CH349022A - Fördermaschine für gasförmige oder flüssige Medien - Google Patents
Fördermaschine für gasförmige oder flüssige MedienInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Fördermaschine für gasförmige oder flüssige Medien Die Erfindung bezieht sich auf eine Förder maschine für gasförmige oder flüssige Medien und besteht in einer flexiblen, in einem Druckraum unter gebrachten, mit Saug und Druckventil ausgerüsteten Förderblase und einem den Druckraum beaufschla- genden, periodisch arbeitenden Druckerzeuger. Bei dieser Ausbildung werden Schmiermitteldämpfe und gegebenenfalls Verunreinigungen des Druckerzeugers vom Fördermedium ferngehalten, wie es z. B. bei Fördermedien wie Sauerstoff und Chlor notwendig, bei anderen Medien wie Ammoniak, Freon usw. zweckmässig ist, um - z.
B. im Fall von Sauerstoff - Explosionsgefahr von schmiermittelhaltigem För- dermedium oder - z. B. im Fall von Chlor - Zer setzung des Schmiermittels zu vermeiden. Umgekehrt kann die Fernhaltung des Fördermediums vom Druck erzeuger vorteilhaft sein, nämlich wenn es sich um Fördermedium, z. B. wieder Chlor, Chlorwasserstoff, Fluor, Fluorwasserstoff usw. handelt, die die metal lischen Werkstoffe des Druckerzeugers angreifen könnten.
Die erfindungsgemässe Maschine eignet sich be sonders für kleinere Drücke, z. B. 1 bis 7 ata, und für kleinere Fördermengen, z. B. einige, etwa 1 bis 5 m-3 je Stunde, bei denen es sich im allgemeinen nicht lohnt, andere, teurere Mittel wie Kolbenmaschi nen mit Labyrinthkolben oder mit graphitgeschmier- tem Kolben zum Fernhalten des Schmiermittels von dem Fördermedium zu verwenden. Die Förderblase besteht vorzugsweise aus gummielastischem Werk stoff, z. B.
Gummi, oder aus einem Kunststoff, etwa einem polyvinyl- oder polyäthylenhaltigen Material, je nachdem, welches Medium gefördert werden soll.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht der Druckerzeuger aus einem im Vergleich zu dem Druckraum grösseren Druckbehälter, einem Kompres sor zum Aufrechterhalten von Druck in dem Druck- behälter und einer Steuervorrichtung zum wechsel weisen Öffnen eines Ein- und eines Ausströmventils des Druckraums. Wegen des Grössenverhältnisses des Druckbehälters zu dem Druckraum bleibt dann der vom Kompressor im Druckbehälter aufrechterhaltene Druck im wesentlichen konstant, obwohl das Ein- strömventil des Druckraums periodisch geöffnet wird.
Als Steuervorrichtung kann eine entsprechend der Fördermenge arbeitende, mechanische, hydraulische, pneumatische oder elektrische Vorrichtung verwen det sein, deren Periodizitätserzeuger ein umlaufender Steuerteil, z. B. eine Nockenscheibe ist. Mit dieser Steuervorrichtung kann die Förderleistung stufenlos geregelt werden.
Bei einer beispielsweisen Bauart der Erfindung sind die Ausströmseite des Druckraums und die Saug seite des Kompressors miteinander verbunden. Es wird dann Betrieb aus Unterdruck möglich, also ein Förderbetrieb, bei dem die Förderblase aus unterhalb des Atmosphärendrucks liegendem Druck ansaugt. Der in diesem Fall für das Ansaugen notwendige, unterhalb des Saugdrucks der Förderblase liegende Druck im Druckraum wird von dem Kompressor bei Öffnen des Ausströmventils des Druckraums herge stellt.
Bei einer weiteren Bauart ist der Druckerzeuger eine Kolbenmaschine. Der grössere Druckbehälter, das Einström- und das Ausströmventil des Druck raums und die zugehörige Steuervorrichtung sind dann entbehrlich. Falls das Saug- und das Druck ventil der Förderblase gesteuert werden sollen, kann der Antrieb für eine hierzu erforderliche Steuervor richtung von der Kolbenmaschine abgeleitet werden.
Bei einem raumsparenden Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Zylinder der Kolbenmaschine selbst der Druckraum für die Förderblase. Vorteil haft ist die Anordnung so getroffen, dass die Förder- blase von dem Kolben unter Berührung zusammen gedrückt wird.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischer Darstellung.
Fig. 1 veranschaulicht eine erste Bauart der För dermaschine, Fig. 2 eine zweite Bauart und Fig. 3 einen Teil eines dritten Ausführungsbei spieles.
In einem Druckraum 1 ist eine aus gummielasti schem Werkstoff bestehende Förderblase 2 unter gebracht, die mit einem Saugventil 3 und einem Druckventil 4 ausgerüstet ist. Ventil 3 liegt in einer an der Förderblase 2 angeschlossenen Saugleitung 5 und Ventil 4 in einer von ihr wegführenden Druck leitung 6. Der Druckraum steht über eine mit einem Einströmventil 7 versehene Leitung 8 mit einem Druckbehälter 9 in Verbindung, dessen Volumen im Vergleich zu dem des Druckraums 1 gross ist und an den über eine Leitung 10 ein Kompressor 11 mit seiner Druckseite angeschlossen ist. Ferner ist an den Druckraum 1 auch eine Leitung 12 angeschlossen, die ein Ausströmventil 13 enthält.
Die Teile 7 bis 13 bilden einen periodisch arbeitenden Druckerzeuger.
Die Wirkungsweise ist folgende: In dem grossen Druckbehälter 9 wird durch den Kompressor 11 stän dig ein ausreichender Förderdruck von z. B. 7 ata aufrechterhalten. Von einer nicht gezeichneten Steuer vorrichtung werden die Ventile 7, 13 im Wechsel periodisch geöffnet und geschlossen. In der Saug leitung 5 steht das Fördermedium z.
B. unter einem Druck von 3 bis 4 ata. Wenn nun Ventil 7 geöffnet und Ventil 13 geschlossen ist, entsteht in dem Druck raum 1 der höhere Druck des Behälters 9, so dass das in der aufgeweiteten Blase 2 befindliche Förder- medium von 3 bis 4 Atmosphären unter Zusammen drücken der Blase 2 und unter Öffnen des Druck ventils 4 in die Druckleitung 6 gefördert wird.
Hier auf wird das Ventil 7 von der Steuervorrichtung ge schlossen und Ventil 13 geöffnet, so dass der Druck raum 1 über Leitung 12 mit der Atmosphäre verbun den wird, der Druck in ihm also absinkt und die Blase 2 dabei unter Öffnen des Saugventils 3 aus Saugleitung 5 mit Fördermedium gefüllt, also wieder aufgeweitet wird.
Bei dem Beispiel nach Fig. 2 ist die Leitung 12 über einen Ausgleichsbehälter 14 an die Saugseite des Kompressors 11 angeschlossen. Der Behälter 14 besitzt ein Drosselorgan 15, dessen Durchlassquer- schnitt einstellbar ist und über das das Innere des Behälters 14 mit der Atmosphäre in Verbindung ge bracht werden kann. Durch den Kompressor 11 wird bei dieser Bauart über die Leitung 12 bei offenem Ventil 13 und geschlossenem Ventil 7 in dem Druck raum 1 ein tiefer Druck von beispielsweise 0,8 ata erzeugt, so däss es möglich ist, mittels Blase 2 über Leitung 5 und Ventil 3 aus Unterdruck, z.
B. von 0,9 ata, anzusaugen. Durch das Organ 15 kann der im Ausgleichsbehälter 14 aufrechterhaltene Unter druck reguliert werden. Während bei den Bauarten nach Fig. 1 und 2 der periodisch arbeitende Druckerzeuger für die Förder- blase 2 aus dem Druckbehälter 9, dem Kompressor 11, dem Einströmventil 7 und dem Ausströmventil 13 sowie aus der diese Ventile steuernden Vorrich tung gebildet ist, besteht der Druckerzeuger bei der Bauart nach Fig.3 aus einer Kolbenmaschine, die einen Zylinder 16 und einen darin hin und her beweglichen Kolben 17 besitzt.
Die Förderblase 2 ist im vorderen Teil des Zylinders 16 untergebracht, der zugleich den Druckraum 1 bildet. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Kolben 17 in seiner der Blase 2 zugekehrten Umkehrstellung die Blase unter Berüh rung zusammendrückt. Ein Ein- und ein Ausström- ventil für den Druckraum 1 sowie eine entsprechende Steuervorrichtung sind entbehrlich.
Bei abgewandelten Bauarten ist der Druckraum 1 mit flüssigem Druckübertragungsmedium angefüllt und der Kolben 17 berührt die Blase 2 nicht oder der Druckraum ist vom Zylinder 16 räumlich getrennt und steht über einen Kanal mit ihm in Verbindung. Ferner kann die der Blase 2 zugekehrte Fläche 18 bei dem Beispiel nach Fig.3, also bei Berührung von Kolben und Blase, in Anpassung an die Blasen form entsprechend der punktiert eingezeichneten Linie 19 eingewölbt sein. Es kann aber auch vorteil hafter sein, wenn die Kolbenfläche 18 umgekehrt, also entsprechend der gestrichelten Linie 20 gewölbt ist. Ferner kann die Fläche 21 des Zylinderkopfes in Anpassung an die Blase gewölbt sein.
Schliesslich können bei allen Beispielen eine oder mehrere Federn an der Blase 2 angreifen, durch die die Blase, wenn sie leer ist, in eine bestimmte Stellung gezogen wird. Bei dem Beispiel nach Fig. 3 können die Ventile 3, 4 auch im Zylinderdeckel 23 angebracht sein.
Das von dem Druckerzeuger unter Druck ge setzte Medium, z. B. in den Behältern 9 und 14 der Ausführungsform nach Fig.2, kann gegebenenfalls zur Kühlung oder Verflüssigung des durch die Blase 2 geförderten Mediums benutzt werden. Das Medium des Druckerzeugers kann gasförmig oder flüssig sein; im Fall von flüssigem Druckerzeugermedium kann dieses unter dem Druck eines Gaspolsters stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fördermaschine für gasförmige oder flüssige Medien, gekennzeichnet durch eine flexible, in einem Druckraum untergebrachte, mit Saug- und Druck ventil ausgerüstete Förderblase und einen den Druck raum beaufschlagenden, periodisch arbeitenden Druckerzeuger. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckerzeuger aus einem im Vergleich zu dem Druckraum grösseren Druckbehäl ter, einem Kompressor zum Aufrechterhalten von Druck in dem Druckbehälter und einer Steuervor richtung zum wechselweisen Öffnen eines Ein- und eines Ausströmventils des Druckraums besteht. 2.Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- strömseite des Druckraums und die Saugseite des Kompressors miteinander verbunden sind. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckerzeuger eine Kolben maschine ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylin- der der Kolbenmaschine selbst der Druckraum für die Förderblase ist. 5. Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung so getroffen ist, dass die Förderblase von dem Kolben unter Berührung zusammengedrückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH349022T | 1957-04-05 |
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| CH349022A true CH349022A (de) | 1960-09-30 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH349022D CH349022A (de) | 1957-04-05 | 1957-04-05 | Fördermaschine für gasförmige oder flüssige Medien |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH349022A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4409977A (en) * | 1981-07-06 | 1983-10-18 | Institute Of Critical Care Medicine | High frequency ventillator |
| WO1986000962A1 (en) * | 1984-07-31 | 1986-02-13 | Claymore Pumps Limited | Water pump |
| DE102011010869A1 (de) * | 2011-02-10 | 2012-08-16 | MR Dienstleistungen GbR | Druckspeichervorrichtung, Druckgas- und Evakuierungsanlage |
| PL249536B1 (pl) * | 2023-03-13 | 2026-05-04 | Przedsiębiorstwo Badawczo-Produkcyjne Aviomet Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością | Automatyczny zestaw do napełniania balonów meteorologicznych |
-
1957
- 1957-04-05 CH CH349022D patent/CH349022A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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