CH348876A - Einrichtung zum Antrieb einer Druckflüssigkeitspumpe - Google Patents

Einrichtung zum Antrieb einer Druckflüssigkeitspumpe

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CH348876A
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driving
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Inventor
Dietrich Georg
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Einrichtung zum     Antrieb    einer     Druckflüssigkeitspumpe       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum An  trieb einer     Druckflüssigkeitspumpe,    insbesondere       Druckölpumpe,    für eine hydraulische Lenkhilfe in  Oberleitungsomnibussen.  



  In einem früheren Patent wurde bereits vorge  schlagen, die Pumpe wahlweise durch zwei Antriebs  organe anzutreiben, von denen das eine Antriebs  organ durch das Fahrwerk oder den Fahrmotor ge  bildet wird. Das Fahrwerk oder ein Fahrmotor ist  über einen Freilauf mit einem Elektromotor gekop  pelt, welcher selbsttätig den Antrieb der Pumpe  übernimmt, wenn die Antriebsdrehzahl vom Fahr  werk     hex    einen gewissen Grenzwert     unterschreitet.     Der Elektromotor ist vorzugsweise so ausgebildet  und geschaltet, dass er bei Fremdantrieb als Licht  maschine arbeitet und die Batterie auflädt.  



  Beim Betrieb von Oberleitungsomnibussen im  Winter hat sich erwiesen, dass die Ladeleistung nicht  ausreicht, wenn die Lichtmaschine vom Fahrmotor  aus angetrieben wird, weil die Stillstandszeiten (Lade  pausen) gegenüber den Ladezeiten verhältnismässig  lang sind.  



  Nach vorliegender Erfindung wird deshalb vor  geschlagen, wahlweise die Pumpe durch einen vom  Fahrwerk getrennten Elektromotor oder die Licht  maschine anzutreiben. Der Motor wird vorzugsweise  aus dem Oberleitungsnetz gespeist. Hierbei ist also  der Pumpenantrieb vollkommen unabhängig vom  Fahrwerk und von der     Fahrwerksdrehzahl.    Die Pum  penmotoren können also in jeder gewünschten Stelle  des Fahrgestells untergebracht werden.  



  Der Motor kann in bekannter Weise über einen  Freilauf mit der Lichtmaschine gekoppelt sein. Er  kann auch unmittelbar gekoppelt sein. In diesem  Falle erhält der Motor eine Einrichtung, um eine  Rücklieferung von Strom in das Netz zu verhindern,  beispielsweise ein     Nullstromrelais.       Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung in schematischer Darstellung.  



  Es ist 1 das Fahrwerk eines Oberleitungsomni  busses mit dem Lenkgestänge 2 und dem hydrauli  schen Lenkgetriebe 3, welches von der Pumpe 8 mit  Drucköl versorgt wird. Zum Antrieb des Fahrwerks  dient der     Traktionsmotor    4, der über Stromabnehmer  9 aus einem Oberleitungsnetz gespeist wird.  



  Die Pumpe 8 wird bei Vorhandensein von Netz  spannung durch einen aus dem Netz gespeisten  Elektromotor 5 über den Freilauf 7 und die Licht  maschine 6 angetrieben. Gleichzeitig mit Inbetrieb  nahme des Fahrzeuges wird der Schalter 11 geschlos  sen, so dass die Batterie 10 im normalen Fahrbetrieb  in üblicher Weise geladen wird. Dabei wird die  Ladespannung durch einen nicht gezeichneten Regler  üblicher Bauart auf einen konstanten Wert geregelt.  Diese Betriebsweise hat den Vorteil, dass die     Druck-          ölpumpe    8 unabhängig von der Belastung mit gleich  bleibender Geschwindigkeit angetrieben werden kann.  



  Für den Fall, dass der Netzstrom durch Entglei  sen der Stromabnehmer oder durch andere Störun  gen ausbleibt, entnimmt die Lichtmaschine 6 Strom  aus der Batterie 10, wirkt als Motor und treibt die  Pumpe 8 an. Der Elektromotor 5 wird mittels des  Freilaufes 7 überholt, sobald die Drehzahl der  Lichtmaschine 6 die Drehzahl des Motors 5 über  steigt.  



  Bei     Stillsetzen    des Fahrzeuges wird mit dem Be  tätigen des Hauptmotors auch der Schalter 11 ge  öffnet, wodurch auch der Pumpenantrieb 8 abge  schaltet     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Antrieb einer Druckflüssigkeits pumpe, insbesondere Druckölpumpe, für hydrau lische Lenkhilfe in Oberleitungsomnibussen mit zwei Antriebsorganen, welche wahlweise zum Antrieb der Pumpe verwendbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Pumpe ein vom Fahrantrieb getrennter Elektromotor (5) und eine Lichtmaschine (f) vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtmaschine unmittelbar auf die Batterie geschaltet ist und bei Absinken der Klemmenspannung unter die Batteriespannung selbst tätig auf Motorbetrieb übergeht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der An- triebsmotor der Pumpe über einen Freilauf (7) mit der Lichtmaschine gekoppelt ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der An triebsmotor unmittelbar mit der Lichtmaschine ge koppelt ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Motorkreis Einrichtungen vorhanden sind, bei spielsweise ein Nullstromrelais, welche verhindern, dass der Motor bei Antrieb durch die Lichtmaschine als Stromerzeuger arbeitet.
CH348876D 1956-05-30 1957-04-04 Einrichtung zum Antrieb einer Druckflüssigkeitspumpe CH348876A (de)

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