen die beiden positiven Lin  sen aus Gläsern bestehen, deren Brechungsindizes,  bezogen auf die     d-Linie    (587,6 mit), dem Wert nach  grösser als 1,72 sind, und bei dem der axiale Luft  abstand zwischen der Negativlinse und dem     objekt-          seitigen    Positivglied grösser als der axiale Luftabstand  zwischen der Negativlinse und der bildseitigen posi  tiven Linse ist.

   Bei Objektiven dieser Gattung wurde  bisher die Fehlerbeseitigung durch Verwendung hoch  brechender Gläser angestrebt. Es ist weiter bekannt,  zur Erzielung eines möglichst grossen     Bildfeldes    die  erforderliche Bildebnung dadurch zu erreichen, dass  für die Positivlinsen ein möglichst hoher, für die  Negativlinse dagegen ein möglichst niedriger Bre  chungsindex vorgesehen wurde.

   Diese Massnahmen,  durch die eine niedrige     Petzvalsumme    erreicht wer  den soll, bilden die Grundlage der bekannten Kon  struktionen des     Triplettyps.    Um aber zugleich die       Farbkorrektion    durchführen und den Brechungs  index der Negativlinse nennenswert niedriger halten  zu können als denjenigen der Positivlinsen, ist es bei  den zur Verfügung stehenden Gläsern erforderlich,  zumindest für eine positive Linse ein Glas zu wählen,  dessen     Abbesche    Zahl v grösser als 47 ist.

   Nach dem  heutigen Stand der Technik sind aber für Massen  fertigung verfügbare Gläser, deren     v-Wert    grösser als  47 ist, nur mit     maximalem    Brechungsindex, bezogen  auf die     d-Linie    des     Spektrums    (587     mu),    von etwa  1,72 ausgestattet.

   Da die Negativlinse beim     Triplett-          typ    eine sehr hohe Brechkraft     besitzt,    hat die Ver  wendung     eines    niedrigen Brechungsindexes auch ver  hältnismässig kleine     Krümmungsradien    der     Lins.en-          begrenzungsflächen    und damit     eine    Verteuerung der  Herstellung zur Folge.

   Es zeigt sich weiter, dass bei  den bekanntgewordenen Objektiven mit der Licht-    stärke 1:2,8 die     sagittal,e    und insbesondere die       meridionale    Bildschale bei einem halbseitigen Bild  winkel von etwa 23  sehr schnell aus der Bildebene  auswandern und ein grösserer Bildwinkel durch Ver  grösserung der     astigmatischen    Zonendifferenz erkauft  werden muss.  



  Es wurde nunmehr gefunden, dass die Leistung  von Objektiven der eingangs genannten Gattung ge  steigert werden kann, wenn der Brechungsindex, be  zogen auf die     d-Linie    des Spektrums (587,6) für die  Negativlinse grösser     als    1,72 ist.

   Die dadurch ermög  lichten bedeutend grösseren Flächenradien gegenüber  den erwähnten, bekannten Bauarten gestalten die  Herstellung wesentlich     billiger    und     bewirken    nicht  nur einen flacheren Verlauf der     astigmatischen    Bild  schalen, insbesondere der     meridionalen,    welcher ge  rade für Objektive mit     Frontlinsenverstellung    von  ausserordentlicher Bedeutung ist, sondern ergeben zu  dem eine gute sphärische und vor allem     komatische          Korrektion.    Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird  also hierbei, im Gegensatz zu     denbekanntgewordenen,

       erwähnten Objektiven des     Triplettyps    angestrebt, die       Dsfferenzen    der Brechungsindizes zwischen     Positiv-          und    Negativlinsen     möglichst        klein    zu wählen. Gerade  hierdurch wird es erst möglich, auf Grund der zur  Verfügung stehenden Gläser auch den Positivlinsen  verhältnismässig hohe     Brechungsindizes    zuzuordnen.

    Es wurde gefunden, dass die geringfügige Vergrösse  rung der     Petzvalsumme    um etwa 0,010 bis 0,030  gegenüber den besterzielbaren     Petzvalsummen    nach  der bekannten Glasabstufung bei     Triplettypen    bedeu  tungslos ist im Vergleich zu den gewonnenen ausser  ordentlichen Vorteilen einer wesentlichen Abflachung  der     astigmatischen    und insbesondere der     komatischen     und sphärischen     Korrektionskurven.     



  Es wurde ferner gefunden, dass eine gute chroma  tische Korrektur erreichbar ist, wenn ausserdem die           Abbeschen    Zahlen der Gläser so gewählt werden,  dass ihr arithmetisches Mittel grösser als 36 und klei  ner als 41 ist. Es wurde zudem gefunden, dass ausser  dem eine Leistungssteigerung der geometrischen Ab  bildungsqualität erreichbar ist, wenn der Radius der       bildseitigen        Fläche    der Negativlinse zwischen dem       0,7fachen    und dem     l,Ofachen    des absoluten Betrages  des Radius der objektseitigen     Fläche    liegt.

   Dem  entsprechend betrifft die     vorliegende        Erfindung    ein       dreilinsiges    photographisches Objektiv der eingangs  erwähnten Gattung, welches dadurch     gekennzeichnet     ist, dass auch der Brechungsindex, bezogen auf die       d-Linie    des Spektrums (587,6     mu)    für die Negativ  linse grösser als 1,72 ist und     die        Abbeschen    Zahlen  der Gläser so gewählt sind, dass ihr arithmetisches  Mittel zwischen 36 und 41 liegt, wobei der Radius  der     bildseitigen    Fläche der Negativlinse zwischen dem       0,7fachen    und dem     1,

  Ofachen    des absoluten Betrages  des Radius der objektseitigen     Fläche    liegt.  



  Die     gekennzeichneten    Merkmale lauten in der  üblichen formelmässigen Darstellung folgendermassen:  
EMI0002.0020     
    Hierin und für alles Nachfolgende bezeichnen:       rzi,        n2,        n3    den auf die     Wellenlänge    587,6     my    bezoge  nen Brechungsindex der Gläser in der  durch den Strahlengang bei der photo  graphischen Aufnahme gegebenen Reihen  folge;

         f    die     Objektivbrennweite;          r1   <I>. . .</I>     r6    den     Krümmungsradius,    der quer zur opti  schen Achse stehenden Begrenzungsflä  chen der Gläser in der durch den Strahlen  gang bei der photographischen     Aufnahme     gegebenen Reihenfolge;       1i,        l2    den Luftabstand der einander zugekehr  ten Begrenzungsflächen benachbarter Glä  ser in der optischen Achse gemessen, be  zogen auf die durch den Strahlengang bei  der photographischen Aufnahme gegebe  nen Reihenfolge;

         d1,        d2,        d3    die Einzeldicke der Gläser in der optischen  Achse gemessen, bezogen auf die durch         denStrahlengang    bei     derphotographischen     Aufnahme gegebenen Reihenfolge;  v     i,        v2,   <I>v3</I> die     Abbeschen    Zahlen für die verwende  ten Gläser in der durch den Strahlengang  bei der photographischen Aufnahme gege  benen Reihenfolge.  



  Vorteilhaft liegt zugleich die Summe der axialen  Luftabstände zwischen dem 1,1- und dem     1,35fachen     der Summe der axialen Glasdicken, wobei aus Kor  rektionsgründen sowohl der Radius der in Richtung  des Strahlenganges bei der photoraphischen Auf  nahme an .erster Stelle stehenden'     Linsenfläche    als  auch der     Radius    der stärker gekrümmten     Fläche    der  Negativlinse zur Baulänge des Objektives in einem  Verhältnis steht, das zwischen 1,25 und 1,50 liegt.  



  Diese Kennzeichen lassen sich in der üblichen       formelmässigenDarstellung    wie folgt zusammenfassen:  
EMI0002.0047     
    Dadurch lassen sich die     Flächenanteile    der ein  zelnen     Bildfehler    so weit     reduzieren,    dass bei einem  Objektiv des Öffnungsverhältnisses 1 : 2,8 bei gleich  zeitiger Verbesserung der     astigmatischen        Korrektion     eine gute sphärische und vor allem gute     komatische     wie auch chromatische Korrektur bei starker Herab  setzung der Verzeichnung für ein Bildfeld von 52   mit guter Helligkeit in den Bildecken erreicht wer  den kann.  



  Ausser der Erzielung einer Leistungssteigerung des  Objektives gestatten die Ermöglichung verhältnis  mässig grosser     Krümmungsradien    der Linsen und die  durch die Kleinhaltung der Summe aller Gläserdicken  bedingte niedrige Glasmenge eine nennenswert gün  stigere und vor allem wirtschaftlichere Herstellung.  



  Die Zeichnung zeigt zusammen mit den in der  nachstehenden Zahlentafel angeführten konstruktiven  Zahlenwerten Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes für eine     Brennweite    von f = 1,0, ein  Öffnungsverhältnis von 1 : 2,8 und ein Bildfeld von  52 .  
EMI0002.0056     
  
    <I>Zahlentafel</I>
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,47350 <SEP> dl <SEP> = <SEP> 0,06372 <SEP> n1 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> )11, <SEP> = <SEP> 44,9
<tb>  <I>r2 <SEP> =</I> <SEP> -E- <SEP> 14,88351 <SEP> <B>11</B> <SEP> = <SEP> 0,10015
<tb>  r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,58459 <SEP> d2 <SEP> = <SEP> 0,02705 <SEP> n2 <SEP> = <SEP> 1,74000 <SEP> v2 <SEP> = <SEP> 28,2
<tb>  r4 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,51414 <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 0,09253
<tb>  r5 <SEP> = <SEP> + <SEP> 3,31041 <SEP> d3 <SEP> = <SEP> 0,06979 <SEP> n3 <SEP> = <SEP> 1,

  74400 <SEP> v3 <SEP> = <SEP> 44,9
<tb>  r6 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,44969       
EMI0003.0001     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  r1 <SEP> = <SEP> -j- <SEP> 0,46314 <SEP> d1 <SEP> = <SEP> 0,06233 <SEP> n1 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> v1 <SEP> = <SEP> 44,9
<tb>  r2 <SEP> = <SEP> -j- <SEP> 14,55789 <SEP> <B>11</B> <SEP> = <SEP> 0,11174
<tb>  r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,57180 <SEP> d2 <SEP> = <SEP> 0,01494 <SEP> n2 <SEP> = <SEP> 1,74077 <SEP> v2 <SEP> = <SEP> 27,7
<tb>  r4 <SEP> = <SEP> -j- <SEP> 0,50289 <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 0,09388
<tb>  r5 <SEP> = <SEP> -i- <SEP> 3,23799 <SEP> d3 <SEP> = <SEP> 0,08630 <SEP> n3 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> v3 <SEP> = <SEP> 44,9
<tb>  r. <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,45193

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dreilinsiges photographisches Objektiv des Tri- plettyps mit einem Mindestbildwinkel von 43 , bei dem die beiden positiven Linsen aus Gläsern be stehen, deren Brechungsindizes, bezogen auf die d-Linie des Spektrums (587,6 mu), dem Wert nach grösser als 1,72 sind, und bei dem der axiale Luftabstand (1i) zwischen Negativlinse und dem ob- jektseitigen Positivglied grösser als der axiale Luft abstand (l2)
    zwischen der Negativlinse und der bild- seitigen positiven Linse ist, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Brechungsindex (n2), bezogen auf die d-Linie des Spektrums (587,6 mu) für die Negativ linse grösser als 1,72 ist und die Abbeschen Zahlen (#'1, )'2, va) der Gläser so gewählt sind, dass ihr arith metisches Mittel EMI0003.0022 zwischen 36 und 41 liegt, wobei der Radius (r4) der bildseitigen Fläche der Negativlinse zwischen dem 0,
    7fachen und dem 1,Ofachen des absoluten Betrages des Radius (r3) der objektseitigen Fläche liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Summe der axialen Luft abstände (Il) zwischen dem 1,1- und 1,35fachen der Summe der axialen Glasdicken (-'d) liegt und sowohl der Radius (r1) der in Richtung des Strahlenganges bei der photographischen Aufnahme an erster Stelle stehenden Linsenfläche als auch der Radius (r4)
    der stärker gekrümmten Fläche der Negativlinse zur Bau länge<B>(IM</B> + <B>11)</B> des Objektivs in einem Verhältnis steht, das zwischen 1,25 und 1,50 liegt. 2. Objektiv nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die folgenden Konstruktionsdaten:
    EMI0003.0037 f <SEP> = <SEP> 1,0 <SEP> Relative <SEP> Öffnung <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2,8 <SEP> Bildwinkel <SEP> 52 <tb> r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,47350 <SEP> d1 <SEP> = <SEP> 0,06372 <SEP> n1 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> v1 <SEP> = <SEP> 44,9 <tb> <I>r2 <SEP> =</I> <SEP> -j- <SEP> 14,88351 <SEP> l1 <SEP> = <SEP> 0,<B><I>1</I></B>0015 <tb> r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,58459 <SEP> d2 <SEP> = <SEP> 0,02705 <SEP> n2 <SEP> = <SEP> 1,74000 <SEP> v2 <SEP> = <SEP> 28,2 <tb> r4 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,51414 <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 0,09253 <tb> r5 <SEP> = <SEP> -E- <SEP> 3,31041 <SEP> d3 <SEP> = <SEP> 0,06979 <SEP> n3 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> v3 <SEP> = <SEP> 44,9 <tb> r5 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,44969 3.
    Objektiv nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die folgenden Konstruktionsdaten: EMI0003.0038 f <SEP> = <SEP> 1,0 <SEP> Relative <SEP> Öffnung <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2,8 <SEP> Bildwinkel <SEP> 52 <tb> r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,46314 <SEP> d1 <SEP> = <SEP> 0,06233 <SEP> n1 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> <B>9,1</B> <SEP> = <SEP> 44,9 <tb> r2 <SEP> - <SEP> _ <SEP> + <SEP> 14,55789 <SEP> <B>11</B> <SEP> = <SEP> 0,11174 <tb> r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,57180 <SEP> d2 <SEP> = <SEP> 0,01494 <SEP> n2 <SEP> = <SEP> 1,74077 <SEP> v2 <SEP> = <SEP> 27,7 <tb> r4 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,50289 <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 0,09388 <tb> r5 <SEP> = <SEP> + <SEP> 3,23799 <SEP> d3 <SEP> = <SEP> 0,08630 <SEP> n3 <SEP> = <SEP> 1,74400 <SEP> v3 <SEP> = <SEP> 44,9 <tb> r6 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,45193
CH348827D 1956-03-24 1957-03-15 Dreilinsiges photographisches Objektiv CH348827A (de)

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