DE1128367B - Elektrische Uhr mit durch Photoelemente intermittierend aufladbarer, das Zeitlaufwerk antreibender Batterie - Google Patents

Elektrische Uhr mit durch Photoelemente intermittierend aufladbarer, das Zeitlaufwerk antreibender Batterie

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Publication number
DE1128367B
DE1128367B DEI15465A DEI0015465A DE1128367B DE 1128367 B DE1128367 B DE 1128367B DE I15465 A DEI15465 A DE I15465A DE I0015465 A DEI0015465 A DE I0015465A DE 1128367 B DE1128367 B DE 1128367B
Authority
DE
Germany
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clock
battery
elements
light elements
watch
Prior art date
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Pending
Application number
DEI15465A
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English (en)
Inventor
Dr Guenther Glaser
Fritz Herr
Leo Hartner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Junghans AG
Original Assignee
Gebr Junghans AG
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Publication date
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Publication of DE1128367B publication Critical patent/DE1128367B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time-pieces
    • G04C10/02Arrangements of electric power supplies in time-pieces the power supply being a radioactive or photovoltaic source

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Elektrische Uhr mit durch Photoelemente intermittierend aufladbarer, das Zeitlaufwerk antreibender Batterie Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Uhr, deren Zeitlaufwerk durch eine Batterie stromgespeist wird und bei welcher Lichtelemente zur intermittierenden Aufladung der Batterie vorgesehen sind.
  • Bei den bekannten Uhren dieser Art sind die Photoelemente an einer normalerweise wenigstens zeitweise dem Licht zugewandten Seite der Uhr angeordnet, vorzugsweise also auf dem Zifferblatt. Eine derartige Anordnung bringt erhebliche Nachteile mit sich, da die Bestrahlung mit Licht außerordentlich unterschiedlich ist, wodurch der Ladezustand der Batterie starken Schwankungen unterworfen wird, was sich wenigstens bei spannungsabhängigen Antriebssystemen ungünstig auf die Ganggenauigkeit der Uhr auswirken, bei Federaufzugssystemen gegebenenfalls zu Betriebsstörungen führen kann. Außerdem müssen Vorrichtungen vorgesehen sein, welche verhindern, daß bei sehr geringer oder fehlender Beleuchtung die Batterie über die Photoelemente entladen wird. Es ist bekannt, zu diesem Zwecke einen Gleichrichter vorzusehen, welcher von dem von den Photoelementen gelieferten Strom in Durchlaßrichtung durchflossen wird. Ein solcher Gleichrichter ist verhältnismäßig kostspielig und bei Kleinuhren wertvollen Raum beanspruchend.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Uhr zu schaffen, bei welcher diese Nachteile vermieden sind. Erfindungsgemäß sind bei Uhren der eingangs genannten Gattung die Photozellen derart vorgesehen, daß sie im Normalgebrauch praktisch unbelichtet bleiben, und es sind Sicherheitsvorrichtungen gegen einen Rückstrom von der Batterie zu den Photoelementen derart vorgesehen, daß bei einer Ortsveränderung der Uhr oder von Teilen derselben, z. B. von Abdeckeinrichtungen, nicht nur die Photoelemente dem Licht ausgesetzt werden, sondern auch die Sicherheitsvorrichtungen in einen anderen Arbeitszustand versetzt werden. Auf diese Weise kann der Ladezustand der Batterie ständig kontrolliert werden, und es kann die zur Ladung der Batterie erforderliche Lageänderung der Uhr oder von Teilen derselben gleichzeitig ausgenutzt werden, eine Sicherheitsvorrichtung zu beeinflussen, die in diesem Falle sehr einfach und raumsparend ausgeführt sein kann. Beispielsweise kann die Sicherheitsvorrichtung aus einem gewöhnlichen und wegen der relativ seltenen Beanspruchung einfach zu fertigenden mechanischen Kontakt bestehen.
  • Es sind bereits Uhren bekannt, bei denen die Photoelemente selbst oder das Licht auf sie lenkende optische Systeme verstellbar angeordnet sind, hier zu dem Zweck, eine Richtung zum Licht auf das durchschnittliche Maximum zu bewirken. Zwar sind einzelne dieser bekannten Verstellvorrichtungen so gebaut, daß man die Uhren oder optischen Systeme auch in eine Stellung ohne Belichtung bringen könnte. Hieran ist aber bei diesen bekannten Vorschlägen ebensowenig gedacht wie an die funktionelle Verbindung der Kontaktvorrichtungen mit etwaigen Sicherheitsvorrichtungen gegen Rückstrom.
  • Es ist ferner bereits eine Federuhr bekannt, deren Aufzug normalerweise durch einen unmittelbar von den Photoelementen gespeisten Magneten erfolgt, wobei ferner als Reserve eine intermittierend durch die Photoelemente aufladbare Batterie vorgesehen ist. Bei dieser Uhr ist ein Stromunterbrecher vorgesehen, welcher bei vollständig gespannter Feder die Photoelemente von dem elektrischen Aufzug abschaltet und auf die zu ladende Batterie umschaltet. Abgesehen davon, daß dieser Unterbrecher von der Aufzugsfeder betätigt wird, dient er auch nicht zur Verhinderung eines Rückstromes durch die Photoelemente, ferner ist eine weitere Vorrichtung zur Umschaltung von Element-Speisung auf Batterie-Speisung, z. B. ebenfalls abhängig etwa vom Ausbleiben eines Aufzugsvorganges, erforderlich. Ein solches System ist also viel komplizierter als die bekannten »Dauerladesysteme«.
  • Die Erfindung ist an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert. Von den Figuren zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Armbanduhr mit durch einen Sprungdeckel abgedeckten Lichtelementen und einen Sicherheitskontakt gegen Rückstrom, Fig. 2 und 3 eine Schreibtischuhr, und zwar den Sockel der Uhr von unten gesehen und in Seitenansicht, Fig. 4 und 5 einen Reisewecker von der Seite gesehen und in Draufsicht bei aufgeklapptem Etui, Fig. 6 und 7 von der Vorderseite- und der Rückseite gesehen eine Kordeluhr, Fig. 8 einen Reisewecker in Schrankform.
  • In den Fig. 2 bis 8 sind die -Sicherheitsvorrichtungen gegen Rückstrom nicht mit eingezeichnet; auch hier ist, wie bei der Beschreibung der Einzelheiten teilweise ausdrücklich vermerkt, die Ortsveränderung der Uhr oder von Teilen derselben zum Zwecke der Lichtbestrahlung der Elemente mit einer Sicherheitsvorrichtung analog der Fig. 1, auch wenn kein »Sprungdeckel« vorgesehen ist, in funktionelle Wirkverbindung gebracht, wobei man natürlich nicht eng an einen »mechanischen« Kontakt gebunden ist.
  • Die in den Figuren verwendeten Bezugszeichen haben die folgende Bedeutung: 13, 23, 33, 43 bzw. 53 sind die Lichtelemente, und zwar handelt es sich im allgemeinen um vier in Serie geschaltete Lichtelemente. Die Lichtelemente sind vorzugsweise np-Dioden oder npn-Transistoren. In Anbetracht des derzeitigen Entwicklungsstandes kommen in erster Linie Photodioden in Frage. Die Lichtelemente befinden sich auf einer Grundplatte angeordnet, die z. B. mittels Kontaktstiften, welche zugleich den Stromanschluß zu der nicht dargestellten Batterie bewirken können, an dem Uhrwerk befestigt ist.
  • Die Lichtelemente 13 nach Fig. 1 sind in transparentem Kunststoff 11 eingebettet. Die Kunststoffplatte 11 bildet die Rückseite der Armbanduhr und ist in einen Metallring eingesprengt. Das Einbetten der Lichtelemente 13 in die transparente Kunststoffplatte 11 kann entweder im Wege des Einspritzens oder Einpressens erfolgen, die Elemente können auch nachträglich in entsprechende Vertiefungen der Platte eingebettet werden.
  • In Fig. 1 ist die Kunststoffplatte 11, in welche die Lichtelemente 13 eingebettet sind, in den Gehäusering der Uhr eingesprengt und befindet sich unter einem Sprungdeckel 16. Der Sprungdeckel 16 kann durch Drücken auf einen Knopf 17 geöffnet werden. Beim Öffnen schließt der Sprungdeckel. 16 selbst den Kontakt 18; auf diese Weise ist der Ladestromkreis der Batterie von den Lichtelementen 13 geöffnet, so daß ein Rückstrom von der Batterie durch die nicht belichteien Lichtelemente nicht erfolgen kann. 15 ist das auf der Vorderseite der Uhr angeordnete Uhrglas.
  • Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ist eine Mehrzahl Lichtelemente an der Unterseite des Sockels 22 der als Tischuhr ausgebildeten Uhr 21 vorgesehen. Um das Aufladen der Batterie zu bewirken, wird die Uhr umgelegt und der Lichtbestrahlung ausgesetzt.
  • In Fig. 4 und 5 sind die Lichtelemente 33 an der Innenseite der beiden Etuihalbteile 34 und 35 der als Reiseetuiwecker ausgebildeten Uhr angeordnet. Die Uhr selber ist mit 31 bezeichnet. Die elektrische Verbindung der Lichtelemente 33 mit der im Innern der Uhr 31 vorgesehenen Batterie kann über dünne flexible Kabel erfolgen. Die Belichtung zwecks Rufladung der Batterie erfolgt, wenn die beiden Etuihalbteile vollständig auseinandergeklappt sind, wie dies Fig. 5 zeigt. Wie im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert, kann ein Kontakt an dem Scharnier 36 vorgesehen sein, welcher den Ladestromkreis der Uhr nur dann schließt, wenn die beiden Etuihälften vollständig auseinandergeklappt sind.
  • Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Kordeluhr sind die Lichtelemente 43 ebenfalls an der Rückseite der Uhr vorgesehen. Zum Aufladen der Uhr kann entweder die Uhr, wie dies Fig. 7 zeigt, an ihrer Aufhängung umgekehrt werden; es kann auch die Uhr von der Wand abgenommen werden und für die erforderliche Zeit unter eine Tischlampe zwecks Bestrahlung gelegt werden.
  • Bei der in Fig. 8 dargestellten schrankförmig ausgebildeten Uhr sind die Lichtelemente an den Innenflächen der aufklappbaren Schranktüren 54 vorgesehen. Die dargestellte Uhr ist eine Weckuhr, und es ist auch hier die Anordnung so ausgebildet, daß der Ladestromkreis nur bei geöffneten Schranktüren 54 geschlossen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Uhr mit intermittierend durch Photoelemente aufladbarer, das Zeitlaufwerk stromspeisender Batterie, dadurch gekennzeichnet, daß die Photoelemente derart vorgesehen sind, daß sie im Normalgebrauch praktisch unbelichtet bleiben, und daß Sicherheitsvorrichtungen gegen einen Rückstrom von der Batterie zu den Photoelementen derart vorgesehen sind, daß bei einer Ortsveränderung der Uhr oder von Teilen derselben, z. B. von Abdeckeinrichtungen, nicht nur die Photoelemente dem Licht ausgesetzt, sondern auch die Sicherheitsvorrichtungen in einen anderen Arbeitszustand versetzt werden.
  2. 2. Armbanduhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtelemente an der Rückseite der Uhr, vorzugsweise in einer den Boden der Uhr bildenden Kunststoffplatte, angeordnet sind. 3. Uhr nach Anspruch 1, insbesondere Armbanduhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Rückseite der Uhr befindlichen Lichtelemente unter einem Sprungdeckel angeordnet sind, welcher beim Öffnen einen Kontakt betätigt, der zwecks Vermeidung eines Rückstromes in seiner Schließstellung den Ladestromkreis der Batterie unterbricht. 4. Schreibtischuhr nach Anspruch 1 mit einem lichtundurchlässigen Sockel, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtelemente auf der Sockelunterseite angeordnet sind. 5. Etuiuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtelemente an der Etuünnenseite angeordnet sind und die Rückstromsicherung so angeordnet ist, daß sie nur bei völlig auseinandergeklappten Etuihälften in. die zweite Arbeitsstellung gelangt, z. B. die elektrische Verbindung zwischen Batterie und Photoelementen herstellt. 6. Tischuhr in Schrankform, insbesondere Weckuhr, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtelemente an den Türinnenflächen angeordnet sind und die Türen beim Öffnen, zwecks Vermeidung eines Rückstromes, einen den Ladestromkreis der Batterie unterbrechenden Kontakt betätigen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift 888 830; deutsche Auslegeschrift D 21627 VIII d / 83b (bekanntgemacht am 4. 10. 1956); deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1661431, 1726 787, 1731093; Die Uhr, 1958, Nr.
  3. 3, S. 16 bis 21; 1957, Nr. 5, S. 26 bis 29; Die Schweizer Uhr, 1957, Heft 13, S. 3; Funkschau, 1957, Heft 20, S. 553/554; schweizerische Patentschrift 298 564.
DEI15465A 1958-09-30 1958-09-30 Elektrische Uhr mit durch Photoelemente intermittierend aufladbarer, das Zeitlaufwerk antreibender Batterie Pending DE1128367B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4209735A (en) * 1976-09-29 1980-06-24 Sharp Kabushiki Kaisha Solar battery powered electronic calculator

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DE888830C (de) * 1950-08-18 1953-09-03 Felix Von Rueling Lichtelektrisch betriebene Uhr
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DE1731093U (de) * 1956-07-14 1956-09-27 Wolfgang Dipl Ing Maltner Elektrische tischuhr mit speicher fuer die elektrische energie.

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