CH348931A - Elektrische Uhr mit durch Lichtelemente aufladbarem Akkumulator - Google Patents

Elektrische Uhr mit durch Lichtelemente aufladbarem Akkumulator

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CH348931A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
light elements
clock
light
charged
battery
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Application number
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English (en)
Inventor
Guenther Glaser
Fritz Herr
Leo Hartner
Original Assignee
Junghans Geb Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time-pieces
    • G04C10/02Arrangements of electric power supplies in time-pieces the power supply being a radioactive or photovoltaic source

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Elektrische Uhr mit durch Lichtelemente aufladbarem    Akkumulator   Die Erfindung betrifft eine elektrische Uhr, deren Gehwerk durch einen Akkumulator angetrieben wird und bei der Lichtelemente zur    Aufladung   des Akkumulators vorgesehen    sind.   



  Elektrische Uhren dieser Art werden in der Regel so ausgebildet, dass die Lichtelemente an Stellen angeordnet werden, die nach Möglichkeit ständig der Bestrahlung durch Licht ausgesetzt sind, so dass man möglichst    kleinflächige   Lichtelemente verwenden kann, die das allgemeine Bild einer Uhr nicht beträchtlich stören. Es ist offensichtlich, dass die Lichtelemente eine um so geringere wirksame Fläche und damit um so    geringere      maximale   Energieabgabe besitzen müssen, je geringer die Zeitunterbrechungen sind, während welcher eine Bestrahlung der Lichtelemente nicht stattfindet.

   Man strebt in der Regel den Weg an, die für den Betrieb einer Uhr während einer bestimmten Zeitspanne erforderliche Energie im Wege einer möglichst geringen, kontinuierlich zugeführten Energie der Lichtelemente zur Verfügung zu stellen, so dass man also mit möglichst kleinflächig bemessenen Lichtelementen auskommen kann. 



  Es sind auch Uhren mit Lichtelementen zur Rufladung eines Akkumulators bekannt, bei denen die Lichtelemente derart grossflächig ausgeführt sind, dass bei Bestrahlung mit intensivem Licht die von den Lichtelementen abgegebene Energie ein    Vielfaches   der von dem Gehwerk verbrauchten mittleren Energie ist. Auch bei diesen Uhren sind aber die Lichtelemente so angeordnet, dass sie dem    normalerweise   einfallenden Licht    ständig   ausgesetzt sind. 



  Bei derartigen    Uhren   ergibt sich eine gewisse Unsicherheit bezüglich des -Ladezustandes des Akkus, da die Lichtverhältnisse bei einer    Uhr   keineswegs immer konstant sind, sondern ganz erheblichen Schwankungen ausgesetzt sein können. Es ergibt sich dabei die Möglichkeit einer unzureichenden    Ladung   oder auch einer zu starken Ladung des Akkus, durch die dessen Lebensdauer beeinträchtigt wird. 



  Die Erfindung geht einen anderen Weg. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Anordnung der Lichtelemente grossflächige, dem einfallenden Licht nicht ständig ausgesetzte Flächenteile der Uhr ausgenutzt werden. Bei einer Armbanduhr sind die Lichtelemente vorzugsweise an der Rückseite angeordnet, wobei ihr Träger den Boden des Uhrgehäuses bildet. Die Uhr kann dann in grösseren Zeitabständen der Bestrahlung mit hoher Beleuchtungsstärke, z. B. in der Nähe einer Tischlampe, ausgesetzt werden, damit der das Gehwerk der    Uhr   antreibende Akku aufgeladen wird. Es ist beispielsweise    vorgesehen,   das Aufladen des Akkus im Jahre dreimal zu je 8 Stunden vorzunehmen.

   Durch die    Erfindung   ergeben sich die Vorteile, dass erstens kein besonders wertvoller Platz der Uhr für die    grossflächig   aufgeführten Lichtelemente    beansprucht   wird und dass zweitens der Aufladevorgang von den Schwankungen des    einfallenden   Lichtes unabhängig gemacht wird, wodurch die Unsicherheit bezüglich des Ladezustandes des Akkus beseitigt ist. 



  Ausführungsbeispiele des    Erfindungsgegenstandes   sind in den Figuren dargestellt; es wird darauf hingewiesen, dass die Figuren Wege zur Durchführung der    Erfindung   aufzeigen, dass aber die Erfindung nicht etwa auf die Anwendung der in den Figuren beschriebenen    Ausführungsformen      als      beschränkt   anzusehen ist.

   Von den Figuren zeigen:    Fig.   1 bis 3 eine Armbanduhr von der Rückseite gesehen und das Werk derselben in Seitenansicht und von der    Rückseite   gesehen;    Fig.   4 und 5 im Schnitt und    in   der Draufsicht die Anordnung von Lichtelementen    in   einer durchsichtigen, die Uhrrückwand bildenden    Kunststoffscheibe;   

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    Fig.   6 einen Schnitt durch eine Armbanduhr mit durch einen    Sprungdeckel   abgedeckten Lichtelementen;    Fig.   7 und 8 eine    Schreibtischuhr,   und zwar den Sockel der Uhr von unten gesehen und in Seitenansicht;    Fig.   9 und 10 einen Reisewecker von der Seite gesehen und in Draufsicht bei aufgeklapptem Etui;

      Fig.   11 und 12 von der Vorderseite und der Rückseite gesehen eine    Kordeluhr;      Fig.   13 einen Reisewecker in Schrankform. 



  Die in den Figuren verwendeten Bezugszeichen haben die folgende Bedeutung: In    Fig.   1 bis 3 ist 1 das Uhrgehäuse, 2 ist das Werk, 3 sind die Lichtelemente, und zwar handelt es sich hier um vier in Serie geschaltete Lichtelemente. Die Lichtelemente sind vorzugsweise    n-p-Dioden   oder    n-p-n-Transistoren.   In Anbetracht des derzeitigen Entwicklungsstandes kommen in erster Linie Photodioden in Frage. Die Lichtelemente befinden sich auf einer    Grundplatte   4 angeordnet, die    mittels   Kontaktstiften 5 und 6, welche zugleich den    Stromanschluss   zu dem nicht dargestellten Akku bewirken können, an dem Uhrwerk 2 befestigt ist. 



  Bei der in    Fig.4   dargestellten Bauart sind die Lichtelemente 13 in transparentem Kunststoff 11 eingebettet; die Kunststoffplatte 11 bildet die Rückseite der Armbanduhr und ist in einen Metallring 12 eingesprengt. 14    sind   die elektrischen Anschlüsse der Lichtelemente 13. Das Einbetten der Lichtelemente 13 in die transparente Kunststoffplatte 11    kann   entweder im Wege des Einspritzens oder Einpressens erfolgen, die Elemente können auch    nachträglich   in entsprechende Vertiefungen der Platte eingebettet werden. 



  In    Fig.   6 ist die zuvor erörterte Kunststoffplatte 11, in welche die Lichtelemente 13 eingebettet sind, in den Gehäusering 12 der    Uhr   eingesprengt und befindet sich unter einem    Sprungdeckel   16. Der    Sprung-      deckel   16 kann durch    Drücken   auf einen Knopf 17 geöffnet werden. Beim Öffnen schliesst der    Sprung-      deckel   16 den Kontakt 18; auf diese Weise ist der Ladestromkreis des Akkus von den Lichtelementen 13 bei geschlossenem Deckel unterbrochen, so dass ein Rückstrom vom Akku durch die nicht belichteten Lichtelemente nicht    erfolgen      kann.   15 ist das auf der Vorderseite der    Uhr   angeordnete Uhrglas. 



  Es ist offensichtlich, dass bei    Uhren,   die keinen Sprungdeckel besitzen, ein dem Schalter 18 entsprechender Schalter vorgesehen sein kann, der von Hand betätigt    wird,   wenn das Aufladen des Akkus vorgenommen werden soll. 



  Bei der in    Fig.   7 und 8 dargestellten Ausführungsform ist eine Mehrzahl Lichtelemente an der Unter- Seite des Sockels 22 der als Tischuhr ausgebildeten Uhr 21 vorgesehen. Um das Aufladen des Akkus zu bewirken, wird die Uhr umgelegt und der Lichtbestrahlung ausgesetzt. 



  In    Fig.   9 und 10 sind die Lichtelemente 33 an der Innenseite der beiden    Etuihalbteile   34 und 35 der als    Reiseetuiwecker   ausgebildeten Uhr angeordnet. Die Uhr selber ist mit 31 bezeichnet. Die elektrische Verbindung der Lichtelemente 33    mit   dem im    Innern   der Uhr 31 vorgesehenen Akku kann über dünne flexible Kabel erfolgen. Die Belichtung zwecks    Aufladung   des Akkus    erfolgt,   wenn die beiden    Etuihalbteile   vollständig    auseinandergeklappt   sind, wie dies    Fig.   10 zeigt.

   Wie im Zusammenhang mit    Fig.   6 erläutert, kann ein Kontakt an dem Scharnier 36 vorgesehen sein, welcher den Ladestromkreis der Uhr nur dann schliesst, wenn die beiden    Etuihälften   vollständig auseinandergeklappt    sind.   



  Bei der in    Fig.   11 und 12 dargestellten Kordeluhr sind die Lichtelemente 43 ebenfalls an der Rückseite der Uhr vorgesehen. Zum Aufladen des Akkus kann entweder die    -Uhr,   wie dies    Fig.   12 zeigt, an ihrer Aufhängung    umgekehrt   werden; es kann auch die Uhr von der Wand abgenommen werden und für die erforderliche Zeit unter eine Tischlampe zwecks Bestrahlung gelegt werden. 



  Bei der in    Fig.   13 dargestellten, schrankförmig ausgebildeten Uhr sind die Lichtelemente an den Innenflächen der    aufklappbaren   Schranktüren 54 vorgesehen. Die dargestellte    Uhr   ist eine    Weckeruhr,   und es kann auch hier die Anordnung so ausgebildet sein, dass der Ladestromkreis nur bei geöffneten Schranktüren 54 geschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Uhr, mit durch Lichtelemente auflad- barem, das Gehwerk antreibendem Akkumulator, bei der die Lichtelemente derart grossflächig ausgeführt sind, dass bei Bestrahlung mit Licht die von den Lichtelementen abgegebene Energie ein Vielfaches der vom Gehwerk konsumierten mittleren Energie ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anordnung der Lichtelemente grossflächige, dem einfallenden Licht nicht ständig ausgesetzte Flächenteile der Uhr ausgenutzt werden. UNTERANSPRUCH Elektrische Uhr nach Patentanspruch, die als Armbanduhr ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtelemente an der Rückseite der Armbanduhr angeordnet sind und ihr Träger den Boden des Uhrgehäuses bildet.
CH348931D 1958-09-30 1959-09-14 Elektrische Uhr mit durch Lichtelemente aufladbarem Akkumulator CH348931A (de)

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